Aron - Das Rollenspiel Forum
Alles was sich mit RPGs und anderen orkischen Dingen beschäftigt
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Nathaniel86 Abenteurer


Anmeldedatum: 18.06.2006 Letzter Besuch: 18.06.2010 Beiträge: 597 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: Mi Feb 03, 2010 3:32 pm Titel: |
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Verrückter Mensch. Grade wurden wir noch angegriffen und jetzt stolziert er ungerüstet an einen Fluß wobei wir nicht einmal wissen, ob der Lich sich noch wegen uns rührt. Wahrgenommen muss er mich haben, so viel Energie wie ich während des Kampfes wirken lassen habe.
Mit einem leichten Kopfschütteln sah ich Gabriel nach. Dann setzte ich mich wieder und wandte mich an Meredith.
"Und was habt ihr vor, nachdem wir diesen Tiberius gestoppt haben und euer Auftrag erledigt habt?
Arans Heer wird euch wahrscheinlich nicht mehr wollen, wenn ihr einen hochrangigen Offizier wie diesen Tiberius tötet oder nur dabei helft." |
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Valaja Legende


Anmeldedatum: 16.10.2007 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 1248
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Verfasst am: Mi Feb 03, 2010 7:56 pm Titel: |
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Einen Augenblick lagen Meredith starr auf Gabriel der sich auszuziehen begann ehe sie sich ruckartig abwandte. Sie spürte wie ihr die Röte in die Wangen stieg und innerlich schimpfte sie mit sich. Es war doch nun wirklich nicht das erste Mal dass sie einen Mann in Unterwäsche sah. Beim Heer war wenig Platz für Intimsphäre und so war es schon oft vorgekommen, dass sich die anderen Soldaten vor ihr umgezogen hatten. Dennoch kam es ihr hier anders vor.
Als Vasilis sie ansprach war sie ganz froh. Dann blickte sie ihn allerdings überrascht an. ,,Wieso sollten sie mich nicht mehr haben wollen? Ich befolge doch hier nur meinen Auftrag. Von daher gehe ich davon aus, dass es rechtens ist alles zu tun um Gabriel zu schützen. Und es eher dieser Tiberius ist der dem zuwider handelt.“ |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: So Feb 07, 2010 11:05 pm Titel: |
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Das Bad in dem kleinem Bächlein hatte Gabriel gut getan und so fühlte er sich jetzt auch angenehm erfrischt. Mit seiner weißen Hose bekleidet und den Schwertgurt beinahe nachlässig um die Hüfte gewickelt, betrat er den Lagerplatz. "So..", sagte er zu niemand bestimmten und löste den Schwertgurt. Vorsichtig legte der Krieger seine Waffe zu der Rüstung und schnappte sich seine Toga. Bedächtig zog er sie an und fragte sich zum wiederholten mal warum sie keinen Geruch annahm. Schließlich zuckte er mit den Schultern und band die Toga zu. Als er seine Rüstung wieder anlegte, war der Krieger so guter Laune, dass er dabei eine fröhliche Melodie summte.
Bald hab ich das überstanden!, dachte sich der Krieger und freute sich darauf seine Eltern wiederzusehen. Auch war er neugierig auf Sabina. Ob sie sich gut eingelebt hat? Bestimmt geht mein Vater ihr furchtbar auf die Nerven und versucht ihr das Schreiben beizubringen. Als letztes legte Gabriel seinen Schwertgurt an und setzte sich dann wieder ans Feuer. "Irgendwie werde ich es vermissen diese Rüstung zu tragen", sagte er unvermittelt und seufzte schwer. "Meredith, ich hoffe wirklich das ich in Aron etwas passendes finden werde." Kurz schwieg er und runzelte dabei dir Stirn. "Ein ruhiger Posten in der Stadtwache wird wirklich immer verlockender, aber ehe ich mich festlege habe ich ein paar Fragen an dich." Gabriel setzte sich etwas aufrechter hin. "Kennst du den Befehlshaber der Wache? Was für ein Kerl ist er, wie ist sein Ruf und was macht ihn aus? Kurzum: erzähl mir alles was du über weist!" Aufmerksam blickte er die Kriegerin an und hoffte das sie seine Fragen zufriedenstellend beantworten konnte. |
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Nathaniel86 Abenteurer


Anmeldedatum: 18.06.2006 Letzter Besuch: 18.06.2010 Beiträge: 597 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: Mo Feb 08, 2010 2:53 pm Titel: |
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Fast schon etwas störend platzte Gabriel wieder auf den Lagerplatz und während er sich wieder anzog und vor sich hin summte, wandte ich mich wieder an Meredith:
"Sehe ich es falsch, dass dieser Tiberius ein hohes Mitglied des Militärs von Aran ist? Also wird das deiner Karriere nicht gut tun oder gilt bei euch das Recht des Stärkeren?" |
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Valaja Legende


Anmeldedatum: 16.10.2007 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 1248
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Verfasst am: Di Feb 09, 2010 9:36 pm Titel: |
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Nachdenklich sah sie Gabriel an. Woher sollte sie denn bitte alles über den Hauptmann der Stadtwache wissen? Allerdings konnte sie sich ihn bei der Truppe schon gut vorstellen. Es hatte ja auch schon etwas mit dem Schutz von anderen zu tun außerdem lagen seine Fähigkeiten deutlich im Kampf. ,,Naja, eigentlich haben das Heer und die Stadtwache nicht so viel miteinander zu tun.“ sagte sie dann aber doch erst einmal. Ein paar Gerüchte hatte sie schon gehört aber das war nun nichts spezielles. ,,Angeblich soll der Hauptmann ein strenger aber gerechter Kerl sein. Hat wohl in der Stadtwache ziemlich aufgeräumt. Ich meine es gab da ein paar die geglaubt haben sie könnten sich in ihrem Dienst alles erlauben. Außerdem hat er wohl eine ziemlich harte Hand wenn es darum geht zwielichtige Gestalten zu richten. Was in der heutigen Zeit wohl auch nicht so falsch ist. Noch dazu scheint er gute Kontakte zu Graf Ruthgar selbst zu haben.“ Meredith zuckte die Schultern. ,,Davon kannst du dir ja dann ein Bild machen. Wenn wir das hinter uns haben werden sie dich sicher gern bei der Stadtwache aufnehmen.“
Sie wandte sich an Vasilis. ,,Nein, das natürlich nicht. Aber ich habe den Auftrag Gabriel zu beschützen und nach Gond zu bringen. Und wenn Tiberius dagegen handelt, nehme ich an dass er es im Verborgenen tun. Von daher wird es wohl kaum rechtens sein.“ Ihre Augen legten sich auf Gabriel. ,,Es ist ja auch nicht gesagt, dass wir ihn töten müssen. Es reicht doch wenn wir ihn einfach aufhalten. Und das haben wir sobald du frei gesprochen wurdest.“ Das wäre wirklich das einfachste. Meredith hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass ihr dieser Auftrag Schwierigkeiten bringen würde. Eher hatte sie eine Beförderung erwartet. Fragend sah sie Gabriel an. Er musste doch wissen welche Folgen das was sie tat mit sich bringen konnte. |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Di Feb 09, 2010 10:22 pm Titel: |
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"Also werde ich mir ein eigenes Bild vom Kommandeur machen müssen, aber das was ich höre klingt schon mal nicht schlecht."
Er registrierte Meredits fragenden Blick und blickte Vasilis an.
"Ich habe nicht vor ihn einfach zu töten", erklärte er. "Ich werde ihn vor allen Mitgliedern des Senates des Hochverrates anklagen und mit den Beweisen die ich habe, wird es ein leichtes sein seinen Hals auf den Richtblock zu bekommen." Er schwieg kurz und fuhr dann mit tonloser Stimme fort: "Ich bekam von Tiberius den Befehl ein Dorf von Wegelagerern zu befreien, doch uns erwartete ein Hinterhalt. Die Scheune die uns von dem Dorfältesten als Quartier zugeteilt wurde war eine Falle." Nachdenklich stocherte er mit einem Zweig im Feuer herum. "Ich hatte ein schlechtes Gefühl und habe befohlen posten um die Scheune zu beziehen. Nachts schlichen sich fünfzehn vermummte gestalten hinein. Ich habe sie aufgefordert sich zu ergeben und herauszukommen, doch einer der Männer meinte das wir reinkommen sollten. Danach habe ich angeordnet das die Scheune angesteckt werden sollte, den Eingang hielten wir natürlich freu, ja wir haben sogar die Türen aufgezogen, doch es kam niemand heraus - ja man hörte auch keine Schreie..." Er seufzte. "Am Morgen fanden wir die Leichen der Männer - unter ihnen war auch der Dorfälteste - und ich habe einen Meldereiter mit einem kurzem Bericht zu Tiberius geschickt. Tiberius kam dann am späten Nachmittag und eröffnete mir das der Dorfälteste des Hochverrates bezichtigt wurde, man aber keine Beweise gehabt hätte." Der Ast Brach knackend und Gabriel warf ihn ins Feuer. "Der nächste Befehl den ich von Tiberius erhielt war... ich sollte nach norden reiten und einen marodierenden Orkstamm vertreiben. Aber als ich dort ankam und ein wenig nachforschte, erfuhr ich - von einem kleinen Mädchen - das Soldaten Gonds über das Dorf hergefallen waren."
Müde schloss der Krieger seine Augen und gähnte leise. "Rückblickend kann man sagen das Tiberius schon damals versucht hat mich loszuwerden. Er hat das alles arrangiert damit man mich wegen Hochverrats und Mord hinrichten lässt." Er kicherte leise. "Jetzt langweile ich euch hier mit meiner Lebensgeschichte, aber ihr seht, wenn ich das vor den Senatoren berichte und meine Zeugin vorsprechen lasse, dan haben sie keine andere Möglichkeit als mich zu rehabilitieren und Untersuchungen gegen Tiberius einzuleiten." |
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Nathaniel86 Abenteurer


Anmeldedatum: 18.06.2006 Letzter Besuch: 18.06.2010 Beiträge: 597 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: Sa Feb 13, 2010 3:41 pm Titel: |
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"Ja, klingt logisch.
Dann sollte wir uns aber auf den Weg machen, damit dieser Tiberius nicht noch mehr Schergen nach uns aussenden kann und ich mach mir auch Sorgen wegen dem Lich. Während unserem Kmampf vorhin habe ich relativ viel gezaubert und das kann er sehr gut gemerkt haben und uns wieder auf der Spur sein. Deshalb sollten wir möglichst bald weiter ziehen."
Mit diesen Worten setzte ich mich und hoffte auch etwas von dem Mahl ab zu bekommen. |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Mi Feb 17, 2010 10:53 pm Titel: |
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In der Hauptstadt Gonds
Adrian war gerade mit einem seiner Freunde - Aren - bei sich zu Hause und hatten es sich mit etwas Obst auf großen Sitzkissen gemütlich gemacht. "Und was wollen wir wegen dieser unbequemen Sache unternehmen?", fragte Aren und schob sich eine Traube in den Mund. Adrian kratzte sich nachdenklich an der Nase und streckte sich dann.
Beide Männer waren noch recht jung, aber sie hatten es trotz ihrer Jugend geschafft in den Senat gewählt zu werden. Während bei Arens schon deutlich der Ansatz eines Bauches unter der weißen Tunika zu sehen war, hielt sich Adrian deutlich besser. Obwohl auch er ein Kind aus aristokratischen Hause war, hatte er doch eine durchaus gesunde Einstellung zu körperlicher Ertüchtigung entwickelt, das Aren und seine anderen Freunde ihn dafür belächelten war ihm egal.
"Also durch die Befragung der Soldaten die Tiberius persönlich unterstehen wissen wir das es begründete Verdachtsmomente gegen den Kommandeur der nördlichen Grenztruppen gibt. Angeblich hat er Säuberungsaktionen durchgeführt, außerdem hat er ganz systematisch seine Gegner aus dem Weg geräumt.." "Und das könnten wir mit Gabriels Aussage vor dem Senat belegen", warf Aren ein und unterbrach seinen Freund. Dieser rollte mit den Augen und seufzte dann. "Ja genau, wenn er es schafft hierher zu kommen und seine Aussage zu machen, dann können wir Tiberius das Genick brechen - und das im wahrsten Sinne des Wortes!" Der Senator nahm sich eine Orange und begann sie zu schälen.
Das war noch etwas wofür er belächelt wurde. In Adrians Haushalt gab es keine Sklaven - wirklich, keinen einzigen! Der junge Mann verachtete Menschen die nicht in der Lage waren sich selbst zu versorgen und für jede noch so kleine Tätigkeit Hiulfe benötigten.
"Ich habe diesbezüglich ja etwas eingefädelt. Gabriel hat Aron in Begleitung einer Soldatin verlassen und müsste in den nächsten Tagen hier eintreffen. Jedenfalls hoffe ich das." Bedächtig legte er die Schale der Orange beiseite und schob sich ein Stück der Frucht in den Mund. "Wer führt eigentlich den Vorsitz bei dieser Versammlung?" Aren blickte neugierig zu seinem Freund und wirkte schockiert das er den Vorsitz inne hatte. "Na ganz toll", murmelte er und aß dann noch eine Traube. |
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Valaja Legende


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Verfasst am: Do Feb 18, 2010 10:16 pm Titel: |
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Meredith war doch ziemlich erschöpft als sie Gond endlich erreichten. Sie blickte unauffällig zu den beiden Männern ob diese auch ähnliche Empfindungen hegten konnte aber nicht wirklich etwas erkennen. Ihre Haltung war auch immer noch gerade und sie hielt immer noch Schritt mit Gabriel und Vasilis aber sie war doch froh, dass sie die Stadt ohne weitere Vorkommnisse erreicht hatten. Vor allem nachdem sie so ein hohes Tempo vorgelegt hatten.
Meredith sah sich auf den Straßen um. Es war ja nicht das erste Mal, dass sie eine größere Stadt betrat aber es war schon immer interessant die Unterschiede zu sehen. Außerdem hielt sie nach Angreifern Ausschau auch wenn sie nicht erwartete, dass man ihnen hier auflauern würde. Wahrscheinlich erwartete niemand ihre Ankunft. Doch sie wollte sich nicht allzu sicher sein. Besser sie war vorbereitet. Ihre Augen legten sich auf Gabriel. ,,Wohin sollen wir uns wenden? Laut meinem Befehl sollten wir uns beim Kommandanten des hier stationierten Heeres melden. Aber inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher, dass wir dort in Sicherheit wären. Einfach weil dann jeder von unserer Ankunft wüsste. Hast du Leute hier denen du vertraust?“ |
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Nagakura Legende


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Verfasst am: Fr Feb 19, 2010 10:40 pm Titel: |
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Gabriel lächelte als er mit Meredith und Vasilis in der Hauptstadt Gonds angekommen waren und blickte sich um. Um sie herum war eine geschäftige Betriebsamkeit. Frauen und Männer bevölkerten die Straße und standen hier und dort und zwischendurch rannten immer mal wieder ein paar Kinder. Schön wieder hier zu sein!, dachte sich der Krieger und ging langsam los. Aber wo sollten sie hin. Kurz überlegte er welcher Monat gerade war und beschloss dann das kleine Stadthäußchen seiner Eltern aufzusuchen. Es war zwar nicht besonders groß, aber für ihn, seine Eltern und noch zwei Gäste müsste es reichen - außerdem war es nicht weit entfernt. "Meine Eltern haben hier in der Nähe ein kleines Häuschen, es ist nicht besonders groß und auch nicht besonders luxeriös, aber es liegt in der Nähe. Außerdem bekommen wir dort etwas zu essen, Unterkunft und ein Bett für die Nacht." Zielstrebig lenkte er seine Schritte zu einem kleinem Haus und blickte kurz auf die Tür, ehe er sie einfach öffnete.
Im Haus herrschte Stille. Es waren nur die langsamen und Schlurfenden Schritte einer Person zu hören die sich langsam dem Eingangsbereich näherten. Die Person bog um die letzte Ecke und stieß einen spitzen Schrei aus der sehr weiblich klang. "Oh Gabriel!", rief die ältere Frau und fiel dem Krieger um den Hals. Sanft umarmte er sie und als er schließlich ihren klammernden Griff lösen konnte, blickte er zu seinen beiden Begleitern. "Vasilis, Meredith, das ist Livia - meine Mutter. Mutter, darf ich dir Meredith und Vasilis vorstellen?" Er wartete bis sie beide kurz gemustert hatte und sprach dann weiter. "Sag, wäre es möglich etwas zu essen, ein Bad und dann ein Bett zu bekommen?", fragte er und fügte lächelnd hinzu: "Natürlich nicht zwingend in dieser Reihenfolge."
Kopfschüttelnd führte Livia ihren Sohn und seine Begleiter in die Küche und wies sie an am Tisch Platz zu nehmen. Danach verschwand sie mit einer kurzen Entschuldigung aus der Küche. Sie wollte nur schnell etwas aus der Vorratskammer holen. Behaglich streckte Gabriel seine Beine aus und seufzte zufrieden. "Morgen werde ich beim Senat vorsprechen ", sagte er Ansatzlos und wartete auf die Reaktion seiner Begleiter. |
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Nathaniel86 Abenteurer


Anmeldedatum: 18.06.2006 Letzter Besuch: 18.06.2010 Beiträge: 597 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: Mo Feb 22, 2010 12:38 pm Titel: |
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"Deine Mutter ist richtig nett. Ich mag sie.
Aber du wendest dich erst morgen an den Senat?"
Ich machte eine kurze Denkpause.
"Dann sollten wir uns aber auf einen möglichen Kampf vorbereiten. Aus eurer beider Erzählungen hat dieser Tiberius sehr viel Macht auch in der Armee Gonds also kann es gut sein, dass die Wachen die wir auf dem Weg hier her passiert haben, sich an diesen Tiberius wenden.
Gibt es einen Hinterausgang? Wie steht es mit deiner alten Einheit Gabriel, kann man denen vertrauen? Wo finde ich hier in Gond den Kleriker Orden oder liegt er außerhalb?"
Nun sah ich die Beiden an und wartete auf eine Antwort.
Hoffentlich bin ich den Beiden jetzt nicht zu nah getreten. |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Mo Feb 22, 2010 11:51 pm Titel: |
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& Sabina
"Das freut mich Vasilis", sagte er und blickte zu dem Durchgang ins Wohnzimmer. Dort stand ein Mädchen - vielleicht elf Jahre alt - und spähte vorsichtig in die Küche. Langsam erhob sich Gabriel und lächelte das Mädchen dabei an. Die Kleine wich erst unsicher zurück, doch als er ihren Namen sagte stutzte sie.
"Gabriel... ?", fragte sie unsicher und verschüchtert. "Wo warst du die ganzen Monate?" Der Krieger seufzte und machte sich an den Verschlüssen seines Schienenpanzers zu schaffen und legte diesen vorsichtig neben die Tür. "Ach, hier und dort", erwiderte er ausweichend, drehte sich wieder zu Sabina um und wurde von ihr fast um gerannt. "Bleibst du jetzt für immer hier?"
Gabriel gluckste und kniete sich hin. "Nein, aber wenn du willst, dann werde ich dich mitnehmen. Wäre das in Ordnung?" Die Stimme des Kriegers wurde bei diesen Worten sanft und er wunderte sich über diesen Sanftmut, doch Sabina schien es nicht zu stören. Jauchzend schlang sie ihre Arme um den Hals des Offiziers.
Verschmitzt lächelnd nahm er die kleine auf den Arm und erhob sich mit ihr. "Nun Vasilis, Meredith, das ist Sabina. Sabina das ist Meredith, sie ist Soldatin und das ist Vasilis, er ist ein Kleriker- ohne die beiden wäre ich jetzt nicht hier." Das Mädchen nickte den beiden mit großen Augen zu und drängte sich an den Krieger als dieser sich wieder setzte.
"Vasilis, du hast doch gefragt warum ich nicht schon heute zum Senat gehe und mein Anliegen vortrage? Nun, die Antwort ist recht simpel. Ich möchte mich etwas ausruhen und mir überlegen wie ich das ganze angehe und..." "Tiberius ist in den Senat gewählt worden", plapperte Sarissa dazwischen und brachte Gabriel damit völlig aus dem Konzept." Er ist was?, rief der ehemalige Kommandant fassungslos.
Das war zu viel für den Krieger. Ruckartig erhob er sich und setzte Sarissa auf ihre eigenen Füße. "Das ändert alles!" Hastig griff er nach seiner Rüstung und fragte sich warum er sie überhaupt abgelegt hatte. "Meredith, Vasilis, kommt ihr?", fragte er ungeduldig während er Sabina ausfragte wann Tiberius in den Senat gewählt wurde.
"Vor zwei Wochen", sagte sie, "Konrad hat gesagt das er viele Leute bestochen hat."
Zwei Wochen... vielleicht ist es ihm ja noch nicht gelungen sich Verbündete zu suchen., dachte er sich und fragte Sabina ob sie einen kleinen Ausflug machen möchte. Als sie nickte, ging er zur Haustür und trat auf die Straße, dort würde er auf seine Begleiter warten. |
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Valaja Legende


Anmeldedatum: 16.10.2007 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 1248
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Verfasst am: Di Feb 23, 2010 6:03 pm Titel: |
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Meredith fühlte sich Gabriels Mutter gegenüber doch etwas befangen. Sicher war die Frau nett und das heim des Kriegers strahlte Gemütlichkeit und Sicherheit aus. Dennoch fühlte sie sich in diesem Moment nicht so recht wohl, was allerdings mehr an der Überzahl von Fremden lag. So etwas mochte sie sowieso nicht. Wenigstens würden sie in dieser Nacht ein weiches Bett zur Verfügung haben. Mit einem leisen Stöhnen ließ sie sich auf einen Stuhl nieder. Die Aussicht auf etwas anständig Gekochtes war ja auch nicht zu verachten. Irgendwie würde sie den Abend schon überleben. Meredith nahm sich vor, sich nicht so anzustellen.
Das Auftauchen des kleinen Mädchens rief ziemliche Verwunderung in ihr hervor. Wer war denn jetzt das? War das Gabriels Tochter? Hatte er dann am Ende noch eine Frau die hier irgendwo auf ihn wartete. Meredith wurde ein wenig unruhig, versuchte jedoch dem Mädchen ein freundliches Lächeln zu zuwerfen. Wahrscheinlich gelang das aber nicht richtig. Egal, das war auch nicht ihre Aufgabe. Außerdem war es ja Gabriels Verwandte. Da musste sie ja jetzt nicht in Begeisterung ausbrechen. So langsam wurde sie doch etwas missmutig. Das beste war sich langsam zum Schlafen zurückzuziehen.
Doch Gabriels Reaktion war dann doch eher hastig. Sofort sprang Meredith auf sah zu Vasilis und eilte dem Krieger hinter her. Das hatte ihnen jetzt auch noch gefehlt. Dieser Tiberius saß im Senat. Damit hatten sie wohl keine Möglichkeit mehr etwas gegen ihn auszurichten. Es sei denn, er war bei den anderen unbeliebt und man wollte ihn loswerden. ,,Gabriel, jetzt warte mal!“ hielt sie ihn zurück. ,,Du kannst nicht einfach losstürmen und dich gegen ein Mitglied des Senats stellen! Verdammt, wir sind in Gefahr. Jetzt haben wir uns sogar in den Machtbereich dieses Kerls begeben, das einzige was uns noch helfen könnte ist das er nichts von unserer Ankunft erfahren hat.“ |
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Nathaniel86 Abenteurer


Anmeldedatum: 18.06.2006 Letzter Besuch: 18.06.2010 Beiträge: 597 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: Mi Feb 24, 2010 4:19 pm Titel: |
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Als das kleine Mädchen in der Tür auftauchte, war ich verdutzt und nahm es Gabriel nicht übel, dass er meine Fragen vor dem Kind nicht beantwortete und verfiel in Gedanken.
Tochter? Unwahrscheinlich, er ist Soldat. Schwester? Zu Jung.
Vielleicht die Kleine, von der er erzält hat die er in dem nieder gebrannten Dorf gefunden hat, bevor er desertierte aber er sagte doch, diese sei gestorben
Als Gabriel auf sprang, riss er mich aus meinen Gedanken und ich hatte keine Ahung, was vor sich ging.
Ich sprang auf und eilte Gabriel hinterher.
"Gabriel, was ist jetzt los? Gehen wir jetzt doch zum Senat? Aber das sollten wir nicht zu dritt machen. Lass uns zumindest erst einmal den hiesigen Kleriker Orden aufsuchen und von einem Gedankensucher deine Aussagen als wahr bestätigen, damit keiner Zweifel äußern kann und wir bei einem Hinterhalt zumindest eine kleine Chance zum fliehen haben." |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Mi Feb 24, 2010 10:44 pm Titel: |
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Unzufrieden blieb Gabriel stehen. Der Krieger wusste das Meredith recht hatte, doch viel es ihm schwer sich zu zügeln. Und das fiel ihm nicht gerade leicht! Am liebsten würde er in die Stadthalle stürmen, den Ratssaal aufsuchen und Tiberius einen Kopf kürzer machen. Er atmete tief ein und dann ließ er die Luft in einem langen Seufzer entweichen. "Na gut... Sabina, wärst du so nett mir meinen Helm zu bringen", fragte er und erklärte ihr wo er lag. Mit einem raschen Nicken wandte sie sich ab und eilte in den hinteren Teil des Hauses, Gabriel hingegen öffnete eine kleine Kammer neben der Eingangstür. An der hinteren Wand des kleinen Raums lehnte ein großer viereckiger Schild mit Metallbeschlägen. Andächtig strich er über die obere Schildkante und nahm ihn dann auf.
Gabriel stand wieder im Eingangsbereich und nahm den Helm von Sabina entgegen. Langsam setzte er ihn auf, setzte eine eiserne Maske ein und band den Wangenschutz mit einem Lederbändchen zu. "Also, gehen wir zu den Klerikern", sagte er und seine Stimme klang gedämpft hinter der Maske hervor. "Wirst du uns begleiten Meredith?" Obwohl die Frage rhetorisch war, blickte er demonstrativ zu der Soldatin und tippte mit dem Zeigefinger gegen die Maske. "Damit wird mich niemand erkennen, es gibt in der Hauptstadt viele Ordonanzoffiziere die so herum laufen. Und unser Ziel ist ebenfalls nicht ungewöhnlich, denn immerhin sind wir mit einem Kleriker unterwegs." Mit einem nicken drehte er sich um und strubelte Sabina durch die Haare. "Und du wirst ebenfalls mitkommen, denn du bist unmittelbar in die Geschehnisse involviert." "Ich bin was?", fragte die kleine und streckte Gabriel seinen Pilum. Der Offizier nahm den zwei Meter langen Wurfspieß und lachte leise. "Involviert bedeutet beteiligt. Ich wollte damit sagen das du dabei warst als die Soldaten dein Dorf heimgesucht haben", erklärte er.
Ihm kam es so vor als wären erst ein paat Tage vergangen seit er die Armee verlassen hatte, denn als er den Schild an der linken, den Wurfspieß in der rechten und seiner Rüstung am Leib hatte, kamen die alten Bewegungsabläufe zurück. Die Ausbildung und der jahrelange Drill schlugen jetzt voll durch und Gabriel war sich sicher das man ihm seine Rolle abnehmen würde. "Ach ja, solange ich als Ordonanz auftrete darf ich nicht sprechen, aber das ist eigentlich kein Nachteil..." Hinter der Maske war ein Glucksen zu vernehmen. Da wir mit einem Kleriker unterwegs sind, habe ich das recht uns den Weg freizumachen. Zwar glaube ich nicht das es nötig sein wird, aber auf der Hauptstraße wird es auf jeden Fall voll sein." Würdevoll sank er auf ein Knie und bedeutete Sabina sich auf seine Schultern zu setzen. "Endlich darf ich das auch mal!", jubelte das Mädchen und kletterte auf Gabriels Schultern. "Halt dich gut fest Sabina." Langsam erhob sich der Krieger wieder und drehte sich zu seinen Begleitern um. "Das ist einer der Gründe warum das Militär in Gond einen so guten Ruf genießt. Für Ordonanzoffiziere ist es eine Ehre sich um die Kinder ihres Herrn kümmern zu dürfen... und ganz nebenbei muss ich so keine Rücksicht darauf nehmen ob sie schritthalten kann." Wieder seufzte er. "Und los gehts!" Langsam aber Zielstrebig ging er die Gasse entlang. Die Nägel seiner Sandalen klackten Rhythmisch auf dem Pflaster und bei jedem zweitem Schritt war ein pochen des Pilums zu hören, dass er wie einen Wanderstock nutzte. Aber nicht um sich darauf zu stützen, sondern um die übrigen Passanten dazu zu bewegen den Weg freizugeben. Während er so in Richtung Hauptstraße Schritt, blickte Sabina sich mit großen Augen um. |
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