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Herberge "Zum trunkenen Mönch"
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Herberge "Zum trunkenen Mönch"
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NSC
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 05, 2010 10:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Tyrael war vielleicht der einzige im Raum den sie mit einer gewissen Freude bediente, aber trotz der relativen Leere war er nicht der einzige den sie zu bedienen hatte. Da war noch der alte Samn der wie so oft unterm Tisch lag oder auch Ner. Sie hatte gerade die Tische abgeräumt und brachte einem weiteren Gast einen Krug Bier. Verstohlen sah sie dabei erneut zu Tyrael aber so das man es nicht wirklich merken konnte. Man konnte sagen was man wollte aber er schien eine ansprechende Mischung aus einem attraktiven äußeren und einem scharfen Verstand zu sein. Und doch hatte er von nichts zu viel. Wäre er noch attraktiver oder noch schlauer sie würde sich vielleicht minderwertig vorkommen. So aber stellte er eine Herausforderung dar und es war keineswegs klar wer bei dem Spiel als Gewinner hervor gehen würde, noch was der Preis eigentlich so genau war. Im Moment reizte sie nur der Flirt…

Man mochte ihr nicht ansehen, dass sie Tyrael angesehen hatte, aber der Gast – ein Kerl mit einer üblen Narbe im Gesicht schien zu merkten das sie in Gedanken nicht bei ihm war. Als sie seinen Krug vor ihm ab stellte legte sich auch seine Hand um ihren Arm doch wo Tyraels Finger ihre Haut wie zufällig berührt hatten legten sich seine energisch um sie herum. Überrascht sah sie dem Mann noch ins Gesicht das zwar markant war aber trotz der Narbe nicht als hässlich bezeichnet werden konnte, eher recht kantig und männlich. Doch da zog er schon an ihrem Arm und zwang sie zu sich herab.
„Du kannst auch zu mir ein wenig freundlich sein.“ Wie schon bei Tyrael verließ nun sein Blick ihre Augen und glitt tiefer hinab. An sich war die Situation nur minimal anders, aber wo sie vorher die Aufmerksamkeit insgeheim genossen hatte widerte es sie nun an.
„Lass mich sofort los.“ Zischte sie den Kerl an der da so dreist in ihren Ausschnitt stierte und sie gleichzeitig mit seinem Griff am Arm daran hinderte, sich wieder aufzurichten.
„Warum so schüchtern. Andere lässt du doch auch einen Blick werfen.“
Oh, sie hatte verdammt große Lust dem Kerl eine zu scheuern aber sie hatte nur ihre Linke frei und wusste das es bestenfalls eine peinliche Nummer werden würde.
„Das entscheide noch immer ich.“ Gab sie zurück aber auch das bewirkte nur dass der Typ sie noch ein Stück näher zu sich zog.
„Ach ja?“ Er klang wirklich als würde er das bezweifeln.
Nun huschten ihre Augen doch hilfesuchend weg vom dem Kerl und zu Tyrael hin. Noch lag keine Bitte in dem Blick, sie wollte sich eher nur vergewissern, dass er noch da war.
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Amalthea
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 05, 2010 6:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyrael Ras kar Tyrael Ras kar
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Zwischen den tiefen Schlucken die er nahm, schweifte sein Blick im Raum umher, blieb mal hier mal dort hängen, fand aber schlussendlich immer wieder zu der Schankmaid zurück. Die junge Frau war einfach ein zu lockener Anblick. Sie tat ihre Arbeit offenkundig nicht mit überschäumender Freude, doch soweit Ordentlich das selbst der Wirt kaum mehr kontrollierend zu ihr hin sah.

Eben leerte der Geselle den Humpen zur Gänze, als er Elvah zischen hörte. Das Bild das sich ihm bot war im Grunde nichts, dass man in einer Taverne nicht jeden Tag zu sehen bekam. Eine Schankmaid, noch dazu wenn sie so hübsch war wie diese, musste jederzeit damit rechnen eine Hand am Hintern oder einen Blick im Ausschnitt zu haben.
Sein Krug landete trotzdem etwas fester auf der Tischplatte und seine roten Augenbrauen zogen sich zusammen. Doch sonst wies nichts darauf hin, dass er etwas bemerkt hatte.

Der Blick dem sie ihm zuwarf war kein Hilferuf, doch es fiel schon auf das sie zu ihm hinsah, nicht zu dem Wirten. Tyrael empfand die Lage als noch nicht sonderlich prekär und beschloss abzuwarten. Doch nur ein schmerzlicher Laut der Frau und er wusste das er aufstehen würde.
Er war kein verfluchter Held der sich in jeder Lage aufspielen musste und im Gegensatz zu anderen Männern, war ihm klar das auch eine Magd nicht ganz hilflos war, doch er konnte einfach nicht anders.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 11:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Gab es einen eleganten Weg aus so einer Situation? So wollte weg von dem Kerl, aber sie wollte auch nicht zu einer kreischenden Furie mutieren oder dergleichen. Nun, es gab wohl einen Weg. Jeder kannte die erfrischenden Wirkung eines kühlen Biers – vor allem wenn einem der ganze Behälter über den Kopf geleert wurde. Es nicht etwas, das der Wirt gerne sah aber was konnte sie schon machen?

Dummerweise schien der vernarbte ihre Gedanken erkannt zu haben und bevor sie seinen Krug erreichen konnte hatte er ihre Hand in die seine genomme. Sie wusste gar nicht wir ihr so recht geschah, denn nun wirbelte er sie herum und sie fand sich in seinem Schoß wieder. Die eine Hand hatte er noch immer um ihren Arm, die andere lag nun auf ihrer Hüfte. „So ist's doch gleich viel besser.“ Knurrte der Kerl. „Und wenn du mich jetzt küsst, dann lasse ich dich auch wieder gehen.“

Lieber würde sie ihm ins Gesicht spucken aber das konnte sie auch nicht, da er ja hinter und unter ihr war. Nun wurde ihr doch ein wenig mulmig zu mute. Das der Wirt nur schadenfroh grinste und das Geschehen weiter beobachtete verwunderte sie nicht wirklich. „Lass mich jetzt los!“ Verlangte sie und versuchte sich von ihm zu winden, was sich aber ebenfalls nicht gerade als einfach heraus stellte.
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Amalthea
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 12:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyrael Ras kar Tyrael Ras kar
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Ihre Hand zuckte schon zum Krug, doch der Mann war schneller. Geschickt wie ein Tänzer drehte er die junge Frau auf seinen Schoss hinunter und legte auch sofort eine seiner Hände auf ihre lockende Hüfte um sie am aufstehen zu hindern. Um den empörten Zug im Gesicht der jungen Schankmaid auszumachen, musste man nicht sonderlich feinfühlig sein. Was der Kerl ihr zuknurrte konnte Tyrael nicht verstehen, doch das Elvah sich unter seinen Griffen zu winden begann reichte schon aus. Der Wirt grinste nur, anstatt ein scharfes Wort fallen zu lassen.

Der Tischler gab ein dunkles Brummen von sich, es war eine Mischung aus Unwillen und aufkeimendem Zorn. Er konnte es einfach nicht sehen. Hätte der Narbengesichtige einen anderen Gast provoziert und währe daraufhin eine wüste Schlägerei losgebrochen. Vielleicht währe er auch aufgestanden, doch nur um seinen Krug aus der Schusslinie zu bringen und in Ruhe weiter seinen Trunk genießen zu können. Doch jetzt schob sich sein Stuhl kreischend fort weil er es einfach nicht ertrug, einen so klar Unterlegenen sich unverschuldet winden zu sehen.

Seine Schritte waren schwer und sein Blick sollte wohl klar machen das er nicht wirklich zum Scherzen aufgelegt war. Zwei knappe Schritt vor dem Tisch blieb der Geselle stehen und auch wenn er so nicht gerade hoch gewachsen war, war es von seiner Position aus ein leichtes zu den unfreiwilligen Paar hinunter zu blicken. Dennoch behielt er seine Hände bei sich, obwohl es ihm schon juckte seine kräftigen Finger auf die Schulter des anderen Mannes zu bringen.

„Scheinbar habt ihr schon einen zuviel über den Durst getrunken mein Freund, denn das Bordell befindet sich im anderen Teil der Stadt.“ Ein kurzes Nicken das vage die Richtung andeute begleitete die Worte des Rotschopfes, noch konnte man seinem Tonfall noch nicht entnehmen das er gereizt war. Doch das konnte sich bei Tyrael recht kurzfristig ändern.
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 12:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Der Bursche ließ nicht sofort von ihr ab, als Tyrael auftauchte. Statt dessen musterte er den Mann erst mal und schien zu entscheiden, dass er den Jungen ernst nehmen musste, auch wenn er kleiner war als er selbst. Was ihm an Höhe fehlte konnte Tyrael durch seinen Körperbau und Muskeln gut machen.

Plötzlich aber ließ er sie doch los, verkniff es sich aber nicht ihr beim weg stoßen noch in den Po zu kneifen. Wie schon sein Griff zuvor war auf das so fest, dass es ihr doch recht weh tat und sie unangenehm japsen ließ. Da er ihr dabei aber auch noch einen Stoß verpasste brachte sie ins Straucheln und sie fing sich erst wieder an einem nahen Tisch. Dann erhob sich das Narbengesicht.

„Willst du etwa Streit?“ Fragte er den keineren Gegner. „Den kannst du haben!“ Die Drohung war noch nicht so deutlich, dass sie unausweichlich war aber er suchte offenslichtlich Ärger mit einem Kerl oder eine andere Art der Unterhaltung mit ihr.

„Keine Prügellei hier drinnen!“ Verkündete nun der Wirt energisch und nun schien er doch bereit zu sein einzugeifen. Auch die Schankmagd mischte sich nun wieder ein, auch wenn sie lieber davon gelaufen wäre. „Lasst das! Hört auf!“ Tyrael war ein Fremder aber es wäre schon schade wenn man ihm die Nase brechen würde oder mit einem Messer Löcher in seine Haut stach. Der Narbige machte wirklich keinen guten Eindruck auf sie.

„Ich sehe nur zwei Lösungen für unser Problem.“ Erklärte jener und sah von ihr zu Tyrael. „Entweder krieg ich meinen Kuss von dir, Dirne.“ Sagte er du ihr. „Oder ich schlag deine Fresse zu Brei.“ Schlug er Tyrael vor.
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 1:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyrael Ras kar Tyrael Ras kar
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Sein Blick schweifte nicht zu der jungen Frau die aufjapste und folgte ihr auch nicht während sie so unsanft fort gestoßen wurde. Die Augen des Rothaarigen verharrten ganz bei dem anderen Kerl der nun aufstand, während sich sein Mund unwillkürlich zu einem spöttischen Lächeln verzog.
Nein, er suchte keinen Ärger, doch gefunden hatte er ihn doch. Die Stimme des Wirtes drang nur nebenher in seine Wahrnehmung. Solcherlei Sätze gehörten ebenso zu Gasthäusern wie Bier. Elvah schaffte da schon mehr und kurz neigte sich sein Kopf in ihre Richtung. Bis das Narbengesicht erneut zu sprechen begann.

„Eindeutig einen zu viel gehoben„ nicht das Tyrael wirklich dieser Ansicht war, doch es passte nur zu gut zu dem immer noch spöttischen Zug um seinen Mund. Die Stimme des Gesellen war jedoch eine Nuance schärfer geworden und er war sich durchaus darüber im klaren, dass sein Gegenüber im Fall der Fälle nicht brechen würde wie morsches Holz. „Keines von beiden. Bleibt wohl nur die dritte Möglichkeit übrig.“
Mehr sprach er nicht, auch bewegte er sich keinen Fussbreit, doch kurz knarre das breite Lederband an seinem Handgelenk während er die Faust einmal kurz und fest schloss.
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 3:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Sie sah von dem Narbengesicht zu Tyrael und wieder zu ihm zurück. Es war nicht so, dass sie sich irgendwie in den Rotschopf verliebt hatte, aber sollte ihm was passieren, dann würde es ihr doch leid tun, und auch wenn er sich siegessicher gab glaubte sie das sein Gegner mit allen Wassern gewaschen war und sie wäre nicht verwundert, wenn er zu irgend welchen ganz üblen Mitteln griff.

„Männer!“ Schnaubte sie und ging so gut wie sie es vermochte auf die beiden zu. Ihre Hüfte schmerzte da wo man sie gegen den Tisch geschleudert hatte. „Immer bereit zu demonstrieren das ihr weniger Hirn als Musklen habt.“ Sie wusste, dass sie viel sagen konnte. Auf sie hören würde eh keiner. Es war zum Haare raufen.

Derweil ging das Gespräch weiter, ganz so als wäre sie nicht mal da. Hatten die beiden sie überhaupt gehört? „Also gut. Wir werden ja sehen...“ Knurrte Narbengesicht Tyrael zu doch da hatte auch sie einen entschluss gefasst. Sie schob sich geschickt zwischen die beiden, sodass Tyrael nur noch ihre Haare sah und sie Narbengesicht ablickte. „Einen Kuss – das wolltest du doch. Na los. Dann küss mich. Bring es hinter dich.“

Sie stellte sich darauf ein, dass er es kaum dabei belassen würde. Aber jetzt war sie auf alles gefasst und rechnete damit. Halb drehte sich ihr Kopf zu Tyrael. Was würde er nun von ihr denken? Nun, so wie Männer waren wohl das sie sich gerne küssen ließ und eine kleine Dirne war. Nun, wenn sie ehrlich mit sich war hatte er da nicht ganz unrecht, aber sie hatte so ein Gefühl dass der Kuss von dem Narbengesicht nicht unbedingt eine schöne Erfahrung sein würde... So oder so aber glaubte sie nicht, dass es ihr so übel gehen würde wie dem Rothaarigen wenn Narbengesicht ein Messer zücken würde oder etwas ähnliches.

„Was ist? Traust du dich jetzt doch nicht?“ Fragte sie ihn und stützte dabei provozierend ihre Hand auf ihre rausgerdrückte Hüfte. "Einen Kuss und dann mach dass du hier raus kommst."
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 4:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyrael Ras kar Tyrael Ras kar
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Innerlich wappnete er sich schon gegen den ersten Schlag, der Wirt und das Mädchen konnten viel reden, dieser Kerl da war eindeutig auf -Unterhaltung- aus. Schon alleine wie seine Augen taxierend über Tyraels Körper glitten, als suchte er schon den Schwachpunkt wo er hineinhebeln konnte. Unterbewusst spannte der Geselle schon die Muskeln seines Bauches und seiner Schultern an, war bereit einen halben Schritt nach hinten auszufallen, doch es kam anders.

Dieses dumme Ding! Was dachte sich nur dabei? So wie sie ihm das Gesicht halb zuwandte konnte er kaum aus ihren Zügen Rückschlüsse ziehen, falls er dazu überhaupt in der Lage gewesen währe. Doch er hatte einen Verdacht der ihm so gar nicht gefiel.

Iduna, ein impulsives, selbstsicheres und verdammt stures Weibsstück, kurz, eine seiner geliebten Schwestern, hätte wahrscheinlich ebenso getan. Nur um die dummen Männer davon abzuhalten sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen, was schlussendlich nur wieder in Arbeit für eine Frau ausartete.
Der Tischler schüttelte den Kopf sodass eine seiner dunklen, roten Strähnen vor seine Augen fiel.Dunkel seufzend packte er Elvah am Arm und zog sie bestimmt zurück.

Direkt in seine Arme hinein. „Na gut. Er will einen Kuss, du willst einen, wenn es nur so einfach sein soll?“
Ehe die junge Frau auch nur Luft holen konnte um zu protestieren, verschloss er ihr den Mund mit einem Kuss. Sein Bartschatten kratze leicht über ihre weiche Haut, sein kräftiger Arm legte sich vorsichtig aber eindeutig um ihre Mitte.
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 5:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Sie erwartete eigentlich das Narbengesicht sie nun ergreifen würde und ihr seine Hand so fest auf den Nacken legen würde, dass es nicht mal einen Hauch von Zärtlichkeit mehr gab und es nur noch weh tat. Statt dessen wurde sie aber in die andere Richtung gerissen. Verständnislos sah sie noch zu Tyrael auf in dessen Armen sie nun effektiv lag. War er etwa eifersüchtig? Gut, der Gedanke war wohl nich mehr als Wunschdenken und auch seine Worte waren eher verwirrend als aufklärend.

Natürlich konnte sie ihm kaum erklären das sie sich um ihn sorgte. So funkelte sie ihn einfach nur an. Was sollte das? Musste es zu einem Kampf kommen? Konnte man es nicht auch friedlich lösen?

Was dann geschah nahm ihr den Atem. Seine Augen wurden immer größer während sie sich noch aus seinen Armen lösen wollte und während sie von einer gewissen Vorahnung ergriffen plötzlich unschlüssig einen Moment zu lange verharrte spürte sie seine Lippen schon auf den Ihren. Sein Mund war warm und weich. Sein Kinn alles andere und dennoch war ihr innerstes wie eine Münze die man umgedreht hatte. Eben noch ziemlich angespannt und wütend schmolz Sie nun regelrecht dahin. Tyrael küsste sie nicht nur. Er hatte diese unwiederstehliche Mischung aus eindeutiger Männlichkeit drauf, und doch war viel in seiner Berührung erstaunlich zärtlich. Alleine wie seine Hand um ihre Mitte lag - so fest und bestimmt, und doch so als wäre sie etwas wertvolles und zerbrechliches.

Natürlich konnte er ihren Kopf nicht zum verstummen bringen und dieser ließ nicht locker. Er war scheinbar entschlossen ihr einreden zu wollen das er sie nicht so einfach haben durfte, doch sie kam nicht mehr dazu ihn von sich zu stoßen. Eine andere Hand trennte sein Kinn von ihr. Dann krachte es laut als die Hand von Narbenfresse in Tyraels Gesicht landete und sie wäre beinahe gefallen als seine starken Arme notgedrungen von ihr ließen. Tyrael warf einen Tisch und ein paar Stühle um ehe er auf den Boden aufkam. Narbengesicht war aber noch lange nicht zufrieden. Es war nun richtig stinkig. Tyrael hatte ihn nicht nur um seinen Kampf betrogen, sondern sich auch noch den Kuss genommen, der für ihn bestimmt war. „Dafür wirst du nun bezahlen.“ Kündigte der Kerl an.
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Amalthea
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 06, 2010 6:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyrael Ras kar Tyrael Ras kar
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Ihre weiblichen Kurven unter seinen Händen, ihr ganz eigener Geschmack auf seinen Lippen. Ja, das mochte eine wirklich lohnende Lösung sein. Doch natürlich war sie nicht nach jedermanns Sache.

Der Narbengesichtige riss Elvah von ihm fort und keinen Herzschlag später dröhnte sein Schädel. Der Tisch bremste seinen Aufprall nur unwesentlich, ein Stuhl ging zu Bruch, andere landeten scheppernd auf dem Tavernenboden. Aber sie übertönten den Wirten nur minimal, der wild gestikulierend hinter seinem Tresen stand.
Tyrael spuckte rotes Blut aus, er hatte sich auf die Lippen gebissen im Fall. Tastend fanden seine groben Finger das eigene Kinn und ein kurzer, stechender Schmerz jagte durch seinen Kopf. Der Mistkerl hatte ihm am Kinn erwischt, doch er hatte noch alle Zähne im Kiefer wenn er das nun richtig beurteilte.
Derb fluchend kam der Tischler halb hoch, doch rutschte er im Schwindel nochmals weg und landete erneut auf dem Rücken. Narbengesicht lachte höhnisch, wartete bis sein Gegner sich aufrappelte, nur um ihn mit einem gezielten Tritt gegen die Schultern wieder zu Boden zu schicken.
Der Rotschopf funkelte zu seinem Nahen Gegner hinauf, holte mit einem Bein aus und es dauerte nichts da feierte auch der Andere eine Bekanntschaft mit den abgewetzten Bodenbrettern. Endlich kam der Geselle auf die Beine, brachte sich über den Anderen und sein Schlag saß. Seine Faust wischte das Kinn des Gegners zur Seite, sein Ellbogen erledigte den Rest. Es gab nie ein schönes Geräusch wenn eine Nase brach….
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 08, 2010 10:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Sie empfand den Ausbruch der Gewalt als plötzlich und überwältigend. Es passte so gar nicht zu dem, was sie eben noch gefühlt hatte. Fassungslos starrte sie das Blut an, das über seine Lippen lief und sein Kinn benetzte. Als es ihn noch mal hin setzte starrte sie noch fassungslos auf ihn hinab, doch dann musste sie dem anderen Kerl ausweichen. Aus jedem der Männer konnte man zwei von ihr Machen – zumindest machten sie gerade so einen Eindruck und so eine Tavernenschlägerei war wirklich kein Ort für eine Frau. Nur das sie nicht wirklich fliehen konnte.

Der Wirt war hinter dem langen Tresen gefangen, aber er reichte ihr einen leeren Tonkrug den sie nur einen Moment lang verständnislos anstarrte. Da krachte schon die Nase von Narbengesicht aber auch wenn sie und wohl auch Tyrael der Meinung war, dass der Kampf vorbei war, irrten sie sich. Narbengesicht brüllte zwar vor Schmerz, aber jetzt legte er erst so richtig los. Seine Schlägen trommelten auf Tyraels Leib hinab, bedecken ihn vom Magen bis zu den Rippen und das Narbengesicht schien gar nicht mehr aufhören zu wollen. Überall war Blut und als ein Schlag Tyraels Augenbraue traf gesellte sich noch mehr hinzu.

Als sie endlich die Tonflasche auf Narbengesichts Schädel herunter brachte knallte es dumpf. Sie war sich sicher gewesen, dass das Teil zerbrechen würde, wie in den Geschichten, aber das tat es nicht. Glücklicherweise aber ging der aggressive Kerl dennoch zu Boden. Ihr Atem ging genauso schnell, als wäre sie auch im Kampf gesteckt war ja gar nicht der Fall war und durch ihr enges Leibchen bebte ihre Oberweite bei jedem Atemzug. Sie stand noch hypnotisiert da als der Wirt schon den Puls des Mannes fühlte und erleichtert durchatmete. „Ohnmächtig.“ Erklärte er und klang als hätte er schlimmeres erwartet.

Im Küchendurchgang stand der Junge der die Spieße der Braten zu drehen hatte mit offenem Mund. Jenem befahl der Wirt die Stallknechte zu holen während er dem Mann sein Geld abnahm. „Für die Reparaturen.“ Rechtfertigte er sich. „Und jetzt bringt ihn aus der Stadt.“ Ohne Geld würde ihn die Wache auch nicht mehr hinein lassen. Dann sah er von Elvah zu Tyrael. Die Frau war noch ein wenig abwesend aber bei seinen Worten sollte sie recht schnell wieder zu sich kommen: „Von dir habe ich von heute die Nase auch voll. Für was bezahle ich dich? Damit so was nicht passiert!“ Beantwortete er wütend seine eigene Frage. „Also gut, ich mache hier selber sauber. Geh du nach hinten und kümmer dich um den Burschen da. Und für heute will ich dich hier nicht mehr sehen. Dein Gehalt behalte ich auch ein! Nichtsnutziges Miststück!“

Elvah führte Tyrael dann auch in eins der leeren Gästezimmer. Als sie am Tresen vorbei kamen reichte sie ihm ein paar saubere Lappen damit er sich den Stoff gegen die aufgeplatzte Lippe und Stirn halten konnte. Aber schon während sie ging fand sie zu ihrer Stimme wieder. „Bist du wahnsinnig?“ Fragte sie ihn zwar leise, aber doch recht wütend. „Ich hätte seinen Kuss schon ertragen! Musste das sein, Tyrael?“ Kaum waren sie aber im Zimmer wurde ihre Stimme lauter. „Und dieser verdorbene Bastard! Lässt mich wie ein Schwein schuften und jetzt bezahlt er mich nicht mal! Hast du gesehen wie viel Geld er dem Trunkenbold abgenommen hat? Der hat heute einen fetten Gewinn gemacht.“ Jetzt wo sie ihren Unmut Luft gemacht hatte deutete sie auf das Bett. „Setz dich erst mal. Ich hol schnell etwas Wasser und Verbandszeug. Und zieh dein Hemd aus. Nicht dass du dir eine Rippe gebrochen hast, oder so.“

Bevor er was sagen konnte verließ sie das Zimmer, kam aber bald mit allem was man so brauchen konnte zurück.
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 08, 2010 1:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyrael Ras kar Tyrael Ras kar
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Der Kerl schrie auf wie ein alter Stier den Mann zum Schlachter trieb, geschlagen gab er sich jedoch noch lange nicht. Tyrael landete diesmal zwar auf den Füßen, doch bekam er zu tun als stünden gleich Zwei gegen ihn. Vielleicht die Hälfte der Schläge konnte er abfangen, einige selbst landen, doch Narbengesicht wusste offenkundig genau wo ansetzten. Als er bemerkte das es nicht viel Sinn hatte auf den gut trainieren Oberkörper des Tischlers zu gehen, zog er mehr als eine Finte um einen Schlag auf seinen Kopf zu landen.
Als ein harter Treffer seine Augenbraue traf, war dem Rotschopf als hätte er einen Pfosten gegen den Schädel bekommen. Er taumelte zwei Schritt zurück und hätte eine Säule ihn nicht aufgefangen, wahrscheinlich währe er nochmals nieder gegangen. Er musste noch vier oder fünf derbe Schläge einstecken ohne viel tun zu können, als ihn von unerwarteter Seite Hilfe zukam. Auch wenn er einige Momente brauchte um wieder klar zu sehen, umriss er die Situation schnell. Und atmete erstmal durch.


Elvah führte ihn nach hinten, drückte ihm im Gehen schon einige Lappen in die Hand die sich der Mann auch gleich gegen die Schwellungen im Gesicht presste. Er verzog leicht die blutenden Lippen als sie mir ihrer Strafpredigt fertig war. “Nun, für eine so hübsche Maid? Dafür kann ich ein paar Schläge schon einstecken.” Zu dem Wirten äußerte er sich vorerst nicht.
Kaum war die Frau aus dem Zimmer lies er sich auf dem Bett nieder und stöhnte erstmal herzhaft auf. Der derbe Fluch der danach aus seinem Mund kam, war selbst für eine Schankmaid nichts was sie hören sollte.
Noch durch das Hemd tastete der Geselle seine Rippen ab, doch bis auf einige blaue Flecken würde es schon nichts ernstliches Sein. Als er sich jedoch des dunklen Stoffes entledigte, verzog der Rotschopf schmerzlich den Mund. Das würde erst bei der Arbeit erst richtig unterhaltsam werden.

Gerade hatte er seine Oberbekleidung vom Bett aus auf den Nahen Tisch geworfen, als Elvah wieder in das Zimmer kam. Sie hielt einiges in ihren Händen und musste all dies gegen ihren Busen drücken um eine Hand frei zu bekommen, immerhin würde sie die Türe kaum offen lassen.

“Der Wirt will dich also den restlichen Tag nicht mehr sehen? Ich hätte es wirklich schlimmer treffen können.” Er lachte und bereute es sofort. Eine seiner kräftigen Hände fuhren zu den Rippen und klopften sacht dagegen. Nein, gebrochen war nichts, aber so eingesteckt hatte er schon eine Weile nicht mehr.
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 08, 2010 6:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Sein Anblick hatte durchaus etwas. Sie konnte sich grob vorstellen was ein entblößtes Mädchen in einem Mann bewirkte. Ihre Gefühle waren so anders wie sich die Körper eines Mannes von denen eines Mädchens unterschieden. Tyraels Kleidung hatte sie nicht betrogen. Unter seinem Hemd steckte ein ansehnliches Muskelpaket das zu beeindrucken wusste, ohne das man das Gefühl hatte, dass er vor lauter Kraft kaum Laufen konnte, oder gleich platzen würde wenn er seine Muskeln anspannte. Er hatte einen Oberkörper der Ausdauer und Stärke versprach und ihr auf eine angenehme Art das Gefühl vermittelte, ihm unterlegen zu sein.

Weniger ansehnlich waren die geröteten Stellen die jenen Leib bedeckten. Allein der Anblick ließ sie zusammenzucken. Mit dem ganzen Krimskrams auf dem Arm und dem Wassereimer in der anderen Hand musste sie sich ziemlich mühen zu ihm zurück zu kommen, aber es war ja nichts neues das Männer den Frauen nur Arbeit machten.

Seine Worte aber ließen sie zischen. „Ich muss ja auch keine Miete zahlen oder essen oder mir bei Gelegenheit mal neues Schuhwerkzulegen.“ Männer dachten anscheinend wirklich, dass eine Frau von Luft und Liebe alleine leben konnte. Doch dann atmete sie schnell tief durch und lächelte versöhnlicher. „Aber du hast schon recht. Es hätte mich schlimmer treffen können.“ Zum Beispiel könnte ich jetzt mit Narbengesicht hier sitzen und dich könnte man vors Stadttor zerren.

Ohne sonderliche Scheu setzte sie sich neben ihn auf das Bett und breitete das was wie mit gebracht hatte auf der anderen Seite aus. Dabei grinste sie leise als sie sich daran erinnerte wie er selbst jetzt nicht müde geworden war zu betonen das sie es wert gewesen war diese Prügel einzustecken. Waren nicht Worte wie diese genau das, was jede Frau gerne hörte? Vor allem wenn ihnen schon Taten voraus gegangen waren die sie untermauerten?

„Also gut.“ Sagte sie ihm dann aber wieder vollkommen ernst, als sie sich ihm zudrehte. „Ich habe meine Brüder auch immer wieder versorgen müssen, wenn die sich geprügelt haben.“ Erst mal sah sie sich nur seine Blessuren an ohne aber wirklich etwas anzufassen. Die Lippe und die Braue sahen schlimmer aus, als sie wohl waren. Wirklich Sorgen machten ihr nur seine Rippen und auch wenn er schon gesagt hatte, dass sie nicht gebrochen waren so wollte sie sich selbst überzeugen. „Männern fehlt nie etwas.“ Murrte sie. „Und plötzlich ist es so schlimm, dass nicht mal ein Heiler was machen kann. Also lass mich mal sehen.“ Schon suchte sie ihre Hand tastend auf die lädierten Stellen zu legen.
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 08, 2010 11:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyrael Ras kar Tyrael Ras kar
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Sie war keine Frau die mit ihrer Schönheit alleine einen Krieg auslösen oder beenden konnte. Doch sie hatte diese Mischung aus einem hübschen Gesicht, einen weiblichen und doch schlanken Leib und einigen ganz eigenen Kleinigkeiten, die sie für einen Mann anziehend machten. Es gab Frauen, die sich in die edelsten Gewänder pressen konnten und doch keiner ihrer Schritte sprach von Eleganz, Anmut oder einfach nur schlichter Weiblichkeit. Elvah tat leise Schritte, die auch wenn sie zügiger ausfielen immer etwas wiegendes, weiches hatten. Die Art wie sie die Augen verdrehte, ein Lächeln halb versteckte. Alles unscheinbare Dinge die Tyrael anziehend fand, nicht nur bei ihr.
Es mochte Kerle geben die sich darum nicht scherten, er jedoch genoss die Weiber in all ihren Facetten und es war nur der halbe Spaß, der halbe Genuss wenn man sich nicht auch ein wenig Mühen konnte, man bekam es immer zurück.

Das sie keine Unschuld war, glaubte er zu ahnen, nicht erst als sie sich so einfach zu ihm auf das Bett setzte. Auch nichts was ihn zwingend störte.
Ihre Finger suchten tastend seine Rippen ab und nur mühselig unterdrückte der Geselle ein schmerzliches Lufteinziehen als sie direkt auf eine Prellung kam. Egal wie sanft der Druck auch ausfiel.
Sie schien soweit zufrieden und begann einen Lappen in den Mitgebrachten Eimer zu tauchen. Der Rotschopf beobachtete sie dabei, wie ihre schlanken und doch von der Arbeit kräftigen Finger den Stoff auswrangen.
Seine Augen glitt über ihren gebeugten Nacken hinweg, allerdings nicht den Rücken hinunter. Schmunzelnd wandte er den Blick wieder ab. So gesehen, verlief der Tag doch gut.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Di Feb 09, 2010 11:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Elvah Elvah
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Als sie ihn so abtastete konnte sie deutlich die Muskeln fühlen, die unter seiner Haut lagen. Ohne Hemd drang auch sein markantes Aroma ungehemmt in ihre Nase. Es war ein warmer, eindeutig männlicher Duft der kräftig ausfiel, aber keineswegs unangenehm war. Lediglich der Geruch von Blut der auch ein wenig in der Luft lag, war nicht so bezaubernd. Nachdem sie sich auch seine Schläfe angesehen hatte bedachte sie ihn mit einem betont zweideutigen Blick bevor sie sich auch um seine Lippe kümmerte. Vorsichtig legten sich ihre Finger auf sein markantes Kinn das vom Bartwuchs eine gewisse Rauheit aufwies und zog daran so, dass er gezwungen war seinen Mund zu öffnen. Den Finger noch weiter oben anlegend schob sie die Haut so hinab, dass sich seine Lippe ein wenig von den Zähnen löste und sie die Wunde besser sehen konnte. Mit einem sauberen Teil des Tuchs tupfte sie nun diese stellen ab aber auch diese Wunden waren nicht wirklich übel. Schließlich nickte sie.
„Schade. Es scheint nichts schlimmeres passiert zu sein. Es hätte nicht geschadet wenn ich dich ein wenig hätte nähen müssen. Dann würdest du dir beim nächsten Mal vielleicht zwei Mal überlegen ob du so einen Kampf vom Zaun brichst.“

Als würde ihr das erst jetzt in den Sinn kommen beugte sie sich vor und ergriff seine Hand. Sie war recht groß und wirkte kräftig. Die Fingerknöchel waren zwar noch rot, aber Gebrochen war sie aber auch nicht. „Hast du hier schmerzen?“ Natürlich schüttelte er den Kopf. Eigentlich hatte sie auch nichts anderes erwartet aber darum ging es auch nicht. Sie spürte wie er seine Hand in die ihre gelegt hatten und schon die Geste hatte etwas irgendwie eindeutigen. Wirklich zweideutig wurde es aber erst als sie seine Hand fallen lies und diese auf ihr vom Rock bedecktes Bein fiel. Natürlich sah sie ihn dabei in aller Unschuld an und fragte dabei: „Eigentlich frage ich mich nur, ob das eine deiner Maschen ist. Nur bin ich keine kleine Dorfmaid die sich von so etwas beeindrucken lässt. Ich glaube für mich musst du dir schon was anderes einfallen lassen.“ Sie klang so überzeugend, dass sie ihre eigenen Worte fast glaubte. Nur ein gewisser Zug um ihren Mund deutete kundigen Augen etwas anderes an.
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