Zemiocro Legende


Anmeldedatum: 28.09.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 3945 Wohnort: Aron
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Verfasst am: Di Feb 02, 2010 6:16 pm Titel: Neue Ausgabe der Zeitung - Freies Tagesblatt Naromyrs |
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Ausgabe 718 – 23. Juni 817
Feuer im Tagesblatt
Schwerer Brand hat die gesamte Auflage vernichtet
Welch grausame Strafe der Götter! Ein schwerer Brand im Lager des Tagesblatts hat die gesamte Auflage des 22. Juni vernichtet. Glücklicherweise wurde das Feuer gelöscht ehe es die Druckpressen erreichte und so sind wir alle dankbar, dass es weiterhin das einzig wahre, und einzig freie Tagesblatt gibt.
Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns in unserem Dank vereinen und unserem Herrn und Gönner Ruthgar applaudieren. Nur ein wahrer Menschenfreund wie er kann so gütig sein und eine freie Berichterstattung dulden. Wo andere Herrscher, wie die Könige von Aran, ihre Gefolgsleute unter dem Joch der Knute nieder halten ist unser Herr ein liberaler Streiter der Wahrheit und Gerechtigkeit.
Auf nach Engelsfall!
Die Streiter Arons versammeln sich auf dem Heldenfeld.
Eine gar prächtige Armee sammelt sich auf dem Heldenfeld an, vor den Toren unserer glorreichen Stadt. Wem gelüstet es nicht nach Unsterblichkeit? Ob Freiherr oder Bauer, ob Priester oder Magier, der Tod ist uns allen früher oder später gewiss. Nur wahre Helden sind bekanntlich von dergleichen ausgeschlossen. Auch wenn ihre Gebeine an einem fernen Ort dahin rotten, so wird die Erinnerung an sie nie erlöschen.
Unser weiser Herrscher Ruthgar hat aus diesem Anlass für das Tagesblatt eine Lobschrift verfasst:
| Zitat: |
Untertanen, freie Bürger der Stadt, gemeines Bauernvolk!
Ich, Rutghar, Herrscher Arons, Graf in Aran, etc, etc, rufe hiermit alle getreuen des Königs auf sich seinem Ruf anzuschließen und sich auf dem Heldenfeld zu versammeln. Wer den König mehr liebt als mich, so wie ich auch unser Land mehr liebe als mein eigen Fleisch und Blut, wird mit Freude die Waffen ergreifen, Herd und Heim hinter sich lassen und ausziehen um unser Reich zu verteidigen. Wir alle wissen, dass jene, die ausziehen dem sicheren Tod ins Auge sehen. Nicht weniger ist es, was man von wahren Helden erwartet. Sie gehen, und man erwartet nicht, dass sie wieder kehren werden!
Alle die sich dem Heerzug anschließen sollen eine umfassende Begnadigung erhalten. Alle vergangenen Verbrechen seien getilgt, alle Schulden erlassen, alle Verfehlungen vergessen.
Zusätzlich nominiere ich folgende Adeligen sowie ihr Gefolge, allesamt getreue Streiter des Königs:
Baron Saldur von Barett
Freiherr Meleskar
Baron Ifel zu Pardel
Baron Noresh zu Welgenar
Sowie die Ritter Alderal, Herweneg, Siwolan, Fehndrech, Sard, Lohwegnen Melioch und Umel.
Ihre Ländereien und der gesamte restliche Besitz fällt an den Grafen von Aron zurück. |
Das Tagesblatt betont noch ein Mal, dass die Führer der Truppen an diesem Mittag in einer Parade die Stadt verlassen werden!
Adelshochzeit Gescheitert
Braut verlässt fluchtartig die Stadt
Wie das Tagesblatt erst heute erfahren hat, sollte am morgigen Tage eine Hochzeit gefeiert werden. Keiner geringer als Ruthgars Neffe sollte eine Schönheit aus dem Westen Arons zur Frau nehmen. Da Ruthgar selbst noch keine eigenen Kinder aufweisen kann, wäre sein Neffe auch möglicherweise der nächste Herrscher Arons. Doch in diesen schwierigen Zeiten hatten offenbar die Götter andere Pläne. Aus gut informierten Kreisen erfuhren wir, dass offenbar auf der Feier die zu ihrer Begrüßung abgehalten wurde auch ein fremdländischer Adeliger anwesend war. Von feiner Gestalt und makelloser Manier wusste er vor allem die feinen Damen der Gesellschaft vorzüglich zu unterhalten.
Wie geschickt er mit seinen Lippen, der Zunge und anderen Körperteilen wirklich war fand man aber zufällig erst zu späterer Stunde heraus, als man ihn unter äußerst verfänglichen Umständen zwischen den Beinen der zukünftigen Braut wieder fand. Letztere bekundete noch weiterhin ihre Unberührtheit. Man sollte unserem Herrn, Graf Ruthgar zu Gute halten, dass er besonnen reagierte. Die beschämte Dame belehrte er über das, was man in Aron unter Sittsamkeit versteht. Dann schickte er sie nach Hause und annullierte die schon fast besiegelte Ehe. Die Mitgift behielt er als Schadensersatz.
Wir das Tagesblatt haben weniger Anspruch auf politische Feinfühligkeit. Deswegen sagen wir auch den Emporkömmlingen des Westens: Behaltet eure billigen Dirnen für eure Esel und Schweine!
Baronie erteilt!
Eamar nun Freiherrn von Mardaken
Das Tagesblatt ist erfreut eine weitere Beförderung in den Adelsstand preis geben zu können:
| Zitat: |
Untertanen, freie Bürger der Stadt, gemeines Bauernvolk!
Ich, Rutghar, Herrscher Arons, Graf in Aran, etc, etc, befördere hiermit meinen treuen Untertanen, Eamar aus Bryar, als Ausgleich für die erhaltenen Dienste, seine außerordentliche Leidenschaft im Dienste unserer Sache, für seine Treue und Schweigsamkeit zum Freiherrn von Mardaken.
Sein Lehen soll die Ortschaft Mardaken und Fellnach umfassen, sowie die Sümpfe von Tarfurt, die Wälder westlich der Sarben und die Senke von Mollnitz. |
Wieder Übergriffe auf die Stadtwache
Tollwütiger Zwerg gefangen und Hingerichtet
Ein offensichtlich unter Tollwut leidender Zwerg wurde im Westteil von der Stadtwache ergriffen und in den Schuldnerturm geworfen. Thorgrim Sicherschlag wurde dort erst gefoltert, dann von den Wachen hingerichtet. Die Wache sah es leider als notwendig an, die Öffentlichkeit von diesem Schauspiel auszuschließen, da der Zwerg wahrlich als unberechenbar galt.
Dennoch sollen alle Mütter Arons wissen, dass die Straßen wieder sicher sind. Und alle die Dunkelheit in ihrem Herzen tragen sollen wissen, dass ein Angriff auf die Wache wie ein Angriff auf Ruthgar selbst geahndet wird und immer in einem blutigen Tod enden wird. |
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