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Der Magierturm von Aron
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Der Magierturm von Aron
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Santuo
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BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 10:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sarnaon Adahal Sarnaon Adahal
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Verdammt. Da hätte ich auch selber drauf kommen können. Corille hat ja sogar Andeutungen gemacht. Manchmal vergesse ich einfach, dass Frauen auch nur Menschen sind. Sar'naon legte der Bettlerin die Münze in die Hand und ließ sie stehen ohne ein weiteres Wort zu sagen. Man konnte viel über Sar'naon A'dahal sagen aber nicht das er sein Wort nicht hielt, meistens.Klar ein Schmuckstück, tolle Idee. Anscheinend hat mir da jemand doch nicht so gut zugehört. Ich müsste Corille schon ein Schloß samt Dienerschaft kaufen um das wieder gut zu machen. Er hatte sich wohl etwas zu weit in seine Vergangenheit gelehnt als er bei Corille war, hatte er ihr wirklich gedroht die Finger abzuschneiden? Ach nein er wollte sie lediglich brechen. Verdammt Die erste Schlacht hatte er verloren, doch die Frau hatte ihm gezeigt, dass der Krieg noch nicht vorbei war...
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Takana
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 12:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Frank Theodor von Steiner Frank Theodor von Steiner
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Frank Theodor von Steiner sah stumm von seinem Pult auf und hörte sich den Unmut des großen Kriegers an, ohne eine Miene zu verziehen. So ungefähr hatte ich mir den ersten Kontakt mit Corille vorgestellt. Aber der Junge hat Potential. Bevor er was erwidern konnte mischte sich ein abgerissenes Mädchen ein. Wer hat die den hier reingelassen. Ich werde ein ernstes Wort mit den Wachhabenden reden müssen. Und kurz darauf waren die beiden auch schon verschwunden. Ungestüme Jugend...

Frank Theodor steckte das Spesensäckchen das Santo zurückgelassen hatte ein und stellte das Buch an dem er gearbeitet hatte zurück ins Regal. Heute werde ich hier sowieso keine Ruhe mehr finden.

Der alte Gelehrte schickte sich gerade an, die Bibliothek zu verlassen, um wie geplant seinen Unmut an dem wachabenden Offizier der Turmgarde auszulassen, als dieser wie bestellt fast in ihn reinrannte und hektisch versuchte Haltung anzunehmen.
„Soldat, was sind das für Zustände! Nicht genug, das die Lehrlinge meinen so ein Radau veranstalten zu müssen, nein selbst Pöbel wird hier ein und ausgelassen, so das man nicht das kleinste Stück Ruhe zum studieren finden kann. Rechtfertigt Euch!“ Der Soldat hatte seine Haltung gefunden, stand militärisch stramm und nahm den Tadel mit erfahrener gleichgültiger Miene wortlos zur Kenntnis.
„Euer Hochwohlgeboren von Steiner. Verzeiht die sicherlich ärgerliche erneute Störung. Aber in der Eingangshalle wartet ein Zwerg von augenscheinlich hohem Rang namens Bohindil Goldhand von Kaz-Zynt. Und die Maestra und die meisten Erzmagier sind in der Übungshalle oder nicht aufzufinden.“
Schon wieder ein Zwerg, der irgendwas sucht. Wahrscheinlich der Vorgesetzte von dem kleinen nervigen Krieger von vor ein paar Wochen.
Der Zwerg könnte ein lohnendes Ziel sein, um seinen Ärger über die Störungen abzureagieren, nachdem der Soldat leider keine Reibefläche dafür geboten hatte.
„Ich werde mich darum kümmern.“ antwortete er tonlos, wandte sich um und ließ den Wachsoldaten stehen.

Mit federnden Schritten eilte Frank Theodor von Steiner die große Treppe hinunter in den Empfangssaal des Turmes. Das von grauen Strähnen durchzogene Haar des großgewachsenen hageren Mannes, sowie sein edles, aber abgetragenes Jacket flatterten hinter ihm her. Die edlen und ebenso abgetragenen Schuhe hämmerten ihr Stakatto auf den blankpolierten Mamorboden, während von Steiner den Zwergen mit stechendem Blick musterte, während er sich ihm rasch näherte.
Durchgestreckt, mit hinter dem Rücken verschränkten Armen, kam er schliesslich in einem dem Respekt angemessenen Abstand vor dem Runengelehrtem zum stehen.
„Ehre dem Königshaus, geehrter Herr Goldhand. Wie ich Eurem Soldaten letzte Woche schon sagte, haben wir leider drängendere Aufgaben, als nach Eurem entlaufenen Dunkelelfen zu suchen. Das ist Aufgabe der Stadtwache, oder heuert einen der arbeitslosen Glücksritter in den Tavernen an, die so besessen auf ein Abenteuer aus sind.“
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Korsa
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 1:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bohindil Goldhand Bohindil Goldhand
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Nachdem er noch einmal mit Nachdruck und etwas eindeutiger auf seine Edle Herkunft verweisend um einlas gebeten hatte, lies man ihn schließlich ein und bat ihn in der Eingangshalle des Turmes zu warten. Er hatte seinen beiden Wachen befohlen vor dem Turm zu warten da er es nicht standesgemäß fand diese schlichten und rauen Gemüter unter solchen ( so hoffte er ) Feingeistern zu lassen. Ohne seine Aufsicht würde das hier drinnen bestimmt Ärger geben.
Mit großen hallenden Schritten kam nun dann ein Mann auf ihn zu den er nicht recht einzuschätzen vermochte. Er war eine Hager Gestallt in ordentlichen aber abgetragenen Kleidern, die eigentlich nicht verrieten welchen Status er hier hatte. Seine wachen Augen jedoch verrieten Bohindil das er nicht nur ein Diener war sondern womöglich doch Magie in ihm schlummerte. Als er von ihm angesprochen wurde, mit höflicher Arroganz, war Ihm aber dann gleich klar das er doch einer der Höhergestellten Arons sein musste. Keiner von niedrigem Rang hätte trotz der Kenntnis seiner Herkunft so mit ihm gesprochen. Aber was er sagte ergab keinen Sinn für Bohindil, war er doch erst heute frühe in die Stadt gekommen, und seine Krieger mit ihm. Etwas gereizter, durch die Wartezeit und das auftreten des Mannes, als es für den Runenpriester üblich war gab er zurück.

“Seid mir gegrüßt. Wie ihr wisst bin ich Bohindil Goldhand, sagt mir mit wehem habe ich die Ehre. Und von einem entlaufenem Dunkelelf weis ich nichts, erst heute früh passierte ich die Tore Arons mit meinen Soldaten. Ich bin ein Runenpriester und mein eigentliches Anliegen bezieht sich auf einen Besuch in eurer Bibliothek, und vielleicht ein Gespräch mit einem Gelehrten. Kennt ihr vielleicht einen solchen”

Die letzte Frage war Zynischer über seine Lippen gekommen als beabsichtigt, aber er war durchaus verärgert über das auftreten des Mannes. Hoffentlich wagte er nicht zu viel und verschloss sich so nicht den Weg in die Turm Bibliothek.
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Takana
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 4:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Frank Theodor von Steiner Frank Theodor von Steiner
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„Mein Name ist Frank Theodor von Steiner,“ stellte sich der hagere Mann knapp vor. „Die Bibliothek dieses Turmes ist wahrlich gut sortiert und ein wunderbarer Ort, in dem ein gebildeter Mann sich ungestört seinen Studien widmen kann. Meistens jedenfalls“ fügte er noch mit einem giftigen Blick in Richtung des Soldaten hinzu, der sich jedoch bemühte mit neutraler Mine den Statuen die den Empfangssaal zierten zu gleichen.
Er machte mit einer Hand eine einladende Geste in die Richtung aus der er gekommen war und schritt auf den Weg zur Bibliothek voran.
„Ist es gestattet zu Fragen, was einen gelehrten Zwerg mit einer kleinen Armee in unser beschauliches Städtchen verschlägt? Doch nicht etwa der Heldenruhm, den unser geschätzter Graf vollmundig versprochen hat?“
Frank Theodor stiess die Tür zur großen Bibliothek auf und wartete einen Moment, damit der kurzgewachsene Gast den Anblick der vielen Bücher, die sich auf endlosen Regalen stapelten in sich aufnehmen konnte.
„Ist Euch der Sinn nach einem bestimmten Themengebiet? Oder wollt Ihr Euch nur einen groben Überblick verschaffen? Es sollte auch der ein oder andere Gelehrte zu einem anregenden Disput hier zu finden sein.“ Die großen Bibliothek schien derzeit von keinen anderen als dem Zwerg und dem alten Mann besucht zu sein.
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Korsa
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BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 10:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bohindil Goldhand Bohindil Goldhand
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Bohindil folgte Frank Theodor, wobei er Not hatte schritt zu halten mit dem Tempo des Mannes.
Als er gefragt wurde was er mit seiner kleinen Armee hier in Aron wollte zögerte der Runenpriester mit seiner Antwort. Er wusste sich zwar auszudrücken aber war kein begabter Lügner.
“Nun Heldenmut ja… ich meine nein… es ist ja nun nichts ungewöhnliches für einen Zwerg meines Standes eine kleine Leibgarde mit sich zu führen. Ich wollte mir das Wissen fremder Völker zu eigen machen und mich mit der Magie der Menschen beschäftigen. Deswegen bin ich in Aron.
Als Steiner das Tor zur Bibliothek öffnete, trat der Runenpriester ein schloss die Äugen und sog den Duft des alten Pergaments ein. Wie er diesen Geruch liebte, und viel zu lange musste er ihn schon entbehren.
“Hmm um ehrlich zu sein würde ich am liebsten alle Bücher lesen, aber irgendwo muss man ja anfangen. Versteht mich nicht falsch aber habt ihr eine Abteilung wo man Informationen über Verfluchte Gegenstände, Flüche allgemein oder auch Dämonen finden kann.”
Der Zwerg drehte sich zu dem hageren Mann um, lächelte und blickte ihm tief in die dunklen Augen.
“Was ist eigentlich euer Fachgebiet ich habe nicht den Eindruck das ihr hier der Fremdenführer seid?”
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Takana
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BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 8:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Frank Theodor von Steiner Frank Theodor von Steiner
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„Interessant, nach Flüchen und verfluchten Gegenständen steht Euch der Sinn.“ Frank Theodor würde hellhörig und musterte den eigentlich harmlos wirkenden Zwerg eingehender. Wollte der Runenpriester ihn auf die Probe stellen? War er ein Spion der ihn ausforschen wollte?
„Das ist gefährliches Wissen, das ihr da sucht. Schwer zu meistern und noch schwieriger ist es den Verlockungen des schnellen Machtgewinns zu widerstehen, das es verspricht. Mit der Dämonologie verhält es sich da noch extremer.“ Der alte Mann machte eine bedauernde Geste. „Ich fürchte, Ihr werdet hier im öffentlichen Bereich nur Werke finden, die höchstens einen groben Überblick geben mögen.“ Oder sorgsam von mir verborgen wurden.

Der hagere Gelehrte schritt die Bücherreihe entlang, wobei er zwei allgemeine, harmlose Enzyklopädien zu diesen Themen aus dem Regal wuchtete und auf einen nahen Lesepult ablud.
„Ich beschäftige mich mit allem ein wenig, wobei mich meine Studien zuletzt in die Gebiete der Medizin und Biologie verschlagen haben.“
Frank Theodor bekam eine Idee, falls dieser Zwerg wirklich nur ein weitgereister Besucher war. „Ich könnte Euch eventuell später bei Maestra ip Eltan empfehlen, um Euch die geschützten Werke präsentieren können.“ Und selber endlich einen Zugang zur geschützten Asservatenkammer zu bekommen.
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Silvan Jarle
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BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 10:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lillian Stardust Lillian Stardust
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In letzter Zeit tauchten Lillian viel zu viele Personen auf. Erst dieser Magier, die jetzt in den Armen einer Magierin lag, davor die Schüler etc. etc... Als der Zauber sie erwischte fasste sie sich mit einer Hand an den Kopf, wie als hätte sie Kopfschmerzen und auch die Reaktionen aller Anwesenden verstand sie und auch wieder nicht. Da Silvan unverletzt schien und auch keiner auf die Frage der Magierin antworten wollte - Sie würde es ganz sicher nicht. -, wandte sie sich wieder Myra zu.

"Alles in Ordnung mit dir, Kleine?"
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Korsa
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BeitragVerfasst am: Do März 11, 2010 12:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bohindil Goldhand Bohindil Goldhand
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Bohindil schritt schneller zu dem Pult als beabsichtigt, zügelte sein verhalten mit einem Seitenblick zu Steiner jedoch sogleich wieder.
“Ja ganz recht nach Flüchen steht mir der Sinn, ich muss mehr über sie in Erfahrung bringen.”
Lächelnd hob er den Blick zu Theodor und senkte ihn sogleich wieder auf das Buch. Der Runenpriester strich mit der Hand über den Einband des ersten, blätterte kurz darin herum und nahm dan gleich das nächste um es ebenfalls in Augenschein zu nehmen. Zu seiner Enttäuschung stellte er fest das das eine nur ein grundlegendes Werk war und von dem anderen, so glaubte er, hatte er sogar schon mal eine Abschrift gelesen. Dennoch würde er sie beide durcharbeiten, um vielleicht doch noch etwas neues zu entdecken.
“Biologie und Medizin werden mir nicht weiter helfen. Aber ich habe eine Frage an euch als Gelehrten. Wie kann ein Zwerg einem andern Zwerg einen Fluch auferlegen der ihn Tötet, sollte dieser in seine Heimat zurückkehren? Bedenkt dabei das es nicht nur schwierig ist einen Zwerg zu verzaubern, sondern ein Zwerg auf konventionellen Wegen auch keine Magie anwenden kann. Diesem Rätsel bin ich auf der Spur. Ich habe in alten Schriften davon gelesen, aber bisher niemanden gefunden der mir Auskunft darüber geben konnte wie dies von Statten gehen sollte.”
Das ich eigentlich schon einen Schritt weiter bin brauch er ja nicht zu wissen. Aber hoffentlich konnte ich die Neugier in ihm wecken und bekomme doch noch Zugang zu dem verborgenem Wissen.
“ Empfehlt mich bitte eurem Maestra sobald es eure Zeit erlaubt, ich hätte auch einige Dinge zu besprechen die jemanden mit guten Kenntnissen über Flüche und oder Dämonen erfordern würden.”
Er blickte Steiner nun ernster in die Augen und hoffte dort etwas lesen zu können.
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Takana
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BeitragVerfasst am: Do März 11, 2010 3:09 pm    Titel: In der Bibliothek Antworten mit Zitat

Frank Theodor von Steiner Frank Theodor von Steiner
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Frank Theodor von Steiner hob eine Augenbraue und erwiderte den Blick des Zwergen.
„Wer hat Euch derartig übel mitgespielt, dass Ihr ihn derart bestrafen wollt? Oder hat Euch jemand mit solcherlei Praktiken eine erduldete Schmach vergolten?“
Der alte Gelehrte wandte sich ab.
„Nun es geht mich eigentlich nichts an. Aber ein kluger Mann sagte einmal 'Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.' Ein sehr weiser Spruch, der zu oft ignoriert wird. In einem unüberlegten Gefühlsausbruch geht man manch Handel ein, der den hohen Preis oft nicht wert ist. Und Flüche und Dämonengünste sind immer teuer.“

Der große Mann zog den Zwerg in seinen Schutzkreis um ein anderes Lesepult, dessen kompliziert verschlungene Symbole Angreifer, aber auch neugierige Augen und Ohren abwerten.
„Ich würde eher für den halben Aufwand jemanden verdingen – mit Geld, Erpressung oder hehren Versprechungen für ein größeres Ziel – der ein Auge auf ihn hat und im entsprechenden Moment tätig wird. Eine Krankheit, die einen angesichts lokaler Pflanzen oder Stoffen dahinsiechen lässt wäre eine andere, medizinische Lösung. Und zu Eurer zweiten Frage: ein Zwerg, oder anderes Wesen, das einen Wunsch hat, aber nicht in der Lage ist diesen zu realisieren, muss eben jemanden der es kann dazu bringen es zu tun.“ Es folgte ein kurze Pause. „Und den entsprechenden Preis bezahlen.“

Frank Theodor stütze sich auf das Pult und sah den zwergischen Runenpriester durchdringend an. Er konnte immer noch nicht so recht einschätzen, auf was der stämmige kleine Mann vor ihm aus war.
„Nun es hängt sehr davon ab, was ihr vorhabt. Wenn ihr diesen Fluch oder Besessenheit brechen wollt, seid ihr bei der Maestra gut aufgehoben.“
Wieder machte er eine kleine Pause in der er die Reaktion des Zwerges taxierte.
„Wenn ihr allerdings tiefere Einsichten sucht, solltet ihr nach Personen suchen, die sich von kleinlichen Aberglauben nicht erschrecken lassen. Naiver Altruismus ist in diesen Kreisen allerdings eine meist tödliche Schwäche, so dass es einiges kosten – nicht unbedingt Geld – dürfte, das Vertrauen derjenigen, die dieses Wissen sammeln zu erlangen. Oder zumindest die Gewissheit, das sich eine Weitergabe nicht zu deren Nachteil entwickelt.“ Die Formulierung war unverbindlich vorgetragen, aber es stand ausser Zweifel, dass der große Mann genau wusste wovon er sprach.
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Korsa
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BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 1:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bohindil Goldhand Bohindil Goldhand
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Der Zwerg schaute auf die Hand an seinem Arm die ihn zu dem Pult zog, er fand dieses verhalten ungebührlich. Einfach Hand an einen Adligen zu legen war nicht üblich, doch hatte er früher noch wesentlich schmerzhaftere Erfahrungen damit gemacht. Mit einem Seitenblick nach unten stellte er den Zweck der Aktion fest. Auf dem Boden um das Pult war ein Bannkreis gezogen der Neugierige Mitwisser abhalten sollte. Bohindil zupfte seine Robe zurecht und bemühte sich, freundlich zu erwidern.
“Weder noch, mir geht es um das verstehen der Sache an sich. Mit einem solchen Wissen könnte ich die Zwergische Runenmagie in neue Höhen führen. Wen so etwas den überhaupt durch eine Rune zu stande kommen könnte. Nichts desto trotz bin ich nicht minder geneigt den entsprechenden Preis für das Wissen zu zahlen. Es sollte jedoch kein Pyrussieg werden wenn ihr versteht was ich meine.”
Die Neugier in ihm war geweckt und er hatte das Gefühl das er hier genau den richtigen Ansprechpartner gefunden.
“Eh man weis wie so ein Fluch zu brechen wäre müsste man natürlich wissen wie man ihn verhängt. Zugegeben es ist ein gefährliches unterfangen aber ich habe schon einen gewissen Ansatz gefunden. Verzeiht mir wenn ich trotz des Bannkreises nicht ganz offen Spreche vielleicht könnten wir dieses Gespräch an einem anderen Ort fortführen.”
Er wusste noch nicht ob er Steiner tatsächlich vertrauen sollte. Man musste noch mehr über den Mann in Erfahrung bringen. Aber seine Äußerungen waren viel zu faszinierend um dem nicht weiter nachzugehen.
“ Übrigens finde ich euren Ansatz mit der Krankheit eine hervorragende Idee, aber ich denke es Handelt sich tatsächlich um einen Fluch.”
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FiiiBee
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BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 6:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Myra Thailion Myra Thailion
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Myra war die ganze Zeit so still und unaufällig wie ein Mäuschen gewesen. Sie hatte keinen Mucks von sich gegeben. Und nun stand sie immer noch verloren da.
Das Spektakel hatte einen derartigen Eindruck auf sie hinterlassen, dass sie sich nun verlegen zurückzog - noch weiter.

"Mir geht's gar nicht gut", sagte Myra zu Lillan, "Ich verstehe das alles hier nicht."

Und sie sagte die Wahrheit. Was sollte das alles? Im Grunde wollte sie eigentlich einfach nur nach Hause. Zu Notan.
Sie wollte nicht einmal mehr wirklich in den Wald, um nach ihrer Mutter zu suchen, obwohl sie ihre ganze Hoffnung immer mehr daran klammerte.
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Silvan Jarle
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BeitragVerfasst am: So März 14, 2010 6:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Silvan Jarle Silvan Jarle
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Silvan wurde langsam wieder wacher, da ließ Rhionaan ip Eltan ihren Illusionszauber los. Lichtflecke, wie Sterne, zogen an seinem Auge vorbei. Der Zugriff auf seine Magie entglitt ihm. Die Kreise verblassten, waren für geübte Magie jedoch kein Problem aufzuspüren. Alle wussten es besser! - - Moment das schloss ihn doch ein... egal... Nun bemerkte er auch Lillian und daneben, erfreut weiteten sich seine Pupillen, - Myra. Sie hatte ich ja ganz vergessen., dachte Silvan schuldbewusst. Und wer war das Mädchen neben ihr? Eindeutig eine von seiner Rasse. Er ging auf die beiden zu, in dem Bewusstsein, dass er sich ziemlich unmöglich unhöflich benahm.

"Hallo Myra. Wen hast du mir da mitgebracht?"

Lillian Stardust Lillian Stardust
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Lillian hörte noch Myras Antwort und sah auch, dass sie verwirrt war. Genau wie sie. Dann ertönte eine Stimme bevor sie etwas sagen konnte. Lillian drehte sich um und trat einen Schritt zurück, sodass sie jetzt neben Myra stand. Da Silvan nicht Lillian sondern Myra angesprochen hatte, wartete sie auf deren Antwort.
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Takana
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BeitragVerfasst am: So März 14, 2010 10:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Frank Theodor von Steiner Frank Theodor von Steiner
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Der allmächtige innere Drang nach Wissen. Der Runenpriester hätte keine bessere Antwort geben können. Eine sichtbare Verwandlung ging durch den hageren Mann. Seine affektierte, distanzierte Haltung floss von ihm ab wie schmelzender Schnee. Frank Theodor war hoch erfreut, jemanden vor sich zu haben, den das gleiche Verlangen antrieb wie ihn selbst.
...

weiter geht es hier.
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FiiiBee
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BeitragVerfasst am: Mo März 15, 2010 3:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Myra Thailion Myra Thailion
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Zuerst sagte Myra nichts. Sie betrachtete nur die wohl bekannte Gestalt, die nun vor ihr stand.
Sie wollte um Silvan herum gehen, traute sich jedoch nicht. Sie wollte ihn von nahem anschauen, traute sich nicht.
Sie wollte ihn um den Hals fallen. Traute sich jedoch nicht.
Immer noch kamen keine Worte aus ihrem Mund. Vielleicht war es die plötzliche Furcht, die in ihr aufflammte, als Silvan zu ihr getreten war. Es könnten aber auch diese Worte gewesen sein, mit denen er sie begrüßt hatte.
Hallo Myra. Hallo Myra. Hallo Myra ...
Myra war nie der Typ gewesen, der den Männern eine schlimme Szene machte. Ganz und gar nicht. Sie wartete lieber solange ab, bis sich alles von allein klärte.
Doch dieser eine Satz. Dieser eine Satz hatte sie traurig gemacht.
Vermischt mit der Furcht, dass er plötzlich ein anderer sein könnte, spürte sie, wie ein Stich durch ihr Herz fuhr.

Sie unterdrückte eine dicke Träne, die aus ihrem Auge zu fließen drohte. Ihre Hände klammerten sich um ihren Bogen.
"Hallo Silvan", sagte sie - so herablassend wie sie nur konnte, "Das ist Lillan. Sie hat mich hierher geführt."
Myra schaute kurz zu Lillan, dann blickte sie wieder Silvan an.
Wie immer, wenn sie ihn anschaute, durchzuckte sie eine Wonne, wie sie es noch nie zuvor bei jemand anderen erlebt hatte.
Jetzt überlegte sie, was sie als nächstes sagen konnte. Sodass sie nicht ganz so verletzlich wirkte.
"Wir haben uns eine längere Zeit nicht gesehen ..."
Sie nickte. Mehr für sich selbst, als für irgendwen anderen.
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NSC
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BeitragVerfasst am: Mo März 15, 2010 8:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat



Es war im Magierturm bekannt, dass Violett die Schülerin der Erzmagierin war. Uns so war es nicht verwunderlich, dass die Elfe hinter dieser auftauchte als sie sich mit den Neuankömmlingen beschäftigte. Das Lächeln und die mehr als selbstsichere Art wie sich Violett bewegte war vielleicht etwas unpassend. Dennoch war der herablassende Gesichtsausdruck den sie stets trug ebenso normal wie die auffällige rote Kleidung. Zumindest die Magier im Turm hatten sich daran gewöhnt.
Zumal es Violett nie an dem nötigen Respekt der Erzmagierin fehlen ließ. Auch jetzt trat sie in das Blickfeld der andren und neigte den Kopf vor ihrer Meisterin. Nun vielleicht lag ein klein wenig zu viel Ironie darin aber die Magierin schien es nicht zu bemerken oder es störte sie nicht. Vielleicht akzeptierte sie diese Eigenart ihrer Schülerin auch einfach.

Doch die Aufmerksamkeit der Elfe richtete sich schnell vom dem ihr bekannten Gesicht auf die die ihr fremd waren. Die beiden Katzenwesen und das offensichtlich schüchterne Mädchen streifte sie kurz mit ihrem Blick, ebenso den jungen Mann. Dennoch flackerte kurz etwas in ihren Augen als sie ihn ansah. Doch es war zu flüchtig als das man es hätte genauer bestimmen können und schon im nächsten Augenblick war ihr Gesicht wieder eine undurchdringliche Mischung aus Belustigung und Interesse. Eine stumme Frage in den Augen sah sie zu der Erzmagierin und, vielleicht verstanden sie sich ohne Worte, vielleicht sprachen sie auf eine Art die kein anderer verstand, wandte sich den Fremden zu. Auch wenn sie scheinbar von dem Jungen am meisten fasziniert war , wandte sie sich erst einmal an die kleine Gruppe die aus den beiden Katzenwesen und dem Mädchen bestand. ,,Wie schön, dass ihr euch eines so angenehmen Gesprächs erfreut.“ Violett klang sogar freundlich auch wenn etwas in ihrer Stimme lag das nicht so recht zu passen schien. ,,aber das hier ist ein Ort der Studien und keine Gaststube. Also, seid ihr aufgrund magischer Talente hier oder einfach um Freunde zu treffen?“

Erst jetzt drehte sie sich halb zu Dorian. ,,Und was ist mit euch junge Mann? Ich habe schon von eurer unglücklichen Ankunft gehört aber etwas muss euch ja hergetrieben haben und wie es auch immer dazu kam, jetzt seit ihr hier.“ Fragend blickte sie die Angesprochenen an. Es war als würde sei etwas erwarten doch was das war, ließ sie nicht erkennen.
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