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Mathis

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Mathis
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Zemiocro
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Anmeldedatum: 28.09.2007
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Beiträge: 3945
Wohnort: Aron

BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 11:25 am    Titel: Mathis Antworten mit Zitat

Name: Mathis

Spieler: Faldrian

Alter: 23 Sommer

Geschlecht: männlich



Aussehen:
Mathis ist ein junger Mann von etwas über ein-dreiviertel Schritt Länge (180cm) mit schulterlangen dunkelblonden Haaren. Er trägt seine Haare zusammengebunden und ist gut rasiert. Seine aufmerksamen graublauen Augen schauen neugierig in der Weltgeschichte umher und meist hat er ein freundliches Lächeln auf den Lippen.
Sein Körperbau ist von schmaler Statur und er hat meist eine grau-braune mit Flicken ausgebesserte Hose an. Kaum eins seiner Kleidungsstücke hat keine Taschen, so hat auch die Hose mehrere Taschen aufgenäht.
Sein blaues Hemd mit roten Ärmeln hat schon sehr ausgewaschene Farben und unterwegs trägt er meistens seinen Reisemantel, der aus vielen verschiedenen Flicken besteht. Dieser hat ebenfalls eine Menge Taschen, in denen allerhand Klimbim wohnt.
Ein Gürtel mit Taschen hält seine Hose zusammen und auf Reisen hat er einen Rucksack auf dem Rücken. Eine Stoffmütze mit verschiedenen Grüntönen sorgt manchmal für einen amüsierten Kommentar.

Rasse: Mensch

Herkunft: Kleines Dorf nördlich von Aron, dort wo seine Eltern und Geschwister wohnen. In dem Dorf gibt es die nötigsten Handwerke und eine Taverne. Es ist an einem flachen Hang gelegen, wo ein herabfließender Bach eine Wassermühle betreibt.

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte:
Geboren wurde Mathis als vierter Sohn einer Bäckersfamilie in einem kleinen Dorf nördlich von Aron. Seine Eltern hatten ihrerseits den Bäckerladen schon von seinem Opa geerbt, der schon länger nicht mehr lebte. In diesem kleinen Dorf wuchs er auf und spielte früher viel mit Freunden und gemeinsam machten sie einigen Unfug.

An einem lauschigen Sommerabend hatte ein schon zu früher Zeit angetrunkener Geselle ihnen erzählt, dass unter dem Wasserfall bei der Wassermühle kleine Wichtel leben würden, man könne sie nur nicht sehen.
Schnell kamen die Kinder darauf, dass ja klar wäre, dass man sie nicht sehen könnte, weil sie sich doch bei dem vielen Wasser nie trauen würden raus zu kommen. Ist ja beinahe wie samstags am Waschtag.
Die Kinder waren äußerst neugierig und machten sich am nächsten Tag daran, einen Staudamm weiter flussaufwärts zu bauen, um die Wichtel sehen zu können. Gegen Abend hatten sie den Staudamm fertig gebaut und betrachteten stolz ihr Meisterwerk aus Steinen und Zweigen.
Das Wasser staute sich vor dem Staudamm auf und zufrieden liefen sie den Bach herunter, neugierig, ob sich die Wichtel raustrauen würden.
Obwohl das Mühlrad sich nicht mehr drehte und nur noch ein wenig Wasser herunterplätscherte, erschienen keine Wichtel. Enttäuscht gingen sie in Richtung der Bäckerei von Mathis' Eltern um sich nach dem langen Tag der Arbeit etwas Stärkung zu gönnen.
Sie waren kaum in Höhe der Taverne, als sie laute Stimmen hörten. "Mein Keller!"
Schnell rannten sie zur Taverne, dort stand der Wirt und schaufelte mit einem Eimer Wasser aus seinem Keller. Die Kinder sahen sich gegenseitig an und dann hangaufwärts, wo ein Sturzbach über die Wiese auf die Taverne zufloss und durch ein Kellerfenster den Weinkeller flutete.
An die Schelte, die es nach diesem Ereignis gab, erinnert sich Mathis noch in aller Deutlichkeit.

Ansonsten verbrachte er auch einen Großteil der Freizeit mit Freunden zusammen bei der alten Dame Ursel, die ein Regal voller Bücher hatte und ihnen diverse Geschichten vorlas und manchmal auch einfach nur Geschehnisse aus dem Dorf, die vor langer Zeit passiert sind, zum Besten gab. Mit glänzenden Augen lauschten sie ihren Erzählungen, allerdings ermahnte Mathis' Mutter ihn, nicht so viel Zeit mit dem Stuss zu verbringen.
Einige Zeit später starb die alte Dame, die ja nun auch schon richtig alt war. Mathis hingegen wurde von seinen Eltern in die Realität zurückgeholt; Sie könnten ihn nicht ebenfalls als Bäcker ausbilden, das Dorf sei schon gut genug versorgt, wenn seine beiden Brüder die Nachfolge antreten würden.
Sie sprachen mit dem Schmied, ob er nicht dort als Gehilfe anfangen könnte. Nach kurzer Zeit wurde er aber vom Schmied wieder rausgeworfen mit dem Kommentar: "Soviel, wie du tagträumst, da kann ich schneller alleine arbeiten!".
Die Reaktionen im Dorf zu diesem Ereignis waren unterschiedlich, manche waren amüsiert und einige Mädels spotteten, dass er - würde er den Beruf eines Jägers erwählen - wohl eher alles Getier da draußen aus Langeweile am Leben lassen würde und diese ihn feiern würden.

Da er mittlerweile alt genug war, durfte er auch in die Taverne und traf dort die paar Reisenden, die ihr Dorf passierten. Er erfuhr einiges von den Gegenden, die ihr Dorf umgaben und auch so manche spannende Geschichte von Räubern, denen gerade noch entflohen werden konnte, war dabei.
Seine Eltern waren ziemlich ungehalten, dass er beim Schmied so wenig Begeisterung gezeigt hatte und er durfte sein Glück als Aushilfe beim Müller probieren.
Er konnte beim Müller nicht so viel falsch machen, also schleppte er täglich Säcke und reinigte die Mühlsteine. Das monotone Knirschen der Mühlsteine war wesentlich besser als das scharfe Klirren des Metalls, wenn es auf dem Amboss des Schmieds bearbeitet wurde.

Nur wenige Jahre später, als er den 16 Sommer erlebte, kam ein älterer Gaukler namens Leondar "der Vieltönige" durch das Dorf. Dieser gab ein wenig seiner Kunst zum Besten und erheiterte die Taverne mit einigen Liedern vom Reisen und von fernen Drachen und verhexten Königen. Es muss kaum erwähnt werden, dass Mathis an diesem Abend zu tiefst beeindruckt war. Die Vorführung kam bei allen gut an, auch den Dorfbewohnern, die Mathis sonst eigentlich nur durch spöttische Bemerkungen kannte.
Der Alte blieb für ein paar Tage, da er sich auf der Reise ins Dorf eine Verse wund gelaufen hatte und seinen Weg so nicht fortsetzen wollte. Nach einigen Diskussionen, wobei der häusliche Frieden arg ins wanken geriet, erklärte Mathis seinen Eltern, dass er mit Leondar mitreisen wolle. Zuletzt sah es sein Vater pragmatisch: Mathis hätte woanders eher die Gelegenheit einen Beruf zu erlangen, zu dem er tauglich wäre, als in diesem Dorf - wenn diese anfängliche Begeisterung für einen solches Leben als herumstreunender Vagabund erstmal verebbt wäre.
Leondar zeigte sich bereit, Mathis mitzunehmen, da er sowieso gerade jemanden gebrauchen konnte, der sein Gepäck tragen konnte. Und so zog Mathis gespannt los.

Die Begeisterung hielt allerdings viel länger an, als sein Vater gedacht hatte. Viele Jahre zog Mathis mit Leondar herum, besuchten verschiedene Orte, mussten in einigen schäbigen Tavernen übernachten oder konnte auch so manchen Markttag erleben. Während dieser Zeit lernte er vielerlei Kunststücke und Geschichten vom alten Leondar.
Auch außerhalb eines Dorfs mitten im Nichts halbwegs klar zu kommen und mit Vorräten zu haushalten wurde gängige Praxis - allerdings zogen sie es natürlich vor in menschenreichen Gegenden zu residieren.
Nach und nach wurden sie ein richtig gut eingespieltes Team. Er bekam ein bisschen Übung in den gängisten Tänzen, da er nicht selten das müde Volk erstmal in Stimmung bringen musste, während Leondar auf seiner Gitarre aufspielte. Auch ein paar akrobatische Tricks wie auf Händen zu laufen oder Saltos von einem Tisch zu Springen lernte er von Genossen des Fachs, die sie unterwegs tragen.

Leondar bekam nach einigen Jahren sein Alter zu spüren in Form von Rheuma. Als es immer schlimmer wurde und auch die Kräuterfrauen nur kurzzeitige Linderung erwirken konnten, entschloss er, das ständige Herumreisen aufzugeben, und sich in eine Stadt zurückzuziehen. Nach einigen Geschichten viel ihre Wahl auf Aron, und so zogen sie über Garningen nach Aron.
Leondar schaffte es über ein paar Beziehungen eine kleine Wohnung zu mieten, wo er auch Mathis vorerst zur Untermiete mit wohnen ließ.

Familie: Er hat zwei ältere Brüder und eine ältere Schwester, die bei seinen Eltern in einem kleinen Dorf nördlich von Aron eine Bäckerei betreiben (zumindest die Brüder tun das). Seit er mit Leondar losgezogen ist, kam er nur selten in seiner alten Heimat vorbei und berichtete von seinen Reisen. Seine Eltern realisierten mit kaum zu verbergender Enttäuschung, dass er nichts vernünftiges gelernt hat - daher ist sein Bedürfnis, sich häufiger Gemurre über seinen Lebensweg anhören zu müssen nicht besonders groß.

Seine Beschäftigung in Aron, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten: Er ist Gaukler, Barde, Geschichtenerzähler, Artist - er tut alles um sein Publikum zu erheitern.
Konkret beherrscht er diverse formen der Jonglage, auch mit brennenden Keulen / Bällen und (ausbalancierten) Dolchen. Er ist relativ athletisch und kann ein wenig Flöte und Gitarre spielen (bei Leondar gelernt). Außerdem kann er einige gängige Tänze.

Wo wohnt er oder sie in Aron?: Hat eine Unterkunft bei seinem alten Lehrer, muss ihm aber Untermiete zahlen (und wie lange der wohl noch da ist?).

Charakterzüge: Er ist generell positiv eingestellt, schafft es an den meisten Dingen die guten Seiten zu beleuchten. Er braucht eigentlich meistens irgend wen zum Reden, irgendetwas lange für sich zu behalten fällt ihm unglaublich schwer. Mathis ist auch gerne mal in Gedanken versunken und beachtet dann den Rest seines Umfeldes nicht mehr so richtig.
Wenn ihn etwas interessiert, ist er mit voller Aufmerksamkeit dabei und manchmal heiligt der Weg die Mittel, um dem näher zu kommen.
Er weiß ein wenig, wie man sich in höherer Gesellschaft benehmen muss, missachtet es aber oft bzw. misst dem nicht die gebührende Wichtigkeit zu.
Öfter ist er wegen spontanen Interesses als impulsiv zu bezeichnen.

Abneigungen:
Er mag es nicht, wenn Menschen an Maßstäben gemessen werden, denn er findet, dass jeder seinen Bereich hat, wo er glänzen kann, man muss es nur erkennen. Ebenso stört ihn, wenn jemand nicht bereit ist, sich auf Gedankenspiele oder Annahmen außerhalb seiner festen Prinzipien einzulassen.
Kalte nasse Tage findet er nicht schön, besonders wenn man dann unterwegs sein muss.
Er mag Hunde nicht besonders und ist meist froh, wenn der Besitzer (sofern vorhanden) diese von ihm fern hält.
Undankbare Leute sind ihm schon von Beruf her keine angenehmen Zeitgenossen.
Er ist auch nicht gerne allein, jemanden zum Reden zu haben ist echt notwendig.

Vorlieben:
Mathis liebt die Abwechslung, das Neue und mag spannende und ausgefallene Geschichten.
Ebenso fühlt er sich erst pudelwohl, wenn er von einigen Leuten umgeben ist und lockere Stimmung aufkommt. Gegen ein wenig Alkohol und ein bisschen Rauchkraut hat er nichts, solange es in Maßen genossen wird - manchmal löst es die Zungen und dann erfährt man noch viel mehr lustige Dinge. Generell ist er für vielerlei Albernheiten und Schabernack zu haben, sofern es eher harmlos ist und das Gelächter überwiegt.

Wünsche und Ziele:
Mathis möchte viele verschiedene Geschichten und Kunststücke lernen. Zudem möchte er wieder auf Reisen gehen um Geschichten und Legenden fremder Gegenden zu lernen. Manchmal träumt er davon, vor hohem Adel auf großen Festbanketten aufzutreten - sofern ihm bei missfallen niemand den Kopf abschlägt. Eine kleine Unterhaltungsgruppe mit mehreren Gauklern zu finden und mit denen durch die Gegend zu reisen wäre auch reizvoll.

Besondere Fähigkeiten:
Er hat ein gutes Gedächtnis und ist ziemlich geschickt.
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