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Der Marktplatz
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Biest
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BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 10:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Biest Biest
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Inzwischen hatten sich doch etliche Zuschauer um die beiden Wagen der Schausteller versammelt. Zirkus war sicherlich zu hochtrabend zumal Biest und Razok gar keine Tricks vorführten sondern nur als Kuriositäten zum Anlocken der Menge dienten.
Die Tür des Wohnwagens öffnete sich und Maestro Dolponi und Alberto traten heraus und blicken erst einmal über die versammelten Leute.
Weator der Illeand und Lucinda eigentlich gerade antworten wollte schloss seinen Mund lieber wieder schnell um keinen Ärger zu riskieren.

Zufrieden gab Maestro Dolponi seinem Sohn Alberto ein Zeichen der darauf zum Käfig schritt. Ohne auf Illeand, Lucinda oder ein paar weitere Umstehende zu achten zog Alberto mit seine schnellen Bewegung seine Peitsche und zog sie Biest quer über den ungeschützten Rücken. Als ihm die fiese Peitsche einen weiteren blutigen Stiemen in den Rücken riss warf Biest den Kopf zurück und ließ ein lautes gequältes Brüllen hören das fast sofort von einem weiteren lauten und zornigen Brüllen von Razok übertönt wurde der sich auch gleich in Richtung von Alberto, Illeand und Lucinda gegen die Gitterstäbe des Käfigs warf. Ein lautes Krachen ertönte und Rost splitterte vom Käfig aber die Gitter hielten.

Nachdem nun wohl die Aufmerksamkeit der meisten Leute im Umkreis des Käfigs auf sie gerichtet war und das brüllen verklang erhob Maestro Dolponi seine laute Stimme.
"Meine Damen und Herren, geschätzte Wesen aller Rassen, hochverehrtes Publikum. Von weit her sind wir angereist um ihnen Maestro Dolponis spezielle Heiltinktur feilzubieten ....."

Während der Maestro in den Vorteilen und Besonderheiten seiner Tinktur ergoss und diese mit großem Geschick anpries stieg Alberto zurück auf die hintere Plattform des Wohnwagens und begann die Flaschen mit der Tinktur hoch zu halten und diese gegen die entsprechende Bezahlung auszuteilen.
Biest und Razok kreisten nun schneller durch den Käfig und fauchten und brüllten immer wieder laut was weitere potentielle Kunden an lockte.

Weator hatte inzwischen den gut verschlossenen Käfig verlassen und streifte unauffällig durch die Kundschaft. Angesichts der Show von Maestro Dolponi und den beiden 'Bestien' nahm kaum jemand den ärmlich gekleideten Jungen überhaupt war. Wo es sich lohnte sackte Weator dabei mit großem Geschick die eine oder andere prall gefüllte Börse ein und ließ sie in seiner Kleidung verschwinden.

Als sich die Menge ein wenig ausdünnte machte Weator einen Schlenker am Wohnwagen vorbei und versteckte sort unbemerkt seine Beute bevor er wieder zum Käfig trat. Verschmitzt schaute er Illeand und Lucinda an. "Wollt ihr nicht auch die Tinktur erwerben? Ich garantiere euch die wirkt wirklich auch wenn es bei dem Preis natürlich kein echter Heiltrunk ist.

Kaum das Weator ausgesprochen hatte blickte Maestro Dolponi über die Menge deren Interesse sichtlich nachließ und rief Weator zu sich. Er legte dem Jungen freundlich den Arm über die Schulter. "Natürlich brauchen sie nicht nur auf unser Wort hören sondern wir haben hier auch einen lebenden Beweis für die Wirkung unserer Tinktur. Weator hier war ein armer halb verhungerter Waisenjunge als wir ihn vor Jahren aufgesammelt haben. Er siechte langsam und qualvoll an einer geheimnisvollen Krankheit vor sich hin. In diesem Fall war mehr als eine Tinktur nötig und so nahmen wir ihn mit. Sehen sie selbst was für ein kräftiger gesunder Bursche aus Weator geworden ist. Aus Dankbarkeit blieb er bei uns und kümmert sich und unsere beiden gefährlichen Bestien!
Wenn ihre Lieben krank sind kaufen sie unsere Tinktur. Probieren sie diese aus und wenn sie wirkt sollten sie sich einen ausreichenden Vorrat zulegen ....."
Der Maestro war erneut so überzeugend das der Verkauf erneut in die Gänge kam.
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Mystic_Arya
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 4:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aegnor Aegnor
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"Dann auf zum Schmied" rief er motivierend und setzte sich langsam in Bewegung. Sie schritten vom Marktplatz in Richtung Straße um dort zur Schmiede zu gehen. Auf Flavienas Frage was der Elf heute noch vorhatte antwortete er mit einem Strahlen im Gesicht "natürlich mit dir etwas unternehmen"

--> Straße
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NSC
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 4:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Illeand Illeand
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Illeand war sichtlich gespalten. Zum einen entging seinem geschulten Augen nicht, dass die Schausteller die Schaulustigen gnadenlos bestohlen. Einem Dieb entging eben nicht, was ein anderer Dieb so trieb und der junge Weator war nicht so gut, dass Illeand entgangen wäre, was er da gerade so tat. Andererseits war auch Illeand nur ein einfacher Straßenjunge und nicht gerade weit gereist. Er mochte den Maestro Dolponi nicht gerade gerne aber wenn er behauptete, dass er hier eine wundersame Tinktur hatte dann klang das plausibel. Illeand war zwar ein Mann der fest daran glaubte, dass er sein Schicksal beeinflussen konnte, dennoch erwarb er sich gelegentlich bei irgendwelchen Quacksalbern auch Zauberamulette und Glücksbringer und im Moment hatte er auch ein paar Münzen in seiner Tasche um die er seine Hand energisch schloss sobals Weator in der Nähe war.

Leise wandte er sich dann seiner neuen Flamme zu und lehnte sich leicht gegen sie. „Was meinst du? Wäre es nicht nützlich so ein Elixier zu Hause zu haben? Verdammt, wir sollten uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen.“ Oh, selbst Illeand konnte gnadenlos ignorant und naiv sein. Er hatte nur wenige Schwächen aber ein paar doch. Als Weator erneut vorbei kam ergriff er den Bengel am Arm. „Hey Junge. Geh mal den Maestro fragen ob er mir einen Sonderpreis macht.“ Er beugte sich noch etwas näher an ihn heran und flüsterte leise: „Wäre doch dumm wenn ich den Wachen sonst stecken müsste, wie ihr hier eure Einkünfte so auffrischt.“

Selbstzufrieden sah er nun das junge Mädchen an. Es war vielleicht eine seltsame Art ihr etwas zu beweisen, aber wenn der Maestro ihn ein wenig mit dem Preis entgegen kommen würde, dann würde er ihr auch eine Portion des Wundermittels kaufen. „Du… bist doch dafür, das wir das kaufen, oder?“ Fragte er Lucinda zögerlich.
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Flaviena
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 7:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lucinda Wulf Lucinda Wulf
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Lucinda sah Illeand skeptisch an als dieser ihr eröffnete, dass auch er so eine Flasche des Wundermittels kaufen wollte.

"Das ist nicht dein Ernst Illeand oder? Dieses Zeug hat doch keinerlei Wirkung, ausser das der Maestro noch reicher wird. Es ist auf jeden Fall sinnvoller zu einem Heiler zu gehen, wenn einem etwas fehlt. Oft helfen sie einem auch ohne, dass sie eine Bezahlung verlangen. Bitte spar dir das Geld."

Sie wollte nicht zu spöttisch klingen, aber es erstaunte sie doch sehr, dass Illeand in der Hinsicht so naiv war. Um ihre Worte ein wenig zu mildern strich sie ihm sanft über den Arm.

"Wir sollten besser sehen, dass wir selbst hier weg kommen. Vielleicht sollten wir uns einmal umsehen wo wir heute noch etwas Eßbares herbekommen. Und du hattest doch auch noch etwas vor wenn mich nicht alles täuscht."
Sie bedachte Illeand mit einem herausfordernden Blick und einem kecken Lächeln.
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Flaviena
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 9:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Flaviena Flaviena
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"Du scherzt mit mir Aegnor. Welcher Mann begleitet schon gern eine Frau bei ihren Besorgungen?"

Flaviena hatte sich ungläubig zu ihm umgedreht als sie gerade in die Straße zum östlichen Stadtviertel einbiegen wollte.
Sie forschte in seinem Gesicht nach einem Anzeichen von Spott, doch sie konnte nichts entdecken. Meinte er es wirklich ernst?

Sie war weiter darauf bedacht sich seinem Schritt anzupassen, da sie wußte, dass sie heute noch einen längeren Weg vor sich hatten, falls die Wachen am Stadttor sie hinaus lassen würden, was Flaviena sehr hoffte, da sie nach den wenigen Tagen in der Stadt schon wieder Sehnsucht nach Talia und der Ruhe des Waldes hatte.

Sie lächelte Aegnor an, immer noch etwas verunsichert, wegen seiner Äusserung, doch dann drehte sie sich um und ging weiter die Straße entlang in Richtung der Schmiede.

----> Straße östlicher Stadtteil
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Biest
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BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 2:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Biest Biest
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Weator:
Ein wenig überrascht blickte Weator Illeand an als ihn dieser auf die Diebstähle ansprach. Natürlich konnte er das nicht so einfach zugeben. Andererseits hätte es ihn schon sehr interessiert wie ihn der Bursche entdecken konnte. Weator hielt sich für einen ziemlich guten Dieb denn seit er bei den Schaustellern war hatte ihn noch nie jemand erwischt.
"Ich weiß nicht was du meinst! Aber wenn ihr etwas von der Heiltinktur wollte hättet ihr mich nicht beleidigen müssen, Freunde. Wie viel kannst du denn ausgeben?" fragte Weator versöhnlich mit einem leichten Zwinkern.

Als Lucinda dann antwortete meinte Weator zu den Beiden. "Ihr dürft für den Preis natürlich keinen hochwertigen Heiltrunk erwarten der jede Verletzung oder Krankheit sofort beseitigt. Ich kann euch aber versichern das die Tinktur wirkt. Träufelt zum Beispiel ein paar Tropfen auf eine frische Wunde und diese wird sich nicht entzünden. Auch wird die Wunde so gut und doch etwas schneller als üblich abheilen. Seht euch Biest, die kleine Bestie an. Ihr werdet keine Entzündung entdecken. Aber auch bei einer Magenverstimmung oder ähnlichem werden ein paar Tropfen reichen. Das Zeug schmeckt zwar widerlich aber ohne die Tinktur wäre ich heute wohl nicht mehr am Leben!
Und wenn ihr sparsam damit umgeht wird das auf jeden Fall billiger als mit einem Heiler."

Da Weator wusste das die Tinktur wirklich wirkte konnte er auch glaubhaft antworten. Das Einzige was doch übertrieben wurde war sein Zustand als ihn die Schausteller aufgesammelt hatten. Dennoch hatten sie ihn auch mit Hilfe der Tinktur wieder aufgepäppelt so das auch das nicht wirklich gelogen war.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 4:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Illeand Illeand
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Illeand war hin und her gerissen. Verdammt, es hörte sich wirklich nach einem Schnäppchen an, aber andererseits hatte ihn Lucinda bisher noch um nichts gebeten und irgendwie wollte er ihr diesen einen Wunsch auch nicht abschlagen, vor allem weil es auch etwas war, das ihm am Ende sogar noch Geld sparen würde. „Na gut.“ Hauchte er dann und schüttelte Weator den Kopf. Nun, die Schausteller würden wohl noch eine Weile da sein.

Grinsend zog er dann Lucinda an der Hand von der Menge weg und tiefer auf den Marktplatz. Es nieselte noch immer aber es war wärmer geworden und viele der Stände dort hatten Dächer. Eigentlich suchte er nur Schutz vorm Regen, aber zufällig war er bei einem Stand gelandet der Stoffe und Kleider darbot. Dahinter stand eine junge Frau die sich auch sogleich freundlich lächelnd erhob. Offenkundig war sie der Meinung das sie Kunden vor sich hatte.

„Wie kann ich euch helfen? Ein Kleid für dich, hübsches Kind oder nur etwas Stoff? Oder wie wäre es mit ein paar bunten Bändern für dein Haar?“ Illeand wollte Lucinda schon weiter ziehen. Einfach weil ihm nicht der Sinn danach gestanden war, aber dann hielt er doch inne und lächelte. „Also wenn du willst kannst du ja mal schauen, was sie so im Angebot haben?“ Es sollte jetzt kein Versprechen darstellen, das sie etwas kaufen würden, aber irgendwie war er plötzlich neugierig geworden. Er konnte nicht mal so genau sagen auf was, aber… nun, er würde ja sehen. Oder auch nicht. Und im trockenen waren sie hier auch. Und vielleicht, nur ganz vielleicht, würde er es ihr ja wirklich kaufen. Also wenn es ihm auch gefiel.
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Flaviena
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BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 5:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lucinda Wulf Lucinda Wulf
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Bereitwillig folgte sie Illeand und war insgeheim froh vom Zirkus weg zu kommen. Doch Biest, wie der Junge, das geschundene Wesen in dem Käfig genannt hatte tat ihr immer noch leid und wollte nicht aus ihren Gedanken verschwinden.

Lucinda hatte nicht darauf geachtet unter welchem Stand sie Unterschlupf gesucht hatten. Als sie die Stimme der Verkäuferin vernahm drehte sie sich verwundert um. Meinte die Frau wirklich sie. Sie sah an sich hinunter. Ein neues Kleid wäre schön, aber mit welchem Geld sollte sie sich so etwas kaufen. Das würde wohl immer ein Traum bleiben. In Anbetracht des Zustandes ihrer Kleidung sollte sie allerdings nach etwas Neuem Ausschau halten. Das hieße, sobald sie auf einer Wäscheleine etwas passendes finden würde, würde sie es mitnehmen. So hatte sie sich bisher immer eingekleidet.

Als Illeand meinte sie solle sich ruhig umsehen sah sie mit leuchtenden Augen zu ihm auf. Dieses fast unschuldige Leuchten in den Augen ließ wieder sehr deutlich werden wie jung sie noch war.

Vorsichtig und mit Ehrfurcht hob sie ein hellgrünes aus mehreren Bändern geflochtenes Haarband, in das farblich passende Glasperlen eingearbeitet worden waren, an ihre Haar. Es paßte hervoragend zu ihrer Haarfarbe und auch zu ihrer Kleidung. Lucinda hatte eine natürliche Begabung für Farben und wußte intuitiv was ihr zu Gesicht stand und was nicht.
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BeitragVerfasst am: Do März 11, 2010 7:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Illeand Illeand
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Das mit dem Heiltrank fand Illeand eigentlich noch immer eine gute Idee und insgeheim dachte er daran später noch mal zu den Gauklern zu gehen und ihnen eine Ration abzukaufen. Lucinda war nur ein Mädchen und von so was hatte sie sicher keine Ahnung. Er war noch in Gedanken versunken, dass er es erst nicht bemerkte doch langsam zog sie immer mehr seine Aufmerksamkeit auf sich und schließlich hielt er ganz bewusst den Atem an.

Es war nicht wirklich so, dass sie plötzlich schöner geworden war oder begehrenswerter oder so etwas. Sie hatte sich auch nicht magisch verändert und wenn er ehrlich mit sich war, dann war dieses blöde Haarband mit Glasperlen etwas, dass er nun wirklich unnütz fand. Doch sie hatte diesen Glanz in den Augen und einen Ausdruck im Gesicht der ihn ganz komisch ums Herz werden ließ. Sie sah noch zu ihm auf als seine Hang ganz zärtlich auf ihre Wange fand und diese sachte hinab streichelte, bis seine Fingerspitzen endlich ihre Schulter fanden.

Erst das überlaute Räuspern der Verkäuferin weckte ihn wieder aus der Trance die ihn umfangen hatte. „Wie viel soll das kosten?“ Es war mehr als er hatte, aber schnell und halbwegs geschickt verhandelte er und schon bald war er fast sein ganzes Restgeld los. Lucinda war dafür um ein lächerliches Band mit Glasperlendinger reicher und das seltsamste an der Sache war, das er auch noch so ein gutes Gefühl hatte, wenn er sie anblickte.

„Glaub ja nicht, das ich dich noch mal auf den Markt mit nehme.“ Knurrte er sie dennoch deutlich ernster an, als er sich fühlte.
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Flaviena
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BeitragVerfasst am: Do März 11, 2010 7:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lucinda Wulf Lucinda Wulf
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Seine streichelnde Hand weckte wieder dieses wunderschöne Gefühl in ihr, dass seine Berührungen immer hervorriefen.
Die Händlerin machte mit einem Räuspern auf sich aufmerksam und Illeand fragte sie tatsächlich nach dem Preis des Haarbandes.
Lucinda konnte gar nicht so schnell abwehrend auf ihn einwirken, wie er mit der Verkäuferin handelseinig wurde.

Ihr Herz machte einen kleinen Sprung. Er hat es für mich gekauft. schoß es ihr durch den Kopf.

"Illeand, aber das ist doch..., ... ich danke dir..., aber, das Geld."

Lucinda stellte sich auf die Zehenspitzen, nahm sein Gesicht zärtlich in ihre Hände und drückte im einen sanften Kuß auf die Lippen. Es war ihr egal wer ihr dabei zusah. Sie hatte einfach das Bedürfnis Illeand ihre Dankbarkeit und ihre Freude über das Geschenk zu zeigen.

Auch seine knurrige Antwort konnte ihr Hochgefühl nicht mindern.
Sie warf ihm einen liebevollen Blick zu während sie das Haarband in ihrem Haar befestigte. In diesem Moment blitzte ein Sonnenstrahl zwischen den Regenwolken hervor und fiel genauf auf die Perlen, die ihn einfingen und in tausend Farben zurückwarfen. So strahlte das Haarband mit Lucindas Augen um die Wette. Doch schon im nächsten Moment schob sich wieder eine Wolke vor die Sonne und das Schauspiel war vorbei.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 3:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Illeand Illeand
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Verstand dieses dumme kleine Mädchen nicht, was sie in ihm auslöste, wenn sie ihn so küsste? Verstand sie nicht, was er fühlte, wenn sie so strahlte? Zu gerne hätte er sich gesagt, dass seine Gefühle rein körperlicher Natur waren. Und sie waren eben auch von körperlicher Natur, aber eben nicht nur. Sie war ein bezauberndes Mädchen. Das er sie begehrte machte es nur noch schlimmer. Fast hätte er sie erneut unwirsch ergriffen. Sie brachte ihn wirklich um den Verstand. Die Mühlräder die ihn zu zerquetschen drohten bestanden aus Leidenschaft und schlichten hingerissen sein.

Er starrte sie nur an, während die Sonne ihr fieses Spiel spielte und nein, er bereute es keineswegs. Es fühlte sich so gut an. Aber das war nicht gerade etwas, das er ihr so einfach sagen würde. „Ach, komm einfach mit, und belästige mich nicht mit dem Unsinn, ja? Mich interessiert dieser Mädchenkram einfach nicht, ja?“ Oh wie er log. „Bänder und so ein Käse. Glasperlen. Schwachsinn. Du siehst immer noch genauso aus wie vorhin.“

Vor einem weiteren Stand hielt er inne. Über einem Kohlegrill schmorten hier so einige Leckereien. „Ich nehme so einen Fleischspieß.“ Gab er knapp von sich. „Und einen Fladen von dem Brot da.“ Dann sah er wieder zu dem Mädchen. Wieder lenkte ihn das, was sie in ihrem Haar trug ein wenig ab und sein Blick machte wohl seine Worte von eben ein wenig zunichte und das ärgerte ihn nur noch mehr. „Na los, sag schon was du willst.“ Immerhin war es nun schon Mittag geworden und sein Magen knurrte auch passend zur Uhrzeit. Kaum hatte sie etwas gewählt führte er sie mit einer Hand an ihrem Oberarm auch schon in eine Gasse hinein. Erneut fanden sie recht bald ein überhängendes Dach und auf ein paar leeren Tonnen machten sie es sich dann auch gemütlich. Das er sie dabei immer wieder ansah verdeutlichte wohl, dass er vorhin gelogen hatte. Sie wirkte nun so anders. Und auch wenn er es nicht zugeben würde war er nun von dem Gedanken besessen ihr ein neues Kleid zu kaufen. Sicher, sie konnten auch irgendwo irgendwas stehlen. Aber „irgendwas“ war nun irgendwie nicht mehr gut genug für sie.

„Du… bist wirklich sehr hübsch.“ Hauchte er zwischen zwei bissen. Doch dann wurde er energischer. „Ich will das du bei mir bleibst. Vorerst.“ Es war nicht wirklich eine Frage auch wenn er sie dabei an sah. „Aber wir müssen uns so langsam um etwas Geld kümmern.“ Eher zufällig blieb seine Auge an einem Haus hängen. Dann sah er wieder zu Lucinda. „Bist du schon mal wo eingebrochen?“
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Flaviena
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BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 4:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lucinda Wulf Lucinda Wulf
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Illeands ständige Stimmungswechsel nahm sie sehr wohl wahr. Es verwirrte sie ein wenig, aber es fühlte sich auch sehr gut an, die Macht zu spüren, die sie über einen Mann hatte.

Auch sie wählte einen Brotfladen, nahm aber nur eine gebratene Wurst dazu.

Er hatte eine sehr bestimmende Art, ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder, die sie etwas verunsicherte. Doch er war nicht grob zu ihr, dass mußte sie zugeben.
Während sie aßen wanderte ihr Blick immer wieder zu ihm und musterte ihn. Doch sah sie immer wieder schnell weg, wenn er sie ansah.
Als sie sein Kompliment vernahm drehte sie ihm ihr Gesicht zu und sah ihn etwas verblüfft an. Noch verblüffender waren seine nächsten Worte. Am Morgen hatte sie eher den Eindruck gewonnen er wäre froh sie so schnell wie möglich los zu werden. Jetzt wollte er jedoch, dass sie bei im blieb. Unverwandt sah sie ihn an, hörte zwar seine letzte Frage, antwortete allerdings nicht sofort. Nach einigem zögern sagte sie dann:

"Ja, ich bin schon mal wo eingebrochen, mit den Jungs aus meiner Bande. Es ist manchmal sehr von Nutzen, wenn man durch schmale Fenster paßt."
Setzte sie lapidar hinzu und biß von ihrem Fladenbrot ab.
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Reawen
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BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 5:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Reawen Darko Reawen Darko
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Angewiedert kehrte Reawen dem Zirkus den Rücken. Die schaulustige Menge hatte sie immer weiter zurück gedrängt und nun stand sie kopfschütelnd am rand der aufgeregt plappernden Leute. Sie hatte keine lust mehr über den Marktplatz zu streifen. Nicht so lange der Zirkus hier war. Mit einem letzten Blick auf den Jungen und die große Katze verlies sie den Markt. Angestrengt unterdrückte Reawen den Impils etwas gegen diese misshndlung zu unternehmen. Sie wusste das es aussichtslos war wen nur sie allein etwas unternahm. Ruhe würde ihr jetzt gut tun. Spontan bog Reawen in eine enge Gasse ab und verschmolz mit den Schatten die sich durch den dunklen regenverhangenen Himmel gebildet hatten.
Als würde der Himmel über solche Missetaten weinen. dachte sie traurig.
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Ceran
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BeitragVerfasst am: Di März 16, 2010 4:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ceran Ceran
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Auch dieser Tag schien wie einer der vielen Tage zu sein, die das junge Mädchen bereits in Aron verbracht hatte.
Immer wieder wusste dieser Ort sie schmerzlich an das zu erinnern was nun hinter ihr lag.
So wie sie hier ihren teuren Freund kennengelernt hatte, so hatte sie auch ihre Familie hier wieder verloren.
Einsamkeit erfüllte ihr Herz und ließ sie schwermütig werden.
Immer wieder flüsterte ihr Herz nach Erlösung doch noch konnte sich das Mädchen diesen Wunsch nicht erfüllen.
Lag dort nicht noch etwas vor ihr? Etwas wofür es sich lohnen würde zu warten?

Ceran war an einem Stand mit Obst angekommen und kaufte ein paar Äpfel ein.
Sie hatte ein Haus und etwas Geld von ihrem geliebten Verlobten doch ewig würde auch dies nicht reichen.
Bald würde sie wohl auch ihr geliebtes Kleid verkaufen müssen, das einzige was sie noch an Vasco erinnern sollte.
Doch noch war keine Zeit für solche Gedanken, sie musste noch etwas Brot kaufen, bevor es die Feuchtigkeit des Regens in der Luft völlig unbrauchbar werden lassen würde.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Mi März 17, 2010 1:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bettler Bettler
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Nachdem sie sich etwas Geld mit dem Verkauf der Information verdient hatte, war die Bettlerin an den Marktplatz gegangen und lungerte dort nun rum. Die Leute waren so unglaublich knauserig und seit dem sie hier saß hatte sie nichts verdient. Doch dann erschien eine Frau die sie zu kennen glaubte.

„Herrin Turalem! Herrin Turalem!“ Zuerst ignorierte sie die Adelige doch als sie zielstrebig auf sie zu kam musste die Frau sie einfach ernst nehmen. „Oh hohe Herrin! Eine kleine Gabe für eine arme Bettlerin. Bitte!“

Das es sich bei der Frau möglicherweise nicht um die Adelige handeln konnte erwog die Bettlerin nicht, auch wenn sie die andere eigentlich kaum kannte und nur ein Mal von der Ferne gesehen hatte.

„Macht der Herrin etwas Platz! Ihr Pack!“ Keifte sie Bettlerin auch sogleich weiter. „Sehr ihr nicht das hier die wohlhabende und reiche Herrin Turalem vor euch steht?“
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