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Der Magierturm von Aron
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Der Magierturm von Aron
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 05, 2010 10:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nevia Nevia
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Damit sie den Mann nicht zu finster anstarrte blickte sie betont trotzig in eine andere Richtung. Sie sah Dorian dabei nicht an, aber ihr entging nicht, dass er nicht gerade angetan war wie der Magier mit ihr und Lucara umging und auch wenn das nur ein Detail war so fragte sie sich doch ob sie sich vielleicht nicht doch in ihm geirrt hatte. Vielleicht war der Kerl nicht so übel?

Als er dann auch noch das Stottern anfing tat er ihr nur noch leid. Böse funkelte sie nun den Magier an. Selbst hatte sie sich zwar hinter Lucara versteckt, aber wenn es darum ging andere vor einer Ungerechtigkeit zu beschützen fand sie irgendwie den Mut den sie für sich nicht gerade hatte. Da aber schon das Katzenmädchen sich um den Magier kümmerte blieb ihr nichts anderes mehr als Dorian eine Hand auf die Schulter zu legen und ihm zuzuflüstern: „Lass dich von einem wie dem nur nicht unter kriegen.“ Verschwörerisch sah sie ihn dabei an. Man mochte fast meinen, dass sie unter einer Decke steckten und er sich auf sie verlassen konnte, wenn alle anderen Stricke reißen sollte. Sie kannten sich noch immer nicht wirklich und ganz schien er ihr immer noch nicht koscher zu sein, aber besser als der Magier dort war er alle mal. Gerne hätte sie noch mehr gesagt aber da machte Luca anstalten zu gehen. „Komm mit uns.“ Bot sie ihm an. Luca würde schon wissen wo es hier einen gab der sich mehr über Neuzugang freuen würde.

Dann aber sagte Luca etwas zu ihr und was sie sagte ließ sie erst mal Dorian vergessen. Sie wurde rot, nickte aber. „Ich habe nicht vor dich gehen zu lassen.“ Hauchte sie zurück. Kurz sah sie dann zu dem Magier. Jener aber hatte sich ganz der Katzendame zugedreht und brüllte diese an. Kurzerhand ergirff sie Dorian und wiederholte ihre Worte von eben nocheinmal. „Komm schon. Komm einfach mit, ja?“ Bat sie ihn zog aber nur leicht an seinem Ärmel ehe sie diesen los lies.

(Weiter bei Duncan?)


* * *

Der Magier war nun wirklich wütend. Wer war diese Person das sie glaubte ihm etwas sagen zu können?

„Ich sollte dich in einen klumpen Kohle verwandeln! In eine Maus! Ja, dann könnten dich deines gleichen Jagen. Was für eine Frechheit! Ich sorge hier lediglich dafür, dass jemand die Regeln des Magierturms gehorcht!“

Er war noch am schreien, als eine weitere Magierin erschien. Diese sah ihn ernst an und als er den Blick bemerkte wurde er plötzlich ganz still, kratzte sich am Hinterkopf und murmelte dann etwas von: „Ach... ich habe ja noch diese Experimente die ich überprüfen muss. Ich muss dann mal gehen...“

Und damit trollte er sich dann....
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Mirage
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 6:19 am    Titel: Antworten mit Zitat

Niobe Niobe
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Wie außerordentlich schade, dass Duncan die kleine Magierschülerin falsch einschätzte. Wenn sie sich selbst eher für eine giftige Schlange hielt, warum versteckte sie sich dann panisch in diesem magischen Turm und war peinlich genau darauf bedacht, dass ihre Ausbildung kein positives Aufsehen erregte? Das klang mehr nach Furcht als nach Arroganz. Was ihre kleinen verbalen Kapriolen anging, waren diese anerzogen; lediglich die natürliche Neugierde und eigene Phantasie waren von der ursprünglichen Persönlichkeit übriggeblieben … wenn es denn noch so etwas wie eine ursprüngliche Persönlichkeit unter den tausend Masken, die Niobe trug, gab. Was passierte jedoch, wenn man Maske um Maske herunterriss, sei sie nun symbolisch oder physisch? Wenn sie keine Maske trug, blieb nach Niobes Meinung nichts mehr übrig, um die Wirklichkeit zu füllen. Demzufolge lag Duncan abermals falsch, denn die Magierschülerin überschätzte sich nicht, sie unterschätzte sich, den Einfluss ihrer vorherigen Identität und die Fähigkeiten ihrer derzeitigen Identität. Vertrauen hatte sie lediglich in ihre sozialen Fertigkeiten und ihre Krähenarbeit, und selbst dort war sie realistisch genug, Fehler einzukalkulieren, ebenso wie die Tatsache, dass es immer einen größeren Fisch gab – größere Fische wie Duncan oder Kerabrin, nur auf dem sozialen und tödlichen Parkett.
Es gab also kein Entrinnen. Der Altmeister, von dem Niobe noch nicht einmal die Fähigkeiten erahnen konnte und sich dieses Umstandes sehr bewusst war, wurde offiziell unter die Fittiche Duncans genommen. Kein Schlupfloch, kein Entkommen. Durch diese Prüfung musste sie durch. Sie hatte zwar noch keine Ahnung, wie sie das anstellen sollte, aber vermutlich musste sie improvisieren … mit etwas Glück wurde sie irgendwann auch das Katzenwesen los oder der Altmeister verlor im Idealfall das Interesse an ihr.
Mit einem sachten und schicksalsergebenem Nicken nahm die maskierte Magierschülerin also Duncans Aussagen zur Kenntnis, ebenso wie seinen Kommentar, den neuen Schülern entgegenzukommen. Oh, er wusste genau, wo diese sich aufhielten? Das war nicht wirklich eine Überraschung. Vielleicht sollte sie das Denken in seiner Gegenwart zur Sicherheit einstellen. Andererseits war Denken genauso wie Atmen schwer abzugewöhnen, also war es vielleicht von Vorteil, ihn durch irgendwelche absonderlichen Ekeligkeiten aus dem eigenen Kopf herauszuhalten. Vielleicht ein übergewichtiger Sumpfoger im Ballkleid? In Liebestöterunterwäsche? Das zumindest war ein Bild in Niobes Kopf, während sie Duncan still, leise und unauffällig folgte.
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Silvan Jarle
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BeitragVerfasst am: So Feb 07, 2010 10:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lillian Stardust Lillian Stardust
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Lillian zuckte nicht mit einer Wimper, als der Magier vor ihnen sie anschrie. Regeln? - Wohl eher selber welche aufstellen... Dem Blick von ihm folgte sie interessiert und sah eine andere Magierin, die anscheinend eine höhere Position hatte als der Mann vor ihr. Sie schenkte ihr ein dankbares Lächeln, wurde aber schnell wieder ernst.

Sie drehte sich nach Dorian um. Sah ihn mit einem undeutbaren Schatten auf den Augen an. "Selbstbewusstsein hast du ja nicht gerade. Es hilft in vielen, noch kommenden, Situationen, die du als Magier bewältigen musst.", sagte sie und drehte sich wieder zur Tür hin. "Aber das wird kommen. - Spätestens nach der Ausbildung.", murmelte Lillian und ging wieder auf die Tür zu.

"Ach und wenn ihr Silvan sucht - folgt mir.", rief sie dann noch über die Schulter.

Silvan Jarle Silvan Jarle
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Silvan hörte wie Duncan Niobe mitteilte, dass sie erstmal keine Alchemie mehr lernen würde/sollte. Anscheinend war die dieser Lehrer bei dem sie lernte unfähig jemanden anzuleiten. In seinen Dorf hatte jeder das gelernt was notwendig war und dann das was er oder sie für interessant beachtet hatte. Also hatte Silvan die Jagt und die Pflanzen studiert und zu guter letzt ein wenig Magie. Das Wissen war zwar nicht ganz nutzlos gewesen, dennoch hatte es unglücklicherweise keine Anwendung gefunden, was Silvan bedauert hatte. Aber jetzt konnte er es hoffentlich bald einsetzen.

Bei der Erwähnung des Frühstücks knurrte Silvan der Magen und schuldbewusst legte er die Ohren an. Silvans Gesicht hellte sich auf, als er hörte, dass die andere aus seiner Gruppe gleich wieder da sein sollte und so folgte er Duncan fröhlich.
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Aun
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 08, 2010 4:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Duncan Malastair Duncan Malastair
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Mit den langsamen schritten eines Mannes, dessen Beine ihn in seinem Leben schon viel zu weit getragen hatten - er hielt es für besser körperlich schwach zu erscheinen - verließ er mit seinen beiden neuen Schülern an der Seite die Bibliothek. Schon lange hatte er sein Arbeitszimmer nicht mehr verlassen. Und wenn, dann auf anderen Wegen, als zu Fuß. So sah er jetzt viele Veränderungen im Turm. Teilweise nur klein, aber dennoch groß genug, um ihm zu zeigen, das er sich vielleicht etwas zu sehr aus dem Leben im Turm entfernt hatte. Auch wenn er schon sehr alt war, so war er dennoch nützlich und dürfte ruhig am Leben im Turm teilhaben. Soviel wollte er sich zugestehen. Schließlich hatte er einen nicht gerade kleinen Teil der Magister in diesem Turm mit ausgebildet.

„Meine neuen Novizen sorgen führ ziemlich viel Aufsehen.“

Nuschelte Duncan sich in den vorhandenen Bart. Seine Sinne waren in der Lage winzige Schwankung im magischen Feld wahrzunehmen und gerade empfand er etwas, nein jemanden (Dorian), als äußerst störend. Wie ein konstantes Fiepen im Ohr. Er konnte nur sagen, dass es sich um ein magiebegabtes Wesen handelte. Wie die Klauen eines wilden Tieres gruben sich die geistigen Fühler des Neuankömmlings in das magische Feld und zerrten unkontrolliert daran. Das Wesen schien eine starke Verbindung zur Magie zu haben. So viel Potential. Doch ohne Ausbildung würde das Wesen am magischen Feld zerren wie ein in einem Tellereisen gefangenes Tier und sich und Andere dabei verletzen. Gut das er nun hier war.
Natürlich war es nichts, was Duncan noch nicht gesehen hatte. Das Problem bei Wesen wie diesem war, das ihr Verstand nicht ausreichte, um die Magie zu kontrollieren. Das hieß nicht dass sie dumm waren. Es bedurfte jedoch einer Menge mehr als bloßer Begabung, um die Magie zu beherrschen zu lernen. Man konnte seinen Verstand schärfen und weiten. Etwas wovon dieses wesen scheinbar noch nie gehört hatte. In Duncans Geist bildete sich bereits ein Bild von dem Wesen. Ein unsicherer Junge, falsch aufgezogen und erzogen. Zu wenig Selbstbewusstsein und unfähige Eltern. Solche Kinder musste man so schnell wie möglich in die Hände eines Magisters bringen. Er selbst wusste genau, wie man mit Wesen wie diesem umging.

Merklich beschleunigte er seine Schritte. Er hatte keine Lust, dass dieses Wesen die Eingangshalle in Schutt und Asche legte. Zwar waren andere Mächtige Magier anwesend, aber … . Besser war es er kam nicht zu spät. Man wusste nie, was solche Wesen anrichteten. Wenn sie angst bekamen oder gar zornig wurden, versteckte man sich besser hinter einem festen magischen Schild. Oder man sperrte sie in solch einen.

Dank dem beschleunigten Schritt erreichten sie die Eingangshalle bald. Duncan zögerte nicht lange. Die Spitze seines Stabes, besser gesagt der oktarinfarbene Edelstein welcher dort eingefasst war, begann hell zu leuchten.

„WEICHT ZURÜCK!“

Warnte er alle Anwesenden mit erstaunlich kräftiger Stimme vor. Ein feiner transparenter Strahl oktariner Energie raste auf Dorian zu. Nur knapp verfehlte er eine bei Duncans zukünftigen Novizen stehende Magierin. Kurz vor Dorian formte sich die Energie plötzlich zu einer halbkugelförmigen Barriere, die sich langsam zu einer schillernden Kugel um Dorian vervollständigte.

„Ihr beiden!“

Sagte er befehlend zu Nevia und Luca. Mit einer Handbewegung deutete er an, dass sie zu ihm herüberkommen sollten. Er selbst hielt einen gewissen Abstand von Dorian. Zwar war seine Barriere stark genug, um den Jungen gefangen zu halten und ihn am wirken irgendwelcher Zauber zu hindern, aber das bedeutete nicht, das Duncan seine Vorsicht aufgab. Leichtsinnig wurde man nicht hundert Jahre alt.
Der Edelstein an der Spitze seines Stabes hörte nicht auf zu strahlen und erhellte den Raum. Dass es draußen eigentlich dunkel war, bemerkte man jetzt kaum noch.

„Woher bist du Junge und wer sind deine Eltern? Hat man dort wo du herkommst den Verstand verloren? Welcher Unfähige hat diese törichte Idee gehabt, dich in eine dicht besiedelte Stadt wie Aron zu schicken? Einen Junge wie dich, der in deinem Alter noch unfähig ist seine magischen Kräfte zu beherrschen? Wieso ist deine Verbindung mit der Magie noch nicht längst blockiert worden?“

Langsam und anklagend hatte er gesprochen. Es war klar, das er eine umgehende Antwort forderte.
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Pax
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 10, 2010 2:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dorian Dorian
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Dorian war ziemlich baff, als dieses Katzenmädchen sich vor dem unfreundlichen, einfach-mal-so-auf-Fremde-Blitze-schleudernden Magier aufbaute und ihn versuchte zusammen zu falten. Dass der Magier sich davon nicht sonderlich beeindrucken ließ, war abzusehen gewesen. Er fragte sich einen Moment, ob ihr Äußeres nicht einfach nur trügerisch war und sie am Ende hier wirklich etwas zu sagen hatte, eine wichtige Person in diesen Hallen war - oder ob sie vielleicht einfach nur unglaublich mächtig war, sodass sie sich nicht vor so einem Magier klein machen musste. Aber vielleicht, war sie auch einfach nur leichtsinnig - irgendwie wurde er aus dem Mädchen mit den Katzenohren wirklich nicht schlau. Er hätte sich das sicher nicht getraut: so mit einem Magier zu reden, der ganz offensichtlich sehr verstimmt war - jedenfalls wirkte er so, vielleicht war er ja auch immer so unfreundlich.
Er starrte wie gebannt auf den Magier und das Katzenmädchen, dass er Luca und Nevia beinahe schon vergessen hatte. Als er plötzlich Nevias HAnd auf der Schulter spürte, zuckte er zusammen und als sie ihm dann noch in ziemlich verschwörerischer Stimme etwas zuflüsterte, sah er sie einfach nur verdutzt an. Sie wirkte auf einmal richtig freundlich, das war er garnicht gewöhnt, nicht von ihr, von der Person, die ihm noch Minuten zuvor gedroht hatte und vor der er richtig Angst bekommen hatte. Waren hier alle so kompliziert? Er kam sich in Gegenwart dieser äußerst komplexen Charaktere richtig einfach und klein vor. Was Luca zu Nevia sagte bekam er nicht mit, da er wieder vom Geschrei des Magiers abgelenkt war und Luca ja auch wirklich sehr leiste flüsterte, damit eben niemand was mitbekam.
Ich komm mir vor als wär ich im Irrenhaus gelandet....Wahnsinn... Er hob ziemlich verblüfft die AUgenbrauen,als der Magier einfach verschwand. Was war denn nun los?
Aber viel Zeit um sich darum zu wundern blieb ihm ohnehin nicht, er spürte wie Nevia an seinem Ärmel zupfte und hörte, wie sie ihn aufforderte einfach mitzukommen. Hastig drehte er sich zu den beiden Mädchen und machte Anstalten ihnen zu folgen, als er die Stimme des Katzenmädchens vernahm.
Sie war echt dreist, schoss es ihm durch den Kopf - aber recht hatte sie. So etwas wie ihr enormes Selbstbewusstsein hatte er tatsächlich nicht. Er kam aber nicht mehr dazu zu antworten. Sie wandte sich zu einer Tür und verschwand. Silvan? Meinte sie ihn jetzt? Wer war denn Silvan? Irritiert zögerte noch einen Moment, dann wandte er sich um und folgte Nevia und Luca.

Weit kamen sie ja nicht. Ein ziemlich eindrucksvoll wirkender, ziemlich alter Mann mit Stab tauchte gefolgt von zwei um einiges jüngere Personen auf. Wie,als prallte er von der Erscheinung des ziemlich respektseinflößenden Mannes ab, blieb er stehen und wich sogar ein, zwei Schritte zurück. Der Kerl wirkte noch angsteinflößender als der andere Magier. Verblüfft sah er wie Licht aus der Kugel des Stabes hervorschoss und erst eine gebogene Wand vor ihm bildete, die sich relativ schnell zu allen Seiten um ihn herum ausstreckte. Reflexartig und ziemlich panisch drehte er sich um und versuchte in die andere Richtung zu flüchten,als der Kokon sich direkt vor seiner Nase schloss und ihn einsperrte.
"Was...was soll das?" rief er ziemlich panisch und versuchte irgendein Loch in der Hülle zu finden. Er streckte die Hand aus, hielt aber einige Millimeter bevor er die Hülle berührte inne. Was würde passieren wenn er die Hülle berührte? Er erinnerte sich an den Blitz, der ihn beinahe getroffen hatte. Lieber du versuchst es nicht erst
Hektisch huschten seine Augen in ihren Höhlen umher und er drehte den Kopf, drehte sich selbst und suchte verzweifelt einen Ausweg aus diesem magischen Kokon. Verzweiflung und Panik machte sich in ihm breit und, weil er ganz genau wusste, dass das nur mit sehr,sehr viel Glück gut ausgehen würde, wenn er panisch wurde, wuchs die Anspannung und Panik noch einmal um ein gutes Stück.
Er fixierte den alten Magier, der ihn in dem Kokon eingeschlossen hatte,als dieser zu sprechen begann. Er klang nicht gerade begeistert oder freundlich, was sich absolut nicht positiv auf Dorians Gemütslage auswirkte.
"Ich...ich...!" stotterte er. Sein Mund war staubtrocken und als er schluckte, verkrampfte sich seine Kehle unangenehm.
"Ich k...komme ... a-aus" er brach ab. Sein Körper bebte förmlich und er spürte wie seine Hände zitterten. Er ballte die Finger zu Fäusten. "aus einer Handelsstadt an der Südostküste." erklärte er und die Worte kamen abgehackt aus seinem Mund. Dorian bereute nichts mehr in diesem Moment,als dass er nach Aron gekommen war. Wäre er doch bloß daheim geblieben.
"Ich...ich wollte selbst herkommen, ich... dachte... man könnte mir hier helfen..." Wieder huschten seine Augen nervös zu den Seiten um ihn herum. Immer noch war er von dieser Barriere umgeben.
"helfen,... meine Magie zu kontrollieren. M-meine Eltern...wo-wo-wollten sie ..gl-glaube ich nicht blockieren!" Er hatte nicht mal gewusst, dass es möglich gewesen wäre sie zu blockieren. Noch während er sprach spürte er wie Energie in seinem Innern hochstieg und förmlich gegen seinen Geist drückte. Er versuchte mühsam sie nieder zu kämpfen.
Mittlerweile war er fast den Tränen nahe.
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Silvan Jarle
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 10, 2010 6:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Silvan Jarle Silvan Jarle
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Silvan ging hinter seinem neuen Lehrmeister her und bemerkte wie dieser seine Stirn leicht runzelte. Der Magier erhöhte seine Schrittgeschwindigkeit und zog etwas Magie in sich hinein. Er eilte hinter Duncan hinterher und fragte sich was den Magier so in Aufregung versetzt hatte. Er selbst roch oder spürte nichts, was gefährlich sein könnte. Duncan würde es schon wissen was er tat.

Als Duncan dann Anweisungen brüllte war er froh nicht vor ihn zu stehen und rüherte sich nicht vom Fleck. Silvan ließ den Blick über die Gruppe schweifen und sah, dass Niobe mit einem Mädchen zusammen stehen. Dann fiel sein Blick auf Lillian und Silvan bemerkte, die exotische Art an ihr. Weshalb sie wohl hergekommen war?

Lillian Stardust Lillian Stardust
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Lillian ging auf die Tür zu und lief fast in einen anderen Magier mit dem Stab hinein. Reflexartig machte sie einen Schritt zur Seite und murmelte, noch angesäuert, eine Entschuldigung. Kurz darauf brüllte dieser Mann, wie sie jetzt erkannte herum. Mit angstvoll angelegten Ohren machte sie einen Satz zurück. Genervt dachte sie, so gefährlich sähe der Junge nicht aus, als dass er angegriffen werden musste.

Durch den Stein geblendet schloss Lillian die Augen, versuchte sich wieder in den Griff zu bekommen. Dann hatte sie sich im Griff. Nun schäumend vor Wut, was sie unter einer lächelnden Maske versteckte, hörte Lillian die Triade des Magiermeisters an. Dorians Mienenspiel war interessant zu beobachten, aber nicht im mindesten lustig. Dann wurde ihr eiskalt, als ihr aufging was der Magier mit seinen Worten andeutete. Still sah sie dem Schauplatz zu und registrierte kaum, dass jetzt Silvan Geruch den Raum erfüllte.
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FiiiBee
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 10, 2010 6:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Myra Thailion Myra Thailion
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Sie war die ganze Zeit hinter Lillan gewesen. Und nun stand sie unbeholfen da.
Lauschte einfach den Worten.
Als sie Silvan erblickte, zog sich etwas in ihr zusammen. Schnell richtete sie ihre Augen auf den Boden, spielte mit ihren Fingern an dem Bogen herum.
Nein. Nein. Nein.
Ihre Gedanken sagten ständig immer wieder dieses eine Wort. Denn sie war nicht bereit. Für auch immer, was jetzt kommen möge.
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Mirage
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 12, 2010 5:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Niobe Niobe
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Die Ausbildung an der Magierakademie veränderte definitiv die Wahrnehmung. Natürlich war Niobe längst nicht so empfindlich und geschult wie Altmeister Duncan, aber selbst sie nahm die „Schwingungen“ wahr, die von Dorian ausgingen. Und wie nicht anders zu erwarten, brauchte sie gar nicht lange zu warten, bis die Erklärung schließlich in Form eines jungen Mannes – Himmel, der musste so ungefähr in ihrem Alter sein – zusammen mit zwei Damen und noch einem Katzenwesen präsentiert wurde. Wo kam denn die Katzendame schon wieder her? Hier musste irgendwo ein Nest von diesen Dingern sein. Na toll, Katzenjammer und Flöhe, Spaß für die ganze Familie!
Außerdem gurkte da noch eine Halbelfe herum, während die beiden anderen Frauen aneinander hingen. Leider kam Niobe nicht mehr dazu, diese Östrogen-Brigade genauer zu betrachten, da der alte Magier plötzlich anfing, den jungen Mann anzubrüllen und ihn außerdem mit einer magischen Barriere zu versehen. Damit war das Rätsel gelöst: Der Junge war die Ursache für etwaige Fluktuationen im Äther. Solche Fälle gab es ab und zu mal; es handelte sich dabei um junge Magier, deren Potenzial dermaßen groß war, dass sie eine Gefahr für sich und andere darstellten. Wo andere Magier in mühevoller Kleinarbeit Zauber erlernen musste, waren die Menschen mit Barrieren stetig dabei, Kontrolle über sich selbst zu erlangen, damit man nach und nach Barriere um Barriere senken konnte. Dorian war ein Genie, und wenn man ihm das zu oft sagte, würde es seinen Charakter verderben. So etwas musste bei Charon geschehen sein, sonst hätte sich sein Ego nicht in solch gigantischen Ausmaße entwickelt.
Momentan nahm die Maskierte allerdings nur den verängstigten jungen Mann war, der vollkommen verängstigt in seinem magischen Gefängnis kauerte – zumindest sinnbildlich gesprochen. Wie gut, dass diese Szene gerade so pompös und auffällig war, dass sie alle Aufmerksamkeit auf sich zog, denn Niobe selbst entglitten gerade die Gesichtszüge. Der arme Junge war offensichtlich am Rande eines ausgewachsenen Panikanfalls und das erste Mal seit langer, langer Zeit empfand die Magierschülerin Mitleid. Vielleicht lag es an der Tatsache, dass an diesem Tag viel geschehen war. Immerhin war sie von einem Erzdämon in einen anderen Körper gesperrt worden, hatte in dieser Hinsicht das erste Mal seit vielen Monaten beschlossen, jemanden zu töten und endlich nach über einem Jahr wieder das Ego eines Mannes angekratzt – das alles konnte schon auf das Gemüt schlagen und die eigene Balance gehörig durcheinanderwirbeln. Und jetzt, jetzt sah sie einen jungen Mann, offensichtlich ein unschuldiges Bürschlein, der sein ganzes Leben keine Ahnung gehabt hatte, wie gefährlich er genau war, und sah ihn, wie er hilflos in einen Käfig gesperrt wurde, ohne, dass er wusste, wieso und was er angestellt hatte. Niobe kannte diese Situation gut. Vor vielen Jahren war sie auch in einen Käfig gesperrt worden und sie wusste um die Hilflosigkeit, die Dorian empfinden musste. Es war wie gesagt sehr lange her, dass sie überhaupt Mitleid empfunden hatte – dieses wurde für gewöhnlich wegrationalisiert – aber hier und heute, wo ihre Nerven noch von der Begegnung mit Erzdämon, Kerabrin und Charon blank lagen und sie es nicht hatte verhindern können, in den Unterricht eines renommierten Meisters gepresst zu werden, tat er ihr unendlich Leid. Es war so, als würde sie in einen Spiegel schauen und sich selbst sehen, wie sie vor Jahren war: Unschuldig, unbesudelt, offen und ehrlich. Der junge Mann konnte seine Panik nicht verbergen, weil ihm sowohl Disziplin als auch hinterhältiger Antrieb fehlten. Wenn das nicht herzerwärmend war, was dann?
Der Entschluss stand fest, als sie die Schultern straffte und wieder einen neutralen Gesichtsausdruck aufsetzte. Sie wollte dem Jüngling helfen, war sich aber gleichzeitig der Tatsache bewusst, dass sie das nicht offen machen konnte. Wenn sie ihn unterstützte, und sei es nur symbolisch, konnte der Bursche die falschen Ideen bekommen und sich eventuell mit ihr beschäftigen, was sie nicht wollte. Niobe brauchte keine Freunde. Niobe brauchte niemanden.
Sie konnte ihn also nicht offen beruhigen und konnte auch nicht in ruhiger Manier Duncan darum bitten, sich zu beruhigen und den armen Mann nicht weiter anzubrüllen. Sie konnte aber durchaus den Zorn des alten Magiers auf sich selbst lenken – er würde dies zweifelsohne aufgrund ihres vorherigen Benehmens als Trotz missverstehen, sofern die Sache mit dem Gedankenlesen nicht doch zutraf. In diesem Falle konnte sie sich ohnehin gehackt legen, und wenn nicht, war dies einen Versuch wert. Zugleich musste sie den Burschen davon überzeugen, dass sie dies nicht für ihn, sondern für sich selbst tat. Leichteste Angelegenheit der Welt. Wenn das Bürschlein auch nur einen Funken Bildung in Sachen Drama, Theater, Geschichten und Legenden hatte, dann wusste er, dass die dunkel gekleideten Figuren immer die Bösewichte darstellten. Und was war Niobe auf den ersten Blick? Dunkles Haar, dunkles, eng anliegendes Kleid, dunkle Maske … sie ging ganz hervorragend als Bösewicht durch, so viele Klischees, wie sie bediente.

„Meister?“ Der Ton, mit dem Niobe Duncan ansprach, war irgendwo zwischen Trotz, Abneigung und gezwungenem Gehorsam einzuordnen. Alte Gelehrte mochten es nicht, wenn man ihnen nicht den gebührenden Respekt entgegenbrachte, und Duncan würde zwar nicht von der Anrede, aber von der Tonlage her den Eindruck bekommen, dass es der Maskierten an Respekt für seine Person mangelte, während Umstehende vielleicht den Eindruck gewinnen mochten, sie sei einfach nur ein trotziges, verwöhntes Gör, welches sich von diesem Lehrer gerade eine Predigt eingefangen hatte und deswegen noch schmollte. Das passte auch gut in die Rolle hinein, die sie Duncan zuvor vorgespielt hatte. Zugleich machte Niobe zwei Schritte seitwärts und achtete darauf, ihren Körper eine Idee sinnlicher zu bewegen, als es normalerweise der Fall war – auf diese Weise stellte sie sicher, dass der ohnehin schon eingeschüchterte Dorian sie als Antagonistin wahrnahm – unsymphatisch, dominant und vermutlich sogar bösartig. Der Plan konnte allerdings auch gut nach hinten losgehen.

„Soll ich den Ritualraum vorbereiten? Ich bin mir sicher, Ihr wollt keine Zeit verlieren. Es ist nicht nötig, so energisch nach Antworten zu verlangen, wenn sie uns doch praktisch ins Gesicht springen.“ Übersetzt: Brüll’ nicht so rum, du alter Knacker und lass’ uns lieber an die Arbeit gehen. Wie gesagt, wenn Duncan jetzt noch das Bedürfnis hatte, herumzuschreien, würde er das mit Niobe machen, sich sodann auf seinen Verstand besinnen und Dorian in Ruhe lassen. Ein Sieg auf ganzer Linie, zumindest in der Theorie. Immer noch nicht genug Anreiz? Das Ventil für Duncans Zorn konnte doch jetzt gar nicht woanders landen, oder?
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Valaja
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 2:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lucara Viana Lucara Viana
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Der Raum füllte sich immer mehr und plötzlich passierten mehrere Dinge zur gleichen Zeit. Luca packte Nevias Hand und zog sie nicht gerade sanft von dem gefangenen Jungen weg um zu verhindern, dass weder sie noch das Mädchen von der Behandlung etwas ab bekamen. Vielleicht wäre es heldenhaft gewesen sich für den Jungen einzusetzen, zu versuchen ihn zu befreien oder dem Alten der sich da so eindrucksvoll präsentierte gehörig die Meinung zu sagen was menschenwürdiges Verhalten anging. Ja, all das wäre sicher sehr aufopfernd gewesen. Und genau daran hatte Luca im Moment kein Interesse. Dorian tat ihr leid, sie glaubte inzwischen, dass er keine Gefahr war und auch nichts Schlimmes im Schilde führte. Zumindest nicht bewusst. Und wie er so vor sich hin stotterte war es wirklich schwer sich zurückzuhalten ihm nicht zur Seite zu stehen. Allerdings schienen diese Leute im Magiertrum ständig darauf aus zu sein, all denjenigen die ihnen nicht passten ihre Magie um die Ohren zu schlagen. Und davor wollte sie Nevia und auch sich selbst bewahren. Zumal es nicht so aussah als wollte der alte Magier Dorian gleich an die Kehle gehen. Und selbst wenn hätte Luca wahrscheinlich nichts dagegen tun können.

So langsam beschlich sie jedoch auch der Verdacht, dass der Magiertrum der falsch Platz war an dem sie Hilfe für Nevia finden konnte. Nichts würde sie dazu bringen können das Mädchen in die Hände dieser Leute zu geben. Wer konnte schon sagen was die mit ihr anstellen würden? Nein, das würde sie nie über sich bringen. Allein wenn sie sich das Äußere der Anwesenden ansah wurde ihr Misstrauen größer. Angefangen von der imposanten Gestalt des alten Magiers bis hin zu dem jungen Mädchen, das die Vorstellung der düsteren Zauberin bis ins Kleinste erfüllte. Von daher war sie eher damit beschäftigt einen Weg zu finden wie sie sich wieder aus der Affäre ziehen konnte um zusammen mit Nevia den Turm wieder zu verlassen. Doch im Moment wagte sie nicht sich zu rühren oder sonst etwas zu tun um in den Mittelpunkt zu geraten. Es war wohl besser zu warten bis der Magier mit Dorian fertig war um dann einen Grund zu erfinden den Turm verlassen zu können.
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 8:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nevia Nevia
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Nevia war nun wie hypnotisiert. Schon seit langem war ihr der Magierturm und alles für was er stand suspekt. Sie fürchtete Magier, so wie sie als kleines Mädchen einst Hertaga gefürchtet hatte. Sie hasste sie aber auch, so wie sie Hertaga noch immer hasste. Aber auch wenn sie die Frau und alles für was sie stand abgrundtief verachtete, so kam sie nicht von ihr los. Diese Nähe hatte sie beinahe in den Wahn gestürzt. Und genauso verhielt es sich mit der Magie. Sie hasste es, aber es war etwas das Hertaga ihr vermacht hatte und so musste sie sich damit abfinden.

An sich fühlte sie sich genauso wie die maskierte Fremde. Aber in Nevias ungeübten Augen wirkte diese auf sie wie ein Speichellecker des alten Mannes, wie jemand der den armen Jungen weiterhin quälen wollte. Das der Burschte selbst Dinge getan hatte die auch ihr Angst gemacht hatten, hatte sie in dem aufgewühlten Moment gänzlich vergessen. Klar denken konnte sie eh nicht mehr. Was man ihm nun scheinbar antun wollte erinnerte auch sie an jene Dinge die man bereits auch ihr angetan hatte.

Könnte sie Gedanken lesen, dann würde sie Niobe in dem Moment wohl um den Hals fallen. Aber das konnte sie nicht und so funkelte sie die andere böse an. Aber der Blick war nur flüchtig. Duncan war es, den sie anstarrte. Er schien der männliche Gegenpol zu Hertaga zu sein, das personifizierte Böse. Es war weniger ihr Blick der ihr das bewies, als das Gefühl in ihrem innern.

Sie war dank Hertaga im grunde eine Hexe und ihre Magie unterschied sich dadurch zu dem was man hier lehte. Wie die Elfen war sie viel naturverbundener. Sie war im Herzen eine Alchemistin, aber Hertagas Erinnerungen war voll der Rituale die man für die mächtigen Hexenzauber brauchte. So oder so war sie aber dennoch in der Lage geringe Spontanzauber zu wirken. Duncan würde in einem Duell jederzeit gewinnen können, aber selbst ein Kind konnte einem schlafenden Krieger einen Dolch ins Herz oder ins Auge rammen und darauf zielte sie nun ab.

Das etwas im Gange war müsste wohl zumindest Lucara spüren, denn Nevias Atmung wurde immer schneller und flacher. Ein Zittern ergiff die Hand die in der ihrer Freundin lag und ihre Nägel bohrten sich krampfhaft in die Hand der anderen. Noch verharrte sie, unentschlossen was zu tun sein. Sie konnte nicht denken. Es war mehr ein Fühlen der Optionen und am Ende vertraute sie auf ihr Herz und ihre Intuition. Dorian mochte wirklich nur ein wildes Tier sein, aber das gab dem Jäger noch nicht das Recht ihn zu demütigen und zu quälen.

Und dann, ganz plötzlich schlug sie los. Wenn Duncans Zauber aus Licht bestand, war ihre Macht schwarz und fremdartig wie die Nacht. Wenn seine Zauber mechanisch geknüft wirkten, dann war ihrer wie gewachsen. Und so fremdartig wirkten sie sich auch aus als ihre Speerspitze auf seinen Schild traf. Es knatterte und zischte. Die Luft schien heiß aufzubrennen, wie Wasser das man in qualmendes Öl geschüttet hatte und das nun explosionsartig in Feuer aufging. Aber schnell stellte sie fest, dass sie für Duncan zu schwach war.

Der eine Zauber war noch nicht abgeklungen. Sie war nicht stark in spontaner Magie, aber sie war eine Frau und hatte auch in der Magie das entsprechende Geschick sowie die Gabe – mehr als jeder Mann – mehrere Dinge gleichzeitig zu machen und noch während die bizarren Lichtblitze den Raum mit Licht und Schatten anfüllten schoss schon ein neuer Zauber auf den Mann zu. Nur stand da vor ihrem Auge gar nicht mehr Duncan. Vor ihrem Auge war auch kein Junge der gefangen gehalten wurde. Vor ihr stand eine alte Frau und diese hatte sich ein unschuldiges junges Mädchen gefangen genommen. Der vollkommene Realitätsverlust wurde von einem inzwischen fanatischen Willen begleitet, und dieser Wille kannte nur noch ein Ziel: Sie wollte Duncan töten. Ja, der Zauber war schwach, aber er kam schnell und unerwartet. Er würde auch nur wenig Schaden anrichte. Das Loch im Köper des Mannes wäre lediglich so groß wie ihr Daumenabdruck aber es würde sich mitten in der Wand seines Herzens manifestieren...
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Aun
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 11:23 am    Titel: Antworten mit Zitat

Duncan Malastair Duncan Malastair
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Der Junge war scheinbar absolut unfähig, seine Magie zu kontrollieren. Aber das war sicherlich nicht seine Schuld. Musste an den Eltern liegen. Was für Menschen waren das bitte. Nach dem was er aus dem Jungen heraushörte, waren es wohl Magier. Aber keine besonders hellen, wenn sie einen Jungen wie ihn alleine und unbewacht herumlaufen ließen. Sicherlich waren es keine fähigen Lehrer.

„Beruhige dich. Dieser Schild soll dich nicht festhalten, sondern uns vor dir schützen.“

Versuchte Duncan den Jungen zu beschwichtigen. Seine Stimme klang jetzt viel freundlicher, fast schon großväterlich. Dorian fürchtete sich, das war deutlich zu hören und zu sehen. Doch gleichzeitig griff der Junge mit seinem ungestümen Geist ins magische Feld. Duncan erweiterte seine Vorsichtsmaßnahmen noch weiter. Langsam weitete sich die Kugel um den Jungen herum. Dabei wurde sie jedoch nicht schwächer, sondern sogar stärker. Ein feiner, langsam pulsierender Strahl, verband die Kugel mit dem Stein am oberen Ende von Duncans Stab.

„Wie du gerade selber merkst, habe ich die Barriere nicht ohne Grund geschaffen.“

Spielte er auf die rasch wachsende Menge an magischer Energie in Dorian an. Es hatte etwas von einer Naturgewalt. In den Bergen gab es immer wieder Lavinen, die ganz plötzlich und ohne Vorwarnung ihre Macht entfalten konnten. So ähnlich war das auch mit dem Jungen. Er war eine Gefahr, für alle in seiner Nähe.
Duncans Aufmerksamkeit wanderte kurz zu Niobe. Das Mädchen war doch schon länger hier oder? Arbeitete ihr Verstand immer noch so zweidimensional?

„Wir regeln diese Sache hier!“

Erklärte er ihr kurz. Ritualräume waren etwas für Anfänger und Stümper. Oder für wirklich anspruchsvolle Zauber, die Stunden oder gar Tage dauern konnten. Das hier war ein leichter Zauber. Zumindest wenn man sich mit der Kunst des Oechonomos auskante. Die Kunst, einen Zauber mit minimalem Aufwand zu wirken. Es war eine Kunst, die Jahre des Studiums verschlang. Ihr Vorteil war, das man anderen Zauberern einiges an Geschwindigkeit voraus hatte.
Duncan wand sich wieder dem Jungen zu. Gerade wollte er Anfanen den Zauber zu wirken, da spürte er, wie sich in einer weiteren Person Magie manifestierte. Frauenmagie, Hexenmagie. Er mochte diese chaotische Form der Magie nicht. Überrascht sah er, wie die Hexe, er hatte sie schnell ausgemacht, den Schild welcher Duncan umgab, mit ihrer dunklen Macht angriff. Der Schild leuchtete an der angegriffenen Stelle deutlich auf. Doch er hielt stand. Der Angriff der Hexe war jedoch noch nicht vorbei. Ihre dunkle Magie griff nach ihm. Es war zu spät, um den Zauber zu erkennen und einen Gegenzauber zu wirken. Durch die chaotische Art der Magie blieb ihm nichts anderes übrig, als sich rasch hinter einem Schild ähnlich wie dem zu verstecken welches Dorian umgab. Diesmal war die Quelle des Schilds jedoch nicht sein Stab. Vor ihm, der Hexe zugewand, begann sein Schild sich zu formen. Als der Zauber der Hexe ihn traf, begann ein Wettlauf. Der Zauber der Hexe lief über den Schild, und versuchte seine kanten zu erreichen. Denn der Schild umgab Duncan noch nicht ganz. So tanzte die schwarze Magie der Hexe über den Schild von Duncan und ließ ihn überall wo sie ihn berührte hell erstrahlen. Immer wieder erreichte die Magie der Hexe fast den Rand des sich ausbreitenden Schildes. Jetzt traten sogar auf die Stirn des erfahrenen alten Magiers Schweißtropfen. Mit einem gewaltigen schlag schickte er unkontrolliert einen Stoß Magie in den Schild. Der Schild explodierte dadurch förmlich. Seine Ausmaße nahmen unrealistische Züge an und jetzt war auch Niobe innerhalb des Schildes. Der Zauber der Hexe tanzte immer noch über die Oberfläche des Schildes.

„Wo sind wir denn hier?“ Donnerte Duncan erzürnt. „Das ist der Magierturm und keine Spielwiese für ungestüme Hexen und unausgebildete, unkontrollierbare Magiebegabte!“

Duncan war seit Jahrzehnten nicht mehr so aus der Fassung gebracht worden. Was bildeten sich die jungen Leute heutzutage eigentlich ein. Duncan schnaubte zornig. Sein Stab knallte mit dem beschlagenen Endstück geräuschvoll auf den Boden. Ein harmonisches Geräusch entstand. Es breitete sich als sichtbare Schallwellen langsam durch den Raum aus. Der Zauber der Hexe wurde durch die Welle von Duncans Schild gewischt. Als die Welle auf Dorian traf, setzte sich das Geräusch in seinem Kopf fest. Selbst als die Welle verebbte und das Geräusch nachließ, würde es für Dorian hörbar bleiben. Es war eine „Barriere“, die seine Fähigkeit Magie zu beeinflussen oder gar Zauber zu wirken so stark einschränkte, dass er keine Gefahr mehr darstellte. Immer, wen er versuchen würde, auf das magische Feld zuzugreifen, würde diese Barriere seinen zugriff beschränken. So verpuffte auch die Magie die Dorian gerade in sich gesammelt hatte schnell als oktarine Entladung an Duncans Schild, welches Dorian noch immer umgab. Dann verblasste das Schild um Dorian herum langsam.

„Haben sich jetzt alle wieder unter Kontrolle?“

Fragte er in Richtung der Hexe.
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Zemiocro
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 2:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nevia Nevia
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Duncan und auch sonst niemand konnte es fühlen, aber für Nevia war es ein Gefühl, dass einer Ohrfeige glich, als der Zauber misslang. Dies hatte soweit die Wirkung, dass es ihren Geist klärte und sie zumindest wieder erkannte, das vor ihr ein alter Mann stand und nicht jene Person aus ihrer Vergangenheit, die sie so gequält hatte. Zu Ende war es aber noch lange nicht. Noch immer hielt der Mann den jungen Burschen gefangen und das er jetzt so nett tat war für Nevia lediglich ein Beweis seiner Hinterhältigkeit.

So schnell würde sie sich nicht geschlagen geben. Der Magierturm war offenkundig ein verdorbener Ort des bösen. Nach und nach würde sie wohl alle das selbe Schicksal ereilen wie Dorian. Vielleicht konnte sie für ihn nichts mehr tun, aber sie würde sich und Lucara zu retten versuchen. Ein Blick reichte aus und jedem war wohl klar, dass Nevia noch immer nicht klar bei Sinnen war. Ein wenig hatte sich ihr Blick zwar geklärt, aber noch immer war sie durchwegs verwirrt.

Schon ein Mal hatte sie sich teleportiert. Damals vor der Stadt war es misslungen. Aber dann in der anderen Dimension war der Zauber geglückt. Wieder ließ sie diese Art der Magie um sich und Lucara wachsen. Wieder ging es so schnell, dass Duncan nur zusehen konnte. Bis zu dem Moment das der Zauber fertig war, war sie sich sicher, dass auch der Zauber gelungen war. In letzter Zeit schienen ihre Zauber immer öfter zu funktionieren. Doch dann winkte er aus und nichts geschah. Gar nichts.

Vermutlich weil niemand außer ihr wusste was sie hatte bewirken wollen war es still um sie herum. Totenstill. Da erst bemerkte sie, dass mit dem Ende des Zaubers nicht nur der Zauber verschwunden war, sonder sich auch ihre Kraft verflüchtigt hatte. Sie war einfach weg. Entsetzt starrte sie noch auf ihre Hände als wäre ihre Macht etwas, das man einem aus den Fingern reißen konnte, als es unter ihnen zu knirschen begann. Fassungslos sah sie erst zu Lucara, dann zu Dorian und schließlich zu dem alten Magier, doch der schien auch nicht zu wissen, was geschah. Risse bildeten sich im Boden. Nevia erwartete das schlimmste und sie war wohl nicht die einzige. Doch dann schossen nicht etwas kleine Monster hervor, sondern lediglich tausende Blumen deren lieblicher Duft auch zugleich allen anwesenden in die Nasen Stieg.

Nevia senkte ihren Blick. Die Stengel der Pflanzen knirschten unter ihren Füßen als sie zu Lucara zurück trat. Mit der Magie war auch ihre Wut verschwunden dennoch murmelte sie dem Alten drohend zu: „Wenn ihr ihm auch nur ein Haar krümmt, werdet ihr eines Tages dafür büßen.“ Immerhin hatte sie Dorian hier her geschleppt. Sie fühlte sich mit für das verantwortlich, was mit ihm geschah.
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Mirage
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 5:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Niobe Niobe
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Irgendwie wurde ihr gerade sehr blümerant zumute. War das denn verwunderlich? Nach der Angelegenheit mit dem Erzdämon war es eigentlich nur allzu natürlich, dass die Nerven blank lagen. Aber war es denn von den Anwesenden wirklich nötig, sich mit potenziell tödlichen Zaubersprüchen, Zauberkontern und undurchdringlichen Barrieren zu bewerfen?
Es war ja verständlich, dass dem einen oder anderen Anwesenden die Situation ein wenig über den Kopf wuchs. Der alte Magier hatte wahrscheinlich Rückenschmerzen und musste sich nunmehr mit den Altlasten einer möglicherweise in der Abyss verschwundenen Magistra nebst ihrer Schüler herumschlagen. Duncan war nicht zu beneiden. Nevia, die kleine Hexe, schien ganz offensichtlich mütterliche Gefühle oder zumindest einen übermäßigen und daher ungesunden Beschützerinstinkt hinsichtlich Dorian entwickelt zu haben, während sie zugleich an der rothaarigen und misstrauisch wirkenden Lucara festhielt – man könnte fast meinen, die Hexe habe das Bedürfnis, sich vor der jungen Dame zu beweisen und dieser zu imponieren, was auf eine kürzlich geschlossene Freundschaft hinwies. Aber war all dies wirklich ein Grund, Schadenszauber anzuwenden? Das hier waren doch alles anständige Menschen – Hexen waren oftmals auch Heiler und Kräuterkundige und daher für die magiebedürftige Gesellschaft eine Bereicherung, während die Macht des Erzmagiers wohl außer Frage stand. Aber was brachte diese mächtigen, ehrbaren Menschen jetzt zu diesen kindischen Machtdemonstrationen? Während die Hexe überreagierte und anscheinend tatsächlich versuchte, den alten Erzmagier zu töten, griff Duncan auf eine übermäßig grelle und effektvolle Art der Gegenmaßnahme zurück, als wolle er jedem demonstrieren, dass er und nur er allein in diesem Raum über Macht verfügte, die alle anderen Anwesenden wie Fliegen aussehen ließ. Wie gesagt, das war enttäuschend. Die beiden Kontrahenten sollten eigentlich besser sein, erhabener, weniger großspurig und ungestüm in der Anwendung ihrer Fähigkeiten. Hatten die beiden nicht genügend Geduld und Disziplin, Zurückhaltung zu üben? Was wäre, wenn sie, Niobe, plötzlich wie jeder x-beliebige hochdotierte Magier hier die Nerven verlor? Wenn Assassinen die Nerven verloren, verschwanden sie in den Schatten, terrorisierten ihre Opfer und hoben sich das ängstlichste und schwächste Ziel für den Schluss auf. Letztendlich führte ein solches Szenario nur zu einem Haufen Leichen, einschließlich des Assassinen, der am Ende immer irgendwie erwischt wurde. Ergo war es in niemandes Interesse dass Niobe die Nerven verlor – und doch konnte sie, der Abschaum des Abschaums, mörderisch, betrügerisch und verlogen, sich gerade besser zusammenreißen als die mächtige Hexe und der große Erzmagier.
Vielleicht sollte sie ihren Standart senken und wieder anfangen, in rechtschaffenen Bahnen zu denken. Ihr fiel da ein gewisser Charon ein, der über kurz oder lang tyrannische Ausmaße annehmen würde und recht offen dunkle Magie praktizierte. Vielleicht sollte sie sich einfach erkundigen, wo dieser hauste und ihm des Nachts einen Besuch abstatten. Rein geschäftlich natürlich, auch wenn sie und ihr Dolch richtige Herzensbrecher sein konnten. Nein, keine gute Idee? Niobe fragte sich selbst gerade, ob ihr die Idee tatsächlich aus Vorsicht kam oder ob sie langsam labil wurde. Vielleicht war es einfach ungerecht vom Schicksal, sie unter stetigem Druck zu halten. Wenn das so weiterging, würde sie irgendwann brechen.

„Sagte die böse Hexe zum mächtigen Magier. Ich hoffe doch, du hast nicht allzu viel Lebkuchen in unseren Hänsel hier investiert.“ Der spöttelnde Kommentar in Richtung Nevia musste sein – im Ernst, diese Überreaktion konnte nicht unkommentiert bleiben. Einen Erzmagier aufgrund eines Missverständnisses angreifen, wie außerordentlich clever. Allerdings hatte die Magierschülerin in diesem Moment Zeit, Nevia und ihren Schatten, auch als Lucara bekannt, genauer zu mustern. Aus der jungen Hexe gewann sie in diesem Moment keine weiteren Erkenntnisse, was unter anderem daran lag, dass ihre Handlungen eigentlich ganz gut für sich selbst sprachen. Lucas Hände indes waren interessant. Niobe durch ihr Training mit Dolchen ähnliche Hornhautgebilde an den Händen, wenngleich etwas verblasst, was sie seinerzeit entweder durch Handschuhe verborgen oder mit Fechtsport erklärt hatte. Überraschend viele Hofdamen wussten sich mit einer Waffe zu wehren und es galt zumindest als schick, sich ab und an mal in der Schwertkunst zu üben. Luca jedoch hatte nicht die Hände einer Hofdame, die aus Modegründen das Schwert zur Hand nahm – sie hatte die rauen Hände eines Soldaten, wie sie Niobe in ihrer Rolle als Katharina ab und zu begleitet hatten. Soso, eine kleine Kämpferin im Magierturm? War diese Frau gewaltverherrlichend, eine ehemalige Stadtwache, Söldnerin oder einfach nur fahnenflüchtig? Letzteres konnte man ihr angesichts des schwelenden Konfliktes in Engelsfall kaum verdenken. Vielleicht sollte sie sich später damit beschäftigen, genau wie sie sich eventuell später noch mit Charon beschäftigen wollte. Oder auch nicht. Das würde stark von ihrer Laune abhängen.
Doch in diesem Moment widmete sich die Maskierte wieder dem armen Dorian, der wahrscheinlich immer noch nicht wusste, was ihn getroffen hatte, und Duncan war gerade zu beschäftigt mit einer zauberwütigen Hexe, als dass er es erklären konnte. Zeit, hier den Ersatz zu mimen, auch wenn Niobe sorgfältig darauf achtete, jedwedes Mitgefühl, welches sie tatsächlich für den Jüngling empfand, aus der Stimme zu verbannen.

„Der verehrte Erzmagier wurde leider ziemlich rüde unterbrochen, als er dir erklären wollte, was nun mit dir geschieht. Deine magischen Fähigkeiten sind zu groß, als dass man sie alleine lassen könnte. Stell dir einfach vor, du wärst ein Eimer Wasser, der ständig überkocht und damit andere Leute verletzt. Meister Duncan wird dafür sorgen, dass du nicht mehr ‚überschwappst’ und dich dann an einen anderen Magister verweisen oder selbst dafür sorgen, dass dir Kontrolle gelehrt wird, um das ‚Überschwappen’ aus eigener Kraft zu verhindern. Je mehr Kontrolle du erlangst, desto mehr Barrieren werden gehoben.“ So zumindest erklärte man jungen Schülern, was mit ihnen geschah, damit sie nicht vor lauter Panik und Wutanfall die Bannrituale störten. Wie gesagt, solche Talente kamen ab und zu mal vor, auch wenn Niobe Dorian diesen Sachverhalt mit einer Mischung aus ernüchternder Sachlichkeit und mildem Amüsement schilderte. Sie hätte auch sagen könnten „Tja Kismet, jetzt steckst du hier fest.“, aber dieser Kommentar war nur zwischen den Zeilen zu finden.
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Valaja
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 9:54 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lucara Viana Lucara Viana
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Die Veränderung die Nevia durchlebte war für Luca sowohl spürbar wie gleichermaßen unmöglich zu verhindern. Zwar drückte sie die Hand des Mädchens fester in einem schwachen Versuch sie zu beruhigen aber sie konnte sich nicht vorstellen,dass die Geste in diesem aufgewühlten Zustand zu Nevia durchdrang. Und tatsächlich schienen sich sowohl Nevia als auch Duncan eine Art magischen Kampf zu liefern auf den sie keinen Einfluss hatte. Alles was sie tun konnte war mit einer ziemlich misstrauischen und immer mehr besorgten Miene daneben stehen. Allmählich begannen sich doch erhebliche Zweifel in ihr zu hegen ebenso wie Schuldgefühle, dass sie die junge Frau und auch Dorian mit zum Magierturm genommen hatte. Auch wenn es Nevia war die sich gegen die Behandlung des Jungen stellte. Etwas, dass vielleicht ebenso Lucas Aufgabe gewesen wäre, immerhin hatte sie darauf bestanden hier her zu kommen. Jedoch hatte sie mit ihren mehr als unkontrollierten und für sie fremdartigen magischen Fähigkeiten, in die Schusslinie zu begeben. Was natürlich nicht hieß, dass sie wollte das Nevia den Kopf hin hielt. Zugegeben, sie hatte nicht erwartet, dass sie sich so für den Jungen einsetzten würde.

Und dafür ihre Magie offenbarte. Wenn überhaupt hätte sie ja am liebsten in einer ruhigen Minute einen der Magier darauf angesprochen und um Hilfe gefragt. Dann aber auch einen der nicht so autoritär wie Duncan wirkte oder diese in schwarz gekleidete Fremde, bei der sie ständige erwartete dass ihre Worte von einem unheilvollen Donnergrollen begleitet wurden. Was natürlich nicht geschah. Aber ein paar nebelhafte Rauchwolken hätten sie schon umgeben können.

Luca widerstand dem Reflex Nevia schützend in die Arme zu nehmen und warf der Maskierten nur einen düsteren Blick zu als einzige Reaktion auf ihre Bemerkung. Allerdings wusste sie nicht ob sie diese wirklich als bösen Seitenhieb in Nevias Richtung aufnehmen sollten. Wenn sie ehrlich war trug doch gerade der leicht spottende Ton dazu bei der Situation etwas weniger ernstes und den Anschein von wenigstens etwas Realität wieder zu geben. Zumal Niobe sich ja auch Mühe zu geben schien Dorian darüber aufzuklären was mit ihm geschah. Das ihr Tonfall darauf hindeutete, dass sie neben Mit leid auch eine gehörige Portion Belustigung zu verspüren schien sei da mal dahingestellt. Luca begann sich langsam zu fragen welche Stellung diese Frau im Magierturm inne hatte. Gesehen hatte sie sie jedenfalls noch nicht. Was aber auch kein Wunder war, immerhin hatte sie sich erst ein paar Stunden mit den anderen Schülern hier aufgehalten. Nebenbei, wo war eigentlich Charon ab geblieben? Naja, irgendwie konnte sie sich nicht vorstellen, dass er dem Turm lange fern bleiben würde. Dafür schien er zu sehr darauf aus zu sein hier zu lernen oder was auch sonst. Das brachte Luca allerdings auf einen Gedanken. Von den Anwesenden kannte sie eigentlich niemand und die Herzogin schien verschwunden. Was für sie hieß, dass auch niemand wusste, dass sie sich vor kurzem hier noch als Schülerin gemeldet hatte. Eine mehr als geschickte Gelegenheit sich von der ganzen Sache ohne Probleme zu verabschieden. Nach dem eben erlebten war die Idee sich vielleicht doch auf die Magie einzulassen recht weit weg gerückt.

Sie ließ ihren Blick durch den Raum gleiten ehe sie sich an Duncan wandte. ,,Seht ihr, Herr...“ begann sie. ,,...wir haben den jungen Mann auf der Straße getroffen unter Umständen die uns glauben machten, dass er im Magiertrum vielleicht Hilfe oder Führung oder sonst etwas erhalten könnte. Und aus diesem Grund möchten wir uns natürlich versichern, dass er hier in guten Händen ist.“ Zumindest Nevia wollte das wohl. ,,Ihr müsst verstehen, dass der Eindruck den wir bisher erhalten haben, sagen wir, zweifelhaft, gewesen ist. Vielleicht ist da auch die Art wie sich meine...Freundin ausgedrückt hat zu verstehen.“ Sie versuchte zu lächeln was ihr aber nicht besonders gelang.
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Silvan Jarle
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 2:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Silvan Jarle Silvan Jarle
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Lillian Stardust Lillian Stardust
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Beide Katzenwesen beobachteten die Szenerie vor sich. Niobe sprach Silvan Lehrmeister an und fragte nach einer Ritualvorbereitung. Während Silvan dachte, Wozu?, dachte Lillian mit einem Blick auf Dorian, Wieso wird er so herablassen behandelt?. Lucara zog Nevias aus dem Bereich des Schildes und anschließend rührten sich die beiden nicht mehr. Auch rochen die beiden, den Angstschweiß der beiden. Lillian und Silvan fühlten sich aufgrund der sich überstürzenden Ereignisse nicht gerade sehr wohl in der Haut und zuckten dabei beide recht ähnlich, sich fürchtend, die Ohren. Während sich Silvan recht schnell erholte, blieb Lillian wie angefroren auf ihren Platz. Silvan fing an sich nach Gründen zu suchen, wie bei kranken Patienten mit unklarer Ursache. Dabei fiel ihn auf, dass irgendetwas das Gefüge der Luft? aufwirbelte. Dann schlug die Hexe auf einmal mit einer, für Silvan nur fast, überraschenden Attacke los. Lillian machte einen Satz zurück und brachte sich mit wehenden Haaren in Sicherheit, während Silvan "nur" dastand und die Magie absorbierte. Jetzt kam auch Ducans Erklärung für die "Hau-ruck"-Aktion des Magiers. Auch kündigte er an die Sachte jetzt hier und gleich zu regeln, was Silvan interessierte und Lillian erleichterte. Der nach dem Magieausbruch erfolgte Wutanfall des Erzmagiers machte Lillian, wie auch Silvan Angst und auch die Welle war eher erschreckend als schön. Nun heizte sich die Situation noch mehr auf als Nevia verkündete sie werde weiter angreifen, wenn Duncan dem Jungen Schmerzen zufüge. Niobe tat ihr bestes um die Sitation weiter anzufachen und Silvan hatte langsam genug. Der Erklärungsversuch von Lucara überzeugte Silvan dem Jungen zu helfen.

Nun versuchte Silvan wieder seine Magie zu aktivieren. Die ersten Versuche schlugen fehl. Dennoch klappte es eine Weile später. Zwei kleine Kreise formten sich um Silvan herum und dann schoss eine kleine Linie, dünn wie ein kleiner Faden, auf den Jungen zu und verband Silvan und Dorian. Silvan wusste nicht ob das was er jetzt tat von Erfolg gekrönt war, dennoch versuchte er die Magie von Dorian zu ihm zu transferieren. Seine Augen waren glasig.
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Der Magierturm von Aron
 
 
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