Aron - Das Rollenspiel Forum
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Auf der Weststraße gen Greifenfels
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Auf der Weststraße gen Greifenfels
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Kator Riwagar
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 26, 2010 5:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moratin Farasis Moratin Farasis
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"Nein!"

Moratin schüttelte energisch den Kopf. In seinen Augen konnte man vielleicht erkennen das auch er müde war, aber seine Körperhaltung und auch der Rest des Gesichts sowie die Stimme verriet nichts. Er hatte gelernt sich zu disziplinieren und ein gutes Vorbild für seine Krieger zu sein.

"Solange werden wir hier nicht rasten. Ein solcher Gewaltritt mag hart sein, aber ich habe diese Krieger nicht umsonst so ausgewählt wie ich es getan habe. Es sind bis auf diejenigen, die du mitgebracht hast alles Krieger aus meiner alten Einheit. Sie werden nicht gegen meine Worte mrren und sie halten viel aus selbst für Mitglieder unseres Ordens."

Mortins behandschuhte Hand wies auf den Horizont.

"In nicht allzu großer Entfernung ist ein Fluss. Dort will ich heute noch hin. Die Pferde können dort trinken und das Gras wird besser sein als hier. In einer Stunde sitzen alle auf ihren Pferden und sind abmarschbereit."

Moratin holte seine Karte vor und hustete. Wenn diese ständige Staub nicht wäre, den die Pferde aufwirbelten! Bevor er die Karte entrollte, nahm er einen Schlucxk aus seinem Trinkbeutel. Dann zeigte der Präceptor Tristan den restlichen Verlauf der Tagesstrecke auf der Karte:

"Hier müssen wir noch lang. Es ist nicht mehr viel. Dann können wir Rasten. Auch frisches Wasser werden wir aufehmen können und am nächsten Tag, wenn wir die Wesderburg erreichen, können die Männer vielleicht einmal wieder in Betten schlafen."

Doch das was der Präceptor da als "nicht mehr viel" darstellte war wohl noch einen knappen halben Tagesritt entfernt.
Moratin musterte Tristan kurz.

"Du solltest auch ein bisschen ausruhen."

sagte er dann. Er selbst hatte das wohl auch nötig, aber er war der Präceptor. Er durfte und oderwürde sich keine Pause gönnen.
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Aimard
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 27, 2010 3:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aimard de Villiers Aimard de Villiers
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Aimard war wirklich erleichtert, als der Präceptor Anweisungen gegeben hatte zu rasten. Jedoch ließ er sich äußerlich nichts anmerken. Nachdem er vom Pferd gestiegen war streckte er sich kurz und versorgte anschließend sein Pferd. Während er dies tat hörte er wie den Kriegern der Befehl gegeben wurde sich um ihre Pferde zu kümmern. Auch den Paladinen wurde das Selbe gesagt, jedoch fehlte hier die schärfe in der Tonwahl. Aimard ignorierte all diese Tatsachen, da er sich schon ordnungsgemäß verhielt und sich um sein Pferd kümmerte. Als er fertig war sah er sich seine Gefährten genauer an. Die Paladine schienen den Ritt weitgehend gut weggesteckt zu haben. Jedoch war er sich nicht sicher, ob die Krieger dieses Tempo halten können würden.

Naja, es ist nicht meine Aufgabe mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Der Präceptor wird wissen, was er tut.


Aimard wusste nicht, ob es noch weitere Aufgaben zu verrichten gab und so suchte er den Präceptor auf um nachzufragen. Er hatte gelernt, dass es immer besser war nachzufragen, bevor man etwas Falsches tat. Er ging au ihn zu und als er bei ihm ankam schien dieser sein Gespräch bereits beendet zu haben. Aimard fragte:

"Präceptor, gibt es noch irgendetwas, was ich tun soll?"
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Mahdi Avendesora
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BeitragVerfasst am: Mo März 01, 2010 6:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mahdi Avendesora Mahdi Avendesora
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Mahdi und Asim bewegten sich anfangs noch im Trab, gingen dann aber in einen leichten Schritt über, als sie und die Verursacher der Wolke sich immer näher kamen. Auf Grund des immer noch aufgewirbelten Staubs, fiel es den beiden Männern schwer, die genaue Zahl der anderen abzuschätzen.

"Ich tippe auf zwanzig bis dreißig Reiter. Was sagst du, Asim?" Der junge Späher ließ sich Zeit und antwortete nur zögernd. Selbst die beste Ausbildung ersetzt keine selbst gemachten Erfahrungen, aber er gab sich sichtlich Mühe angesichts der Überzahl ruhig zu bleiben. "Zwanzig sind es mindestens, da stimme ich dir zu. Aber die Staubwolke ist groß. Es könnten auch vierzig oder noch mehr sein. Wir sollten sie nicht reizen."

Avendesora lächelte dem anderen aufmunternd zu. "Keine Sorge, ich dachte mehr an Informationen, als an einen schnellen Tod." Das Lächeln verschwand wieder unter seiner Kapuze und er richtete seinen Blick wieder auf die anderen Reiter. Details konnte er immer noch nicht erkennen. Jedoch störte ihn etwas in dem Verhalten ihres Ziels. Es dauerte eine Weile bis er die bis hierhin nicht offensichtliche Veränderung identifizieren konnte. Sie haben uns ebenfalls entdeckt.

Asim und er behielten ihr Tempo bei, die fremden Reiter jedoch hielten wie ein Mann an, als sie noch gute einhundert Meter von einander entfernt waren. Der Staub legte sich langsam und Mahdi und Asim mussten beim näher kommen erkennen, das die Gruppe nur aus Frauen zu bestehen schien.

Asim wurde deutlich nervöser, während Mahdi sich wunderte. Die Frauen waren alle samt gerüstet und trainiert. Auch wenn einige von ihnen im Moment nicht wirklich Kampffähig wirkten, waren sie doch durchweg ausgebildete Kämpferinnen. Zwar hatte Avendesora bereits kämpfende Frauen kennen gelernt, eine Gruppe die jedoch NUR aus Frauen besteht, war ihm noch nie untergekommen.

"Amazonen!" keuchte Asim leicht entsetzt an seiner Seite. Mahdi schaute ihn fragend an. "Amazonen?" Es war dem jungen deutlich anzusehen, das er am liebsten davon reiten würde. "Sie...sie..." er schluckte deutlich "Man sagt, sie essen die Männer, die ihnen im Weg sind..." Seine Stimme versagte.

"Asim!" zischte der ältere ihn an. "Reiß dich zusammen! Du bist ein Krieger! Glaubst du wirklich an solche Märchen?!" Asim blickte zu Boden und sagte nichts mehr. Er war bleich, blieb aber an der Seite des anderen und zusammen näherten sie sich den Frauen bis auf zehn Meter und hielten an.

Mahdi nahm langsam die Kapuze vom Kopf und ließ den Blick langsam über die Gruppe schweifen. Was er sah, war eine zwar kampferfahrene, aber geschwächte Gruppe von Frauen, die sich entweder auf der Flucht, oder auf einem Rückzug befanden. Einige von ihnen waren ernsthaft verwundet, was ihm zeigte, das sie es zu eilig gehabt hatten, als das sie sich um die Wunden hatten kümmern können. Die Ruhe die von ihnen ausging zeugte ebenfalls von ihrer eisernen Disziplin. Ohne Frage würden sie es trotz ihres Zustandes mit Leichtigkeit mit ihnen und selbst ihrer kleinen Verstärkung aufnehmen können.

"Seid gegrüßt. Mein Freund hier und ich, wir sind auf der Reise nach Wesderburg. Ihr scheint aus dieser Richtung zu kommen, und euer Zustand versetzt mich in leichte Besorgnis." Er ließ den Blick wieder schweifen und hielt dabei Ausschau nach der Frau, welche das Wort an ihn richten würde.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Di März 02, 2010 8:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Galina Mesnord Galina Mesnord
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Noch während sich die Männer näherten zwinkerte sie kurz unauffällig zu Korstine zu. Korstine war in keiner Hinsicht die Rangnächste aber sie besaß genug Verstand um verlässlich zu sein und sie nickte fast unerkennbar auf ihr Gezwinker. Was sie wollte war ihr klar. Vor der Wesderburg hatte man verlangt ihre Anführerin zu sprechen. Kaum war diese vor geritten hatte ein schwerer Armbrustbolzen ihren Helm druchschlagen und ihren Schädel zertrummert. Danach hatten sie schnell beschlossen, in Zukunft die Identität der Anführerin erst mal geheim zu halten.

Die Amazonen saßen still in ihren Pferden, aber diese waren nicht so regungslos. Die Frauen vermochten es vielleicht ihre Nervosität unter einem Deckmantel von stoischer Disziplin zu verbergen, aber die Pferde fühlten dennoch die Gemütslage ihrer Reiterinnen und schnaubten, oder schabten mit den Hufen. Gelegentlich wurde die Ruhe auch von einem Tier gebrochen das leicht zu tänzeln begann. Wenn man aber bedachte, was ihnen wiederfahren war, hatte sie noch immer Grund drauf, auf ihre Amazonen stolz zu sein.

„Sie sind mutig näher heran zu kommen.“ Flüsterte sie zu Lelane. „Mutig. Oder sie haben wirklich eine kleine Streitmacht dort im Wald.“ Das beantwortete sie nun nicht mehr, da die Männer nun schon so nahe waren, dass sie es vielleicht hören konnten. Und sie befand, dass sich Lelane irrte. Sie waren mutig, denn egal wie groß die Streitmacht im Wald auch war, die beiden würden sie dennoch erwischen. Sie waren stumm als der eine der beiden seine Fragen stellte und ihr entging nicht, wie er suchend in die Gruppe sah. Auf ihrem Sattel hatte sie unter einen Umhang einen weiteren Helm. Er war der einzige mit gold gefärben Pferdehaar und daran hätte er sie wohl ausmachen können, hätte sie den getragen. So aber konnte es wirklich jede von ihnen sein. Die Rüstung war bei ihnen allen gleich.

Korstine lenkte ihr Pferd dann aus der Truppe heraus. Sie war eine einzigartige Reiterin und steuerte ihr Reittier einzig mit dem Druck ihrer Knie ein mal um die Männer herum, während sie diese abfällig musterte. Es war wohl bewusst, dass sie neben dem jüngern der beiden inne hielt. Der andere war nich so leicht zu druchschauen, doch sein Kumpane schwitzte schon jetzt Blut. Vermutlich hatte er einige unsinnige Geschichten gehört und so wie sie Korstine kannte würde die das unerbittlich ausschlachten. Sie sollte nicht enttäuscht werden.

„Sag Junge? Hast du schon bei einem Weib gelegen?“ Es war schon eine komische Szenerie wenn man bedachte, wie viele „Weiber“ hier versammelt waren, und wie wenig Männer. Aber Korstine war noch nicht fertig. „Bei einem Weib, dass dich auf dem Boden gedrückt hält und dich wie eine Dirne zum Stöhnen und schreien bringt, während sie dich wie einen störrischen Hengst einreitet? Eine Frau die dich schlägt, wenn du ihr nicht zu gefallen weißt? Nein?“

Manche der Amazonen lachten über diese Worte. Es war zumeist ein raues Lachen, auch wenn einige der jüngeren Kriegerinnen das erröten noch nicht verlernt hatte. Nicht alle waren dem männlichen Geschlecht angetan, aber bei weiten nicht alle waren ihrer Art abgeneigt. Korstine blickte für den Hauch einer Sekunde zu ihres Gleichen zurück, doch als sie den Burschen wieder an sah, hatte er schon ihren Reitersäbel an der Klinge. Nun aber war ihr Blick auf seinen Kumpanen gerichtet und auch ihre Worte waren für ihn bestimmt. „Wenn ihr wollt, dass der Bursche das vielleicht noch mal erlebt, dann ruft ihr jetzt eure Männer aus dem Wald.“

Galina konnte nicht sagen, dass sie das auch so gemacht hätte, aber es gab üblere Methoden. Jetzt hoffte sie nur, dass sie sich nicht geirrt hatten, und dort wirklich Männer waren. Und sie hoffte, das es nicht mehr als ein paar sein würde. Gut, wenn sie es sich bedachte hoffte sie, dass es nur Männer waren, und nichts übleres. Korstine fügte noch etwas hinzu. „Sei artig, und wir werden euch nicht zum weinen bringen.“ Ja, Korstine konnte unmöglich sein. Aber noch sah sie keinen Grund die andere zurück zu pfeiffen.
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Mahdi Avendesora
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BeitragVerfasst am: Mi März 03, 2010 6:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mahdi Avendesora Mahdi Avendesora
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Mahdi hatte leider noch nicht genug Erfahrungen mit Pferden gesammelt, um die Unruhe der Tiere zu bemerken. Asim, der sich im Gegensatz dazu gut aus kannte, war seinerseits zu nervös um darauf zu achten, so entging beiden Spähern diese Information, welche vielleicht hätte von Nutzen sein können.

Es dauerte eine Weile bis sich bei den Frauen etwas tat. Eine der Frauen löste sich von ihren Begleiterinnen und umkreiste die beiden Männer. Diese Musterung und die Tatsache das sie genau neben ihm hielt, trugen nicht gerade zum Wohlbefinden des jüngeren bei. Asim war ohne Frage ein tapferer Soldat, jedoch fehlte ihm die Kenntnis, sich außerhalb des physischen Kampfes zu behaupten. Er wollte Schlucken, doch seine Kehle fühlte sich völlig ausgedörrt an. Aber auch nur die Idee daran ließ er fallen, als nach den peinlichen Fragen auf einmal die Klinge der Amazone an seinem Hals lag.

Avendesora war alt genug um sich von solch albernem Gerede über Beischlaf nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Er registrierte das keine der Frauen auf seine Begrüßung und die unterschwellige Frage einging und sie statt dessen versuchten sie mit Worten anzugreifen. Der ältere warf seinem Kameraden einen beruhigenden Blick zu, den dieser jedoch nicht wahrzunehmen schien. Dann wandte er seinen Blick auf die Kriegerin welche Asim bedrohte und bisher als einzige gesprochen hatte.

"Ihr zeigt ein sehr unhöfliches Verhalten gegenüber zwei Reisenden die euch weder bedroht haben noch in sonst einer Weise versuchten euch übel mit zuspielen. Zudem seht ihr wirklich abgekämpft aus.

Nehmen wir also an ich hätte wirklich Männer dort im Wald verborgen. Denkt ihr nicht, sie hätten euch schon längst angegriffen, so wie ihr meinen Begleiter bedroht? Jedoch stürmt kein Heer aus dem Wald und in dieser Landschaft könnt ihr ebenso sehen das euch niemand umgeht um euch von hinten anzugreifen.

Warum also bedroht ihr uns? Alles was wir von euch wollen sind Informationen."

Mahdi spricht ruhig und besonnen, ohne Spott oder sonst einer Regung in seiner Stimme.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Do März 04, 2010 5:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Galina Mesnord Galina Mesnord
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Galina zögerte noch einen Moment, doch dann ritt auch sie aus der Menge hinaus. Etwa Drei Pferdelängen trennten die Männer von der Horde der Amazonen und als sie sich in diese Lücke schob senkte Korstine ihren Blick. Als wollte sie das untermauern stellte sie sich in dem Moment vor: „Ich bin Galina Mesnord. Ich bin…“ Sie brach einen Moment ab, denn fast hätte sie ihren alten Rang genannt, doch das war sie nun nicht mehr. Jetzt wo all ihre übergebenen tot waren, war sie die neue Anführerin. „Ich bin die Erste Bannerfrau der Amazonen der Sturmkrähenfestung.“ Sie nickte der anderen Frau zu und die lenkte ihr Pferd in die Menge zurück.

„Verzeiht uns unseren Auftritt.“ Sagte sie ohne wirklich so zu klingen, als wollte sie wirklich Verzeihung haben. „Aber wenn euch wiederfahre wäre, was uns wiederfahren ist, dann wärt ihr ebenfalls vorsichtig und… nun… sagen wir, ein klein wenig gereizt.“ Kurz musterte sie den drahtigen, rothaarigen Mann. Von seinem Begleiter hatte sie sich schon ein Bild gemacht, das aber nicht unbedingt sonderlich gut ausfiel. Von ihm aber dachte sie ein wenig besser – noch. Nicht gut, aber immer hin besser. „Und welchen Empfand euch die Wesderburg bieten wird, hängt ganz von eurer Gesinnung ab.“

Nun glitten ihre Augen in den Wald und dann zurück zu dem Mann. Sie sprach es nicht aus, aber für sie war nicht verhandelbar, dass dort jemand lauerte den sie nicht sehen konnten. Außerdem konnten sich die beiden langsam mal vorstellen.

„Dies sind finstere Tage.“ Erklärte sie dennoch. „Ein Schatten liegt auf dem Land und es ist dieser Schatten der die Ratten dazu bringt aus ihren Löchern zu kriechen. Ihr müsst die Sache so sehen, Fremde. Wir sind nicht unhöflich. Wir sind nur noch nicht sicher, ob ihr Menschen seid. Oder Ratten, die wie Menschen aussehen. Also ruft heraus, wen ihr dort versteckt und sagt, was ihr im Osten sucht, wo doch alle Reisenden mit gutem Herzen in den Westen fliehen.“
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Do März 04, 2010 10:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tristan Tristan
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Tristan war etwas überrascht das sie nicht länger als eine Stunde hier rasten würden. Aber er war hier nicht der Befehlshaber, also würde er sich den Wünschen seines Vorgesetzten beugen und sich nach Kräften bemühen seine Befehle umzusetzen.
"Ja, das sehe ich auch so", bestätigte er Moratins Aussage über dessen Krieger. "Der Vorsteher meines Klosters hatte so etwas schon einmal zu mir gesagt. An dem Tag an dem ihr zum Präceptor ernannt wurdet, da hat die Konklave wieder einmal ihre Weisheit bewiesen - das waren seine Worte und jetzt da ich Euch ein bischen besser kenne, kann ich nicht anders als ihm recht zu geben." Kurz schüttelte er den Kopf. "Aber ich schweife ab: die Männer werden in einer Stunde wieder abmarschbereit sein", erklärte er.

"Ein Fluss, das hört sich doch gut an", Tristan war erleichtert das sie sich wenigstens um Wasser keine Sorgen zu machen brauchen, doch als Moratin ihn die Strecke auf der Karte zeigte seufzte er unwillkürlich. "Durchaus machbar", bemerkte er. Doch die Miene die er dabei zur schau trug war alles andere als glücklich. "Es bringt wahrscheinlich nichts Euch zu bitten das noch einmal zu überdenken, oder?", fragte er und ergab sich gleichzeitig in sein Schicksal.

Mit einem nicken entfernte er sich von Moratin und bewunderte die Ausdauer des Mannes. Unwillkürlich griff er an den Beutel der an seinem Gürtel hing und überzeugte sich davon das der Inhalt noch da und unversehrt war. Das einzige was dieser kleine Beutel enthielt, war ein kurzer Brief den er vom Groß-Präceptor erhalten hatte. Eigentlich hätte er ihn vernichten müssen und wollte das auch tun, aber er befürchtete das er Moratin diesen Befehl schriftlich vorlegen musste damit er es glaubte.
Da er sich den Inhalt eingeprägt hatte, war es unnötig ihn wieder zu lesen und der Paladin hatte den Beutel zugenäht. 'Erfülle diesen Befehl um jeden Preis!', hatte der Groß-Präceptor gesagt und ihn dabei viel sagend angesehen. Hoffentlich wird es nicht nötig bis zum äußersten zu gehen, aber laut dem Befehl ist es unbedingt notwendig das Moratin den Feldzug überlebt!
Nachdenklich setzte sich Tristan zu seinem Pferd und aß etwas von seinem Proviant.
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Mahdi Avendesora
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BeitragVerfasst am: So März 07, 2010 4:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mahdi Avendesora Mahdi Avendesora
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Asim war mittlerweile schreckensbleich geworden. Erst als die Amazone die Klinge von seinem Hals nahm und zurück in die Menge ritt, bemerkte der junge Mann, das er die Luft angehalten hatte. Aber auch wenn er nun schnaufend wieder zu atmen begann, war er doch immer noch stocksteif und brachte keinen Laut hervor.

Mahdi bemerkte interessiert, das die erste Amazone wohl nur ein Lockvogel gewesen war. Die zweite Frau gab zumindest nun vor, die Anführerin zu sein. Dies konnte bedeuten, das sie zumindest eine erste Prüfung bestanden hatten, oder ihnen eine Falle gestellt wurde. Da die Chancen für beide Möglichkeiten gleich groß waren, beschloss der Späher weiterhin vorsichtig zu bleiben.

"Ihr seht wirklich nicht aus, als hätte man euch herzlich Willkommen geheißen. Aber einen Empfang hat man euch dennoch bereitet." Er machte eine kurze Pause und ließ seinen Blick über die abgekämpfte Gruppe schweifen. "Die Frage ist doch, welche Gesinnung habt ihr, das man euch mit Waffengewalt empfängt?"

Avendesora blickte in Richtung seines Kameraden. "Aber ich will nicht länger unhöflich sein. Ihr nanntet mir euren Namen, so will ich mich auch vorstellen. Ich bin Mahdi Avendesora. Mein Kamerad, dem ihr ohne Grund etwas Angst eingejagt habt, seine Unerfahrenheit schamlos ausnutzend," er warf einen tadelnden Blick auf Korstine "ist Asim. Wir sind Späher einer Abordnung der Armee Aron's. Im Namen des Grafen Ruthgar sind wir unterwegs nach Osten um Zandurs Schergen aufzuhalten. Wesderburg liegt auf unserem Weg, und deshalb interessiert uns natürlich was uns dort erwartet."

Mahdi schaute in die Richtung die Galina angezeigt hatte. "Ihr habt recht, dort sind Männer von mir. Aber sie werden nicht hervor kommen. Auch nicht wenn ihr uns jetzt töten würdet. Aber seid gewiss das die Abordnung euch finden und vernichten würde, falls es euch in den Sinn käme eure jetzige Überzahl ausnutzen."

Er blickte ihr direkt in die Augen. "Ihr seht jedoch nicht aus wie jemand der gerne Dummheiten macht. Berichtet mir bitte von den Ereignissen bei der Wesderburg und dann schauen wir ob wir auch etwas für euch tun können. Ist das ein Vorschlag?"

Asim konnte seinen Augen und Ohren nicht trauen! Dieser Mahdi schien wirklich keine Amazonen zu kennen. Oder er war sehr sehr mutig. Oder verdammt dumm. Der junge Späher war sich nicht sicher was davon zutraf. Wahrscheinlich eine Mischung von allem. Mit aufgerissenen Augen und offenem Mund verfolgte er die Unterredung mit den Frauen.
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NSC
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BeitragVerfasst am: So März 07, 2010 10:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Galina Mesnord Galina Mesnord
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Amazonen hatten einen gewissen Ruf und einen Hang zur Selbstüberschätzung und zum Protz. Galina hatte das selbst nie so recht verstanden, aber vielleicht lag es wirklich daran, dass Männer Frauen in Rüstungen selten jene Achtung gaben, die ihnen zustand oder dazu neigten eher den Rock als die daneben hängende Klinge zu sehen. Soldaten hatten immer einen Hang zur Rohheit und bei ihnen war dieser schon immer besonders ausgeprägt gewesen. Sie konnte sich nicht mal ausmalen, wie diese Unterredung ohne die vernichtende Niederlage gelaufen wäre. Nur eins war sicher – sie wäre keinesfalls so gelaufen, wie sie gerade lief.

Als er das über die Soldaten sagte die angeblich hinter ihm folgten erklang ein raues Lachen. Sie standen mit dem Herren von Aron keineswegs im Krieg aber sie hatten in der Vergangenheit erlebt was für einen Wert seine Truppen hatten und waren keineswegs beeindruckt. Aber Galina brachte sie dazu erst mal wieder ruhig zu werden. „Wir sind Amazonen. Wir brauchen keine Hilfe. Schon gar nicht von ein paar Mann. Aber wenn ihr wirklich eine Armee habt die sich gerade jetzt nähert, dann kommen wir vielleicht doch noch ins Geschäft.“

Kurz musterte sie ihn, dann sah sie in den Wald. Schließlich nickte sie. „Vor zwei Tagen erreichte uns die Nachricht, das sich seltsame Dinge in der Wesderburg abspielen würden. Wir waren alamiert und so führte uns die Herrin unseres Ordens aus unserer Stammburg heraus nach der Festung an der Wesder. Es reicht meist aus, wenn man ein wenig Präsenz zeigt. Heiß gelaufene Gemüter werden schnell kalt, wenn sie sich mit einer hundersachaft von Amazonen konfrontiert sehen.“ Bis hierhin hatte sie in den Wald gestarrt doch nun blickte sie ihm wieder in die Augen.

„Der Empfang war kalt. Man verweigerte uns den Zutritt. Schlimmer noch: Ausgebrannte Wagenkolonnen und aufgeknüfte Reisenden zierten den Weg zu den Toren...“ Sie senkte ihren Blick. „Und von den Zinnen der Stadt hingen die Leichen der Bürger. Hunderte von ihnen, aufgeknüpft, ganz gleich ob Mann, Frau oder Kind.“ Wieder war sie da, diese Nervosität unter den Amazonen und Finster war ihr Blick als sie wieder zu Mahdis Gesicht fand. „Als der Vogt sich endlich zeigte bestand seine Begrüßung daraus, unsere Anführerinnen gezielt mit Armbrustschüssen hinzurichten.“ Etwas in ihrem Blick wurde nun glasig. „Dann fielen sie über uns her.“

Galine führte ihr Pferd herum und distanzierte sich ein wenig von dem Mann. „Die Wesderburg steht nicht mehr unter der Herrschaft des Grafen von Arons. Der Vogt hat nun einen neuen, dunkleren Herren. Wann sagtet ihr werden eure Truppen hier eintreffen? Ich würde mir gerne selbst ein Bild davon machen, ob sie eine Chance gegen das haben, was sich dort nun verkrochen hat.“
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 10:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moratin Farasis Moratin Farasis
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"Nein Aimard gibt es nicht. Ruh dich aus."

erklärte Moratin kurz angebunden und auch diesem noch. Tristan ging in des zu seinem Pferd zurück.
Auch Moratin ging zu seinem Tier und sattelte es ab. Die anderen Soldaten und Paladine mochten sich ausruhen. Aber der Präceptor nicht. Moratin studierte noch kurz die Karte, wobei er mehr draufstierte um eindach was zu tun zu haben. Dann nahm er seine schwere Rüstung Stück für Stück ab und reinigte die Teile vom Staub der Straße. Dann legte er die Rüstung wieder an.
Als Moratin danach hoffnungsvoll zum Himmel schaute, erkannte er das die Sonne noch lange nicht weit genug gewandert war. So holte er einen uralten Plan von der Gegend um Engelsfall raus und studierte diesen. Moratin bemühte sich redlich irgendwelche taktischen Überlegungen zu machen, aber sein Hirn wollte schlafen und nicht arbeiten und so wartete er mehr darauf, dass der Stand der Sonne endlich weit genug war um die Pause zu beenden und weiterzureiten.
Am Fluss würde es eine richtige Rast geben. Mortin wollte es sich nicht eingestehen, aber noch nie war die Aussicht auf eine warme Suppe und wenig Schlaf verlockender gewesen.
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Mahdi Avendesora
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BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 7:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mahdi Avendesora Mahdi Avendesora
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Das verhaltene Gelächter der Amazonen, als er eine Armee Arons erwähnte, ließ den Schluss zu, das beide Parteien sich wohl kannten. Und zumindest die Frauen schienen keine sehr gute Meinung der Gegenseite zu haben. Galina brachte ihre Truppe aber schnell wieder zum Schweigen. Das ihr keine Hilfe braucht, scheint aber mehr aus eurem Stolz geboren zu sein, als aus einer nüchternen Betrachtung der Umstände. In einem scheint Asim jedoch Recht gehabt zu haben. Amazonen scheinen keine all zu hohe Meinung von Männern zu haben...

Während die Anführerin mit ihm sprach, blickte sie ihn eine ganze Weile nicht an, sondern starrte in den Wald, wo sie seine Männer vermutete. Als sie jedoch ihre eigentlichen Erlebnisse in Wesderburg schilderte blickte sie ihm in die Augen und Avendesora konnte sehen das sie die Ereignisse noch nicht ganz überwunden hatte, auch wenn sie sich hervorragend im Griff hatte. Sie entfernte sich wieder von ihm und er wartete einen Moment mit einer Antwort auf Ihre Frage.

Schrecklich. Wie kann man nur so etwas tun? Unschuldige Bürger, Frauen, KINDER! Ist das die Handschrift Zandurs, vor dem hier alle solche Angst haben? Unsere Mission ist es, Engelsfall zu schützen. Ist Zandur bereits soweit vorgestoßen, das wir gar nicht erst bis dahin kommen? Oder sind es Verräter die uns den Weg nach Engelsfall abschneiden sollen, wären Zandurs Hauptstreitmacht in Ruhe um die Festung kümmert? Fragen über Fragen. Reicht unsere kleine Vorhut überhaupt aus? Wir haben zwar eine Menge erfahrene Bogenschützen, aber für eine Belagerung sind wir nicht ausgerüstet. Und nur mit Schützen lässt sich sowas auch nicht durchführen. Denke ich. Und diese Frauen hier sehen Kampferfahren aus. Dennoch wurden sie besiegt und vertrieben. Das wird nicht einfach. Jemand wird Entscheidungen treffen die bereits jetzt viele Leben kosten werden. Und das lange bevor wir Engelsfall erreichen...

"Nun. Eine Armee würde ich es nicht nennen. Eine knappe halbe Tagesreise hinter uns kommen die ersten Verstärkungstruppen für Engelsfall. Alles berittene Bogenschützen. Erst später, in ein bis zwei Tagen wird die Hauptstreitmacht aufbrechen. Vielleicht sind auch einige Paladine bereits auf dem Weg. Was du mir da jedoch über die Wesderburg erzählst, klingt sehr nach Zandur, jedenfalls nachdem was ich bis jetzt über ihn gehört habe. Und das macht mir ehrlich gesagt einige Sorgen."

Asim entspannte sich ein wenig, als sie nach einer Ewigkeit, wie es ihm schien, immer noch am Leben waren und die Amazonen sie, zumindest im Moment, auch nicht wirklich bedrohten. Dennoch blieb er aufmerksam und sah sich skeptisch immer wieder um, wobei der junge Mann versuchte die Frauen auf der anderen Seite nicht zu provozieren.

"Asim!" Der Späher registrierte erst nach einer Weile das Mahdi ihn wohl schon wiederholt angesprochen hatte und zuckte kurz zusammen. "J-ja?" "Ich möchte das du zurück reitest und die Kommandantin über die Vorkommnisse unterrichtest. Danach wirst du dich, falls Aiko dir keine anderen Befehle gibt, nach Aron begeben, und die dortigen Kommandeure unterrichten. Anschließend wirst du mit dem Heer zusammen wieder zu uns stoßen. Fragen?"

"Ähm." Asim war verwirrt und blickte Avendesora nachdenklich an. Sein Blich streifte dabei auch bezeichnend die Frauen.

"Ich werde mir von Galina weitere Details geben lassen und mich dann weiter in Richtung der Wesderburg begeben." Bemerkte Mahdi auf seinen Blick hin.

Der junge Soldat blickte noch einmal zu den Amazonen, nickte dann seinem Kameraden zu, wendete und ritt erst langsam, dann, in einiger Erfahrung, schneller, zurück zu Aiko und den anderen Bogenschützen.
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 9:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tristan Tristan
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Müde blinzelte der Paladin und erhob sich seufzend. Er musste seinen Hengst wieder aufzäumen und sich selbst Marsch bereit machen. Danach würde er den Paladinen und den Kriegern befehlen die Pause zu beenden und sich ebenfalls zum Aufbruch bereit zu machen. Tristan wollte das alles bereit war wenn Moratin den Befehl zum Aufbruch gab, denn je eher sie wieder unterwegs waren, desto eher waren sie an jenem Fluss von dem der Präceptor gesprochen hatte. Dort könnten sie vielleicht eine längere Pause einlegen, aber er sah auch die Option das Moratin sie ohne längere Rast durchreiten ließ.
Während er den Sattelgurt fest zog, bat er Kusor zum wiederholten male um die Kraft seinen Auftrag ausführen zu können.

Mit einem Nicken überprüfte der Paladin ein letztes mal den korrekten Sitz des Zaumzeugs und bewegte sich dann mit schnellen Schritten zu den anderen Mitgliedern dieses Voraustrupps. "Bereit machen zum Aufbruch", war der knappe Befehl den er gab. Den Einen oder Anderen musste er mit dem Fuß anstoßen um ihn zu wecken. Das tat er zwar nur sanft, aber es ärgerte ihn doch das er es vornehmlich bei den Kriegern tun musste die er mitgebracht hatte. Und so war es nicht verwunderlich das er etwas neidisch auf die äußerst disziplinierten Männer Moratins.
Aber ich kann doch gar nichts dafür das meine Krieger nicht so gut ausgebildet sind wie die des Präceptors, außerdem konnte ich sie mir nicht aussuchen! Zufrieden damit nicht für den Zustand der Männer verantwortlich zu sein, wartete er bis alle vollständig gerüstet waren und ihre Pferde aufgezäumt hatte. Dann ging er zu dem Moratin hinüber und räusperte sich leise. "Präceptor Farasis, die Männer wären dann bereit", sagte der Paladin mit ruhiger Stimme, entfernte sich dann leise und ging zu seinem Hengst zurück.
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NSC
Legende
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BeitragVerfasst am: Do März 11, 2010 11:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Galina Mesnord Galina Mesnord
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Galina nickte. „Wem er genau dient, sagte uns der Vogt nicht. Aber jeder der zwei und zwei zusammen zählen kann, wird zu einem ganz ähnlichen Schluss kommen wie ihr. Wie gesagt, der Herr der Wesderburg gestand lediglich ein, dass er nun nicht mehr Aron unterstünde.“ Sie verzog ihren Mund für einen Moment als sie sich an seine Worte zu erinnern suchte. „Es ist schon komisch. In der Angelegenheit war er recht deutlich: Also das er Ruthgar nichts mehr schuldig sein und sich einer höheren Instanz unterworfen hätte.“

Während Avendesora seinem Kumpanen Befehle erteilte strich Galina über den Hals ihrer Stute. Dann aber sah sie ihn wieder suchend an. Er erschien ihr vernünftig. Zumindest für einen Mann. „Die Kommandantin der Bogenschützen ist also eine Frau namens Aiko?“ Fragte sie. „Wie viele Mann hat sie denn?“ Kurz sah die Amazone zu ihrer verbleibenden Streitmacht, dann führte sie ihr Pferd an den Mann heran. Ihre Stimme war nun absichtlich gedämpft. „Zandur scheint nun sein wahres Gesicht zu offenbaren. Die Zinnen der Wesderburg war mit Menschen bestückt die offenbar zum Feind übergelaufen sind.“ Hart pressten sich ihre Lippen aufeinander, denn als die Kämpfe los gegangen waren, waren ihnen ein paar der eigenen Amazonen in den Rücken gefallen. Etwa ein Dutzend war aus der Formation gebrochen und sie hatten ihren eigenen Kumpaninnen die Schwerter und Lanzen in den Rücken gebohrt. Das war in Wahrheit das was sie am schlimmsten erschreckt hatte. Sie beschloss aber dem Mann das nicht auf die Nase zu binden. Verrat in den Reihen der Amazonen hatte es noch nie gegeben. „Aber nach dem hinterhältigen Angriff durch die Armbrustschützen sahen wir uns nicht mit unseresgleichen konfrontiert. Valarische Bergtrolle ließen unsere Pferde scheuen und Dunkelelfen sprangen aus Hinterhalten hervor. Und da waren noch andere Kreaturen die ich noch nie zuvor gesehen habe. Es war ein Gemetzel.“ Es war offensichtlich, das sie im Moment das nicht lauter besprechen wollte. Es war für seine Ohren und seine Ohren alleine bestimmt.

Dann aber löste sie sich ein wenig von dem Mann. „Ihr reitet also gen Engelsfall? Wann wird diese Aiko hier sein?“
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Aimard
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BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 7:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aimard de Villiers Aimard de Villiers
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Als Aimard hörte, dass er sich ausruhen konnte, ging er zu seinem Hengst und setzte sich ins Gras. Er döste eine, für ihn viel zu schnell verstreichende Zeit, neben seinem Ross und sah dabei zu, wie sich die anderen Krieger ausruhten. Hierbei fiel ihm jedoch auf, dass der Präceptor sich nicht wirklich erholte, sondern eine alte Karte studierte.

Er ist uns ein gutes Vorbild. Ich wünschte es gebe mehr Männer, die sich so in den Dienst Kusors stellen würden.

Aimard fragte sich, weshalb der Präceptor diese andere Gruppe von Reitern überholen wollte. Jedoch behielt er seine Gedanken für sich, da er seinen Vorgesetzten nicht weiter stören wollte.

Es wird schon seine Gründe für diese Eile geben.

Relativ schnell jedoch schlief Aimard ein. Auf der Ordenschule hatten seine Brüder oft im spaß gesagt, dass er die Fähigkeit besitzen würde, in jeder Situation schlafen zu können. Egal wie laut es um ihn herum auch sein würde. Wenig später wurde Aimard jedoch wieder wach. Schnell bemerkte er, dass er nicht von allein aufgewacht war. Es wurde der Befehl zum Aufbruch gegeben. Schnell richtete er sich auf und bemerkte, dass dieser kurze Schlaf Wunder bewirkt hatte. Er wusste jedoch, dass er sich nicht täuschen lassen durfte. Dieses Gefühl würde nicht lange anhalten. Die Müdigkeit würde zurück kommen. Er stieg auf seinen Hengst und wartete, dass es weiter gehen würde. Auch wenn diese Reise ermüdend war, spürte er den Wunsch in sich, für Kusor in die Schlacht zu ziehen. Es kam ihm schon fast wie eine Freude vor in diesen Kampf zu ziehen. Er wollte Ruhm und Ehre für seinen Orden verdienen.
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Mahdi Avendesora
Bürger
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BeitragVerfasst am: Sa März 13, 2010 2:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mahdi Avendesora Mahdi Avendesora
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"Ja, Aiko ist eine Frau. Sie und ich wurden einer Hundertschaft Bogenschützen zugeteilt, die als schnelle Unterstützung nach Engelsfall aufbrechen sollte, um die Festung zu verstärken und somit der Hauptstreitmacht etwas mehr Zeit zu verschaffen." Zusammen mit Galina entfernte sich auch Avendesora etwas von den anderen Frauen.

"Um ehrlich zu sein, beunruhigt mich das mit den Menschen. Entweder Zandur hat vollmundige Versprechungen gemacht, oder er setzt irgendwelche Kräfte ein, um sich neue Helfer zu schaffen." Mahdi machte eine kleine Pause. "Oder, was ich am schlimmsten fände, er hat Engelsfall bereits geschliffen und ist schon bis Wesderburg gelangt. Das würde unseren gesamten Plan über den Haufen werfen und ihm mehr Vorteile verschaffen, als wir uns leisten können."

Die Amazone schaffte wieder ein wenig Abstand zwischen ihm und sich. "Wir hatten einen knappen halben Tag Vorsprung. Vor über drei Stunden wurden wir wegen der Schlucht langsamer. Sie wird den Rest der Bogenschützen gehörig antreiben. Vor allem wenn Asim ihr die Nachricht überbracht hat. Ich schlage vor das ihr abseits dieses Weges ein Lager aufschlagt und eure Verwundeten versorgt. Sie müsste in wenigen Stunden hier sein. Ich werde sie hier in der Nähe der Straße abfangen."

Mahdi blickte zum Waldrand. "Ihr werdet verstehen, das auch ich erst herausfinden musste, ob ihr Ratten seid." Er winkte und Radas, welcher ihn die ganze Zeit beobachten ließ, ritt langsam mit Beltmos und Toross aus dem Wald.

"Ich versichere euch, das dies alle meine Männer sind, von denen ich weiß das sie noch in der Nähe verweilen. Asim habt ihr selbst abreisen gesehen. Wir sind nur wenige und ihr seid viele."

Er nickte in Richtung seiner Männer. "Ich werde sie lieber aufklären, bevor sie etwas dummes tun. Ihr solltet dasselbe bei euren Frauen machen."

Avendesora ritt Radas langsam entgegen und schlug mit ihm und den anderen beiden am Wegesrand ein kleines Lager in gut hundert Metern Entfernung zu den Amazonen auf. Während er ihnen die Situation erklärte, beobachtete jeweils ein Späher die beiden Richtungen des Weges.
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