Aron - Das Rollenspiel Forum
Alles was sich mit RPGs und anderen orkischen Dingen beschäftigt
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Zemiocro Legende


Anmeldedatum: 28.09.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 3945 Wohnort: Aron
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Verfasst am: Sa Feb 06, 2010 5:09 pm Titel: |
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Minead
Minead war es die das Mädchen nun von oben herab ansah und es war als erwartete sie eine Art von Rechtfertigung. Auch wenn die andere etwas davon gesagt hatte, dass sie gar niemanden wie sie wollte, irritierte das Minead keineswegs. Statt dessen sah sie sich das Zimmer noch mal an und dieses Mal war es als hätte sie etwas zu sagen. Sie sah Anisija einen Moment lang an, sagte dann aber nichts. Erst einen weiteren Moment später nickte sie. „Dann ist es abgemacht.“ Entschied sie über den Kopf der Adeligen hinweg. „Also gut. Wir haben viel zu tun. Also packen wir es an.“ Doch wo? Das war eine gar nicht so einfache Sache. Das Haus lag in Trümmern da, die Felder waren nicht bestellt und vermutlich fehlte es auch an Werkzeug. Ihr Magen gab ihr am Ende die Antwort.
„Gut. Machen wir uns erst mal ein Frühstück.“ Irgendwo musste noch die Henne run liegen, wenn sie Glück hatten. „Und du solltest dir etwas anziehen. Es gibt hier eh keine Männer mehr für die du dich hübsch machen könntest oder die deinen Beinen nachsehen werden.“ Stellte sie fest und musterte dennoch das zarte Geschöpf verstohlen. Ob sie es ihr übel nehmen würde, dass sie so mit ihr sprach? Wie dem auch war, sie hatte hier nun ihre Anstellung.
„Los. Zieh dir was an und mach dann unten ein Feuer. Selbst du solltest wissen, dass eine gute Frau das Feuer niemals ausgehen lässt. Ich hole derweil das Huhn und werde mal sehen ob ich sonst noch was im Garten auftreiben kann.“ Dann stolzierte sie nach draußen. Bei ihr war das stolzieren auch nicht gerade eine feine Sache. Sie hatte fast etwas maskulines an sich, als sie lief, wie eben ein Bauer.
Erst da, als sie dank ihres schnellen schrittes das Mädchen abgehängt hatte und außerhalb ihrer Sichtweite was hielt sie inne. Nervös hielt sie sich den Bauch. Ein wenig übel war ihr nun schon wegen der Art wie sie mit der feinen Göre umgesprungen war. Aber sie hatte mal Männern zugehört und die hatten gesagt man müsste dem Frauenvolk nur keine Zeit zum Überlegen geben sondern sie vor vollendete Tatsachen stellen.
Das Huhn lag tatsächlich noch rum und so nutzte sie ihre Schürze um ein paar wild wachsende Kräuter einzusammeln. Sie fand auch noch ein paar Pilze. Damit konnte man schon eine ganz ordentliche Mahlzeit zubereiten. Nach ein paar Minuten stellte sie fest, dass sie eigentlich nur noch die Zeit heraus zögerte. Eigentlich konnte sie schon zurück gehen. Nun aber hatte sie doch schon ein wenig Angst vor dem was Anisija nun sagen würde. Nun, es half ja alles nichts und so ging sie hinein. Ob das Mädchen ein Feuer entzündet hatte? Ob sie sie erneut mit einem Besen bedrohen würde? |
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Valaja Legende


Anmeldedatum: 16.10.2007 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 1248
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Verfasst am: Sa Feb 06, 2010 6:52 pm Titel: |
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Völlig perplex sah Anisija der jungen Frau hinterher. Es wollte ihr nicht so recht in den Kopf was gerade passiert war. Hatte sie irgendetwas von sich gegeben, dass Minead sagte, dass sie bleiben konnte? Viel mehr, für sie arbeiten durfte? Soweit sie wusste gab es da ein spezielles Verfahren was die Diener betraf. Musste man da nicht irgendwelche Referenzen vorlegen oder so? Zumal sie nicht einmal wusste wer dieses Mädchen war, woher sie kam und als was sie bisher gearbeitet hatte. Aber nicht einmal Anisija war so weit von der Wirklichkeit entfernt um zu wissen, dass sie Hilfe dringend nötig hatte. Die ignoranten Dorfbewohner würden sie doch hier in ihrem Haus verkommen lassen und ganz ehrlich, bisher hatte sie es selbst nicht geschafft sich etwas ordentliches zu essen zuzubereiten. Ganz abgesehen vom Waschen der Kleidung und davon das Haus in Ordnung zu halten. Ihr Vater würde wirklich im Erdboden versinken. Von daher hatte sie wohl keine große Wahl was die Leute betraf die für sie ohne Bezahlung arbeiten wollten.
Oder viel eher die mit ihr arbeiten wollten. Hatte sich Minead nicht tatsächlich herausgenommen sie herumzukommandieren? Mach Feuer, zieh dir was an. Man konnte fast meinen ihre Rollen hätten gewechselt. Allerdings war Anisija darüber so irritiert, dass sie schon fast vergaß wütend darüber zu sein. Außerdem ließ ihr die junge Frau auch keine Gelegenheit ihr zu widersprechen. Und was sollte sie auch tun? In einem zerrissenen Kleid in ihrem Zimmer sitzen während Minead im Haus herum schlich? Oder trampelte?
Jedenfalls machte sie sich erst einmal daran, ihre Garderobe zu wechseln. Eine Angelegenheit die zwar bei weitem nicht mehr so lange dauerte wie früher, die sie aber immer noch mit Bedacht auswählte. Anisija hatte noch nie eine Vorliebe für auffällige Farben gehabt, dennoch wiesen Schnitt und Material auf den Wert hin, dass das Kleid das sie überzog einmal gehabt haben mussten. Sicher war es kein Stoff der Mineads Vorstellungen von angemessener Arbeitskleidung entsprach aber es kam Anisija gar nicht in den Sinn sich nach etwas einfacherem umzusehen. Sie war es einfach gewohnt solche Kleidung zu tragen etwas anderes auf der Haut zu haben konnte sie sich gar nicht vorstellen.
Noch immer nicht ganz bei Fassung machte sie sich auf den weg zur Küche. ,,Feuer anzünden...die macht es sich einfach.“ murrte sie vor sich hin. Die Küche, ein großer Raum mit einem recht wuchtigem Herd, war wie alle Räum ziemlich unaufgeräumt. Vor allem lagen viele Nahrungsmittel oder eher solche Dinge die man dafür halten konnte und nur aus Unwissenheit aus dem Garten heriengetragen worden auf den Tischen verstreut. Sollte sie sich wirklich zur Dienstmagd machen? Wenn Minead hier arbeiten wollte sollte sie das doch eigentlich gefälligst selbst machen. Doch Anisija wusste, dass der herrische Gedanke eher aus dem Wissen kam, dass sie überhaupt keine Ahnung hatte wie man ein Feuer entzündete. Vorsichtig näherte sie sich ein paar Zündhölzern und betrachtete sie eine Weile. So schwer konnte das ja gar nicht sein.
Das erste Holz brannte auch sehr schnell und Anisija warf es schnell in den Ofen wo es ohne Nahrung allerdings auch schnell erlosch. Sie fluchte leise und sah sich nach etwas um dass das Feuer am brennen halten würde. Eine Seite aus dem Kochbuch wurde herausgerissen und diesmal brannte dass Feuer so hoch, dass es ihre Finger erreichte. Fluchend ließ Anisija das verkohlte Papier auf den Boden fallen. Das war doch einfach unglaublich!
Von der Seite nahm sie einen Schatten wahr der in der Tür stand und als sie sich um wandte erblickte sie Minead. Wie lange beobachtete sie das Mädchen schon? ,,Dieser Herd..“ Sie wies mit einem zitternden Finger darauf. ,,...muss kaputt sein. Es ist unmöglich dort Feuer zu machen. Außerdem...“ Sie blickte auf das Huhn. ,,...glaubst du wohl sicher auch nicht, dass du das da zubereiten wirst. Das lag doch schon auf dem Boden. Wahrscheinlich haben es schon die wilden Tiere an genagt.“ Angewidert sah sie das Huhn immer noch an. ,,Außerdem ist man als anständige Frau kein Fleisch von toten Tieren. Das ist ganz schlecht für das Gleichgewicht der Gesundheit.“ |
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Zemiocro Legende


Anmeldedatum: 28.09.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 3945 Wohnort: Aron
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Verfasst am: Mo Feb 08, 2010 11:28 am Titel: |
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Minead
Als sie in der Küche ankam bot sich ihr ein – nun – man konnte sagen ein faszinierendes Bild. Was trieb das Mädchen da? Min mochte es kaum glauben aber es sah fast so aus als konnte die andere nicht mal Feuer machen. Sollte sie etwa froh sein, dass sie es geschafft hatte in ein anderes Kleid zu steigen? Das sie erst mal nichts sagte was an sich schon Zeichen genug. Stumm ging sie also an dem jungen Ding vorbei. Es war schon seltsam. Hier stand sie, Minead, die dumme Göre von hinter dem dunklen Wald und sie fühlte sich zum ersten Mal in ihrem Leben jemanden Überlegen. Es war wirklich ein Gefühl das sie nicht so recht kannte und das sie ebenso unerwartet traf wie die ganze Situation. Zumindest wurde ihr so langsam einiges klar. Das tote Huhn legte sie an eine Stell in der Küche die nicht ganz verdreckt war und dann erst ließ sie sich dazu herab die feine junge Dame musternd anzusehen. Ihr Blick hielt noch immer einiges ihrer zutiefst empfundenen Verwunderung und Fassungslosigkeit.
„Das Huhn lag also auf dem Boden, ja?“ Hauchte sie und ließ ihren Blick über das Chaos in der Küche wandern. „Und es… ist also schlecht für das…“ Wie hatte sie gleich gesagt? „Gleichgewicht der Gesundheit?“ Sie klang wirklich so als hätte sie da etwas ausnahmslos geistreiches gehört. Sie ging hinüber zu einer Arbeitsplatte wo ein paar Büschen – was war das überhaupt, Gras? – lagen und zupfte daran, dann ging sie zu der adeligen Dame hinüber und baute sich vor ihr auf. So wie sie eben an dem Gras gezupft hatte zupfte sie nun an dem Stoff den die junge Frau bedeckte. „Ich glaube mir ist gerade klar geworden warum ihr das tragt, und ich dies hier.“ Sie klang recht ernst als sie das sagte. „Denn das was ihr sagtet, also das über das Gleichgewicht der Gesundheit…“ Sie hatte es wirklich ernsthaft versucht doch sie war für so etwas einfach nicht gemacht und war bisher ihre Stimme ernst gewesen so entglitt sie ihr nun schlagartig. „…ist der größte Blödsinn den ich in meinem Leben gehört habe!“ Sie wurde auch noch recht laut was wohl Ausdruck ihrer Fassungslosigkeit war. Sie atmete nun erst mal durch, und fügte dann relativ zusammenhangslos ein „Herrin.“ Dem gesagten hinzu.
Schließlich schüttelte sie ihren Kopf. Es war nicht so, dass es hier nichts gab mit dem man Feuer machen konnte. „Es liegt viel Arbeit vor uns.“ Murmelte sie dann resignierend, meinte damit aber weniger das Haus und mehr die junge Frau. „Also machen wir uns dran!“ Über dem Ofen, auf einem Kaminsims lag ein Kopf in dem sich trockene Schwämme befanden. Davon brach sie ein Stück ab. „Der Schwamm ist nicht hier, weil er so hübsch aussieht.“ Erklärte sie dem Mädchen während sie ihr das Teil unter die Nase hielt. „Sondern weil er gut brennnt.“ Das Stück Zunderschwamm legte sie in den Kamin, dann nahm sie die kleine Axt die ein wenig zur Seite beim Feuerholz war und schon Rost angesetzt hatte. Damit trennte sie von einem Holzscheit geschickt dünne Stücke ab die in etwa den Durchmesser ihres kleinen Finger hatten. Erst als sie eine gute Hand voll davon hatte entzündete sie eins der kostbaren Zündhölzer von denen die andere schon zwei verschwendet hatte, bracht den Schwamm zum brennen und legte dann die dünnen Holzstücke drauf, ehe etwas dickeres Holz vom Stapel folgte. Bald darauf brannte ein Feuer im Herd, das erste seit einer langen Zeit so wie es die nun knisternden Spinnenweben im Kamin bewiesen.
„Ich hoffe du hast zugesehen. Denn nochmal werde ich es dir nicht zeigen.“ Ermahnte sie die junge Dame, befürchtete aber, dass sie in Gedanken weit weg gewesen war. Wer wusste schon an was so Adelige dachten?
Da das Chaos in der Küche auch sie im Moment überforderte wandte sie sich erst mal dem Mädchen zu. Dieses Mal kam sie ihr noch näher und sie schockierte die andere wohl in dem sie ihre Hand probend auf ihre Hüfte legte. Die dünnen Beine der anderen hatte sie schon gesehen, doch das hatte nicht unbedingt etwas zu bedeuten. Hier aber fand sie unmittelbar unter dem Stoff spitze Knochen.
„Wann hast du das letzte mal ordentlich gegessen?“ Fragte sie dann Anisija und klang ehrlich besorgt. Wäre da nicht der junge Klang in ihrer Stimme hätte sie wohl fast mütterlich geklungen. |
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Valaja Legende


Anmeldedatum: 16.10.2007 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 1248
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Verfasst am: Mo Feb 08, 2010 8:02 pm Titel: |
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So wie die junge Frau ihren Blick über die Küche schweifen ließ, überkam Anisija ein jähes Gefühl der Scham. Woher das kam konnte sie auch nicht so genau sagen, vielleicht war es der Ausdruck in den Augen des Mädchens. Aus diesem Grund wagte sie auch nicht sofort etwas zu erwidern als Minead sie doch mehr als respektlos behandelte. Natürlich hatte sie nicht erwartet, dass die Frau sich nach ihrem bisherigen Verhalten jetzt drastisch ändern würde. Aber dennoch saßen die Jahre in denen keine Diener so etwas von sich gegeben hätte, zu fest in ihrem Gedächtnis.
Dennoch beugte sie sich erst einmal über Mineads Schulter als es dieser mit Leichtigkeit gelang den kaputt geglaubten Herd anzuzünden. Innerlich zuckte die Schultern. Na und, dann konnte sie eben so etwas nicht. Warum auch? Immerhin hatte sie dafür andere Fähigkeiten die sich dieses Mädchen nicht einmal vorstellen konnte. Leider vielen ihr gerade gar keine ein mit denen sie sich Eindruck verschaffen konnte. So konnte sie nichts anderes tun als das Gesicht zu verziehen. Wenn sie ehrlich war, sah sie auch überhaupt nicht ein dass sie aufpassen sollte wie man das Feuer machte. Wahrscheinlich wollte Minead sie sowieso nur wieder dumm dastehen lassen.
Sie zuckte überrascht zurück als sie die schlanke Hand auf ihrer Hüfte fühlte. Wäre nicht der besorgte Ton gewesen hätte sie wohl auch einen entrüsteten Schrei fahren lassen. Es ging doch nicht, dass die Frau sie einfach so berührte. Wenn überhaupt dann nur um ihr beim Anziehen zu helfen oder wenn sie ihr die Haare bürstete. Allerdings glaubte sie nicht, dass Minead das in Betracht zog. Dennoch hätte sie wohl an dieser bekannten Vorstellung festgehalten. Zumindest wenn sie nicht das Gefühl der körperlichen Nähe überwältigt hätte. Anisija wusste nicht wie lange sie schon allein in diesem Haus gelebt hatte dessen einzige Bewohner Erinnerungen waren. Das es einige Zeit gewesen sein musste wurde ihr erst jetzt klar, da die das spürte was sie vermisst hatte. Jemand der sich um sie sorgte, dem nicht egal war was aus ihr wurde. Beinah hätte sie sich in die schützenden Arme der jungen Frau fallen lassen. Doch sie schüttelte den Kopf um diesen Drang los zu werden. Minead war doch auch nur hier weil ihr nichts anderes blieb und wäre wahrscheinlich froh, wenn sie das Haus für sich alleine hätte. Anisija trat einen deutlichen Schritt zurück und legte die Arme um den Körper. ,,So etwas fragt man eine junge Frau nicht.“ sagte sie herablassend dann sanken ihre Schultern allerdings ein wenig nach unten. ,,Vor einigen Monaten haben mir die Leute aus dem Dorf noch etwas gebracht. Brot oder Gemüse. Aber irgendwann war das wohl dann auch schon zu viel der Zuwendung.“ gab sie frustriert zu. ,,Du siehst, ich kann dir nicht einmal etwas anbieten um dir selbst etwas zuzubereiten.“ Sie wies auf das Huhn. ,,Aber eins kann ich dir sagen. Davon solltest du wirklich die Finger lassen. Ich werde es auf jeden Fall tun. Etwas totes zu essen...du weißt doch überhaupt nicht wie es sich in deinem Körper verhält. Ich meine, ich hab ja noch nie etwas gesehen, dass länger als einen Tag tot war aber ganz sicher möchte ich es nicht in mir haben.“
Sie ging ein paar Schritte durch die Küche. Dann sah sie das Mädchen mit einem Mal ernst an. ,,Und Minead...ich bin weder vollkommen dämlich noch eine lächerliche Person. Du kannst also aufhören mich so zu behandeln als wäre ich es.“ Ihr Ton war zwar kühl aber ihre Augen waren nicht so gelassen und distanziert. |
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Zemiocro Legende


Anmeldedatum: 28.09.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 3945 Wohnort: Aron
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Verfasst am: Di Feb 09, 2010 5:55 pm Titel: |
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Minead
„An was das wohl liegen mag.“ Fragte Minead, als Anisija ihr sagte, dass die Dorfbewohner ihr seit einigen Monaten nichts mehr zum Essen brachten und ihre Stimme klang durchaus weit mehr zynisch, auch wenn sie nicht wusste was Zynismus war, als bemitleidend. „Und ich weiß ganz genau wie sich das in meinem Magen verhalten wird.“ Erklärte sie dann weiter, nun aber schwelgte so etwas wie Enthusiasmus in ihren Worten mit. „Es wird einfach nur köstlich sein.“ Sie hatte nun auch schon länger nichts mehr etwas warmes gegessen. „Es wird sich von hier aus warm ausbreiten.“ Ihre Hände legten sich demonstrativ auf ihre Mitte. „Und alles mit wohliger Wärme ausfüllen. Oooo das Gefühl wenn man so satt ist, dass es einem beim nächsten Bissen aus den Ohren und Mund wieder alles raus kommt und man sich nicht mal mehr rühren kann.“ Mineads Gesichtsausdruck hatte nun etwas angenommen, das am ehesten an religiöse Verklärung erinnerte. Nun, das stöhnen das dann erklang, hörte sich nach etwas gänzlich anderem an und hatte nichts mit Religion zu tun. Doch dann hatte sie sich wieder.
„Mir auch egal. Dann habe ich mehr für mich.“ Erklärte sie kaltherzig. Sollte die Göre doch sehen wo sie blieb. Doch dann senkte sie ihren Blick. Es war schon komisch, aber eben noch hatte sie große Töne gespuckt und nun wirkte sie ein wenig wie ein begossener Pudel. Anisija war adelig und auch wenn sie vom Adel bisher eher enttäuscht worden war, galt es immer noch etwas. Von den Göttern war sie schließlich auch bisher immer enttäuscht worden und dennoch zweifelte niemand ihre Macht an. Demütig ging sie nun vor Anisija in die Knie und ihre Hände gruben sich in ihren Rockzipfel. „Verzeiht mir Herrin Anisija. Es tut mir leid.“ Die plötzliche Reue war nicht gespielt. Min hatte nie wirklich Umgang mit Dienern gehabt und wusste so nicht mal so genau was Anisija zu den Worten verleitet hatte, aber so zu knien konnte nie schaden. Ob die Welt jetzt wieder gut war? Fragend sah sie zu der Herrin auf.
Doch da entdeckte sie ein Regal das sich genau hinter der Adeligen befand und schlagartig vergaß sie alles. „Du hast ja Salz.“ Stellte sie fest. „Und Paprika!“ Schon war sie wieder auf ihren Füßen und vor lauter Enthusiasmus presste sie sich gegen Anisija die noch immer zwischen ihr und dem Regal stand. „Ist das etwa Pfeffer?“ Fragte sie noch ungläubig, ging dann auf die Zehenspitzen, kam dann aber immer noch nicht an den Behälter der recht weit oben war, also legte sie ihre linke Hand auf Anisijas schmale Schulter und versuchte sich so hoch zu hebeln. Das sie nun schon so viel Druck mit ihrem Körper auf den der jungen Frau ausübte, dass die rückwärts über das Sideboard gedrückt wurde, das unter dem Regal stand, merkte sie nicht mal. „Und was ist das? Ist das da Zucker? Oh, Anisija, sieh doch! Das riecht nach Zimt! Und das nach Vanille! Nelken!“ |
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Valaja Legende


Anmeldedatum: 16.10.2007 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 1248
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Verfasst am: Di Feb 09, 2010 9:22 pm Titel: |
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Ein Schnauben folgte auf Mineads Worte bei denen ihr der Ton keineswegs entging. Selbst sie war nicht so naiv, dass sie nicht verstand wann jemand etwas ernst meinte. Obwohl sich Anisija im Gegensatz zu dem Mädchen nicht vorstellen konnte, warum die Dorfbewohner ihr einfach nichts mehr zu essen gebracht hatte. Oder sie wollte es sich nicht vorstellen. Jedenfalls warf sie Minead nur einen verächtlichen Blick zu und ließ sie philosophieren über den Grund der mangelnden Versorgung, das widerliche Huhn und was sie sich eben sonst noch so dachte. Sollte sie sich doch mit dem toten Ding voll stopfen. Wenn sie krank davon wurde würde sie sie bestimmt nicht pflegen. Außerdem gehörte es ich für ein Mädchen sicher nicht sich derartig zu überessen.
Was dann geschah überraschte sie allerdings doch. Eigentlich hatte sie sich schon auf eine unverschämte Antwort eingestellt und in diesem Moment fühlte sie sich wohl ebenso begossen wie Minead. Perplex starrte sie auf die vor ihr kniende junge Frau und zum ersten Mal kam sie sich in ihrem Verhalten ein wenig übertrieben vor. Dennoch zeigte die Geste Wirkung bei und ihr Ärger flachte langsam ab. ,,Schon gut...“ murmelte sie. Die Demonstration dieser Macht erschien ihr komsicherweise unangebracht an diesem Ort an dem doch alles an das sie sich früher gehalten hatte nicht mehr galt. Dennoch war es auf eine Weise vertraut, die ihr ein wenig Sicherheit gab.
Als sie plötzlich gegen das Regal gedrückt wurde gab sie ein leises Quietschen von sich, doch erneut hatte Minead es geschafft sie dazu zu bringen einfach die Sprache zu verlieren. Sie war auch einfach überwältigt davon wie erfreut die junge Frau auf einmal war. Und von der Wärme die mit einem Mal durch die Kleidung des Mädchen zu ihr zu dringen schien. Es war seltsam einen fremden Körper so nahe an ihrem zu spüren, einen Körper der sich zu ihrem gar nicht so unterschied. Sie konnte spüren wie zart und zierlich der andere Körperbau war, ganz anders als Mineads Art vermuten ließ. Wie alt sie wohl sein musste? Anisija schätze ihr Alter so ein wie ihr eigenes, war sie vielleicht sogar jünger? Und doch kam es ihr so vor als würde Minead viel mehr auf ihren eigenen Beinen stehen als sie selbst es je getan hatte. Der Geruch der das Mädchen umgab passte auch irgendwie zu dem Bild. Es war nicht so, dass dieser unangenehm war, nur ungewohnt. Nach Regen und Staub. Sonne und der Kühle des Waldes. Vielleicht auch ein wenig der Dreck der Straße. Als sei die junge Frau nie an einen Ort gebunden gewesen. In diesem Moment konnte Anisija nicht verstehen, dass sie Minead vor kurzem noch beinah abstoßend gefunden hatte.
Ihre Augen suchten das Gesicht des Mädchens das zu dem Regal gewandt war. Unbewusst strichen ihre Finger leicht über die Seiten der jungen Frau, als wollte sie sich vergewissern, dass sie wirklich da war. Es war nur eine flüchtige Berührung, fast als wäre sie nicht vorhanden. Dennoch reichte es aus um sie aus diesem Gemütszustand zu reißen.,,Au!“ Inzwischen lag sie schon halb über dem Regal. ,,Könntest du aufhören mich zu zerdrücken?“ Energisch schob sie das Mädchen von sich weg. ,,Ja, ich hab diese ganzen Sachen. Ist das gut?“ |
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Zemiocro Legende


Anmeldedatum: 28.09.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 3945 Wohnort: Aron
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Verfasst am: Mi Feb 10, 2010 5:30 pm Titel: |
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Minead
Minead strahlte bis über beide Ohren und endlich hatte sie auch das Gefäß das sie so verzweifelt zu erreichen gesucht hatte. Das zwischenzeitlich Anisijas Hand auf ihrer Seite gelegen hatte, hatte sie zwar unterbewusst registriert aber im Moment ging es in ihrem Kopf mehr um das Essen als um alles andere zusammen. Es war eher so das etwas in ihr sich dies merkte und darin das überwinden einer gewissen Barriere sah, so als wäre es ein Trumpf den sie sich im Ärmel behielt und später erst einmal wieder raus holen würde. So oder so war sie so mit dem Behälter beschäftigt, dass sie sich nicht mal entschuldigt. Nur kurz sah sie auch die andere hinab als realisierte sie erst jetzt was sie mit ihr gemacht hatte.
Dann aber drehte sie den Verschluss auf und roch daran. Es war wirklich Zimt innen drinnen. Noch nicht gemahlen und in langen Streifen. Voller Genuss verdrehten sich Mineads Augen bevor ihre Lieder zu flatterten und sie hielt sie auch einen Moment zu. Früher, als sie noch ein Kind war, war sie oft zu dem Herrenhaus des nahen Baron geschlichen und die Köchin hatte ihr oft das was vom Tisch über geblieben war auf die Regentonne gestellt. Verstohlen öffnete sie ihre Lieder und sie fragte sich schon was Anisija sagen würde wenn sie das wüsste. Vermutlich etwas darüber das junge Frauen so etwas nicht taten und das derartiger Müll ungewisse Reaktionen in einem Körper auslösen würden, bla, bla. Aber das war ihr irgendwie gleich. Statt dessen hielt sie das Glas dem anderen Mädchen unter die Nase. „Riech doch mal. Ist es nicht wunderbar? Ich habe mal gehört Zimt kommt mit dem Schiff von fernen Inseln wo es kleine, haarige Menschenstämme gibt, die in den Bäumen leben.“ Das diese ‚Menschenstämme‘ auch den Namen ‚Affen‘ trugen wusste Minead nicht. „Ich kann diese Inseln fast vor mir sehen, wenn ich die Augen schließe und nur daran rieche.“ Flüsterte sie leise und aus irgend einem selbst ihr unbegreiflichen Grund ergriff sie in dem Moment Anisijas Hand und drückte sie, während sie erneut die Augen schloss. Doch schon Augenblicke Später zerplatzte das entrückte Gefühl des Traums.
„Los! Aufräumen!“ Schnappte sie plötzlich, verschloss den Behälter wieder und stopfte das Glas ins Regal zurück. Mineads Art aufzuräumen bestand darin, dass sie erst mal alles das Brennbar war und nicht weiter gebraucht wurde in den Kamin warf, in dem die Flammen bald hüfthoch brannten. Dann wischte sie mit dem verbleibenden Wasser und einen Lappen den sie glücklicherweise noch fanden alle Flächen ab in dem sie den Unrat darauf einfach auf den Boden beförderte. Derweil drückte sie Anisija immer wieder Gegenstände in die Hand. „Anisija? Räum das weg. Und das. Das auch. Und das hier noch. Warum ist das in der Küche. Und das. Nimm das hier. Anisija? Anisija.“
Zufrieden kam sie schließlich mit dem ihr schon recht bekannten Besen in der einen, und einem leeren Eimer in der anderen auf das inzwischen schon eher erschöpft drin blickende Mädchen zu. „Also. Willst du lieber den Boden fegen oder Wasser holen gehen?“ Das andere würde sie dann machen. |
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Valaja Legende


Anmeldedatum: 16.10.2007 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 1248
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Verfasst am: Do Feb 11, 2010 9:20 pm Titel: |
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Erstaunt musterte Anisija die entzückte Miene des Mädchens als sie an dem Zimt roch. Mehr aus Reflex nahm auch die den Duft auf, allerdings war es anders als Mineads genüssliches Einatmen. Die junge Frau schien sich dem völlig hinzugeben, für Anisija war es eher alltäglich und die fragte sich wie man wegen ein wenig Zimt nur so ins Schwärmen kommen konnte. Dennoch ließ sie ihre Hand in der des Mädchens auch wenn sie noch nicht so genau sagen konnte, was sie von dieser Nähe hielt. Es kam ihr ungewohnt und fremdartig vor die Haut einer unbekannten Person so dicht auf ihrer zu fühlen und gleichzeitig sehnte sie sich nach dem Kontakt. Die Zeit die sie allein gelebt hatte, schien diesen Drang auf eine Art zu verstärken die sie so gar nicht von sich gewohnt war.
Allerdings verschwand diese Empfindung eben so schnell wie Mineads Tagtraum von den fernen Inseln. Warum sie beim aufräumen überhaupt mitmachte und die von der jungen Frau herum scheuchen ließ, konnte sie sich selbst nicht erklären wenn sie darüber nachdachte. Vielleicht lag es einfach daran, dass Minead so mit ihr sprach wie es noch nie jemand getan hatte und sie somit einfach überrollte. Oder sie spürte einfach selbst das Bedürfnis etwas zu tun, damit die Küche wieder ihre gemütliche und saubere Atmosphäre wieder kam. Damit es ihr zumindest wieder etwas wie früher vor kam. Minead hatte dabei deutlich die Führung und Anisija überließ sich ihr eine Zeit lang. Sie versuchte einfach mitzukommen, unfähig etwas anderes zu sagen oder zu widersprachen.
Wahrscheinlich wäre das auch noch weiter so gegangen aber im Gegensatz zu Minead spürte Anisija dann doch die Erschöpfung. Mit Sicherheit war der jungen Frau so etwas völlig unbekannt. Doch auch der Ton mit dem Minead mit ihr sprach begann sie langsam zu ärgern. Es kam ihr schon fast so vor als habe das Mädchen ihren eigenen Platz übernommen. Und was kam als nächstes? Sollte sie dann die Dienerin spielen während diese Fremde in ihrem Haus herum saß? Wenn überhaupt stand ihr das zu. Es war doch auch einfach unter ihrem Stand, dass sie hier in der Küche schuftete und den Dreck vom Boden fegte.
Sie erwachte aus ihrer Starre und sah Minead verärgert an. ,,Was glaubtest du eigentlich wer du bist um mir etwas befehlen zu können? Du tauchst einfach so auf und tust als wärst du die Herrin hier, aber das bin ich und nicht du!“ Sie riss der jungen Frau den Eimer aus der Hand und warf ihn zu Boden. ,,Und wenn solche Arbeiten anstehen, dann kannst du dir auch mal überlegen wer von uns diese erledigen wird!“ Herausfordernd sah sie Minead an. Sie würde ihr schon zeigen wer die höhere Stellung hatte. |
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Zemiocro Legende


Anmeldedatum: 28.09.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 3945 Wohnort: Aron
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Verfasst am: Di Feb 16, 2010 7:43 am Titel: |
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Minead
Auch Minead war müde. Die letzten Tage waren anstrengend gewesen und sie hatte kaum richtig geschlafen. Sie sehnte sich nach etwas Ruhe. Vor allem aber wollte sie etwas essen. Etwas warmes, mit viel altem, vergammelten Fleisch und all den anderen Sachen die da wartend herum lagen und nur zubereitet werden mussten. Warum vertand das diese feine Dame nicht? Minead war für einen sehr langen Moment einfach nicht in der Lage überhaupt etwas zu sagen. Die Situation war auch für sie eine ganz eine neue. Es gab durchaus Leute die hinter vorgehaltener Hand den Adel kritisierten oder gar Witze über sie rissen. Für Minead war das ähnlich verboten wie Witze die intimitäten zwischen Mann und Frau zum Thema hatten. Sie war sich wirklich nicht sicher, was sie durfte, und was nicht.
Schließlich resignierte sie ein wenig. Diese Anisija wirkte eh schon als würde sie gleich umfallen. Das zeigte wie zerbrechlich das Mädchen doch war. Wie lange hatten sie jetzt gearbeitet? Nicht mal eine Stunde. Aber im Moment war auch Min zu müde zum sich groß zu streiten. Sie nahm sich also die Eimer und wollte schon los stapften, als sie doch noch inne hielt. Spinn ich oder was? Nein, so auch nicht! Nicht mit mir Noch ein Mal drehte sie sich um und ging auf die feine junge Dame zu. „Fräulein!“ Fing sie energisch an. „Gut, ich werde das Wasser holen und danach den Boden fegen. Aber ich bin nicht hier, damit du posieren kanst. Du packst mit an oder ich gehe!“
Fast wünschte sie sich, dass ihre Stimme auch so schön klingen würde wie die der anderen. Ihr Ausbruch eben war wie das krächzen eines Raben gewesen, während Anisija immer wie ein Singvogel klang. Aber andererseits... nun, jeder wusste das Raben Singvögel auch mal auffraßen. Min bebte. Dann griff sie sich das Huhn und drückte es erneut in Anisijas Arme. „Also gut. Ich hohle das Wasser und du rupfst das Huhn. Du kannst dich dabei sogar hin setzen. Also tue nicht so, als wäre das zu viel verlangt.“
Dann stapfte sie endgültig davon. Aber noch während sie weg gar wurde ihre Miene immer dunkler. Würde dieses Balg tun was sie ihr gesagt hatte? Oder würde sie sich auch bei dem Huhn weigern? Der Gedanke war immer wieder unschlüssig weil sie andauernd an das Essen denken musste das sie zubereiten würde. Schließlich aber kam sie mit den zwei schweren Eimern in das Haus zurück. |
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