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Jade

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Jade
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Zemiocro
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Beiträge: 3954
Wohnort: Aron

BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 2:08 pm    Titel: Jade Antworten mit Zitat

Name: Jade

Spieler: Amalthea

Alter: 24

Geschlecht:

Weiblich

Aussehen:


Jades Körper ist der einer Tänzerin, einer Akrobatin und ganz sicher der einer Frau. Sie ist zweifelsohne gut in Form, doch weder die feinen Muskelstränge an ihren langen Beinen und schlanken Armen, noch die recht schmale Hüfte nehmen ihren Aussehen auch nur ein wenig ihrer Weiblichkeit. Alleine ihr Gesicht mit den vollen Lippen und den großen, auffallend grünen Augen, lassen leicht vergessen, dass sie wohl , auch wenn an Kraft den meisten Männern klar unterlegen, nicht das schwache Püppchen ist das sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Sofern man, ob der doch recht eng geschnittenen Kostüme die sie zu tragen pflegt, ihr Gesicht überhaupt gleich bemerkt. Als junges Mädchen fand sie ihren Busen, den ihr die Natur scheinbar mit einem sehr großzügigen Lächeln geschenkt hatte, fast als Hinderlich bei ihren Verrenkungen, doch schon bald lernte sie ihn als großen Vorzug zu schätzen.
Mit 173 cm nicht wirklich klein, wird sie doch von vielen noch überragt. Ihre Haut hat die Farbe von Milch, ihr Haar jenes von in allen Nuancen der Farbe Rot durchzogenen Herbstlaubes. Zumeist trägt sie es zu einfachen Hochsteckfrisuren gebunden, öffnet sie es, ergießt es sich in weichen Locken bis zur Mitte ihres Rückens.


Rasse:
Mensch

Beruf:

Akrobatin, Tänzerin, mittelmäßige Taschendiebin

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte:

Jades Mutter war eine Frau von unleugbarer Schönheit gewesen, mit einer Singstimme die zu verzaubern schaffte und Hüften die sich wiegen konnten das es selbst dem abgebrühtesten Kerl die Sprache verschlug. Und doch war sie als nichts besonderes gesehen worden, war sie doch nur eine unter vielen. Die anderen waren ihr an Schönheit mindestens gleich, jede hatte eine schöne Stimme oder einen besonders hervorstechenden Tanz, die Gabe des Erzählens oder ein anderes unterhaltsames Talent. So hatte sie es auch nie zur Favoritin geschafft, selbst wenn sie den Ehrgeiz dazu aufgebracht hätte. Und schon gar nicht nachdem das einzige Kind das sie je auf die Welt bringen sollte, ein Mädchen wurde.

Jade wurde in einen Harem hineingeboren, in eine Welt aus Brokat, bunten Glas, Musik, Tanz, frohen Lachen. Aus Seide und Sinnlichkeit aber auch von Intrigen, Verrat und sogar Mord. So gesehen, welch Glück das sie nur ein Mädchen wurde, so wuchs sie heran ohne sich vor Gift fürchten zu müssen. Und so gesehen, ging es ihr nicht schlecht. Es Mangelte ihr nie an Nahrung, Sicherheit und Wärme. Sie liebte ihre Mutter, wurde von selbiger mit aller Hingabe umsorgt und umhätschelt und da sie, aller Salben, Tränke und Flüche zum Trotzt ihr einziges Kind blieb umso mehr. Jade kam dank ihres fröhlichen Charakters gut mit den anderen Frauen zurecht und wenn sie ihren Vater einmal zu Gesicht bekam, war er freundlich zu ihr. So verlebte sie hinter goldenen Stangen eine einerseits sehr Sichere, andererseits natürlich sehr freizügige Kindheit und Jugend. Bis sie fünfzehn wurde, bestand das Leben der jungen Frau nur aus dem Lernen, eines Tages die perfekte Frau für einen Mann zu werden, eine unter vielen, wenn sie sich Mühte vielleicht sogar einst , die eine unter vielen.
Ihrer, von Natur aus schon unleugbar vorhandenen Schönheit, wurde mit allen erdenklichen Mitteln gefördert. Auch wurde sie gelehrt zu singen, Harfe zu spielen und Konversation zu treiben. Was sogar bedeutete das ihr eine nicht einmal so geringe Allgemeinbildung zugestattet wurde. Ihr größtes Talent war jedoch von Anfang an der Tanz, was reichlich gefördert wurde, doch nicht nur das. Gelenkig und Geschmeidig wie ihr Körper war, vermochte sie die bizarrsten Verrenkungen anzustellen, die sie mit viel Übung sogar in eine faszinierende Schönheit formte.

Wie gesagt, das ging so bis sie fünfzehn wurde, danach findet sich plötzlich ein Loch in ihrem Lebenslauf das nicht einmal ihre , nach einigen Anlaufschwierigkeiten, engste Vertraute Seloria mit Worten zu füllen vermag. Fakt ist, Im Frühjahr lebte Jade noch in einem Harem, im Herbst stand sie mit einem stummen Eunuchen vor den Zelten einer Truppe fahrender Gaukler und Schauspieler. Doch auch diese Zeit verschwimmt in ihren knappen Erzählungen immer hinter einem Nebel aus Andeutungen, widersprüchlichen Aussagen oder schlichtem, hartnäckigen Schweigen. Der Faden ihrer Geschichte kann erst wieder deutlich aufgenommen werden, als Jade bereits zwanzig Sommer gesehen hatte. Nun reiste sie mit einem Wanderzirkus durch die Lande und und war zu einer hervorragenden Akrobatin ausgebildet worden, die ihre atemberaubenden Verrenkungen mit einer Sinnlichkeit zu verbinden mochte wie man es sonst wohl nur selten fand. Sie hatte gelernt mit Bändern, Bällen und Seiten zu tanzen, auf einer hoch zwischen zwei Bäumen oder gar Gebäuden gespannten Schnur zu laufen und natürlich auch den Taschendiebstahl. Das gehörte ja schon fast zum guten Ton.

Manchmal band die Rothaarige den stummen Eunuchen Onyx in ihre Aufführungen mit ein, wobei er sie hochhob, in die Luft warf oder ihr Dinge zureichte. Seine bullige, dunkle Gestalt hatte oft aber auch nur den schlichten Nutzen, die Zuschauer auf Abstand zu halten, wenn die Stunde schon spät war. Onyx hat wohl schon mehr als einen Knochen gebrochen, wobei langatmige Diskussionen noch keinen Arm gerettet haben. Erstens versteht er die in Aran gängige Sprache nur Bruchstückhaft, zweitens hat man ihm schon vor Jahren die Zunge herausgeschnitten.


Es war ein gutes Leben und Jade genoss jeden Tag den sie so zog. Es bereitete ihr eine unbändige Freude vor Menschenmassen ihr Können zu präsentieren, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und schlicht tun und lassen zu können was sie wollte. Nun, auch der Harem war nicht das übelste aller Lose gewesen, doch dies Leben als freie Frau schmeckte ihr wohl zehn mal besser und so kostete sie jeden Tag aus der sich ihr schenkte. Als sie schließlich Seloria kennenlernte, veränderte sich ihr Leben wieder. Das zarte Mädchen mit den hellen Haaren und dem oft so schrecklich logischem Verstand, tauchte unter Ihnen auf und blieb. Sie war geschickt und auch wenn sie sich am Anfang recht verbissen gegen die Freundschaft wehrte die Jade ihr anbot, so konnte man fast sagen sie hatte eine Schwester gefunden und in gewisser weise sogar mehr, den sie waren sich in vielerlei Beziehung sogar Näher als es Blutsbände zuließen. Auch wenn es dauerte bis sie das Konkurrenzdenken der jungen Alabaster ausgeschaltete hatte.

Gemeinsam mit ihr und Onyx schmiss sie eines Tages ihr gesamtes erspartes Geld auf einen Haufen, kaufte ihrer Truppe zwei Wagen ab und begann einen neuen Abschnitt in ihren Leben. Immer noch als Schaustellerin, immer noch als Tänzerin, ja selbst noch als Taschendiebin und doch war es anders, besser noch, als je zuvor.



Charakterzüge, Vorlieben und Abneigungen:

Jade ist ein offener Mensch der jeden Tag voll ausschöpfen will. Sie liebt Trubel, Trunk und Tanz. Doch so sorglos sie scheint und so großmütig sie ihre Zuneigung und Freundlichkeit verteilt, sollte man nie den Fehler begehen sie zu unterschätzen. Jade kennt die harten Seiten des Lebens, kennt die Gefahren die sich einer Frau in den Weg stellen können. Sie kann auch ernst sein, logisch denken und ihr hitziges Temperament von kühlem Denken unterjochen lassen, wenn es nicht anders geht.

Doch hat sie ihre Schwächen, die Aussicht auf ein schönes Sümmchen haben sie schon mehr als einmal in Schwierigkeiten gebracht und so genau die Tänzerin weiß, dass sie die tiefe Liebe die in den Armen eines Kerls niemals finden wird, so hat sie doch eine verdammte Schwäche für einen ganz bestimmten Typ Mann. Groß, mit dunkler, rauer Stimme und Augen die einen mit dem ersten Blick sagen das man ohnehin keine Chance hat. Der Typ Mann vor dem sich andere Frauen lieber mit gesenktem Haupt zurückziehen, hat es ihr angetan und die einzige Narbe , jene die sich einen Finger breit und vier Finger lang von ihrer Linken Schulter in Richtung Rücken zieht, die ihren sonst so perfekten Körper “ziert” hat sie eben dieser Schwäche zu verdanken. Doch wenn die junge Frau davon erzählt, so schließt sie immer mit den Worten “Doch verdammt, das war es wert.”

Jade liebt den Trubel. Zu viel Stille und Nichtstun macht sie Nervös. Im Tanz , in der Akrobatik und vor allem in der daraus resultierenden Bewunderung anderer für sie, findet die Frau ihr Größte Glück. Dabei ist ihr egal zu welchen Klängen sie ihre Hüften wiegt und ihren Körper verrenkt. Ob sie dabei ein Solo gibt oder sich einen Partner sucht ist dabei ganz von ihrer momentanen Gemütslage abhängig.

Sie verabscheut nur weniges, doch dies dann mit einer vorbildlichen Leidenschaft. Geiz, Brutalität und (so unerklärlich dies im ersten Moment scheint) den Geruch von heißem Fett.
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