Aron - Das Rollenspiel Forum
Alles was sich mit RPGs und anderen orkischen Dingen beschäftigt
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Meowyn Held


Anmeldedatum: 20.11.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 688 Wohnort: in der Regenstadt
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Verfasst am: Fr Jan 29, 2010 11:55 am Titel: |
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Etwas Scharfes flog plötzlich auf die Gruppe aus dem Nichts zu und der Alb duckte sich in einer nicht ganz so schnellen Geschwindigkeit, zog dabei auch noch ruckartig das Mädchen an seiner Seite mit. Er beachtete erst einmal nicht, wohin das Ding flog, sondern holte langsam und versteckt ein eigenes Messer aus seinen Reserven. Beim Umdrehen, um zu schauen, welchen Schaden das Geschoss angerichtet hatte, sah er kein Blut und keinen Verletzten. Seine Hand wanderte, während er nun aufstand, zu seinem Schwert, er lies dafür Myra los und murmelte, damit nur sie es hörte: „Lauf raus! Zum Drachen. Zu Alià.“
Dies war eine Aufforderung zum Kampf, die er sich nicht nehmen lies. Er wusste, dass er gegen zwei nicht gewinnen konnte, dennoch zielte er ohne sich Konsequenzen des Nicht-Treffens zu überlegen, mit dem Hervorgezauberten Messer auf den Mann, der diesen Wurfstern abgeworfen hatte. Sein Schwert wirbelte in demselben Affekt herum und versuchte demselben die Beine abzuhacken.
Seine ganze kindliche, liebe und rücksichtsvolle Haltung und Einstellung war mit dem Versuch, jemanden von den Seinen zu töten oder auch nur anzugreifen, verschwunden. Jahrelanger Unterricht, der eigentlich nur über den Ernstfall handelte, brach aus ihm hervor und er wollte die beiden unschädlich machen. Dabei hielt er den Werfer für gefährlicher und rücksichtsloser. Seine spitzen Ohren kamen dem Krach der hallenden Bewegungen nicht klar, aber seine Geschicklichkeit glich das wieder aus. Würde er nur die anderen retten können, wäre der Rest ihm auch egal… |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Mo Feb 01, 2010 9:50 pm Titel: |
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Der Dolch flog an dem Herzog vorbei und er folgte dem Wurfmesser, das wie in Zeitlupe an ihm vorbeifolg, mit seinem Blick. Auch das Alúin das Dienstmädchen beiseite zog und das Sarissa sich in eine Nische flüchtete bekam er mit, aber was ihn wohl am meisten entsetzte waren Varas Haarstränen die langsam zu Boden glitten. Das man versuchte ihn unschädlich zu machen, daran hatte sich Nagakura längst gewöhnt - und eines Tages würde es wohl einer der Attentäter schaffen - aber das Deron es auf Vara abgesehen hatte. Plötzlich verstand er und er würde ihm zeigen warum man ihn selbst unter den hiesigen Söldnern respektierte! Abrupt drehte er sich wieder zu Deron um und ließ dabei sein Schwert fallen. Noch bevor er den ersten Schritt auf den Messerwerfer tun konnte, stürmte der Alb an ihm vorbei. Das könnte eine gute Ablenkung sein, dachte sich Nagakura und zog seine beiden Faustmesser. Mit ihnen konnte er zwar keine so wuchtigen Hiebe austeilen, dafür war er mit ihnen deutlich beweglicher.
Der Herzog beeilte sich um dicht hinter Alúin zu bleiben und drängte sich erst im letzten Moment an dem jungen Alben vorbei. Wuchtig rammte er seine rechte Schulter gegen einen der beiden Männer und trieb ihm gleichzeitig sein Messer in die Brust. "Zu schade", sagte er als ihm bewusst wurde das er nicht den Messerwerfer erwischt hatte, doch um den kümmerte sich Alúin. Der Alb trieb Deron vor sich her und hatte ihm auch schon eine kleine Wunde am Arm beigebracht, doch ein entscheidender Treffer war ihm noch nicht gelungen. Rasch ging er zu seinem Schwert zurück und nahm es wieder an sich. Sein Blick viel auf Korsa. "Ich habe mir schon etwas dabei gedacht als ich dir befohlen habe die Frauen zu begleiten. Alúin und ich schaffen das hier schon, also mach voran und bring deine Schutzbefohlenen hier raus!"
Ohne auf eine Antwort der Frauen oder dem Hünen zu warten, machte er kehrt und wollte gerade zu dem Alben aufschließen - doch da hörte er Stimmen die aufgeregt riefen und sich ihm und seinem Mitstreiter schnell näherten.
"Korsa, warum sehe ich dich immer noch? Mach dich endlich vom Acker!", rief Nagakura über die Schulter und steckte seine Faustmesser wieder in ihre Halterungen.
Nun gilt es, beruhige dich., dachte er sich und sprach an Alúin gerichtet. "Beeil dich lieber mit ihm, denn wir bekommen gleich besuch." Kaltblütig ging er an den beiden Kämpfenden vorbei und gelangte so einen weit größeren Durchgangsraum. Hier würden keine Wände seine Bewegungen einschränken. Langsam zog er sein Schwert aus der Scheide und wartete. Die Männer mussten hier durch wenn sie zu Vara und den anderen wollten. Und das würden sie nur über seine Leiche schaffen! |
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Korsa Bürger


Anmeldedatum: 05.08.2009 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 207 Wohnort: Annaberg
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Verfasst am: Di Feb 02, 2010 12:27 am Titel: |
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Korsa sah ehr die Bewegung im Augenwinkel, als das eigentliche Wurfmesser. Jedoch war es da schon zu späht da er seinen Blick von Deron abgewandt hatte um mit den Mädchen zu sprechen.
Du Narr, was ist mit dir los? Hältst Kaffeeklatsch während der Feind in deinem Rücken steht.
Er musste sich arg zügeln dem Messerwerfer nicht seine gewaltige Streitaxt entgegen zu schleudern. Aber er hätte wohl eher den Alb getroffen der nun wir wild auf Deron losging. Als Nagakura ihn schalt sich endlich vom Acker zu machen stieß Korsa einen wilden Schrei aus. Er musste sich beruhigen. Er kannte sich und es fehlte nicht mehr viel, dann würde er sich ohne jede Rücksicht in den Kampf werfen. Für einen Blutrausch war dies zwar der richtige Ort. Und der Zeitpunkt wäre auch nicht der schlechteste, aber ihm war eine andere Aufgabe zugeteilt worden. Er erinnerte sich an seine Zeit in der Armee, und was es für Auswirkungen haben konnte wen jemand aus der Reihe tanzte. Korsa rief sich zur Ordnung, was ihm all seine Willenskraft abverlangte. Er verfluchte Nagakura innerlich und wand sich Vara zu.
“Los jetzt” Brüllte der Hüne. Er gab ihr einen derberen Stoß als beabsichtigt, und gab auch den anderen zu verstehen das eile geboten war.
“Sarissa du gehst vorweg! Und verflucht noch mal sagt mir kann eine von euch kämpfen, und habt ihr Waffen bei euch.”
Es erschien ihm wichtig zu wissen ob sie sich wenigstens zu dritt gegen einen wehren konnten, oder ob sie nur Püppchen wahren. |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Di Feb 02, 2010 1:22 am Titel: |
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Sarissa
Sarissa linste vorsichtig aus der Nische und kaute nervös an ihrer Unterlippe. Verdammt, so war das nicht geplant. Mist! Während die Quartiermeisterin zusah wie Alúin auf Deron und den Wächter losging fragte sie sich warum sie nur ständig Pech hatte. Langsam schob sie sich wieder in die Nische. Ich werde hier unten vermodern, dachte sie niedergeschlagen und war den Tränen nahe. Erst Korsas Schrei holte sie aus ihrer Apathie zurück in die Realität. Wenn ich schon draufgehe, dann will ich es wenigstens versucht haben!
"He Korsa, nicht so rüde!", mahnte sie und hakte sich bei Vara unter. Was Alúin und der Herzog machten bekam sie nur aus den Augenwinkeln mit. Es war eigentlich auch unwichtig. Horus Männer würden ihm nichts tun, und so schwer wie er gerüstet war konnte er es unter solchen Umständen vielleicht sogar mit allen von Horus Leuten aufnehmen. Sie wünschte ihm jedenfalls viel Glück dabei.
"Myra nicht, ich kenne sie schon ein paar Jahre und sie war schon immer ziemlich zierlich...", antwortete sie auf Korsas Frage ob jemand von den Frauen Kämpfen konnte. Sarissa hatte diese Worte nicht böse gemeint und lächelte Myra nun entschuldigend zu. Gleichzeitig ließ sie Vara los, langte unter ihr Hemd und zog einen Schlagring hervor. "... aber ich verstehe mich etwas auf den Nahkampf und bin auch Artistisch nicht unbegabt", sagte sie und hoffte das Korsa nicht nachfragen würde. Nicht das sie sich fürchtete von dem Hünen an die Stadtwache ausgeliefert zu werden. Es war ihr einfach unangenehm über ihre Vergangenheit zu sprechen.
Zuletzt bearbeitet von Nagakura am So Feb 07, 2010 12:13 am, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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Vara Held


Anmeldedatum: 26.10.2008 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 1170 Wohnort: Wiehl
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Verfasst am: Do Feb 04, 2010 12:25 pm Titel: |
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Myra wusste gar nicht recht, was geschah. Und doch hatte sie Angst… Vor Korsa, vor Deron, vor dieser ganzen Situation. Sie hatte sich beeilt, um zu tun, was Alúin gesagt hatte, sobald er los gelassen hatte, war sie weg gerannt. Zwar hatte sie keine Ahnung, wie sie seine Schwester finden sollte, aber sie war sich sicher, dass er sofort folgen würde. Das redete sie sich ein, denn die Sorge und Angst um den jungen Mann konnte sie sonst nicht unterdrücken. Korsa’s Frage verstörte sie ein bisschen. Sie konnte nicht kämpfen. Beißen und kratzen vielleicht, wenn es sein musste, mehr aber auch nicht. Sarissa’s Schlagring erschreckte sie und rief Erinnerungen in ihr wach. Als sie bei Horus 'aufgenommen' wurde, hatte sie mit so einem Bekanntschaft gemacht, als ihr Geist noch nicht gebrochen war und sie noch dachte, sie dürfte sich Horus' Männern widersetzen.
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Entsetzt blickte sie noch ihren Strähnen hinterher, die scheinbar verdammt langsam zu Boden glitten. Alles war so schnell gegangen, aber gerade kam es Vara vor, als wäre die Zeit stehen geblieben. Erst Korsa’s herber Schubbser holte die junge Frau wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Kämpfen… Sie konnte Bogen schießen. Und auch mit dem Schwert umgehen. Nagakura’s war ihr aber viel zu schwer und Korsa hätte sicher keine Waffe dabei, die viel leichter wäre. Ihren Bogen hatte man ihr weg genommen und sie konnte zumindest keine Armbrust entdecken, die irgendwo herum lag. „Ich kann Bogen schießen.“ sagte sie dennoch. „Nur habe ich leider keinen Bogen mehr.“ bedauerte sie halb böse, während sie sich beeilte, diese Gemäuer und Höhlen hinter sich zu lassen. Sorgen um Nagakura machte sie sich keine. Warum wusste sie nicht, aber sie war sich mehr als sicher, dass die beiden es hinaus schaffen würden. Nagakura würde sich schon darum kümmern, da vertraute sie nun drauf. Als Sarissa ihren Schlagring raus holte, runzelte Vara die Stirn. Sie mochte solche Waffen nicht, es war für sie nur eine niedere Form des Kampfes, welcher nur verletzen wollte… Oder töten. Sie hatte immer gelernt, dass der Umgang mit Waffen auch eine Kunst darstellte. Deshalb konnte sie gut mit dem Bogen umgehen und traf auch jedes Ziel, welches sie wollte. Aber an ihrer Schnelligkeit und Flexibilität haperte es nunmal. Dieser Kerl bei den Paladinen hatte ihr das noch einmal bestätigt, als sie als Novizin dort war. Sie hatte ihre Technik perfektioniert, aber in einem solchen Kampf brachte ihr das nichts.
Deron war überrascht gewesen, dass dieser Junge so schnell und gekonnt reagiert hatte. Gerade von ihm hatte er das nicht erwartet. ’Verdammt! Ich hätte das Mädchen wirklich verletzen sollen!’ dachte er sich, während er anfing Alúin’s Angriffe zu kontern. Er hätte sie ja nicht töten müssen, aber zumindest hätte sie dann nicht mehr so einfach fliehen können. Der Junge brachte ihn ins Schwitzen, er war schnell und er konnte wider Erwarten mit seiner Waffe umgehen! Er schaffte es sogar ihm eine Wunde am Arm zuzufügen. Es brannte, aber sie war nicht sehr tief. Wenn es ums Töten ging, verstand sich der naive Jüngling sicher nicht so gut auf den Kampf. Er musste nur Zeit schinden, so lange durchhalten, bis die Verstärkung kam. Er konnte die Schritte der Männer schon hören, sie kamen immer näher, wurden immer lauter und schneller. „Da vorne!“ rief einer und man hörte, wie sie alle ihre Waffen zogen und nach Nagakura und seinem Gefolge Ausschau hielten. „Ihr drei! Den Weibern hinterher!“ sagte einer, der anscheinend die Befehlsgewalt über das kleine Grüppchen von insgesamt sechs Mann hatte. Die angesprochenen gehorchten aufs Wort und folgten Korsa und den drei Frauen. Zu dritt würden sie diesen Söldner schon schlagen können, wegen den Weibern machten sie sich eher wenige Sorgen, die würden schon nichts ausrichten können! Die übrig gebliebenen drei teilten sich auf, zwei hatten Nagakura entdeckt und der andere versuchte nun den in Bedrängnis geratenen Deron zu helfen. Weiter hinten versuchten nun drei Männer einen Angriff auf Korsa.
Zuletzt bearbeitet von Vara am Do Feb 04, 2010 8:29 pm, insgesamt einmal bearbeitet |
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Meowyn Held


Anmeldedatum: 20.11.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 688 Wohnort: in der Regenstadt
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Verfasst am: Do Feb 04, 2010 1:14 pm Titel: |
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Alúin ging nach seinen wilden ersten Angriffen, die allesamt genauso unkünstlerisch und vereinfacht gehalten wurden – manche mit Glück, manche mit richtigem Können –, in strategische Ausfälle über. Sein Schwert war manchmal nicht sichtbar, vor allem in den Phasen, wo er herausfand, wo seine eigene Deckung nach lies. Er hoffte genügend Zeit und Ablenkung für die Flucht der Frauen zu schinden und nebenbei –natürlich nicht offiziell- seine Künste zu demonstrieren. Einmal traf er den bösen Mann vor ihm am Arm, doch die nicht ganz einfache Wunde schien dem Befehlshaber keineswegs an seinen Kräften zu lindern. Im Gegenteil schien er wie ein Bär durch seine Verletzungen stärker und gefährlicher zu werden. Hätte er doch nur ein zweites Schwert. Oder ein Messer.
Alúin dominierte den Kampf, obwohl er selbst keinen Treffer schaffte. Einmal stach ihn sein Gegner und Feind in die Brust, aber sein Drejun-Hemd erwies sich so standhaft wie eine Rüstung. Nur, dass der Stich auch nicht schwer gewesen war. Vorsätzlich trieb er den Mann etwas zurück, dann lief er, als hätte er hinten Augen, zu der Stelle, wo sein Kamerad gefallen war. Eilends bemächtigte er sich durch den Vorsprung eines Messers und hielt nach dem Mann Ausschau.
Nagakura war nicht mehr auszumachen, die Anzahl seiner eigenen Gegner hatte sich verdoppelt und Korsa schien plötzlich selbst gegen wen anders kämpfen zu müssen, um die Frauen zu verteidigen. Die Frauen!
Verbissen sprang der Alb hoch, der Vorsprung war gänzlich aufgebraucht und sein hochgerissenes Schwert konnte gerade eben noch einen tödlichen Schlag parieren, auch wenn er sich dadurch selbst am Arm verletzte. Er wusste gerade nur, dass er gegen zwei gute Kämpfer nicht lange bestehen konnte. Er war doch gerade einmal hundertdreißig. |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: So Feb 07, 2010 1:12 am Titel: |
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Nagakura ließ es zu das sich ihm die beiden Männer näherten und musterte sie etwas eingehender. Der eine überragte ihn um eine gute Handbreit und war eher schlacksig, der andere hingegen wirkte breiter als groß. Der Herzog lachte dröhnend, sie beiden waren keine Gefahr für ihn - selbst wenn sie mit Kurzschwertern bewaffnet waren. Geschickt wich er dem Stoß des Schlacksigem auf und schlug ihm mit der behandschuhten rechten mitten ins Gesicht. Jünglinge, dachte er abfällig und schnaubte entnervt als ein die Klinge des anderen kreischend über seinen Rückenpanzer schabte. Ein schneller Rückhandhieb löste dieses Problem jedoch auf eine sehr unproblematische Art. Wars das jetzt schon? Nagakure wirkte beinahe enttäuscht, doch da hörte er wie hinter ihm jemand etwas rief. Da hab ich mich jetzt wohl zu früh gefreut. Leise seufzend drehte er sich zu dem Rufer um. "Na, kommen die Ratten nun aus ihren Löchern?", fragte er ironisch und fasste den Anderthalbhänder mit beiden Händen.
"Da ist er", rief einer der Männer und lotste die anderen zu sich. "Und er hat Doyle und Maru niedergemacht!" Wütende Schreie erfüllten den Raum. Kurz darauf traten vier Männer ein und stürzten sich sofort auf ihn. Es war Nagakuras Glück das sie sich eher gegenseitig behinderten als sich zu unterstützen und so konnte er die ersten Augenblicke dazu nutzen sich ein Bild von seinen Gegnern zu machen. Alle waren mit schlichten Lederharnischen gerüstet und trugen Krummschwerter. Vielleicht die reguläre Wachmannschaft, mutmaßte er und blockte einen Hieb. Es dauerte nicht lange bis der erste sich eine Blöße in der Deckung gab. Unbarmherzig trieb er dem Wächter sein Schwert in die Brust und wendete sich sofort dem nächstem zu.
Der Tod des einen Wächters hatte ihm etwas Raum geschaffen und diesen nutzte Nagakura jetzt aus. Der Herzog drängte einen weiteren Mann von seinen Kameraden weg und stach ihm sein Schwert durch den Oberschenkel, doch das Messer in der Hand des Mannes hatte er übersehen. Eine Woge aus Schmerz überrollte ihn, aber jetzt griff seine Ausbildung. Er nahm Bewegungen und Laute nur noch gedämpft wahr - so als wäre er in Watte gepackt. Es fiel ihm schwer einen klaren Gedanken zu fassen. All seine Bewegungen waren nur noch auf Vereidigung ausgelegt und von Reflexen gesteuert, die ihm in Fleisch und Blut übergegangen waren.
Blitzschnell zog er das Messer aus seinem Bein und rammte es dem Kerl seitlich in den Hals. Es interessierte ihn nicht wie er zugrunde ging - Nagakura hätte auch keine Zeit gehabt dies zu ergründen. Immer wieder parierte er Hiebe und drückte die Schwerter der zwei verbleibenden aus ihren Bahnen. Wieder half dem Herzog der Zufall, einer der Männer stolperte über den Marus leblosen Körper. Sofort war er über ihm umd machte dem unglücklichem den Gar aus. Jetzt wurde es endlich leichter. Gegen den letzten verbliebenen Gegner konnte er bestehen. Ohne auf Eleganz oder Anmut zu achten, trieb er den letzten Wächter mit wuchtigen, beidhändig geführten Hieben vor sich her.
Schwer schnaufend stützte sich Nagakura an der Wand ab, neben ihm lag der ohnmächtige Wächter. Er würde ihn nicht töten, es war einfach nicht nötig und der Herzog wusste das sich dieser Kerl nicht so bald erheben würde. Dünn lächelnd betrachtete er den kleinen blauen Fleck an der Schläfe des Wächters, wünschte ihm schöne Träume und ging hinkend aus dem Raum.
Hoffentlich ist Aluin allein zurechtgekommen und hoffentlich ist Vara mit Korsa und den anderen entkommen, dachte er sich und blieb für einen Moment stehen um wieder zu Atem zu kommen. Zu der Stichwunde in seinem rechtem Oberschenkel hatten sich noch einige kleinerer Schnittwunden an den Armen und Beinen gesellt. Sie Bluteten kaum, doch sie schmerzten. Ächzend stieß er sich von der wand ab, an die er sich gelehnt hatte und hing leicht hinkend weiter.
Unglaublich, Alúin war immer noch mit Deron beschäftigt, doch mann musste ihm zugute halten das er sich nun gegen zwei Gegner behaupten musste. Noch hatte ihn niemand bemerkt und Nagakura überlegte fieberhaft wie er dem Alben helfen konnte. Er war nicht mehr in optimaler körperlicher Verfassung, aber er konnte noch sein Schwert halten und auf eigenen Beinen stehen. Stumm blickte er auf großen polierten Messingschild. Den Krieger den er dort sah erkannte er nicht, obwohl er wusste das es sein Spiegelbild war. Der Herzog war von oben bis unten mit Blut besudelt. Zwei Handbreit über seinem rechtem Knie, hatte sich ein dunkler Fleck ausgebreitet und seine Hemdsärmel waren zerschnitten. Nagakura seufzte innerlich, wandte sich von dem Messingschild ab und hob sein Schwert. Lautlos fuhr die Schneite des großen Schwertes auf den Wächter nieder. Es drang seitlich am Hals des Mannes ein und schnitt durch Haut, Fleisch und Knochen. Mit einem eintäuschtem Schnauben registrierte der Herzog, dass seine Waffe stecken geblieben war. Mit einem kräftigen Ruck befreite er sein Schwert und blickte müde zu dem Deron. "Alúin, kommst du jetzt allein zurecht?", fragte er leise und warf einen schnellen Seitenblick zu dem Elben.
Sarissa erschrak fast als sie die hallenden Schritte der Männer hinter ihnen vernahm. "Los, beeilt euch! Wir sind fast da, nur noch durch den Korridor", sagte sie und hoffte die Tür zu erreichen ehe die Männer zu ihnen aufschließen konnten.
Doch sie hatten kein Glück, kurz vor der Tür mündete ein Korridor in den Gang. Und aus diesem Korridor traten nun drei Wächter. Alle waren mit Schilden, Kurzschwertern und Knüppeln bewaffnet und trugen Lederharnische. Grimmig hielten die Männer ihre Schilde hoch und traten auf das Grüppchen zu. Myra kreischte panisch und versteckte sich hinter Vara. Sarissa fluchte und ballte die Faust mit dem Schlagring. Prüfend blickte sie erst zu Korsa und dann wieder zu den Wächtern. Es hatte wohl keinen Sinn mit Derons Männern zu reden. |
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Korsa Bürger


Anmeldedatum: 05.08.2009 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 207 Wohnort: Annaberg
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Verfasst am: So Feb 07, 2010 6:42 pm Titel: |
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Korsa eilte mit langen Schritten und Sarissa an seiner Seite den Gang entlang. Die beiden anderen Mädchen waren hinter ihnen, und mühten sich mitzuhalten.
Doch dann die Wachen aus einem Seitengang... die hätten uns eher von der Seite oder von hinten überraschen solln. Und Korsa konnte die wachsende Erregung die in ihm aufstieg spüren.
Mit einem Seitenblick zu Sarissa sagte er:
„Bleib hinter mir Mädchen und komm mir nicht in die Quere. Du beschützt nun die anderen zwei und gibst acht das sie keinen Blödsinn machen. Das hier wird nicht lange dauern.“
Er surrte die Riemen an seiner Schildhand noch etwas fester und hob den Riesigen Eichenschild mit Eisenbuckel vor sich. Die drei Wachen vor ihm waren auch nicht gänzlich schlecht bewaffnet. Zwei von ihnen trugen Krummsäbel und kleine Holzschilde. Diese beiden, ein veister kleiner Kerl und ein Jüngling der wahrscheinlich noch nie die Wärme einer Frau gespürt hatte, stellten nach Korsas Ansicht kein Problem dar. Jedoch ein etwas Älterer ergrauter Mann der ein Kurtsschwert und einen Buckler trug. Die Kombination war ungewöhnlich da man mit einem Buckler am Arm immer noch eine zweite Hand frei hatte, er jedoch trug nur ein Kurtsschwert. Dann sah Korsa jedoch den Langen Dolch dessen Griff leicht hinter seinem Rücken vor ragte.
So hat er bestimmt einig Halunken die nicht weit genug denken konnten um die Ecke gebracht. Nun Väterchen mich wirst du mit deiner kleinen List nicht rein legen.
Der Jüngling Sprach mit fester Stimme:
„Überlast uns die Mädchen und dir wird nichts geschehen“
Seine stimme war zwar Fest dennoch verrät ihn sein nervöses Lippen lecken und der Schweins auf seiner Stirn
„Macht euch nicht lächerlich, rennt weg wen euch euer Leben lieb ist, oder Sterbt!“
Korsa trabte auf seine Gegner zu, die sich wappneten. Als nun der veiste Kerl, der ganz rechts stand, seine Deckung öffnete um einen Hieb auf Korsas Bein zu führen. Hob Korsa das selbe und trat zur Überraschung seines gegen übers über dessen Schlag hinweg, und trat ihm mit voller Wucht in den Wanst. Dann geschah alles sehr schnell. Wären der Dicke zu Boden ging und nach Luft rang, führte der Jüngling der rechts stand eine Stoß der Korsas Kopf galt. Dies zwang Korsa seine Deckung zu öffnen und den Angriff mit dem Schild zu parieren. Er setzte ihm nach und die Kante des mächtigen Eichenschildes krachte auf die Nase des Mannes. Während dessen hatte der Ältere versucht den Hünen mit einem frontalen Ausfallschritt die Eingeweide aufschlitzen, im letzten Moment konnte er den Hieb noch mit der Axt ablenken und dieser streifte ihn nur leicht an der Seite. Eine dünne rote Linie zierte nun Korsas Bauch, und erst jetzt wurde ihm bewusst wie knapp das ganze gewesen war. Ebenfalls schlug er nach dem Ergrauten mit der Kante seines Schildes. Dieser riss die Arme hoch und der Aufprall galt leider nur seinem Buckler, jedoch taumelte er durch die Wucht des Schlages zurück. Auch Korsa trat einen Schritt zurück und begutachtete sein Werk.
Der Jüngling konnte kaum noch aus den Augen schauen so Tränten diese durch seinen Nasenbruch.
Der Fettsack hatte sich wieder aufgerappelt, stand jedoch immer noch gekrümmt und schwer atmend da. Nur der Alte schien unversehrt und funkelte ihn mit grimmigem Blick an.
Korsa stürmte erneut nach Vorn und würde seine Kunstwerk nun vollenden. |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Mo Feb 08, 2010 9:01 pm Titel: |
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Sie konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen als Korsa in Aktion trat. Er machte seine Sache gut, man konnte sich wirklich vorstellen das dieser Hüne im Schlachtgetümmel förmlich aufblühte. Dennoch hatte sie mit dem Jüngling noch ein Hühnchen zu rupfen. Sie hatte keinesfalls vergessen das sie ihn vor knapp zwei Jahren gepflegt hatte, als er mit dem Fieber gerungen hatte. Und als Dank war er über sie hergefallen!
Abfällig und immer noch wütend schnaubte Sarissa. Und wenn Korsa ihn totschlägt, dann hau ich ihn abschließend noch eine rein!, dachte sie sich und beobachtete mit Begeisterung wie der Krieger die ersten Schläge austeilte.
Während Korsa sich mit dem Dickem und dem älteren Wächter beschäftigte, schlich sie sich zu dem Jüngling. Er lag am Boden und bedeckte sein Gesicht mit seinen Händen. Langsam ließ sie sich auf ein Knie sinken und streichelte tröstend über den Kopf des Verletzten. "Warte, ich werde es erträglicher für dich machen. Gleich hast du deine gebrochene Nase vergessen", hauchte sie sanft - gleichzeitig ballte sie
ihre rechte Faust und schlug mit aller Kraft auf das linke Knie des Mannes. Es knackte hässlich als der Schlagring auf die Kniescheibe des Kerls traf und ein Schrei folgte dem Knacken.
Es milderte ihren Zorn etwas, den Mann für seine Tat büßen zu lassen, aber sie brachte es einfach nicht über sich ihn so zu behandeln wie er es verdient hätte und so erhob sie sich und ging wieder zu Myra und Vara. Den Schlag in die Körpermitte hätte er dennoch verdient! |
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Meowyn Held


Anmeldedatum: 20.11.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 688 Wohnort: in der Regenstadt
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Verfasst am: Di Feb 09, 2010 9:10 pm Titel: |
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Gerade als Alúin sich erhob, fiel einer seiner Gegner zu Boden. Vor ihm stand der blutverschmierte Nagakura, der wie in einem Rausch seine Feinde wie Getreide fällte. Ohne viel nachzudenken trieb der Alb dem letzten sein Messer in den Bauch, der sich überrascht zu ihm umwandte, als hätte er nicht mit einem Angriff gerechnet. Der Junge zog es wieder heraus, als wäre es das normalste in der Welt und stach es in den Schwertarm des Mannes. Diese anscheinend grundlose Verstümmelung eines Sterbenden bekam er aber überhaupt nicht mit: „Ja, ich komme zurecht.“, meinte er eher tonlos bei so viel Blut.
Zu dem Besiegten gewandt bemerkte er nur: „Lauf zu deinem Heiler!“
Er meinte es nicht böse, er machte sich auch nicht lustig. Nein, er unterschätzte nur die menschlichen Heiler, deren Kräfte, einen Verblutenden zu retten, Knochenbrüche innerhalb einer Woche genesen zu lassen. Er wollte nicht mehr töten. Der Anblick von Blut, von dem Röchelnden lies ihn besinnen. Nein, er wollte Frieden.
Gerade an diesem Punkt wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als ein weiterer Mann auf ihn zustürzte, den er geschickt durch des Gegners Unachtsamkeit entwaffnete. Auch diesen wollte er nicht töten, sondern nur dafür sorgen, dass er nicht zu nahe kam: „Rette deinen Kammeraden!“ |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Di Feb 09, 2010 9:45 pm Titel: |
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Deron verzog missgelaunt den Mund als der Wächter neben ihm niedergestreckt wurde und sein Kamerad entwaffnet wurde. Nun stand er dem Herzog und dem Alben allein gegenüber. Zwar hätte er es sich zugetraut gegen diesen Alúin zu bestehen, aber gegen ihn und Nagakura konnte er nicht bestehen. Horus rechte Hand hing an seinem Leben und so trat er einige schnelle Schritte von den beiden weg.
Na dann hau auch endlich ab damit ich deinen Freund aus dem Weg räumen kann!, dachte sich Deron und war doch sehr enttäuscht als der Herzog nicht ging. Als er dann auch noch einen Schritt auf ihn zumachte wurde es Deron zu gefährlich. Er war kein Söldner, Krieger oder soldat und so verhielt er sich auch. Hastig drehte er sich auf dem Absatz herum und gab Fersengeld. Ich muss Horus berichten was hier geschehen ist, er wird wessen was zu tun ist! |
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Nagakura Legende


Anmeldedatum: 19.11.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 1385 Wohnort: bei Nürnberg
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Verfasst am: Mi Feb 10, 2010 6:06 pm Titel: |
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Eigendlich wollte er Vara hinterher laufen, aber er hielt es für angebracht bei dem Alben zu bleiben. Grimmig blickte er Deron an und war doch ziemlich überrascht als der Räuber Fersengeld gab. "Dieser Deron ist wie eine Schlange, bei ihm muss man auf alles gefasst sein", sagte er kühl und wandte sich Deron zu. "Und wir beiden sollten nun zusehen das wir zu den anderen aufschließen."
Schwer atmend und hinkend ging er durch die Gänge, dabei hatte er jedoch keinen Plan - geschweige denn eine Ahnung wo sie hinsollten. "Oh man, wo sind die bloß lang?", fragte niemand bestimmten und hörte plötzlich ein Scheppern. Verwundert blieb er stehen und lauschte. Dann wiederholte sich das Geräusch. Da lang!, dachte er und bog zielstrebig in einen Gang ein. Als ein Schrei die Stille zerriss, wusste Nagakura das sie den richtigen Gang erwischt hatten und ein paar Augenblicke später sah er Vara. Eine Woge der Erleichterung schlug über ihm zusammen. Langsam trat er zu ihr, widerstand jedoch dem Verlangen sie zu umarmen. "Es geht dir gut", sagte er und die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen. Doch dann wanderte sein Blick zu Korsa. Der Söldner schlug sich gerade mit zwei Wächtern herum. Der eine war übergewichtig und der andere hatte seinen Zenit definitiv überschritten.
So schnell es ihm möglich war hinkte der Herzog zu dem Hünen. "Brauchst du Hilfe?", fragte er leicht grinsend und hielt sein Schwert abwehrbereit erhoben. |
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Korsa Bürger


Anmeldedatum: 05.08.2009 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 207 Wohnort: Annaberg
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Verfasst am: Do Feb 11, 2010 10:59 pm Titel: |
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Nach einem für beide Seiten ergebnislosen Schlagabtausch trat Korsa wieder zurück um zu Atem zu kommen. Im Wald, in der Zeit als Wilderer, war er trotz seiner Masse fit wie ein junges Reh gewesen. Als dann die Zeit in der Armee kam, und damit das gute Essen und die Gelage, Schwand seine gute Ausdauer nur so dahin. Und es war wohl auch ein bisschen fiel Wein gewesen den er bei dem Essen zuvor genossen hatte. Aber für diese zwei halben Portionen sollte es noch reichen. Unvermittelt war Nagakura neben ihn getreten und bot lächelnd seine Hilfe an.
Schnaufend wie eine Dampflok antwortete er:
“Gib mir eine Minute und schone dein Bein” Er schaute an dem blutenden Nagakura hinab, lächelte finster und anerkennend bevor er sich erneut in den Kampf warf.
Er konnte seine Große Axt hier nicht richtig einsetzen, der Gang war einfach zu eng. So stieß er erneut sein Schild mit dem Eisenbuckel voran dem Älteren entgegen der benommen zurücktaumelte. Er parierte einen Schwerthieb des Fetten mit seinem Axtkopf, packte in einer geflissenen Bewegung seine Axt knapp unter dem Kopf und schlitzte in einer geduckten Bewegung dem Fettsack den Wanst auf. Dieser ging mit einem gurgelnden Geräusch und dach seinen Eingeweiden fassend zu Boden. Der Alte wartete verunsichert an der stelle wo sich die Gänge kreuzten. Korsa erkannte seine Chance da er an der selben endlich seine Axt schwingen konnte. Er stürmte auf ihn zu, drehte sich um seine eigene Achse und führte eine Rückhand hieb mit all seiner Wucht. Der andere Mann bekam gerade noch so seinen Buckler zwischen sich und die Axt. Aber das knacken und der hervorstehende Knochen am Arm des Mannes zeugte dennoch vom Erfolg der Attacke. Der alte lag am Boden und biss die Zähne zusammen. Er hielt sich den Arm und funkelte verbissen zu Korsa hinauf :
“ Nun gut gekämpft Großer, vor 20 Jahren hätte ich dir vielleicht mehr Probleme bereitet. Bring es zu Ende in starr mich nicht an.”
Korsa bezweifelte nicht die Wahrheit seiner Aussage, aber dennoch hätte der Kampf keinen anderen Ausgang genommen. Er lächelte den Mann an und sagte:
“Ja womöglich hättest du sogar gewonnen… bleib hier liegen, du bist ein zäher Hund, das wird schon wieder. Oder willst du uns noch Schwierigkeiten machen?” Er schloss die Augen und schüttelte lächeln den Kopf. “ Das dachte ich mir” Er wand sich zu seinen Begleiter um und sagte:
“ Den lassen wir in ruhe, der hat sich sein Leben verdient. Von mir aus können wir dann, wen es unser Gesellschaft recht ist.” Er deutete eine Verbeugung an und lächelte leicht. |
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Vara Held


Anmeldedatum: 26.10.2008 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 1170 Wohnort: Wiehl
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Verfasst am: Mo Feb 15, 2010 2:26 pm Titel: |
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Vara musste gestehen, dass ihr Nagakura’s Auftritt gar nicht passte. War sie zu empfindlich? Jedenfalls empfand sie so etwas wie Abscheu, als er blutverschmiert näher kam. Zum Glück versuchte er nicht, sie zu berühren oder ähnliches anzustellen – Sie hätte nicht gewusst, wie sie darauf reagiert hätte. Einerseits wusste sie ja, dass er das alles für sie tat… Aber andererseits wollte sie das gar nicht. Sie wollte nicht die Schuld dafür tragen, sie wollte nicht, dass diese Menschen sterben mussten, weil es sie gab. Ihr Gewissen war schon wegen ihrer Eltern belastet, da wollte sie nicht noch mehr Leid verursachen. „Wie viele hast du… getötet?“ fragte Vara traurig, aber kühl und sah dabei mit einem undeutbaren Blick zu Boden, während sie sich aufmachte, die Höhle ganz zu verlassen. Sie konnte es vielleicht nicht ändern, aber sie wollte es dennoch wissen…
Myra wunderte sich über Vara’s Frage… Sie schien sogar traurig darüber zu sein, dass die Männer das bekommen hatten, was sie verdienten. Vielleicht registrierte Myra es nicht richtig, vielleicht wusste sie nicht welche Ausmaße der Tot haben konnte, aber sie konnte Vara wahrlich nicht verstehen. Schließlich hatten diese Mistkerle sie entführt und nun hatte sie so etwas wie Mitgefühl? Nein, Myra konnte das nicht. Über Jahre hinweg hatte sie hier kaum jemand gut behandelt, da konnten ihr diese Männer einfach nicht leid tun. Sie machte sich nur Sorgen um ihren neuen Freund. „Nein halt! Wir können noch nicht gehen! Alúin ist noch nicht hier!“ sie traute sich die Worte auszusprechen und es hatte sie viel Überwindung gekostet so laut und fordernd zu sprechen. Die Jahre hier hatten sie gezeichnet, aber für den Jungen mit den spitzen Ohren wollte sie sich Mühe geben! |
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Meowyn Held


Anmeldedatum: 20.11.2007 Letzter Besuch: 06.09.2010 Beiträge: 688 Wohnort: in der Regenstadt
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Verfasst am: Di Feb 16, 2010 2:10 pm Titel: |
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Nach einer Weile stand Alúin auf einem leeren Schlachtfeld. Wobei – so leer war es auch wieder nicht. Drei Leichen säumten den Weg, zwei von Nagakura, eine von ihm, und zwei Schwerverletzte. Der Alb schaute auf seine blutende Hand, auf den von den Fackeln beleuchteten Gang und auf die Krepierenden. Sollte er verschwinden, oder helfen? Warum fühlte er sich so elend? Hätte er schonender sein sollen? Er wusste doch, dass dafür nicht die Zeit war, nicht der passende Moment.
Vorsichtig und langsam wischte er sein Messer an einem der Toten Stofffetzen ab. Irgendwie halb im Traum schaute er wieder hoch und runter. Es könnte eine Ewigkeit vergangen sein, während er zusah, wie die beiden Männer versuchten sich aus dem Gang zu stehlen. Der Junge lehnte sich an die Wand und bemerkte, dass er den ersten Mord seines Lebens gemacht hatte. Es musste sich doch gut anfühlen. Damit war er ein Mann! Doch es war ein schändliches, schreckliches Gefühl, mit dem er einfach nicht klar kam.
In der Ferne hörte er vertraute Stimmen. Sie redeten wirres Zeug und er bekam auch den Sinn dahinter nicht mit. Doch als er seinen Namen hörte, rappelte er sich auf. Es war Myra, die gerufen hatte, das erkannte er an der Stimme. Aber es stand ihm nicht wirklich der Sinn danach, jetzt einem Lebewesen über den Weg zu laufen.
Warten lassen, konnte er sie aber auch nicht. Sie mussten doch von hier weg!
Obwohl er noch immer nicht ganz in die Realität zurückgekehrt war, kam er zu den Wartenden zurück. Bleich und abwesend waren seine feinen Gesichtszüge. Sein Kopf schwang über die Versammelten und ihm fehlte niemand. Sie waren alle noch am Leben und frei. Gleichmäßig Atmend lehnte er sich wieder an die Wand und schien noch immer Gespenster zu sehen. |
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