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Haus von Zen Buron
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Haus von Zen Buron
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Ceran
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 10:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Zu mehr als einem undankbaren Halbschlaf hatte es Zen nicht geschafft und so bemerkte sie die Erzählungen des Mädchens durchaus.
Zwar schwieg sie noch und ließ Enara damit wohl auch genügend Zeit alles wichtige zu erklären, irgendwann jedoch ertönte ihre Stimme dann doch leise wie ein Flüstern.
"Ist ist ein guter Mann?" war ihre erste Frage und man konnte dabei durchaus erkennen, das sie es mit dieser Frage ernst meinte.
"Ich meine... ist er gut zu dir gewesen?" setzte sie dann aber nach und ihre Stimme klang dabei deutlich milder als noch zuvor.
Wieder gab es ein langes Schweigen von ihrer Seite denn irgendwie schien sie diese neue Tatsache doch mehr zu überraschen als sie es selbst erwartet hätte.
Ob es daran lag das sie sich selbst erst verliebt und nun bereits den Schmerz dahinter zu spüren bekommen hatte?
Wollte sie das junge Mädchen also davor bewaren selbst so verletzt zu werden?
Es fühlte sich beinah so an, doch wenn sie darüber nachdachte dann bemerkte sie ziemlich schnell, das diese Gedanken so nicht richtig lagen.
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 08, 2010 12:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Enara Enara
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Zens Fragen trafen bei Enara durchaus wunde Punkte. Zu gerne hätte sie einfach ja gesagt, aber auch wenn sie es mit dem Lügen noch immer nicht so ganz genau nahm zögerte sie vor allem deswegen, weil sie Zen keineswegs gerne beschwindelte. Wenn es eine Person gab gegenüber der sie ehrlich sein wollte, dann war es nicht Kain, sondern diese Frau.

Außerdem war das eine Frage die sie absichtlich bisher ein wenig ignoriert hatte. Es war so viel einfacher darüber nachzudenken wie er sie geküsst hatte oder wie seine Augen zu glitzern und funkeln schienen, wenn er sie ansah. Aber Zens Worte trafen wie Hammerschläge jenen Nagel aus Zweifeln, der sich in ihr Herz zu bohren vermochte.

Ob er ein guter Mann war? Er war unberechenbar, konnte sehr energisch sein, gewalttätig und hatte offenbar etwas schlimmes verbrochen. Ob er gut zu ihr gewesen war? Wie sah in Zens Augen gut aus? Reichte es nicht was sie fühlte, oder zumindest zu fühlen glaubte? Bisher hatte sie von Zen abgewandt gelegen. Doch nun drehte sie sich zu ihr um. Ihr war kalt geworden. Was wusste sie schon von Liebe? Was wusste sie schon von Männern? Sie schob sich noch ein wenig näher an Zen heran, als suchte sie dort die Wärme die auch ihr inneres wieder erfüllen könnte.

„Ich… weiß es nicht.“ Hauchte sie dann nach einem langen Moment zurück. „Er… hat mich nicht geschlagen oder beleidigt. Er war mir gegenüber immer sehr… vorsichtig und zuvorkommend.“ Sie musste daran denken wie er sie einfach geküsst hatte, wie seine Hand auf ihrem Arm gelegen war und wie er immer wieder über Dinge einfach bestimmt hatte. Es war nicht so, dass sie das störte. Im Gegensatz. Eigentlich gefiel es ihr. „Er kann aber schon… dominant sein.“ Hauchte sie dann leise als gestand sie etwas ungezogenes. Aber ihre Unsicherheit wurde noch ausgeprägter. „Ist es falsch, wenn mir gerade das auch an ihm gefällt?“

Dann platzte es aus ihr heraus. „Die Wache sucht ihn, Zen. Ich habe so Angst, dass sie ihn erwischen. Und ich weiß nicht mal warum. Was für einen Unsinn hat er nur gemacht?“ Sie senkte ihren Blick. Ganz genau wusste sie ja auch nicht was man ihm zur Last legte, wohl aber das er wohl auf die eine oder andere Art in einem Mord verstrickt war. Nein, daran wollte sie erst gar nicht denken. Dafür hielt sie Zen ihre Hand hin. Jene an dem sie seinen Ring trug. Jetzt waren ihre Gefühle endgültig aus dem Ruder gelaufen. Das Licht des Morgens war nur fahl, aber trotzdem glitzerte der Ring schon jetzt verführerisch.

"Ich hatte in meinem Leben noch nie etwas so schönes." Schniefte sie und merkte da erst, dass sie jetzt auch noch weinte.

Kain war so ein Thema das sie derart in Beschlag nehmen konnte, dass ihr ganz entging dass vielleicht auch Zen Probleme hatte.
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Ceran
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BeitragVerfasst am: Do Feb 11, 2010 2:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Sanft hatte sich nun auch Zen zu Enara gedreht und streichelte sanft über den linken Arm des Mädchens.
Es gab viele ganz besondere Frage auf die wohl nur der Fragensteller die richtige Antwort kannte, jedoch war es niemals einfach genau dies auch zu erkennen.
Das schwierigste dabei war wohl dem Mädchen dies klar zu machen ohne sie sogar damit zu verletzen.

"Es gibt in manchen Dinge kein richtig oder falsch Enara. Es ist richtig solang es dir damit gut geht. Es ist in Ordnung solang du damit ohne ein ungutes Gefühl leben kannst." erklärte sie bemüht behutsam und hoffte damit ihrer Frage eine würdige Antwort gegeben zu haben.

Dann jedoch schaffte es das Mädchen sie aus der Fassung zu bringen. Sie beendete schlagartig die Berührungen an dem Arm des Mädchens und richtete sich dann sogar im Bett auf.

"Die Wachen suchen ihn? Weisst du warum? Kannst du mir sagen was er angestellt hat?" prallte es erst einmal auf das Mädchen ein, doch dann besann sich Zen schnell eines besseren.
Die Tränen blieben ihr nicht verborgen und so zog sie Enara erst einmal zu sich heran und legte ihre Arme schützend um sie.

"Beruhige dich erst einmal... ich bin sicher es gibt für alles eine Erklärung." sie seufzte leise und streichelte ihr durch das wirre Haar.
"So schnell werden sie ihn sicher nicht zu fassen bekommen, ansonsten hätte man in der Stadt sicher schon darüber gesprochen." erklärte sie dann weiter.
"Er ist doch sicherlich kein Dummkopf oder? Sicherlich ist er klug genug sich eine Weile vor den Wachen zu verstecken." sie versuchte zwar das Mädchen damit aufzumuntern, war sich aber nicht sicher ob es so auch funktionieren würde.
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 1:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Enara Enara
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Es war und blieb verwirrend. Zens Worte und ihre Nähe beruhigten sie zwar ein wenig, aber am Ende war sie einfach zu erschöpft, zu verunsichert und zu müde um sich wirklich gut fühlen zu können. „Aber wenigstens bist du jetzt wieder bei mir.“ Flüsterte sie leise. „Ich bin wirklich so froh.“ Enara war es dann auch, die sich aus der Umarmung schließlich löste, aber sie drückte noch ein Mal Zens Finger fest, ehe sie diese fahren ließ. Es war schon komisch, aber sie glaubte zu wissen, dass sie Kains Verlust verkraften konnte so lange sie noch Zen hatte. Aber würde auch sie wieder gehen, wäre sie mit sich dann alleine… Ein Mensch konnte nur so viel erdulden. Irgendwann war das Glas voll. Und im Moment hatte sie nicht das Gefühl das es einfach nur überlaufen würde. Sie glaubte fest zu fühlen das es platzen würde, wie ein Behälter in dem Wasser gefroren war.

Entschlossen verdrängte das Mädchen aber die finsteren Gedanken und zwang sich entschlossen drein zu blicken. Zen war immer noch deutlich stärker als sie, aber dennoch überraschte sie wohl sie beide in dem sie die andere wieder flach aufs Laken drückte. „Aber schlaf jetzt. Du musst ruhen.“ Sie folgte ihrem Beispiel und gesellte sich neben sie. Das Bett war nicht breit und sie würden sich wohl doch noch in die Quere kommen, aber im Moment wollte Enara an keinem anderen Ort sein. „Weißt du, Zen? Erst als du weg warst habe ich erkannt das ich nur meine Schwester mehr geliebt habe als dich.“ Unter der Decke suchte und fand ihre Hand die der anderen. Und so schlief Enara dann auch endlich ein.
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Ceran
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 9:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Zen lächelte Müde und strich dem Mädchen dabei behutsam über das dunkle Haar.
"So einfach werde ich dir nicht mehr davon laufen, versprochen."
Nein diesmal würde sie nicht einfach verschwinden. Zen hatte aus ihren Fehlern wohl auf eine schmerzliche aber effektive Art und Weise gelernt.

Enara überraschte die junge Frau zwar mit ihrem durchgreifenden Eifer jedoch ohne sich dagegen zu wehren, ließ sie das Mädchen gewähren.
Egal wie schmerzhaft ein Verlust auch sein konnte, Zen sehnte sich nach etwas Ruhe und Schlaf.
Noch immer wollte sie einfach nur in ihre Träume fliehen um wenigstens dort etwas Abstand zur Realität zu gewinnen.

Sie spürte noch die Wärme des Mädchens und ihre Worte erwärmten für einen langen Moment ihr so kalt gewordenens Herz bevor auch sie die Augen endlich schließen wollte.

Nur noch ein einziges mal wollte sie dort das Gesicht des Mannes sehen, der ihr Herz gestohlen hatte.
Vielleicht würde sie wenigstens dort eine Antwort finden die ihre Fehler erklären konnte.
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 4:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eamar Eamar
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Da stand er nun, im Regen. Eigentlich sollte er vor Freude jauchzen. Eigentlich sollte er jubilieren. Aber er stand da im Regen und fühlte sich leer. Leerer als leer. Hatte er nicht alles, was er wollte? Hatte er nicht das erreicht, was er so lange gewollt hatte? Ruthgar hatte ihm einen Titel für etwas vermacht, das er an sich auch um sonst getan hätte. Gerade nach dem was zwischen ihm und Zen vorgefallen war. Aber er fühlte sich nicht gut. Er hatte es nicht ein Mal genossen mit diesem dummen Mädchen zu schlafen. Oh, er war nicht ihr erster Mann gewesen. Dessen war er sich ganz sicher, und so musste er nicht mal ein schlechtes Gewissen haben. Doch er hatte es. Er hatte sich für diesen Schleimbolzen Ruthgar zur Hure gemacht, doch selbst das war es nicht.

Schon schoss ihm Zens Abbild durch den Kopf, so als wäre sie die Antwort die er suchte, aber er erlaubte sich nicht, an sie zu denken. Statt dessen suchte er erst mal das Badehaus auf. Er stank nach der verflossenen Leidenschaft der letzten Nacht, nach Alkohol und Rauch. Aber er fühlte sich wie eine von innen verrottende Frucht. Und er wusste, auch wenn er wieder so lieblich wie Rosen duftete, würde er das Gefühl nicht mehr los.

Es war unlogisch. Er hatte nichts mehr, das ihn mit Zen verband. Und doch fühlte er dieses Gefühl, das er so zuvor nicht gehabt hatte. Er hatte sie betrogen. War dies nicht ein eindeutiges Zeichen dafür, das er und sie füreinander bestimmt waren? Warum sonst schmerzte seine Seele so? Warum sonst brachte ihm nicht einmal mehr der erworbene Titel das Gefühl von Freude? Hatte das Leben jetzt noch einen Sinn? Dieser Morgen hätte der Morgen seines Ultimativen Triumpfes sein sollen. Gestern noch war er sich sicher gewesen, dass er Zen im Schoß einer anderen Frau vergessen konnte. Aber er konnte es nicht.

Zwei Stunden später, nach einem ausgiebigen Bad im Badehaus stand Eamar wieder auf der Straße und wusste aber immer noch nicht wo er nun hin wollte. Seine Baronie wäre die offensichtliche Wahl aber er konnte sich nicht dazu bringen die Stadt zu verlassen. So bestieg er seinen Gaul und ließ sich treiben, einfach treiben. Er sah nicht das was vor ihm lag. Er fühlte nicht mal den Regen der noch immer kalt über seine Haut wusch. Er fühlte gar nichts, zumindest nicht, bis er sich irgendwann plötzlich vor Zens Haus wieder fand. Wieder zögerte er, betrat dann aber das Gebäude, dessen Türe unverschlossen war. Was er hier tat wusste er nicht. Nach dem was er ihr gestern an den Kopf geworfen hatte, wollte sie ihn sicher nicht sehen. Aber vielleicht konnte er sie ja noch ein Mal sehen? Vielleicht sogar ohne das sie es merkte?

Sein Wunsch sollte erfüllt werden. Und zwar auf eine vollkommen unerwartete Art. Zen schlief noch und nicht alleine. Er konnte nur raten, dass das Mädchen mit dem sie dieses Bett teilte diese Enara sein musste. Früher einmal hätte er vielleicht wilde Phantasien bekommen was diesen Anblick betraf. Enara und Zen waren ganz andere Typen von Frau, aber beide waren sie eindeutig weiblich. Doch heute hatte er nur Augen für Zen. Wie ein Irrer starrte er sie mit einem Sehnen an, das wohl nur ein Verdurstender nachvollziehen konnte. Dort lag sie, wie ein Ozean aus Salzwasser, aber so wie ein Verdurstender dem Meer das Salz nicht entziehen konnte, sodass er das Wasser trinken konnte, konnte er ihr nicht die Erinnerung an das Entziehen, was geschehen war.

Er sollte gehen, doch er zögerte etwas zu lange. Plötzlich schlug das jüngere Mädchen die Augen auf, erblickte ihn und explodierte in einem panischen Schrei, der wohl auch die Toten hätte wecken können. Reflexartig drückte Eamar ihr die Hand auf dem Mund, obwohl er wusste, dass es schon zu spät war.

Er wollte gar nicht erst wissen, wie das auf die erwachende Zen wirken musste.
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Ceran
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 5:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Dunkelheit und Stille war es das wonach sie sich so gesehnt hatte? Auch hier gab es ihren Schmerz und auch hier konnte sie ihre Einsamkeit spüren. Wie verrückt dies doch war, lag sie nicht neben der kleinen Enara die sie nur so sehr wie ihre eigene Tochter lieben konnte.
Wie konnte ihr Herz dennoch solche Dinge fühlen und sie immer weiter damit quälen.
Immer wieder ermahnte sie sich in der Dunkelheit zur Vernunft. Sie hatte bereits so vieles überstanden, das sie auch diese Trennung überwinden musste.

"Ich will es nicht überstehen können!" hauchte es in ihren Gedanken und wieder folgten Ermahnungen und Tadel.
"Ich kann nicht immer weiter kämpfen." schlug es ihr entgegen und immer wieder brach es damit ihr Verlangen nach einem kurzen Moment des Friedens.

Es gab Träume die einen Menschen beruhigen konnten und es gab jene Träumen die eine Person auch in einer Welt wie der ihrer Träume gefangen nehmen konnte, nur um sie dann zu quälen.
Wahrlich hatte Zen schon oft in ihren Träumen gesehen was in ihrer Vergangenheit geschehen war.
Hunderte male ist ihr Geliebter immer wieder in den eigenen hilflosen Armen gestorben.
Doch diese Nacht sollte ein anderer Traum ihren Geist verwirren.
Ob er sich mit ihren bisherigen Träumen messen konnte? Es gab viele Arten unter etwas zu leiden.

Ein angstvoller Schrei riss sie aus ihrem undankbaren Traum und verwirrt sah sie sich suchend nach dessen Quelle um.
Der Morgen war bereits insoweit voran geschritten das sie relativ schnell mehr als ein paar Umrisse erkennen konnte, doch was sie sah half ihr nicht dabei zu verstehen.
War es noch immer ein Traum? War sie nicht eben erwacht?
Fassungslos sah sie den Mann an und schaffte es nicht ihren Blick von ihm zu lösen um wenigstens zu dem ängstlichen Mädchen zu sehen.
Ihr Kopf bewegte sich und machte damit deutlich wie sehr sie sich dagegen sträubte.
"Nein..." hauchte sie und ihre Hand hob sich an um langsam zu der auf dem Mund des Mädchens zu gleiten.
Sie würde ihn berühren müssen um zu wissen was Wirklichkeit und Illusion war.
Zaghaft streckte sie ihre Finger aus als wäre sie sich sicher der Mann dort vor ihr würde gleich zerplatzen wie eine Seifenblase.
Doch es kam nicht dazu und sie spürte seine rauhe Haut unter ihren Finger.
Erst jetzt sah sie den angsterfüllten Blick des Mädchens, erst jetzt erkannte sie den befremdlich Geruch des Mannes der sich auf merkwürdige Art mit dem vermischt hatte, das sie nur umso deutlicher kannte.
"Lass sie sofort los Eamar!" forderte sie dann energisch.
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: Do Feb 18, 2010 4:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eamar Eamar
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Eamar schreckte sofort zurück, als Zen das von ihm verlangte, aber es wirkte schon ein wenig so, als hatte er darauf gewartet, dass sie ihn darum bat. Etwas schweres lag in seinem Blick. Es war mehr als das Gefühl in der letzten Nacht zu viel getrunken zu haben. Es war mehr als die Schuld die auf ihm lastete wegen dem war er gerade erst getan hatte. Und was er getan hatte konnte er noch immer fühlen. Als junger Mann hatte er ein dutzend Frauen in einer Nacht beglücken können ohne etwas zu fühlen. Nun, er konnte das vielleicht noch immer, aber jetzt würde er sich danach sicher verbraucht fühlen. Er fühlte sich jetzt schon verbraucht. Aber auch das war es nicht wirklich. Es belastete ihn, aber es war nur eine weitere Lüge in einem Meer voller Lügen.

Als er hier her gekommen war, hatte er vor gehabt die Sache langsam einzuleiten. Er wollte sich wie ein Blinder voran tasten und das unbekannte Terrain erkunden das noch vor ihm lag aber jetzt war er sich sicher, dass es so ein Vorgehen nicht geben konnte. Kurz sah er zu dem Mädchen das still und mit geweiteten Augen einfach nur regungslos auf dem Rücken lag. Trotz der Decke konnte er ihr Unterkleid erkennen und auch wenn der Gedanke absurd war, war er doch erleichtert das sie offensichtlich ihr Nachthemd so wie Zen trug. Das er ihre Unschuld betrogen hatte war eine Sache. Hätte sie das selbe getan, wenn auch nur mit einem Mädchen, dann wäre das irgendwie eine andere Geschichte in seinen Augen. Langsam hob er seinen Blick und fand Zens Augen. Hatte sie geweint? Oder kamen jene dunklen Ringe nur von fehlendem Schlaf? Dennoch, sie war noch immer so schön, ohne zerbrechlich zu wirken. Sie war eine Frau wie es keine zweite gab.

„Ich kann ohne dich nicht sein, Zen.“ Sagte er dann nach der langen Stille vollkommen unerwartet. Das Beben seiner Stimme erfüllte den Raum mit Leichtigkeit und zumindest bei dem jungen Mädchen hatten seine Worte umgehend eine Reaktion, denn sie sah nun auch zu der Frau und sie war offenkundig verblüfft. „Weise mich jetzt bitte nicht ab. Du weißt was für ein Mann ich bin, Zen. Alleine das ich hier stehe… ich, der nie zu einer Frau zurück kommt.“
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Ceran
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BeitragVerfasst am: Do Feb 18, 2010 6:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Da waren sie also, die Worte auf welche sie gehofft hatte. Sollten sich ihre Wünsche und Hoffnungen plötzlich auf solch einfache Art erfüllen? Natürlich war Eamar zurückgekehrt aber dennoch konnte sie es nicht so einfach für das halten, was ihr die Realität vielleicht sogar nur vorzuspielen glaubte.
Wie ein junges Reh wagte es ihr Geist nicht einfach ohne jegliche Vorsicht in die Gefahr einer offenen Wiese zu laufen.
Dennoch konnte man das Tier nun auch gut in dem Sinne vergleichen das sie sich nach ihrem Geliebten sehnte.
Doch bei all diesen Dingen was konnte dann die richtige Reaktion auf seine Worte sein.
Egal was es gewesen wäre Zen hüllte sich in eisiges Schweigen.
Ihr Blick hielt sich nur kurz bei Enara die offensichtlich bereits volle Erwartungen in ihre Antwort gesteckt hatte.
Der Schreck zuvor schien wohl bereits vergessen.
Dann erreichte sie seine dunklen Augen und schon spürte sie das Verlangen ihm einfach nachzugeben.
Warum nicht? Fragte sie bereits. So würden sie einfach wieder glücklich sein können. Vielleicht nur für ein paar Stunden, Tage oder Wochen? Vielleicht aber doch für die Ewigkeit?
Sie seufzte und legte ihre Stirn in falten. Musste sie die richtige Antwort unbedingt kennen?
Ihr Hand auf das eigene Gesicht gelegt verließ ein weiteres Seufzen ihren Mund.
Nur kurz blieb danach die Stille.
"Sind alle Worte bereits vergessen?" flüsterte sie ohne jedoch Eamar wieder anzusehen. "Ich kann nicht ohne dich sein Eamar... doch" sie zögerte ließ ihre Hand herunter sinken und suchte dann erneut seine Augen.
"Ich kann mit einem solchen Streit nicht noch einmal umgehen." gestand sie dann und spürte wie sich langsam all ihre angesammelten Gefühle hinauf zu ihren Augen kämpften.
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 4:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eamar Eamar
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Bei ihren Worten senkte Eamar seinen Blick. Es gab Dinge denen er sich ganz sicher war. Diese Dinge wusste er einfach und daran gab es nichts zu zweifeln. Eins dieser Dinge war, das ihn etwas mit Zen verband, das ihn bisher mit keiner anderen Frau verbunden hatte. Etwas vager war da schon die Gewissheit, dass er sie liebte. Es musste Liebe sein, denn so hatte er noch für keine Frau empfunden außer einer und das war nun schon so lange her das die Erinnerung verblasst und ungenau geworden war. Aber was er noch wusste und war er jetzt fühlte war identisch und doch hatte er da insgeheim Zweifel, schon alleine deswege weil das was ihn damals mit dem anderen Mädchen verbunden hatte gewaltsam zu einem Ende gekommen war, noch bevor es ganz erblüht war.

Kein Zweifel hatte er dabei, dass er Zen wollte. Schon zu lange reitzte sie ihn mit ihrer Weiblichkeit und auch jetzt war ihr Nachthemd micht dazu geneigt zu viel zu verschleiern. Zu klar war ihm das darunter nackte, lockende Haut lag. Bei dem Mädchen, Enara, mochte das auch der Fall sein, aber die sah er nicht mal wirklich an. Er wollte Zen. Und auch wenn er erst letzte Nacht so etwas wie Erfüllung in den Armen einer anderen gefunden hatte, wollte er sie noch immer.

Sein Blick war kurz unbeherrscht auf Wanderung gegangen auch wenn der angespannte Moment wohl der unpassendste dafür war aber die Erinnerung der frischen Schuld ließ ihn aufstehen und er wandte sich von Zen und Enara ab, ging drei Schritt in das Zimmer um sich dann wieder zu Zen zurück zu drehen.

Eamar startete einen neuen Versuch. „Am Fluss gab ich dir ein Versprechen, Zen. Ich bat dich um deine Hand.“ Enara versuchte immer noch sich irgendwie aus dem Blickfeld zu bringen in dem sie sich weiter in die Kissen schmiegte und unter den Decken verbarg. Aber als sie das hörte entglitt ihr das Gesicht nur noch weiter. „Und ich will deine Hand noch immer. Aber ich würde lügen wenn ich dir schwören würde, dass es keinen Streit mehr geben würde. Ich...“ Er rang sichtlich mit sich. „Ich weiß es einfach nicht. Ich...“ Er rann seine Hand durch sein Haar. „Ich könnte dir versprechen, dass ich dich im Bett nie enttäuschen würde, aber das...“ Er schüttelte seinen Kopf. „Das ist auch für mich eine Reise ins Ungewisse.“

Klang er bis hierhin unsicher, so wurde plötzlich sein Blick direkter und seine Stimme stärker. „Aber Zen, heute ist alles anders als gestern. Du wirst es nicht glauben, aber Zen – Ruthgar...“ Nun das war nun schwerer zu erklären. „Also er hat mich nicht nur begnadigt, sondern mich auch zu einem Adeligen erhoben. Wir können also nicht nur das Haus hier behalten, sondern auch in der Gegend bleiben. Ich habe nun ein Anwesen, und Land und ein Lehen.“

Ganz war er sich nicht sicher, ob auch sie darin etwas gutes sah. Erwartungsvoll blickte er sie an, aber sein Blick erreichte nicht ganz ihre Augen.
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BeitragVerfasst am: Di Feb 23, 2010 12:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Eigentlich waren seine Worte wie Balsam für ihre Seele und deshalb war es für sie kaum verwunderlich, das sie sich bereits danach sehnte einfach nur in seinen Armen zu liegen.
Doch dazu würde es so schnell wohl nicht kommen denn seine weiteren Worte ließen sie schnell von diesen versöhnlichen Gedanken ab.
Allein schon das er den Namen Ruthgar erwähnte ließ sie erschaudern und kurz nur flackerten die Gedanken von längst vergangenen Tagen durch ihre Erinnerungen.
Der schmutzige Graf hatte in ihren Augen nur eines verdient doch hier klang die Sache nun bedrohlich anders.
Seine Ausführungen hatten gerade ein Ende gefunden da war Zen bereits aufgestanden und ging nun auf ihn zu.
"Ruthgar hat dich begnadigt?" fragte sie misstrauisch. Sie wollte sich nicht einmal ausmalen welche Abgründe sich hinter solchen Versprechen verbergen konnten.
"Nicht nur das..." ihre Stimme zitterte nun und ihre Hand griff nach seinem Arm.
"Bei den Göttern Eamar, was nur hat er von dir für diese Gefälligkeiten verlangt?" erst jetzt bemerkte sie wie befremdlich ihr Geliebter in jenen Augenblick auf sie wirkte. Ob dies nur an dem unbekannt süßlichen Geruch von Seife und Ölen lag, der ihn nun umgab?
Sie kannte Eamar nur zu gut, doch das vermeindlich wahre kam ihr dennoch nicht in den Sinn.
Was wenn er gemordert hatte? Was wenn er seine Seele an den Grafen verkauft hatte? Wenn er nun auf alle Ewigkeit für ihn und seine schmutzigen Machenschaffen arbeiten musste? Nein sie wollte es sich nicht einmal vorstellen.
Dann erst schoss ihr noch eine weitere Möglichkeit durch die Gedanken, wieder erinnerte sie sich an die Augen des Grafen.
Wieder spürte sie wie gedemütigt sie sich gefühlt hatte, damals wo er sie auf solch widerliche Art gedemütigt hatte, was wenn er nun genau dies? Besorgt und voller Angst sah sie ihren geliebten Eamar nun fragend an.
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BeitragVerfasst am: Do Feb 25, 2010 12:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eamar Eamar
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Selbst Eamar war klar, dass er Zen nicht belügen durfte, wenn er es mit ihr ernst meinen sollte. Er hatte immer alle Frauen belogen. Er war ziemlich gut darin zu lügen. Fast schon war es so, dass er wusste was sie hören wollten und wenn man nur die richtigen Worte fand, das alles ins rechte Licht rücken konnte, dann waren sie meist nur zu gerne bereit einem alles zu glauben was man sagte. Und doch waren Lügen auch ein langsames Gift das nach und nach alles zerstörte was einem wertvoll war und auch Eamar wusste das. Eine Lüge in einer Beziehung war wie schlüpfriger Sand auf dem man einen Turm bauen wollte. Zuerst mochte er das Fundament noch tragen doch früher oder Später würde die Last zu groß und das Gebäude würde einstürzen. Doch was konnte er nun tun?

„Zen…“ Er ging zu ihr hin und legte seine Hände auf ihre Arme, senkte dann aber seinen Blick für einen Moment. Er wollte sie nicht verlieren und gerade diese Angst machte alles nur noch schwerer. Nüchtern betrachtet hatte sie eigentlich keinen Grund sich zu beschweren. Sie waren ja nicht mal so richtig zusammen und schon gar nicht Mann und Frau. Aber dennoch glaubte er zu wissen, wie sie reagieren würde, wenn sie wüsste, dass er noch vor ein paar Stunden in den Armen einer anderen gelegen hatte. „Er… Rutghar… ist nicht so, wie du meinst.“ Nein, das war kein guter Start. „Er ist natürlich verkommen und bösartig. Und ich mache mir keine Illusion darüber, dass er uns nur benutzen will. Aber der Mann hat etwas vor und ganz offensichtlich glaubt er, dass er mich dafür noch brauchen kann.“

Vorsichtig ergriff er nun ihr Kinn und sein Daumen strich vorsichtig über ihre Wange. „Habe ich dir je erzählt, dass ich Verbindungen ins Adelsgeschlecht von Bryar habe? Ich glaube darum geht es ihm.“ Log Eamar. „Komm mit mir, Zen. Werde meine Frau. Ich brauche dich. Zusammen werden wir seine Intrigen durchschauen.“

Oh wie er sich für dieses Märchen hasste. Er war fest entschlossen ihr die Wahrheit noch zu sagen. Morgen. Oder am Tag danach. Oder in einer Woche. Er wollte sie nicht belügen. Er wollte ihr die Wahrheit nur nicht jetzt gleich sagen.
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BeitragVerfasst am: Mo März 01, 2010 12:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Warum nur konnte sie seinen Worten nicht einfach glauben schenken?
Wieso sollte sie ihren Hass gegen Rutghar nicht einfach verwerfen?
Wieso nur lag zwischen ihr und Eamar so eine plötzlich breite Schlucht die sie so nicht zu überwinden wusste?

Wie gern hätte sie sich einfach in seine Arme begeben, sollte er doch die wichtigen Entscheidungen treffen.
Konnte sie nicht einmal einfach nur eine Frau sein die ihrem Mann die wichtigen Dinge überlassen konnte.

Nein solang ihr Mann Eamar war - und bei den Götter das würde er auch bleiben, solang sie ihn lieben konnte - würde es für solche Wege keinen Platz geben.
Kopfschüttelnd löste sie sich von dem Mann und wich sogar einen Schritt zurück.
"Du erwartest zuviel Eamar." erklärte sie und suchte dabei seine Augen.
"Niemals werde ich vergessen können was Rutghar getan hat, sowie ich niemals daran glauben könnte er würde uns nicht für seine Zwecke ohne Rücksicht in den sicheren Tod laufen lassen."
Nun erst glitt ihr Blick hinab zum Boden und schien dort zu verharren.
"Warum Eamar?" flüsterte sie.
"Kann es keinen anderen Weg geben?" sprach sie dann leise weiter.
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BeitragVerfasst am: Di März 02, 2010 8:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eamar Eamar
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Warum nur, konnte sie keine Ruhe geben? Warum nur konnte sie nicht aufhören in seinem schlechten Gewissen zu bohren? Musste sie es alles noch schlimmer machen, als es schon war? Glaubte sie wirklich, er wusste nicht, dass er seine Seele an einen Dämon verkauft hatte? Einen Dämon in Menschengestalt, aber diese waren immer die übelsten.


„Zen!“ knurrte er plötzlich alles andere als freundlich und kurz entglitt er sich soweit, dass er mit dem Fuß so fest gegen einen Hocker trat, der dadurch gegen eine Wand geschleudert wurde und dort in tausend Teile zersplitterte. Verdammt, er hatte kaum ein Auge zugemacht und er fühlte eine enorme Last auf sich ruhen. Währe ihm Zen egal, er würde einfach lügen bis sich die Balken bogen und sich nicht schämen. Und wenn sie ihm nicht glaubte, was würde es schon machen? Aber er wollte das Zen ihn glaubte. Er wollte das dies etwas werden würde.


Er drehte sich von den beiden Frauen ab und presste für einen Moment die Faust an seine Stirn. Sollte er es ihr vielleicht doch einfach sagen? Das er mit einer Frau geschlafen hatte, erst vor wenigen Stunden? Einem Mädchen jünger als diese Enara? Sollte er ihr sagen, dass er das Leben dieses Mädchens zerstört hatte?

Zögerlicher drehte er sich wieder zu Zen um. Er entschludigte sich nicht, aber sein Gesicht drückte etwas in der Art aus. „Zen. Bitte. Ich bin nun Baron. Ich kann dir das Leben bieten, dass du verdienst. Ich habe ein Lehen. Ich habe ein einkommen. Und noch wichtiger, ich habe eine Aufgabe. Zweifellos hat mir Ruthgar ein verkommenes Stück Land vermacht. Es würde mich nicht wundern, wenn es dort vor Aufständischen nur so wimmelt und ich wetter er gibt uns nicht mehr als eine Woche, bis sie uns dort aufknüpfen und hinrichten, oder so etwas. Aber Zen, mit dir an meiner Seite, mit dir als meine Frau glaube ich das wir alles schaffen können. Vergib mir. Heirate mich. Komm mit mir. Und ich schwöre dir, ich werde der Mann sein, den du verdienst.“

Auffordernd streckte er seine Hand nach ihr aus. Sie müsste diese nur noch nehmen.

Was Zen dachte erschloss sich ihn noch nicht. Aber das Gesicht dieser Enara war nun deutlich skeptischer.
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Ceran
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BeitragVerfasst am: Do März 04, 2010 4:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zen Zen
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Ein düster Blick traf Eamar nachdem der Stuhl gegen die Wand geflogen und zu Bruch gegangen wahr.
Ihre Hand strich sie sich über das Gesicht bevor sie mit einem Kopfschütteln verdeutlichen sollte wie sehr ihr sein Verhalten missfiel.
Eigentlich hätte sie ihm nach all dem was geschehen war zum Teufel jagen sollen.
Auch jetzt machte er es ihr ziemlich einfach zu missfallen. Legte er es etwa gerade zu darauf an sie zu verlieren?
Ihre Augen suchten die Seine und erkannte auch darin was sie meinten schon so lang zu kennen.
Doch war dort nicht noch etwas anderes? Ihr Blick hielt sich und wurde intensiver und damit sollte sie sich auf die Suche begeben nach ein paar Antworten.
Der Mann dort vor ihr war durchaus Eamar. Seine Art zu sprechen, sein Auftreten und das wirre Verhalten. Es passte durchaus zusammen.
Wäre da nicht dieses Gefühl das sie in sich trug, diese Vermutung das etwas nicht stimmen konnte.
Das er ihren Blick abwendete kam Zen insoweit recht das sie ihren eigenen nun zu Eamar schickte.
Das Mädchen schien kaum zu verstehen was hier vor sich ging.
Ihr Schweigen zeigte dies nur allzu deutlich.
Zen versuchte sie nur kurz mit einer Geste ihrer beiden Hände die nach unten deuten sollten zu beruhigen.

Schweigend ließ sie ihn aussprechen und auch danach brach sie dieses nicht.
Sie schien nachzudenken und so dauerte es bis sie endlich eine Antwort geben konnte.

"Eamar... sag mir was passiert ist. Erzähl mir alles. Wie es dazu gekommen ist und wie er dich überhaupt gefunden hat?" sie schien es ernst damit zu meinen, ohne Antworten würde sie kaum klein bei geben.
Ihre Hand suchte nun erneut die seine und vorsichtig versuchte sie ihn damit zu halten.
"Bitte Eamar mach es uns nicht so schwer." sprach sie dann leise weiter.
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