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  Textverabeitungscode beim Charakter im Poste
Geschrieben von: Lyroxx - 22.05.2018, 01:24 - Forum: Fragen, Anregungen, Lob und Kritik - Antworten (1)

Huhu ich wollte mal Fragen, ob ich was Falsch mache ? Wie in meinem ersten Poste zusehen ist, erscheint über dem Charakter und darunter eine Textbearbeitungscode  ( nenne ich mal so). 

Muss auf ich was besonderes achten, wenn ich meinen Charakter automatisch mit der Funktion einfüge ? 


Besagter Poste

Mfg

Marc (Lyroxx aka Thyk)

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  Aron Discord?
Geschrieben von: Nagakura - 18.05.2018, 21:24 - Forum: Fragen, Anregungen, Lob und Kritik - Antworten (3)

Hallo,
ich war mal so frei und habe einen kleinen Discord für Aron erstellt.

Nun, es soll keine Ersatz für Forumsbereiche sein, sondern als Ergänzung dienen.
Wenn man vielleicht mal miteinander sprechen möchte - generell wenn man sich in "echtzeit" austauschen will.
Und da Discord kostenlos ist und ich die leise Hoffnung hege dass hier einige einen Discord-Account besitzen hab ich einfach mal einen erstellt. Smile

Natürlich hab ich auch schon gehört, dass jemand keine Lust hat sich bei Discord zu registrieren.
Auch kein Problem. Ich werde - wenn es aktuell wird - noch eine Einstellung verändern (soforteinladungen auf das Team reduzieren). Und dann läuft das auch ohne Registration über den Webbrowser - (laut discord).

So, nun aber mal die eigentliche Frage: Wer würde denn den Discord nutzen?

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  Thyk Feuerschild
Geschrieben von: Lyroxx - 17.05.2018, 03:42 - Forum: Archiv: Charakter-Bewerbungen - Antworten (7)

Name des Charakters: Thyk Feuerschild

Charakterbild= [Bild: latest?cb=20160611110925]
Spieler= Lyroxx
Alter= 102
Geschlecht= männlich
Rasse= Zwerg
Beruf= Söldner/Geschichtenerzähler



Aussehen= 


Thyk Feuerschild ist ein gerade 1,25 m großer, doch dafür bulliger Zwerg. Er hat eine etwas dunklere graue Haut als andere Zwerge, da er schon seit ungefähr 2 Jahren an der Oberfläche lebt, doch ist diese immer noch heller als bei den Oberflächenvölker. Thyk hat ein kantiges Gesicht verziert mit einer Narbe, die einmal quer darüber läuft und einen langen Vollbart, wo an beiden Seiten jeweils 2 Strähnen geflochten sind sowie mit Bändern verziert. Er hat wie viele aus seiner Familie die blaue Augenfarbe geerbt.
Das normale Haar ist zu einem kleinen Mohawk geschnitten und wird auch von einer geflochtenen Strähne mit Bändchen verziert, alles samt in Schwarz. Meisten ist er in einem Kettenhemd gekleidet und auf seinen Schultern ruhen zwei Platten mit Fell verziert.
Thyk trägt auch Lederhandschuhe um bei schlechtem Wetter noch einen festen Griff zuhaben, falls er seine mit Runen verzierte Kriegsaxt zücken muss. Wenn er mal nicht seine Rüstung trägt, z. B. beim Waschen in einem Fluss, kann man sehen, dass er viele Tattoos hat. Die meisten stammen noch von seinen Tagen in der Armee. Er trägt eine schwarze Lederhose, die er selber hergestellt hat. Die Hose weißt hier und da schon kleine Abnutzungen vor und wird von einem kleinen Band am Körper gehalten. Er hat dadurch, dass er viel am Reisen ist, einen kleinen Beutel umhängen, wo auch noch normalere Kleidung aufbewahrt wird sowie haltbare Speisen. Seine Kriegsaxt ruht auf seinem Rücken immer bereit für einen Kampf. 

Herkunft und Familie

Thyk Feuerschild und seine Sippe stammen aus Ymir, genauer aus Khaz-Dumron. Seine Familie bietet seit Generationen Krieger für die Kämpfe mit den Oberflächenvölker, die sich nah genug an den Berg trauen oder gegen die Goblins im Berg, die immer wieder vergebens versuchten, einen der Stollen einzunehmen. Er selbst galt als vielversprechend und sollte die Gene seiner Familie weiter geben. Die Familie war etwas strenger als normal und achtete stets darauf, dass die Kinder ihre Übungen machten. So hat sich die Familie auch ein Ruf aufbauen können in Khaz-Dumron. Der Name Feuerschild entstand durch einen Vorfahren, der alleine in einem Stollen eine kleine Horde von Goblins bekämpfte und sich dabei ein Holzschild am Arm festband und diesen mit einer Fackel anzündete. 

Hintergrund und wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Thyk Feuerschild, vierter Sohn von Demeral und Thorn Feuerschild. Er wuchs in Khaz-Dumron auf, eine bedeutende Zwergenstadt in Ymir. Das Zwergenvolk in Ymir ist bekannt dafür, dass sie kriegerischer sind als die anderen Zwergenvölker und daher lernte er schon im jungen Alter von seiner Familie, was es heißt ein stolzer Krieger zu sein. Dadurch das seine Familie etwas strenger gewesen, wusste er schon kurz vor der Schule was es hieß den Berg zu verteidigen und das es nichts Ehrenvolleres gibt. Die Schulzeit empfand Thyk etwas eintönig, doch lauschte er immer den Geschichten von den glorreichen Kriegen und Legenden. Gerade wenn es um Legenden geht, muss er an seinen Ururgroßvater Tharon denken, von dem der Name Feuerschild kommt. Tharon hatte sich in einen Stollen voller Goblins geworfen und sich vorher einen Schild aus den restlichen Holzgriffen gefertigt, sowie angezündet um einen Trupp von Bergarbeitern zu schützen. Der Name Feuerschild ist seit jeher in der Armee vertreten.

Als er die Pubertät erreicht hatte, übergab man ihm die Kriegsaxt seines Vaters, der im Kampf gegen Bergtrolle gefallen ist. Thyk schwor diese Axt zupflegen wie sein eigenes Fleisch und Blut. Er übte täglich mehrere Stunden damit und schnell hat man in der Kriegsschule gemerkt, dass er zu den besten gehören muss. Kaum einer beherrschte seine Waffe so gut. Es liegt auch vielleicht daran, das im seit seinen jungen Jahren schon Kleinigkeiten beigebracht worden sind. Mit 50 Jahren galt der Zwerg endlich als erwachsen. Seine ganze Sippe feierte mit ihm und als besonderes Geschenk bekam er sein erstes Tattoo. Es war eine Rune, die ihn schützen soll und diese wurde ihm auf die rechte Schulter tätowiert. Es kam auch ein Heerführer des Königs, um ihm mitzuteilen, das er ohne Widerworte in die Armee aufgenommen wurde. Es war schon immer ein Wunsch von ihm der Armee beizutreten und vielleicht sogar seine eigene Legende zu schreiben. 

Die Jahre vergingen, Thyk wurde mittlerweile durch seine Erfolge in zahlreichen Schlachten von seiner Familie auserwählt und sollte bald heiraten. Es merkte leider keiner, dass die vielen Schlachten seinen Geist trübten, bis zu jenem Tag. Thyk wurde zusammen mit Dwallon und deren beider Trupps in einen abgelegen Stollen geschickt um diesen von den Goblins zu befreien, damit dieser wieder von den Bergarbeitern bearbeitet werden konnte. Der Stollen ist sehr tief im Berg und alles ist dunkel. Außer bis auf ein paar kleinen Grüppchen von Goblins passierte nichts. Thyk fragte sich, warum gerade er und Dwallon dafür geschickt worden sind, als sie eine große Halle am Ende des Stollens erreichten. Beide kamen aus dem Staunen nicht mehr raus


Dann passierte es, man hörte ein lautes Trampeln immer näherkommen aus dem Stollen und aus der dunkelsten Ecke der Halle. Die Erde bebte schon fast. Beide Trupps formierten sich in der Mitte der Halle und dort konnte man die Kriegskunst erkennen. Die Zwerge standen so eng beieinander, dass deren schwere Plattenrüstung knirschte bei der kleinsten Bewegung. Dennoch wurde so jedem der Rücken freigehalten und man hatte eine direkte Information aus welcher Richtung der Feind dann Angriff. Der Stollen aus dem sie kamen erhellte sich durch Fackeln und man konnte schon hören, dass eine Horde unterwegs war. Dasselbe auch aus der hintersten Ecke der Halle. Die Goblins schrien und durch den Hall schmerzte es fast schon in den Ohren. Dann im nächsten Augenblick hörte man es noch laut krachen, als Metall auf Metall traf. Die Horde ist angekommen. Eine unerbittliche Schlacht entfachte sich. Selbst die beste Strategie half nichts bei der schieren Menge an Feinden. Thyk kämpfte wie wild Seite an Seite mit Dwallon, doch irgendwas stimmte nicht. Je mehr er tötete, desto mehr wollte er. Thyk verfiel mehr und mehr dem Blutrausch, der sich in ihm bildete. 

Es wurde schwarz vor seinen Augen und er fühlte sich leicht. Es war, als würde seine Rüstung nicht aus schweren schwarzen Eisen bestehen, sondern aus feinen Sandstein. Seine Kriegsaxt fühlte sich nicht mehr an, als würde sie eine Waffe sein, sondern eher zu seinem Körper gehören. Dann ertönte eine Stimme, die er nicht zuordnen kann, die ihm zuflüsterte, das er sich dem Gefühl hingeben soll. Thyk soll doch seine Familie stolz machen. Er soll derjenige schließlich sein, der heiraten soll. Er will doch selbst zur Legende werden.  

Er bekam nicht mit, das er mittlerweile auf einem kleinen roten See stand, sich immer tiefer eine Schneise bahnend in die Gegner kämpfte. Die Goblins zogen sich zurück, doch das hielt Thyk nicht auf. Es rumste einmal laut und er kam wieder zu sich, als er einen starken Widerstand an der Axt spürte. Thyk riss die Augen auf, als ein lauter Schmerzensschrei seine Ohren erreichte. Es war Dwallon und tief in der Schulter von Dwallonsteckte seine Kriegsaxt. Vor Schreck riss er sie aus der Schulter von Dwallon und gerade als er sie über sich hob, sah er, was passierte. Der Boden war gespickt von Opfern der Schlacht. Doch einige wiesen eine zu große Wunde auf, als die typischen von Goblinwaffen verursachten. Im nächsten Augenblick merkte einen starken Stoß in der Magengegend und wie etwas ihn zu Boden zog. Dann wurde es wieder Schwarz vor den Augen, als ihm ein gezielter Schlag außer Gefecht setzte.

Als er aufwachte, stand seine gesamte Sippe um ihn herum sowie königliche Wachen in ihrer prachtvollen goldenen Rüstung. Er war verwirrt und kaum konnte er sich bewegen, packte man ihm und zog in zum Thronsaal. Er wurde schon erwartet und sah noch wie Dwallon sich vor dem König und seinen Beratern aufregte. Thyk wusste sofort bescheid. Es war ein Prozess seinetwegen. Dwallon wurde aufgefordert den Thronsaal zu verlassen und als dieser dann Thyk erreichte, blieb er kurz stehen. Er machte ihm klar, das er alles versuchte um den König umzustimmen, das ein anderes Urteil gesprochen wird.
Der Prozess wurde gehalten und ihm wurde der Kriegerstatus aberkannt, wegen Mord und verfallen des Blutrausches. Dies war verpönt, wenn man ihn nicht kontrollieren konnte. Es ist eigentlich der Tot in den tiefen Stollen für so was vorgesehen gewesen, da er doch einen guten Ruf hatte. Doch durch Bitten der Familie und kleinen Stimmungsmachern in Form von kleinen funkelnden Edelsteinen wurde er verbannt. Man wollte ihn wie ein Tier hinrichten lassen. Doch eine Verbannung wurde von mehreren der Familie vorgeschlagen, die Söhne durch Thyk's Tat verloren haben. Dies sollte nicht nur als Schandzeichen für Ihn selber sein, sondern auch einen Einfluss auf den Status seiner Sippe haben. Für diese Entscheidung sind natürlich auch einige Edelsteine als Meinungsverstärker verteilt worden. Als das Urteil vollzogen worden ist, gab man ihm die Kriegsaxt mit der er die Tat begann, um sich an die Schande immer zu erinnern und ein Teil seines ersparten (der Rest wurde unter anderem der Familie von Dwallon geschenkt, um nicht noch eine Familienfehde zu entfachen). Eine Verbannung war die schlimmste Strafe für Thyk.

Die ersten Monate an der Oberfläche waren ungewohnt und jedem, dem er begegnete, drohte er die Axt tief in seinem Fleisch zu vergraben. Doch über die Jahre lernte er die Gepflogenheiten der Oberflächler und gesellte sich immer mehr in Tavernen an um seine Geschichten zu erzählen oder um als Söldner seine Dienste anzubieten. Dies stets begleitet von einem komischen Gefühl, als würde er nicht alleine sein. Er reiste viel und kam schließlich dann nach 2 Jahren vor den Stadttoren von Aron zu stehen. 

Aufenthalt in Aron
Seine Beschäftigung, gelernter und ausgeübter Beruf und weitere Fähigkeiten:

Seit seiner Verbannung aus Khaz-Dumron, arbeitete er als Geschichtenerzähler und Söldner in vielen kleineren Regionen auf seinen Reisen. Dadurch, dass er nicht immer in einem Gasthaus unterschlupf fand, lernte er schnell sich einen schlichten Unterschlupf aus den Sachen zu machen die, die Natur zur Verfügung stellte. Thysk lernte auch das Aufstellen kleiner Fallen von Jägern, denen er begegnete, um sich mit Glück eine Mahlzeit zu erjagen. Er kann Lesen und schreiben, sowie Rechnen doch dadurch das er zu einem Krieger bestimmt war, wurde mehr Wert auf die Ausbildung seiner physikalischen Kräfte gelegt. Auch hat er Grundkenntnisse in der Schmiedekunst um seine Waffen und Rüstung immer in gepflegten Zustand zu halten. 

Wo wohnt er in Aron

Thyk hat einen Tagesmarsch westlich von Aron ein kleines Lager für die Nächte aufgeschlagen. Er ist aber mittlerweile Reisemüde und würde sich gerne mit Arbeit in Aron ein Heim mieten und später vielleicht kaufen. Dadurch, dass er noch keinen direkten Schlafplatz in der Stadt selber hat, überlegte er sich zum Gasthaus zu begeben. 


Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:


Thyk ist trotz seines grimmigen Aussehens ein mittlerweile höfflicher Zwerg.
Er hat seine Gefühle seit dem Vorfall von vor zwei Jahren immer besser unter Kontrolle, es kann aber trotzdem sein das er mal die Beherrschung. Doch würde er das immer Versuchen zu vermeiden und verlässt lieber den Ort und sucht sich einen ruhigeren Platz. 
Es scheint manchmal, das er Selbstgespräche führt und einige meinen das er auch au einmal eine ganz andere Person ist. Als würde jemand einen Hebel betätigen, er selbst merkt aber davon nicht wirklich was. Dadurch, dass er sein ganzes Leben fast nur als Krieger verbrachte, schätzt er es sehr respektvoll behandelt zu werden. Sollte dieses nicht geschehen, wird er eingeschnappt und es scheint, als würde sich seine Persönlichkeit zu etwas Grimmigen verändern. 
Er hat eine tiefe Abneigung gegenüber Bergtrollen und Goblins. Dadurch, dass er von seinem Volk das er immer beschützt hat, verbannt wurde, dauert es erst etwas, bevor er Vertrauen zu anderen Zwergen aufbaut. Er besitzt eine tiefe und rauchige Stimme, die durch den ganzen feinen Staub in den Stollen bei den Kämpfen aufwirbelte, entstand und durch das Rauchen der Pfeife, die er sich in der ersten Menschenstadt holte. Thyk lebt in der Verbannung, obwohl im der Tot in Kampf gegen Trolle und Goblins, in einem der abgelegen Stollen lieber gewesen wäre. Doch würde er sich dem Willen seines Königs wiedersetzen, würde dieses nur noch mehr Schande über seine Sippe bringen.


Abneigungen 

Die größte Abneigung hegt er gegen Bergtrolle, da sein Vater durch welche starb. Nach den Bergtrollen an zweiter Stelle kommen die Goblins. Alleine schon das Ansehen einer kleinen Gruppe von Goblins lässt ihn wütend werden. Er verachtet auch Lebewesen, die nicht ihre Ausrüstung pflegen. Durch Sein leben als Krieger bedeutet ihm Respekt sehr viel und er hegt eine Abneigung gegenüber Respektlosigkeit. Auch hegt er eine Abneigung gegen sich selbst, durch Sein Tat vor zwei Jahren.  (Der Satz mit dem Stolz wurde entfernt.


Vorlieben

Wie alle Zwerge liebt er Wein, Met und Bier vor allem Bier aus Ymir. Er schätzt es sehr in Gesellschaft zu sein und verschmäht nicht Besuche in Tavernen, auch ist er Damen in gewissen Etablissements nicht abgeneigt, seine Tattoos zu zeigen. Wie schon in der Schule liebt er es Geschichten von anderen zuhören oder etwas über nicht zwergische Legenden zu erfahren. Durch seine Reisen und das oftmals nächtigen in der Natur, genießt er auch mal sich die Sterne etwas außerhalb des Tumultes anzuschauen. Er selbst mag es auch gerne Geschichten zu erzählen, die meistens von seiner Kriegszeit handeln oder seinen Reisen. 

Besondere Fähigkeiten

Durch seine ständigen Kämpfe in den tiefen Stollen hat er eine sehr gute Ausdauer und Kraft entwickelt und sich so einen Namen gemacht. Er kann sich auch dank seinen Reisen gut anpassen und weiß, wie man einfache Fallen zum Fangen von Tieren stellt, falls er mal wieder in der Natur ein Lager schlagen muss.

Wünsche und Ziele

Er würde sich mittlerweile gerne ein Leben in Aron wünschen und dies als letzte Haltestelle seiner Reisen ansehen. Er hat zwar noch ein paar Münzen über, hat aber als Ziel sich als Geschichtenerzähler und vielleicht durch seine Kampferfahrung als Söldner sein Leben zu finanzieren.

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  Cliodhna aep Caomhan
Geschrieben von: Cliodhna - 14.05.2018, 00:17 - Forum: Archiv: Charakter-Bewerbungen - Antworten (4)

Name des Charakters = Cliodhna aep Caomhan
Charakterbild[Bild: m3y1-1-93d0.jpg]
Spieler = Cliodhna
Alter = 254 Jahre
Geschlecht = Weiblich
Rasse = Elfe
Beruf = Vagabundin

Aussehen Es ist die Farbe des Sonnenuntergangs, die ihr langes Haar ziert, die von Kupfer. Die des Nathilion'schen Salbeis. Die von Feuer und von Blut. Rot ist ihr Haar, dicht und geschmeidig wie das Fell eines Fuchses, des Tieres, das ihr immer wieder seinen Namen lieh. Es reicht ihr bis zur Hüfte, schwingt bei jedem ihrer Schritte mit, lässt unzähmbare Härchen ihr Gesicht umschmiegen. Eingeflochten in den förmlich brennenden Wellen sind für gewöhnlich Bänder in Grün und Gold, glitzernd bei jedem Lichtstrahl, der darauf fällt.
Doch wo ihr Haar geschmückt und an sich schon schmückend ist, ist ihr Gesicht, nimmt man es mit diesem Wort nicht allzu genau, beinahe schon als asketisch zu bezeichnen. Keineswegs hässlich oder gar langweilig, im Gegenteil, sie ist wie beinahe alle Elfen als schön zu beschreiben, jedoch schmucklos, schlicht in seiner Schönheit. Weder Narben noch Muttermale oder Unreinheiten jedweder Art unterbrechen die auffällig unauffällige Symmetrie, verunstalten die hohen, scharfen Wangenknochen oder die vollen Kirschlippen, nichts lenkt den Blick eines geneigten Beobachters ab von der roten Haarpracht oder den gletscherblauen Augen - nichts außer ihrem reizenden Lächeln, denn sie bemalt sich weder das Gesicht noch trägt sie, neben einer unauffälligen Kette, Schmuck.
Besagte Kette ist ein Anhänger an einer feingliedrigen Kette, beides aus einem ungewöhnlichen schwarzen Metall, der Anhänger hat die Form eines Triskel - einer dreifachen Spirale.
Die schlanke, anmutige, doch keineswegs zerbrechliche Gestalt ist für gewöhnlich in hervorragend gefertigte und gut instand gehaltene Reisekleidung gehüllt - bequeme Hosen, leichte Reitstiefel und gut sitzende Hemden, wie auch einen pelzbesetzten Mantel, der sie vor Kälte bewahrt. Sollte sie Grund haben, ihr Gesicht verbergen zu wollen, so hält dafür ein blauschwarzer Umhang mit großer Kapuze her, der aus ihr eine undefinierbare dunkle Gestalt von knapp sechs Fuß macht. Doch besitzt sie auch, was unter den Menschen als "weibliche" Kleidung angesehen wird. Keine Kleider zwar, da diese sie zu sehr einschränken würden, doch Röcke, die aus vielen Lagen dünnen Stoffes bestehen.
Die Haltung ist stets aufrecht, die strahlend blauen Augen funkeln, doch es ist schwierig auszumachen, welcher Ausdruck sich hinter diesem Glitzern verbirgt - ob es nun Amüsement ist, Begeisterung, vielleicht Verachtung oder Zorn, denn das leichte Lächeln verschwindet kaum jemals von ihren Lippen und der Rest des Gesichts mit dem erhobenen Kinn ist häufig so unleserlich als wäre es eine Maske. Die geschmeidigen Schritte scheinen auf den ersten Blick nicht einmal schwer genug zu sein, um Gras zu zertreten, und hinterlassen nur die leichtesten Spuren, während sie sich mit der lautlosen Anmut einer Katze durch die Welt bewegt - in Begleitung eines ungewöhnlichen Gefährten.
Ein Luchs streunt neben ihrem Pferd her, wenn sie alleine reitet, folgt ihr in sicherer Entfernung, wenn sie auf Jagd ist, beobachtet sie aus den Schatten, wenn sie umgeben von Menschen ist, wie ein Wächter, um sie an das Opfer zu erinnern, das sie brachte. Diese beiden haben eine seltsame Beziehung zueinander, denn das Tier ist nicht zahm, schmiegt sich jedoch nicht selten an sie, wenn sie alleine ist, würde sie mit seinem Leben verteidigen und die Beute teilen, doch weder würde es auf ihren Ruf hören noch sich in die unmittelbare Nähe anderer Leute begeben, geschweige denn in Ortschaften.

Herkunft & Familie

Dorra aep Caomhan ist ihre Mutter, eine Elfe aus dem Elfenreich Nathilion. Eine rastlose Frau, die in einem menschlichen Mann die einzige Liebe ihres Lebens fand, und die sich nach seinem Tod und dem Fortgang ihrer einzigen Tochter in die weiten Wälder Amiriths zurückzog.
Caspar Marx war der Elfe stets ein Vater, auch wenn sie nicht die leibliche Tochter des Menschenmannes ist – was ihm jedoch unbekannt war. Er war knapp über dreißig bei ihrer Geburt und wurde fast siebzig Jahre alt, bevor er dem Alter zum Opfer fiel.
Nithral na Ruadhri ist, im Gegensatz zu Caspar, tatsächlich Cliodhnas Vater – oder vielmehr, ihr Erzeuger, denn ein Vater war er ihr nie und wird es nie sein. Das mag jedoch damit zusammenhängen, dass er vermutlich nichts von ihrer Existenz weiß. Was aus ihm wurde, ist der Elfe unbekannt. Es mag sein, dass er von Zandur geschlachtet wurde, es mag sein, dass er ein Freiheitskämpfer wurde oder Nathilion rechtzeitig verließ.
Es ist ihr nicht bekannt, ob sie Geschwister besitzt. Es ist durchaus möglich, wenn auch unwahrscheinlich, dass ihre Mutter sich Gesellschaft suchte. Wahrscheinlicher ist, dass ihr leiblicher Vater nach ihrer Zeugung eine Familie gründete, war er damals doch nicht viel älter als seine Tochter es heute ist. Caspar hingegen hatte mit Sicherheit keine Kinder, hatte er sich doch als unfruchtbar herausgestellt.

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Beginnen sollte man, wie stets, am Anfang, bei Dorra aep Caomhan, der Mutter Cliodhnas, welche knappe drei Jahrhunderte nach dem ersten Zandur'schen Krieg in der nathilionischen Stadt Olórea geboren wurde. Damals war die Erinnerung an den Schrecken für viele noch frisch – etwas, das die Elfe an die Sicherheit der weißen Mauern hätte fesseln sollen. Doch das tat es nicht, denn bereits Dorra war ein Teil der Rastlosigkeit zu eigen, die eines Tages einen gewaltigen Teil des Wesens ihrer Tochter ausmachen sollte.
Trotz der Tatsache, dass ihre beeindruckenden magischen Fertigkeiten ihr beinahe jede Tür in der elfischen Hauptstadt geöffnet hätten, trotz der Tatsache, dass es ihr an Verehrern und Bewunderern wegen ihres kupferfarbenen Haares nicht mangelte, und trotz der Tatsache, dass im Gedächtnis der Elfen gerade erst ein Krieg beendet worden war, empfand sie Fernweh und ging somit auf Reisen – oder zumindest glaubte sie das.
Denn tatsächlich war es nicht Fernweh, das sie umhertrieb, es war, wie sie nicht allzu lange darauf feststellte, die Suche nach Erfüllung, nach ehrlicher Liebe – Liebe, die sie in einem Dorf in Aran fand, in Gestalt eines menschlichen Mannes. Die Heirat mit Caspar Marx ließ nicht lange auf sich warten, und die anderen Bewohner des kleinen, doch durchaus wohlhabenden Dorfes akzeptierten sie – mit Vorbehalt zwar, doch sie akzeptierten sie.
Dennoch ließ eines Warten zum perfekten Glück: ein gemeinsames Kind, und das nicht, weil sie es nicht versuchten. Keine Kräuter, keine Salben, keine Gebete oder Zauber halfen, und Dorra, die sich kaum etwas anderes mehr wünschte als einen Sohn oder eine Tochter, wurde traurig und still, als sie, beinahe unberührt vom Zahn der Zeit, dem ausdauerndsten aller Jäger, zusehen musste, wie ihr Mann langsam verwelkte.
Er war dreißig und sie beide seit fast zehn Jahren verheiratet, als ein kleiner Trupp Elfen durch das Dorf reiste, Boten auf der Durchreise, unter ihnen ein Mann, der Dorra noch aus Olórea kannte, und als er sie hier wiedersah, an einem Ort, an dem er sie sicherlich nicht erwartet hätte, regte sich etwas in ihm. Hach, wie hätte er ihr auch wiederstehen können, der schönen Dorra mit dem Kupferhaar? Er verführte sie, ob nun auf ehrliche oder unehrliche Weise, und jene, niedergeschlagen und enttäuscht von ihrer Unfähigkeit, ihrem Ehemann ein Kind zu schenken, gab in einem Moment der Schwäche nach.
Es war nur wenige Monate nach der Abreise der Abgesandten, nach diesem Vorfall, der sich niemals wiederholte, als sie mit Staunen bemerkte, dass sie schwanger war, etwas, das Anfangs mit größter Freude begrüßt wurde. Doch schon bei der Geburt des Mädchens wurde der Mutter klar, dass dieses Kind eine Elfe durch und durch war. Es war die Tochter von Nithral na Ruadhri, nicht die von Caspar Marx. Dieser jedoch ahnte nichts davon, ebenso wenig wie die anderen Bewohner des Dorfes. Woher hätten sie es auch wissen sollen – immerhin war der Anblick von Elfen selten, und der von Halbelfen noch seltener.
So wuchs das Mädchen umgeben von Menschen auf, die einzige ihr bekannte Elfe war ihre Mutter. Diese unterrichtete sie in jenen elfischen Künsten, die auch sie selbst in ihrer Jugend erlernt hatte: dem Bogenschießen, der flinken, fließenden Kampfkunst der Elfen, der Geschichte ihres Volkes und in der Magie, die im Magierturm der elfischen Hauptstadt gelehrt wurde, und sie war es auch, die ihre Tochter als erste liebevoll "Füchsin" nannte - ein Neckname, der sich durch ihr restliches Leben ziehen sollte. Von ihrem Vater und dem Rest der Dorfbewohner hingegen erfuhr Cliodhna, was es hieß, menschlich zu sein, sie lernte die Fertigkeiten der Menschen und deren doch wesentlich pragmatischere und weitaus skrupellosere Einstellung zum Leben.
Pragmatisch genug, um nicht zu viel zu trauern, als der Tag kam, dass ihr Vater sich seiner Menschlichkeit ergeben musste und im Alter von siebzig starb. Zwar liebte sie ihn, doch im Gegensatz zu vielen anderen gelang es ihr, menschliches und elfisches Erbe zu verbinden, beider Welteinstellungen unter einen Hut zu bringen, und so ergab sie sich dem steten Lauf der Zeit und akzeptierte den Tod als Teil und unabwendbares Ende des Lebens. Doch nun, wo der Anker der beiden Elfenfrauen gestorben war, sah Cliodhna keinen Grund, zu bleiben, auch wenn sie für elfische Verhältnisse noch lange nicht erwachsen war. Schon als kleinstes Kind hatte es sie geärgert, wenn es keine Antwort auf eine Frage oder keine Frage zu einer Antwort gab, und so nahm sie Abschied von ihrer Mutter, vom Rest des Dorfes, das sie mit aufgezogen hatte, und verschwand bei Nacht und Nebel.
Auf ihre Reise nahm sie nur mit, was sie am Leibe trug, Bogen und einen pfeilgefüllten Köcher sowie ein Jagdmesser. Sie war bei weitem nicht so gut wie die Waldläufer, von denen Dorra erzählt hatte, hatte sie doch bis dahin nur in Gesellschaft ihrer Mutter auf die Jagd begeben, doch es reichte aus, und sie lernte schnell. Anfangs eine neugierige, lebensfreudige Streunerin durch die Wälder Arans, nur selten in Kontakt mit Menschen, dann eine Wanderin durch die Ausläufer der Trollberge. Schließlich kam sie im Länderdreieck von Laruda, dem heutigen Gond und Amirith an, wo die Elfenwälder beginnen.
Ach ja, die wilden, weiten Wälder Amiriths... In ihnen lernte sie eine elementare Wahrheit, eine, die den Waldelfen schon immer bekannt war: wenn man dem Wald zuhört, so spricht er mit einem, und wenn man den Wald respektiert, so wird er es einem vergolten. Dort, weit genug entfernt von den anderen Elfen, um nicht unmittelbar in ihr Hoheitsgebiet einzudringen, doch nah genug, um keine Kuriosität für jeden darzustellen, der sie eventuell sehen mochte, lernte Cliodhna eine Fee kennen - eine Fee, die sie sich die etwas verwilderte Elfe seltsamerweise augenblicklich als Freundin erkor und diese manches Mal beinahe in den Wahnsinn trieb, da sie einfach nicht den Mund halten wollte, doch langsam gewöhnte sie sich an die Gesellschaft des überraschend einsamen Windlings, die ständig vor sich hin summte, erzählte, zu unhörbarer Musik tanzte und sich der einfachsten Dinge erfreute. Lathí, wie sie sich nannte, war zweifellos eine ungewöhnliche Vertreterin ihrer winzigen Art und die zweite Person, die Cliodhna mit einer Füchsin verglich. Entweder sah sie die Unterschiede zwischen ihnen beiden nicht oder wollte sie nicht sehen, denn sie war dazu noch jemand, der sie ganz und gar als ihresgleichen behandelte. Als größere, stärkere und flugunfähige Version von ihresgleichen. Sie hörte zu, wenn die Elfe auftaute und erzählte, und wenn diese es nicht tat, so hörte die Fee nicht auf zu schnattern. Sie war seltsam befreiend für Cliodhna, diese ungewöhnliche Freundschaft, und obendrein überaus lehrreich, denn die Fee hielt sich nicht zurück mit ihren Zaubereien, und die wissensdurstige Elfe schnappte mehr als nur das eine oder andere auf.
Doch die Anwesenheit einer Fremden blieb den Waldelfen nicht unbemerkt, und nach einer Weile erhielt sie eine freundliche Einladung nach Galadh-Thond. Eine Einladung, der sie, wenn sie ehrlich war, nur allzu gern nachkam. Sie war keine von ihnen, doch sie war ihnen ähnlich genug, um sie mit offenen Armen willkommen zu heißen. Sie zählte damals etwas mehr als ein halbes Jahrhundert, noch nicht erwachsen für eine Elfe, aber auch kein ganzes Kind mehr, und verbrachte mindestens zwanzig Jahre in den lebenden Hallen unter den uralten Eichen, begierig, die Lehren und Geschichten ihrer Mutter bestätigt zu sehen. Doch diese hatten Cliodhna nicht auf die Verbundenheit dieser Elfen mit dem Wald vorbereitet. Ihre Herzen schien im Einklang zu schlagen mit dem Pulsieren des Lebens in den grünen Weiten, ihr Blut, so schien es der Füchsin, rauschte gleich dem Wind in den Wipfeln der Bäume. Dort lernte sie wahrhaftig die Meisterschaft mit dem Bogen, auch wenn ihr stets ein winziges Etwas fehlte, um mit den Waldläufern auf einer Stufe zu stehen. Es mochte der Instinkt sein, mit dem sie geboren wurden, es mochte die Tatsache sein, dass sie nie so draufgängerisch, vielleicht gar leichtsinnig war wie die Waldelfen, doch sie wurde nie ganz so gut wie diese.
Es hielt sie nicht gar lange genug dort, um herauszufinden, was es nun war, denn obwohl sie dort durchaus glücklich war, war die Unruhe in ihr gewachsen, ihr juckten förmlich die Füße, ihre Wanderschaft fortzusetzen, und bei ihrem diesmaligen Verschwinden nahm sie keinen Abschied, als sie sich in die streitbaren und zerstrittenen Fürstentümer absetzte, die heute das Land Gond bilden. Das war etwa zwanzig Jahre, bevor die Orks aus Laruda in die nördlichen Provinzen einfielen, dennoch war Cliodhna nur selten willkommen, eine Tatsache, die ihr wenig ausmachte. Damals hielt die Bildung noch keinen hohen Stellenwert in dem zerrissenen Land inne, war so recht reizlos für die Elfe, die ihre Reisen in die waldlosen Ebenen Usoms fortsetzte, wo sie eine Frau kennenlernte, die statt mit ihrem Mund mit ihren Händen sprach, weil ihr die Zunge herausgeschnitten worden war, dann in die eisigen Weiten Khasans, wo sie zu ihrem größten Erstaunen einem einsamen, doch belesenen Ork begegnete, bis sie schließlich in Andoran den bisher faszinierendsten Gesellen ihrer Reisen traf.
Er nannte sich Roran, und auch wenn das vermutlich nicht sein Geburtsname war, begnügte sie sich damit. Er war, was man einen Dieb nennen mochte - doch er stahl auf Auftrag, ganz einer käuflichen Klinge gleich, doch mit wesentlich weniger Blut. Er wurde beauftragt, wertvolle Gegenstände... umzuverteilen, und wurde für die Lieferung jener dann auch bezahlt. Die Gegenstände mochten uralte Artefakte sein, unbezahlbare Dokumente, kostbares Geschmeide, alles zweifellos mehr wert als er von seinen Auftraggebern bekam - eine Tatsache, die ihm durchaus bewusst war, doch es war für ihn wesentlich sicherer, wenn er einen Abnehmer hatte und besagten nicht erst suchen musste. Für seine Auftraggeber nur unter dem Decknamen des Wolfes bekannt, nutzte er eine Maske und Magie, um seine Identität sowie sein Kommen und Gehen während seiner Aufträge zu verbergen, doch hatte er die blöde Angewohnheit, Auftragsmörder auf sich selbst anzusetzen, schlichtweg um zu sehen, ob er gut genug war, diesen zu entkommen, um des Nervenkitzels willen. Cliodhna war seltsam fasziniert von diesem ungewöhnlichen Mann, ein Gefühl, das sich rasch als gegenseitig herausstellte, denn auch ihm war die merkwürdige Frau aufgefallen, die mit elfischer Stimme die Lieder von Feen sang, wie ein menschlicher Bierkutscher fluchte und Zauber webte, die weit über das hinausgingen, das im Rahmen seiner Fähigkeiten oder gar Möglichkeiten lag. Dieser Mann war der erste, zu dem die Elfe Gefühle hatte, die weit über Freundschaft hinausgingen. Zu Anfang ihrer Beziehung weigerte er sich, die Elfe zu lehren, was er konnte und wusste, und das trotz ihres offenkundigen Interesses, doch gelang es ihr, ihn zu überzeugen. Er zeigte ihr, wie sie ihre von Natur aus graziösen Schritte so lautlos setzte wie eine Katze, wie sie trotz ihres roten Haars mit den Schatten verschmolz, wie sie mithilfe von Magie jenen Sand in die Augen streute, die sie nicht sehen sollten und vor allem liebte er sie. Es gab einige Dinge, die die Füchsin und der Wolf zusammen enteigneten, doch als aus Monaten ihres Verbleibs in der Stadt langsam Jahre wurden, so wuchs auch ihre Unruhe - und er wusste es. Sie war nicht für jene langlebigen Beziehungen gemacht, die viele Elfen hegten...
Nach jenem Abschied, der ihr am schwersten von allen fiel, die sie bis dahin erlebt hatte, zog sie weiter nach Ymir, das Land der Mythen, wo sie in ihrer Neugier einem Gerücht nachging, nach jenem sich in den Bergen, fern der Zwergenstädte (die sie ebenfalls nur zu gerne gesehen hätte, doch war sie des Lebens nicht müde genug, um sich nach Khaz-Dinar oder Khaz-Dumron zu begeben und den Zwergen dort zu begegnen) uralte Tempel eines unbekannten Volkes befinden sollten. Sie musste diese Legenden bestätigt oder negiert sehen, etwas anderes wäre nicht mit ihrem Wesen zu vereinbaren gewesen, und so begab sie sich trotz der lebensfeindlichen Umstände in die kalten Berge, wo sie tatsächlich auf uralte, verwitternde Bauten stieß. Noch immer eindrucksvoll, trotz ihres Zustand, doch nur einer dieser Tempel war gut genug erhalten, um ihn zu betreten. Einer der anderen war zusammengestürzt, der letzte beinahe verschwunden unter den Felsen, die ein Bergrutsch auf ihn hatte hinabstürzen lassen. 
Der erste hingegen, der einzige erhaltene, war nicht gänzlich unbewacht. Dutzende Augenpaare sahen aus dem Schatten zu, wie Cliodhna sich den Toren näherte - die Augen von Luchsen. Jenen Tieren, denen nachgesagt wird, durch das Verborgene sehen zu können, die Aufdecker von Geheimnissen zu sein und die Hüter der Wahrheit, was in diesem Fall tatsächlich stimmte, denn der Tempel, den die Elfe betrat, war eben der Wahrheit gewidmet, während die anderen beiden, so fand sie heraus, für Leben und für Tod standen, Entitäten, die dieses Volk, dessen Herkunft sie nicht bestimmen konnte, verehrt hatte. Zu ihrer anfänglichen Enttäuschung befand sich in diesem Tempel lediglich eine Schatulle auf einem Podest, mit der Aufschrift, sie würde sich nur öffnen, gebe man der Wahrheit, was sie am meisten wünscht. Kein Wissen, das sie kannte, hätte die Schatulle zum Öffnen bewegt, und so traf die Elfe die einzige ihr logisch erscheinende Entscheidung: sie gab ihre Fähigkeit zu lügen auf, woraufhin sich das Kästchen öffnete und eine Halskette aus schwarzem Metall offenbarte, mit dem Anhänger eines Triskel, eines Symbols der drei an diesem Ort verehrten Dinge. Bis zum heutigen Tag trägt sie die Kette und hat zum Teil noch mit den Konsequenzen ihres Opfers zu kämpfen, und von jenem Tag begleitet sie auch einer der Luchse, die über jenen uralten Tempel gewacht haben und bis auf diesen einen spurlos verschwanden. 
Von Ymir führte ihre Reise sie in das wilde Maraska, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben den Katzenwesen begegnete, deren raue Wildheit und uralte Geschichten sie faszinierten, anders als die der Visedoten, mit denen sie auf die erste und letzte Seefahrt ihres Lebens begab - eine Seefahrt, die sie in das Land ihrer Vorfahren trug, eine Fahrt, bei der sie und der sie begleitende Luchs beinahe ihr Leben verloren, da sie in einen Sturm gerieten.
In Nathilion suchte Cliodhna die Stadt der Träume auf, das bezaubernde und zauberhafte Olórea. Die Stadt mit den silberweißen Mauern, die Stadt, der die Arroganz aus jeder Pore dünstete, die Stadt, aus der ihre Mutter vor damals zwei Jahrhunderten förmlich geflohen war, die Stadt, in der sie willkommen geheißen wurde wie eine verlorene Tochter... was nicht ganz unwahr war. Für die nächsten Jahre, Jahrzehnte, wurde der Magierturm und die Schulen der Krieger in der schillernden Hauptstadt der Elfen Ort ihres Lernens und Lebens und doch konnte man ihr dort nicht so viel beibringen wie man erwarten könnte. Viele der dort gelehrten Dinge waren der Elfe von ihrer Mutter beigebracht worden, und obendrein hatte selbst das Wissen des langlebigen Volkes seine Grenzen - Grenzen, die Cliodhna in ihren Reisen aufgeweicht hatte. Sie hatte Magie von mehreren Meistern gelernt, und was sie gelernt hatte, war nicht allein die elementare Magie, die einen Großteil des elfischen Studiums bildete. In Olórea lernte sie auch die Eloquenz der Elfen, deren Lieder sowie deren Manieren, die im Zweifelsfalle auch am Hofe angebracht sind, doch obwohl sie in der weißen Stadt länger verharrte als irgendwo sonst, so war es doch nicht in ihrem Wesen, sich dort niederzulassen, und die Entscheidung, zu gehen, traf sie, als Nachricht von Zandur an den Küsten des Landes erklang. Sie, obwohl sie so viel Zeit zwischen den Elfen verbracht hatte, war in ihrem Wesen nicht zu blind, um sehen zu können, dass dieser Kampf nicht zu gewinnen war, und auch nicht arrogant genug, um trotz dieses Wissens einen aussichtslosen Krieg zu führen.
Und wieder einmal verließ sie die Elfen bei Nacht und Nebel, verschwand in Richtung des Fundalgebirges, ganz wie ihre Mutter es getan hatte. Ein Kreis, der sich schloss. Nach ihrer Flucht schloss sie sich schließlich in einer der Städte Arans den Gauklern an, die vor wenigen Stunden in Aron ankamen.

Aufenthalt in Aron
Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten: Im Augenblick zieht sie mit einer gemischtrassigen Gruppe Gaukler und Schausteller herum, unterhält die Mengen, ob nun jung oder alt, mit Geschichten, Liedern, die sie in ihrer angenehmen Stimme vorträgt, mit harmlosen Zaubereien, die ihren Erzählungen Kraft verleihen, doch auch vor dem Tanz oder dem Schauspiel schreckt sie nicht zurück. Ihr gefällt dieses unvorhersehbare, unruhige Leben, doch sie hat nicht vor, ewig dort zu bleiben. Eine Lehre zu einem Beruf hat sie nie durchlaufen, das meiste ihres Wissens, das sich nicht auf die Magie oder Kampfkünste beschränkt, ist theoretischer Natur, doch hätte sie sicher Möglichkeit, als Hauslehrerin Anstellung zu finden, als Magierin in einer städtischen Gilde, sie könnte sich als Jägerin oder Heilerin durchschlagen oder dank ihrer Fähigkeiten mit Bogen und Klinge eine Söldnerin werden.
Wo wohnt er oder sie in Aron? Genau genommen wohnt sie nicht innerhalb der großen, lärmenden Stadt, doch ihr Wohnort ist nicht weniger laut - es ist ein schlichtes Zelt am Rande eines farbenfrohen Zeltlagers knapp außerhalb der Mauern, in dem nicht nur die Gaukler und Schausteller ihr Unwesen treiben, sondern auch jene, die sich eine Vorstellung auf der Bühne nicht entgehen lassen wollen.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten
Charakterzüge: 
 Die Elemente und die wilden Tiere kennen nicht Vernunft und Trägheit. Nur jene, die es tun, entziehen sich dem natürlichen Fluss der Welt: und genau das tut Cliodhna nicht. Seit sie sich erinnern kann, spürte sie den rasenden Puls der Welt um sie herum, das unruhige Atmen der Erde, das Wirbeln der Winde, die sich danach sehen, alles in ihrem Wege davonzutragen, und sie ergab sich dem, sobald sie dazu in der Lage war. Sie ließ sich von nimmerruhenden Fluten treiben, spielte faszinierend mit dem rastlosen Feuer. Sie ist nicht dazu gemacht, lange an einem Ort zu verharren, ist nicht geschaffen für ein beständiges, ruhiges Leben. Es treibt sie dabei nicht einmal unbedingt Langeweile voran, sondern ein unbestimmter Drang. Fernweh vielleicht, der Drang, die Welt zu sehen, der Wunsch, das zu verstehen, was nicht von sterblichen Geistern verstanden werden kann. Nichts und niemand konnte sie je dazu verführen, für lange an einem Ort zu bleiben. Sie kann sich mit Charme und Eloquenz beinahe überall einfügen und sticht so nur äußerst selten unangenehm heraus.
Nicht jene, die über Städte und Reiche gebieten, sind die mächtigsten, denn sie gebieten nicht über sich selbst, es sind jene die mächtigsten, die Macht über sich selbst haben: und die Elfe ist zu letzteren zu zählen. Man mag sie als zurückhaltend beschreiben, selbstbeherrscht. Stets kann man das leichte Schmunzelnd bewundern, mit dem sie die Welt und ihre Bewohner begrüßt, und schafft man es, sie zu amüsieren, so mag sich ein belustigtes Grinsen auf ihre Lippen schleichen, gar ein leises Lachen. Doch die wenigsten haben sie je befreit lachen hören, was durchaus als Schande zu beschreiben sein mag, ist das perlende Geräusch doch wundervoll mit anzuhören. Auch ihr Zorn ist keineswegs unmöglich heraufzubeschwören, doch selbst bei diesem schleicht sich höchstens ein scharfes Blitzen in die hellblauen Augen, welches ihre Verachtung gegenüber dem Objekt ihrer Wut ausdrückt. Selten rutscht ihr im Zorn die Hand oder das Wort aus, solange man sie nicht zu heißer Rage treibt, denn da ist alle Zurückhaltung vergessen und sie entfesselt gegenüber ihrem Gegner all ihre beachtlichen Fähigkeiten - doch das wird wohl keiner schaffen, der sie nicht allzu gut kennt und somit weiß, dass es nicht unbedingt weise ist, sie übermäßig zu reizen.
Am Gewissen jenes Siegers, der tatsächlich gewillt ist, über Leichen zu gehen, nagen die Verlierer nicht, die leblos unter ihm liegen: und sie ist jener Sieger, der sich nicht scheut, alles für sein Ziel zu tun, hat sie es sich einmal gesetzt. Obwohl sie das Gesicht einer Elfe zur Schau stellt, deren Rätselliebe und Langlebigkeit, so offenbart sich beim näheren Kennenlernen eine Skrupellosigkeit, die von allen vernunftbegabten Völkern der der Menschen am ähnlichsten ist. Sie betrachtet das Leben pragmatisch, schätzt es nüchtern ein und stellt fest, dass es nur selten ist, wie sie und jeder andere es gerne hätte. Deswegen scheut sie nicht vor radikalen Mitteln, ihr Ziel zu erreichen - vor Diebstahl, Betrug, gar Mord, wenn es nötig ist, auch wenn sie stets versucht, es nicht so weit kommen zu lassen. Sie braucht keine Kluft zwischen sich und dem Gesetz, doch im Zweifelsfalle wird sie vor nichts zurückscheuen. Der Erfolg ihrer Taten stehe hierbei auf einer anderen Seite, doch ist sie der Überzeugung, das Regeln und Gesetze nur so lange wichtig und nützlich sind, wie sie einen nicht daran hindern, persönliche Erfüllung oder Wissen zu suchen. Letzteres geht über ersteres, was wohl einer der Gründe sein mag, dass es Cliodhna so schwer fällt, sich gesellschaftlichen Erwartungen der Menschen zu fügen, wie sich eine Frau und obendrein eine Elfe zu benehmen hat, doch sie trotzdem gewillt ist, es zu tun, sollte es notwendig sein.
Ein Leben ohne Lebensfreude gelebt ist lediglich eine Existenz - nur wer sich an den kleinen Dingen erfreuen kann, kann es auch an sich selbst: und nichts anderes hat die Füchsin vor. Wie ihre erste nicht-menschliche Freundin, eine Fee, kann sie sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen, wie am Glitzern von Sonnenstrahlen auf Wasser, dem Aufblühen des schlichtesten Unkrauts, dem Duft nach Regen. Sie hat keine hohen Ansprüche, braucht nicht viel für ihr Glück außer Ruhe und einem guten Buch oder einer altertümlichen Schrift. Trotz ihres Pragmatismus kann sie Freude finden an schlichten Dingen wie dem Erzählen von Geschichten, kann sich viele Stunden lang in der Lösung eines Knobelspiels vertiefen. Sie mag vielleicht nicht vor Lebensfreude sprühen, doch immer wieder traf sie Menschen, die mit Verwunderung fragten, wie sie trotz ihres Alters und ihres Wissenschatzes so voller Leben sein kann wie sie ist. Sie interessiert sich stets für die Menschen, denen sie begegnet, und sollte man den Drang verspüren, ihr seine Geschichte zu erzählen, wird sie aufmerksam zuhören und vielleicht den einen oder anderen Ratschlag erteilen.
Wissen ist ein Schatz, der nicht gestohlen werden kann, doch auch ein Schatz, der wertlos ist, fehlt einem die Weisheit, ihn zu verstehen oder die Vernunft, ihn zu nutzen: und die Elfe ist stets auf der Suche nach diesem wertvollsten aller Schätze. Nicht Wissen um Macht willen, sondern um des Wissens willen ist, was sie so fieberhaft sucht. Sie strebt stets nach mehr Wissen und Erfahrung im Bereich der Magie, ihrem wohl besten Fach, doch vor allem ist es der beinahe fieberhafte Wunsch, zu verstehen, der sie umhertreibt, sie dazu bringt, manchmal gefährliche Fragen zu stellen, sich gefährliche Lehrer zu suchen, sich an gefährliche Orte zu begeben. Die Welt zu verstehen, sich selbst zu verstehen, das immerwährende Warum zu verstehen. Es ist nicht einmal so, dass ihr Ziel die Beantwortung aller Fragen ist, die sie hat, denn dann hätte das Leben für sie keinerlei Reiz mehr - außerdem hat sie immer mehr fragen, denn eine Eigenheit von Antworten ist wohl die, dass sie für gewöhnlich mehr Fragen aufwerfen als sie verwerfen. Vielleicht ein Nebeneffekt ihrer Suche, vielleicht auch schlicht das Erbe ihres Volkes ist wohl ihre Vorliebe und ihr Geschick für Rätsel sowie die scharfen Augen, die aufmerksam auch kleine Details des Geschehens um sie herum wahrnehmen.
Die Wahrheit kann eine Klinge sein, mit der man andere erschlägt, doch sie kann auch Poesie sein, jene Wahrheit, die in Schönheit steckt. Sie ist das höchste Gut, sie ist die größte List: und Cliodhna ist daran gebunden, sie stets zu sprechen. Man mag es einen Fluch nennen, vielleicht war es genau das, doch würde das im Grunde der Definition eines Fluches widersprechen, gab sie doch die Fähigkeit zu lügen mehr oder minder freiwillig auf. Dabei kann man nur vermuten, dass eine Frau mit ihrer Selbstbeherrschung eine herausragende Lügnerin wäre... Was zu einem Teil stimmt. Zwar ist es wahr, dass keine direkte Lüge ihr über die Lippen kommt, es ist, als würde sie an Unwahrheiten würgen, doch heißt das nicht, dass man mit ihren Worten minder vorsichtig sein sollte als mit denen jedes anderen, denn sie hat die Kunst zur Perfektion gebracht, die Wahrheit zu sagen, ohne tatsächlich etwas zu verraten. Halbwahrheiten verheimlichen nur allzu häufig ihre Absichten, nichts hindert sie daran, über etwas zu schweigen oder etwas zu sagen, aber etwas anders zu meinen. Zudem es hierbei sehr auf ihre Wahrnehmung von Lüge anzukommen scheint. So hat sie keinerlei Schwierigkeiten dabei, erfundene Geschichten zu erzählen, was wohl damit zu tun haben mag, dass sie der Überzeugung ist, jede Geschichte habe einen wahren Kern. Einem geneigten und aufmerksamen Betrachter mag auffallen, dass sie stets achtsam ist, was und wie sie es sagt, und so immer einen Augenblick für eine ihrer wohlüberlegten und wohlformulierten Antworten braucht.

Abneigungen: Die Elfe kann Lügen nicht leiden, noch findet Propaganda, egal für wen, bei ihr Anklang. Dummheit findet sie gar verachtenswert - hier sei mangelnde Bildung ausgenommen, die ebenfalls nicht erstrebenswert ist, doch für die sie Verständnis hat. Sie kann mutwillige Zerstörung nicht gutheißen, und Leute, die grundlos unhöflich sind, ernten von ihr höchstens ein verächtliches Schnauben, doch sicherlich keine freundlichen Worte. Sie hat eine zuweilen etwas merkwürdig anmutende Abneigung gegen den Geruch von Fisch und sie fürchtet sich vor allzu tiefen Gewässern, was sie eher weniger zu einer Freundin der See macht. Ebenso sehr verabscheut sie enge Räume oder das Gefühl des Eingesperrt-Seins, mag es nicht, in etwas beschränkt oder irgendwo festgehalten zu werden. Die schwüle Hitze sudländischer Sommer schlägt ihr schnell aufs Gemüt. Sie ist nicht sonderlich angetan von allzu engen Bindungen, auch wenn sie sich durchaus gern mit anderen anfreunden tut, und so, wie ihr die Feen am liebsten sind, sind ihr die Zwerge und Orks am meisten suspekt.
Vorlieben: Cliodhna liebt das Exzeptionelle, das Extraordinäre, das Ungewöhnliche. Man wird nie sehen, dass sie vor dem Unbekannten die Nase rümpft, auch wenn Vorurteile ihr nicht gänzlich fremd sind, ist sie doch immer begierig, neues kennenzulernen. Sie begeistert sich für beinahe jeden Zweig der Magie, und auch wenn sie keine aktive Nutzerin der Praktiken ist, die gemeinhin als dunkle oder schwarze Magie bezeichnet werden, so verdammt sie diese auch nicht und beherrscht sie sogar theoretisch. Sie liebt Wälder und Zeit in eben diesen zu verbringen, sie hat ein Herz für Tiere, vor allem für Katzen jeder Art, Füchse und Pferde. Sie ist stets begierig, neues zu lernen, und mit alten Schriftrollen und wertvollen Büchern kann man sie zu eigentlich allem überreden. Ihr liegen Rätsel und Herausforderungen der intellektuellen Art, was wohl ein Erbe ihres Volkes ist, ebenso wie die Vorliebe zum Erzählen von Geschichten. Von allen vernunftbegabten Wesen sind ihr die kleinen Feen am liebsten, auch wenn sie großen Respekt vor Drachen jeglicher Art hat.
Besondere Fähigkeiten: Die Elfe, die im Vergleich zu anderen ihrer Art noch jung ist, ist eine herausragende Magierin. Keine Meisterin per Definition, zumindest der Definition der Elfen, doch hat sie neben einer weit überdurchschnittlichen angeborenen magischen Macht ein großes Repertoire an Zaubern verschiedener Völker, zumindest einen groben Einblick in jede bekannte magische Schule und obendrein ein natürliches Talent. Während ihres Aufenthalts bei den Waldelfen Amiriths und den einsamen Wanderungen durch die Wildnis erwarb sie gewisses Geschick mit dem Bogen und hat sich als durchaus passable Jägerin herausgestellt, die sich an ihre Beute heranpirschen kann, wenn nötig, und während ihrer Reisen erlernte sie notgedrungen, doch ohne große Begeisterung den Kampf mit dem Bastardschwert, um sich im Notfall verteidigen zu können. Dass die Elfe obendrein sehr belesen ist, mag keine Fähigkeit, doch sicherlich erwähnenswert sein.

Wünsche und Ziele Sie glaubt kaum, dass sich an ihren Zielen in nächster Zeit viel ändern wird, denn das hat es in den letzten zwei Jahrhunderten auch nicht getan. Für den Augenblick würde es ihr ausreichen, jedes Buch der Aron'schen Bibliothek zu lesen und ein wenig im Magierturm herumzuschnüffeln, vielleicht mehr über den Fluch herausfinden, der verhindert, dass sie lügt, und was danach kommt, wird sie noch sehen. Vielleicht reist sie weiter nach Gond und sieht, ob sie es an eine der Universitäten schafft.

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  Vikram Steeltounge
Geschrieben von: Vikram - 19.02.2018, 18:03 - Forum: Archiv: Charakter-Bewerbungen - Antworten (6)

Name des Charakters = Vikram Steeltounge "Viktor"  
Charakterbild =  
Spieler = Gabriel Wieser  
Alter = 94 Jahre  
Geschlecht = Männlich  
Rasse = Zwerg  
Beruf = abenteuerlicher Händler/Schmied  

Aussehen:  
Wer Vikram gegenübersteht, könnte ihn für einen alten Zwerg halten, hat er bereits seit Geburt graues Haar. Mit seinen 1.38m und knapp 92kg ist er ein äußerst großer Abkömmling seiner Familie, wo die meisten nur 1.26 groß werden. Er hat seine Haare zu einem Zopf zusammengeflochten, der über seinen Rücken hängt. Sein grauer Bart ist zu mehreren Zöpfen zusammengebunden, die von Runenverzierten Bartperlen zusammengehalten werden. Seine Augen leuchten in einem dunklen Grün. Über seinem linken Auge hat er eine leichte Narbe aus seiner Ausbildungszeit in der Schule. Er trägt meist ein grünes Hemd mit einem Kettenhemd darunter, dazu eine braune Lederhose samt Gürtel mit einer Runenverzierten Schnalle und Schuhe mit Lederbändern zum Schnüren. An seinem Gürtel hängt ein Münzbeutel sowie ein Dolch. Bei schlechten Wetter wirft er gerne seinen grauen Stoffmantel über den er im Rucksack aufbewahrt. Zuletzt trägt einen großen zweihändigen Hammer bei sich, den er auf seinen Rucksack gebunden hat.
 
Herkunft & Familie  
Vikram wohnte mit seiner Familie in Askardar Theleanor, weit drinnen im Gebirge, nahe an den Abbaustollen der Bergbauer. Das Haus seiner Familie ist eine Schmiede, aus ganzen Stein gehauen und verziert mit Runen und Bildern seiner Ahnen. Er lebte dort mit seinen Eltern, seinem Bruder und einigen anderen Verwandten, was das Leben dort sehr gesellig macht. Alle waren traurig, als er ging und es wurde mehrere Tage gefeiert. Seine Reise nach Aron hat er alleine begonnen.  
 
 
Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte 
Vikram ist der Zweite Sohn von Hollbrim und Matha Stelltounge. Aufgewachsen in den Hallen der prächtigen Zwergenstadt Askadar Thelenor, ist er wohlbehütet und sicher groß geworden. Er und sein großer Bruder Thallim, der acht Jahre älter war als er, wurden des Öfteren aus den Stollen geworfen, da sie es liebten diese zu Erkunden und sein Bruder hat die Stollen danach Kartografiert damit sie das nächste Mal nicht wieder in einen bereits erkundeten Stollen rannten. Ihre Neugier trieb die beiden einmal fast an den Abgrund eines Stollens, zum Glück hatten die Bergarbeiter sie schnell genug gefunden.
In der Schule hat Vikram immer aufgepasst, wollte er anfangs genauso gut werden im Schreiben und Kartografieren wie sein Bruder, doch hat sein Vater früh sein Talent für die Schmiede entdeckt und ausgebildet. Sein Vater liebte es alten Werkzeugen neues Leben einzuhauchen und wieder Arbeitstauglich zu machen. Solange es nur irgendwie möglich war, konnte sein Vater jedes Werkzeug reparieren. Auch war sein Onkel Thunrim Immerglanz sehr angetan von seiner liebe zu Zahlen, da dieser selbst Händler war und Vikram in die Buchhaltung führte. Von seiner Mutter und seiner Tante Leira lernte er das Kochen, musste für die hungrigen Mäuler der Zwerge immer genug zu essen bereit sein. Er half immer mit, wenn er noch etwas Zeit übrig hatte.  

Mit 44 Jahren, als Vikram seine erste Waffe bekam, ein Hammer von seinem Vater, musste er für einige Jahre in die Militärische Akademie der Zwerge. War Vikram auch wie meist ein freundlicher und hilfsbereiter Zwerg, gab es einen der ihn, als Dorn im Auge empfand. Da Vikram als einziger Zwerg in seiner Abteilung mit dem Hammer kämpfte, hatte er im Kampf immer einen Nachteil, sobald der ihm gegenüber mit der Axt zu nahegekommen ist. Ingrimm Stahlauge befand für sich, dass jeder Zwerg mit einer Axt kämpfen musste, andere waren für ihn keine Zwerge. So hat er Vikram zum Ende der Ausbildung in der Akademie, während des Abschlusstests, bei dem die Ausbilder über die Fähigkeiten der Zwerge urteilten, eine Narbe verpasst, damit sich dieser daran erinnert, dass ein Zwerg nur mit der Axt weit kommen könnte. Vikram bedankte sich bei Ingrimm für die Narbe mit einem Kopfstoß mit der er ihm die Nase brach. Da der Kampf aber bereits vorbei war, wurde Viktor nicht entlassen und musste ein weiteres Jahr in der Akademie verbringen.  
 
Nach der Akademie durfte er endlich offiziell in der Schmiede seines Vaters als Lehrling anfangen. Er hatte sich sehr auf diesen Tag gefreut, durfte er endlich wieder zu Hause Wohnen, Arbeiten und er durfte endlich Zwergenbier trinken mit seinem Bruder und der Familie. Sein Bruder dagegen ist in den Bergbau gegangen und beliefert die Familie immer wieder mit seltenen Erzen, die er in den Stollen fand, womit Vikram viel experimentieren konnte.  
Sein Onkel Thunrim nahm ihn während der Lehrzeit einmal in Jahr mit nach Qâr, wo sie die Waffen seines Vaters und andere Güter verkauften und Materialien für die Schmiede kauften und wieder zurückkehrten. Vikram liebe das Reisen, die Außenwelt was so viel heller und schöner als die Berge. Zum Glück waren sie immer gut bewaffnet, denn es ist nicht nur einmal vorgekommen das sie von Banditen oder ähnlichen Rumtreibern überfallen wurden.  
Nach seiner langen Lehrzeit durfte er dem Rat der Meister ein Prüfstück vorlegen, ein schlichter Hammer für einen Krieger, dem er mit Runen verzierte und einen Holzgriff mit Mustern verziert. Der Hammer war nichts Besonderes, jedoch war die Verarbeitung akkurat und der Rat war zufrieden, was ihn zu einem vollwertigen Schmiedegesellen machte. Er feierte mit seiner Familie auch dieses Fest, bei dem er alle Speisen zubereitet zur Feier des Tages.  
Vikram hat es sich nach seiner Gesellenprüfung zum Ziel gemacht die beste Waffe in ganz Askardar Theleanor zu fertigen. So hat er mit seinem Bruder in den Stollen die besten Materialien zusammengetragen, das härteste Metall, die schönsten Edelsteine und das hochwertigste Holz, und übte weiter. Er übte jeden Tag, wenn es ihm möglich war. Nach vielen Jahren des Übens fühlte Vikram sich bereit sich der schwierigsten Prüfung zu stellen, der Meisterprüfung. Er schmiedete fünf Tage unerlässlich an dem Hammer für die Runenpriesterin Kallika. Die Runen mussten den Vorlagen entsprechen, die Edelsteine richtig gesockelt werden, der Hammer musste ausgeglichen sein und durfte nicht zu schwer werden. Müde und erschöpft von den unzähligen Tagen in der Schmiede, schleppte Vikram den Runen-Hammer zu den Meistern und der Runenpriesterin um diesen bewerten zu lassen. Wissend das es Tage dauert, ging er nach Hause, um sich etwas auszuruhen. Sein Bruder half ihm überhaupt so weit zu kommen, hat er sich doch komplett verausgabt.  
Nach einigen Wochen wurde er zu den Meistern gerufen, die ihr Urteil über dann Hammer gefällt haben. Wieder bei Kräften und sich seiner Kunst sicher betrat Vikram die Hallen der Meister und sah in der Mitte seinen Hammer getragen von der Priesterin. Er frohlockte innerlich, hat sie den Hammer bereits gut genug befunden ihn zu behalten. Die Meister lobten seine Arbeit und seine Ausdauer, meinten aber, es gebe für ihn noch viel zu lernen. Trotzdem durfte er sich ab sofort Meisterschmied nennen.  
Nach dieser Zeit arbeitet er weiter in der Schmiede seines Vaters, hatte aber nach einigen Jahren wieder Lust aus den Höhlen zu kommen und wieder etwas von draußen zu sehen. Er bat seinen Onkel Thunrim in wieder einmal mit in die Städte zu nehmen, doch dieser hatte eine sehr interessante Idee für ihn. Er hatte darüber nachgedacht in der Stadt Aron einen Handelsposten zu errichten, aber würde jemand benötigen der hinreist und sich umsieht welche Waren benötigt werden, wie die Preise stehen und wie sinnvoll das Unternehmen an sich ist. Auch musste die Reiseroute überprüft werden, ob dieser leicht passierbar und sicher ist und an wie vielen Dörfern dieser vorbeiführt.  
Vikram war Feuer und Flamme für diese Idee wollte er doch schon lange wieder neue Orte kennenlernen und neue Dinge entdecken. Unter Aufsicht seiner Familie packte Vikrma alles Nötige für die Reise, sein Onkel besorgte ihm währenddessen die Kutsche. Vor der Abreise feierten die gesamte Familie zwei Tage ein Abschiedsfest.  
Die Reise war beschwerlicher als vorerst angenommen, wurden sie nach sechs Tagen überfallen. Die Kutsche wurde von einem umgefallenen Baum aufgehalten und Virkam musste sich mit dem Kutscher und drei weiteren Begleitern durch eine Horde Golbins kämpfen. Während des Überfalls hat er zwar sein Leben verteidigt, aber die Ladung wurde gestohlen und die Kutsche so schwer beschädigt, dass sie mit dieser nicht mehr weiterreisen konnten. Auch von den Begleitern musste er einen Tod zurücklassen, da die Goblins sich bereits wieder in den nahen Wäldern auf die Lauer legten, dadurch konnten sie auch nicht wieder zurückreisen. Der weitere Weg wurde durch schwere Stürme und Gewitter begleitet, als hätten die Götter etwas dagegen, dass sie ihren Weg vorsetzten. Am zehnten Tag ihrer Reise stürzte ein weiterer Begleiter von einer Brücke, als ein Felsschlag diese Teilweise zum Einstürzen gebracht hat. Sie hatten den Felssturz nicht bemerkt, da zur selben Zeit ein Blitz über den dunklen Himmel zuckte und der Donner alles übertönte.  
Die weitere Reise ging ohne weiteren schlimmen Ereignisse zu Ende. Nach einer Woche Fußmarsch und einigen kleinen Blessuren traf die Gruppe bei einer Stadt ein. Der Kutscher und der letzte Begleiter machten sich auf den Weg zu der Stadtwache um den Unfall und den Verlust seines Kollegen zu melden während Vikram sich auf die Suche macht nach einer Möglichkeit so schnell wie möglich nach Aron zu kommen. Nach zwei Tagen in der Stadt konnte er die Reise mit einem Priester fortsetzten, den er am Abend in einem Gasthaus kennen lernte. Der Priester nannte sich Eldrich und wahr ein angenehmer Zeitgenosse, der es liebte über Pflanzen und Kräuter und deren Wirkung auf den Körper hat.  
Zu ihrem Glück blieben sie von Unwettern verschont und schon nach wenigen Tagen kamen sie nach Aron. Ihre Wege trennten sich am Stadttor, da Eldrich schnell weiter musste.  
 
 
Aufenthalt in Aron  
Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:  
Virkam hat zeit seines Lebens als Schmied gelernt und diese Fähigkeit gemeistert. Zehn Jahren hat er in der Schmiede seiner Familie als Meisterschmied gearbeitet und hat sich auf das Herstellen von Waffen spezialisiert die aus den unterschiedlichsten Metallen bestehen. Er hat es sich früh angefangen alle Einzelteile der Waffen selbst anzufertigen, von Edelsteinschleifen über das Fertigen des Griffes bis zum Bearbeiten des Holzes, auch wenn er dies nicht so gut beherrscht wie das Schmieden. Sein Meisterstück war ein Runenbesetzter Hammer, der von einem Runenmagier des Königs geführt wird. Aus seiner Zeit in der Militärausbildung kann Vikram sehr gut mit dem Hammer auch als Waffe umgehen.  
Seine Zweite Leidenschaft nach dem Hammer ist der Löffel, denn er liebt es Essen für eine große Gesellschaft zuzubereiten und neue Rezepte auszuprobieren. Man könnte sagen er hat ein Händchen für das Verwenden von Kräutern. Einmal in der Woche geht er auf den Markt um Metalle für die Schmiede und Kräuter für die Küche zu kaufen und er liebt es mit den Händlern zu feilschen.  
Er kann wie die meisten Zwerge schreiben, lesen und rechnen, hat aber eine Vorliebe für die Buchhaltung entwickelt, da er damit seine Einnahmen besser im Blick hat.  
 
Wo wohnt er in Aron?  
Es ist Vikrams erster Tag in der Stadt und er ist auf der Suche nach einer Unterkunft, Arbeit und dem Markt um sich einen Überblick zu verschaffen.  
 
Charaktereigenschaften und -fähigkeiten  

Charakterzüge:  
Er ist neugierig, was ihn auch des Öfteren in Schwierigkeiten gebracht hat.  
Sein Jähzorn lässt ihn oft aus der Haut fahren, aber meist kann er sich schnell wieder fassen. Vergeben tut er den Leuten meist trotzdem nicht, da er sehr nachtragend ist.  
Vikram ist Loyal seiner Familie und seinen guten Freunden gegenüber.  
Aufmerksam beobachtet er gerne seine Umgebung und Leute, wenn er neu an einem Ort ist.  
Er handelt meist emotional, was ihn schon das eine oder andere Problem eingebracht hat.  
Wenn man mit ihm redet, wirkt er sehr Vertrauenerweckend, ist aber auch sehr direkt.  
Wer ihn kennt, würde ihn als Ruhelos bezeichnen, arbeitet er doch so lange wie er kann, damit alles rechtzeitig fertig wird.  
In seiner Überzeugung ist er sehr gesetztes treu und lässt sich nicht bestechen, außer es hat Konsequenzen für sein Leben.  
 
 
Abneigungen:
Er hat eine große Abneigung gegen Angeberische und überhebliche Krieger die meinten mit purer Muskelkraft alles lösen zu können.  
Seine Abneigung gegen schlecht bearbeitetes Werkzeug hat er von seinem Vater geerbt. Dieser lässt es sich nicht nehmen sogar eine Sichel wieder zu neuem Glanz zu verhelfen.  
Nach dem Überfall der Goblins hat er diese für ihre Hinterhältigkeit verflucht. Sollte er Ihnen wieder begegnen wird er sich versuchen zu rächen. Andere Goblins wird er mit Rassismus und Vorurteilen entgegentreten.  
Seit seiner Kindheit liebt Vikram zwar den Regen, hasst es aber zu Schwimmen, für ihn ist es zu unnatürlich für einen Zwerg.  
Und diese verfluchten Stürme, am liebsten würde er sich in einer Höhle verstecken bis es aufhört, es müsste schon ein Schatz von unsagbaren wert zu holen sein damit er sich wider so einem Wetter aussetzt.  
 
Vorlieben:
Vikram liebt seltene Metalle, vor allem die, die ihm sein Bruder aus den Stollen brachte. Diese zu verstehen und die richtige Bearbeitungsmethode herauszufinden ist ihm sein liebstes.  
Auch findet er es entspannend Edelsteine zu schleifen und zu sammeln. Die unterschiedlichen Formen und Farben, die er den Steinen geben kann findet er faszinierend.  
Nach der Arbeit muss gekocht werden. Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, was auch immer er findet, wird gesammelt und zu etwas Essbaren zubereitet.  
Schon mit seinem Onkel ist Vikram viel gereist, hat ihn seine erste Reise alleine zwar auf die Gefahren vorbereitet, die es geben kann, muss er doch sagen, dass es ein spannendes Abenteuer war.
Vikram ist ein sehr geselliger Zwerg mit einer liebe für Bier. Er liebt Tavernen und Gasthäuser in denen es lustig und fröhlich zugeht.  
Durch seinen Bruder liebt Vikram es neues zu entdecken.  

Besondere Fähigkeiten:
Vikram ist ein ausgezeichneter Handwerker, er lernt sehr schnell und hat flinke Finger.  
Er ist ein Meisterschmied der Zwerge und kann jede Waffe oder Rüstung Herstellen, die er einmal gesehen hat, zwar nicht so gut wie einen Hammer aber trotzdem in einer sehr guten Qualität.  
Vikram hat ein Gespür für das Handeln und Feilschen auf Märkten.  
 
Wünsche und Ziele  
Vikram will in Aron einen Handelsposten für seine Familie aufbauen und Abenteuer erleben. Für beides benötigt er aber Geld, das er derweil nicht mehr hat, da es von den Goblins gestohlen wurde.

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  Haus des Mechanikus Lorenzo de Viantes
Geschrieben von: Dagda - 05.10.2017, 13:20 - Forum: Der östliche Stadtteil (Das Handwerksviertel) - Keine Antworten

In einer der schmalen Gassen steht ein Fachwerkhaus. Es besitzt zwei Etagen auf diesen sind die 6 Zimmer verteilt. Davon sind 2 Zimmer als Bäder zu benutzen und im Erdgeschoss gibt es eine Küche. Die kleine Werkstatt kann auch über einen separaten Eingang von der Straße betreten werden. Der geräumige Keller besitzt einen geheimen Zugang zu dem alten Stollensystem der Zwerge. Der durch einen gemauerten Torbogen zu erreichende Garten stellt für ein Stadthaus sicher einen besonderen Luxus dar.

Was bisher geschah

 
[character]Lorenzo de Viantes[/character]

 
Lorenzo hatte sich nicht nehmen lassen bei seiner Flucht aus dem Landsitz des Adligen dessen Räumlichkeiten noch einen Besuch abzustatten. So kam er zu neuen Kleidern und einer kleinen Summe Geld die Ihm ermöglichten sich einer Reisegruppe anzuschließen. Er erreichte die Stadt am frühen Vormittag und hatte keine Probleme das Stadttor zu passieren. Zum einen reiste er mit wenig Gepäck zum anderen war er immer noch Einwohner der Stadt. Er zog durch die Gassen des Handwerkerviertels und blieb dann vor seinem Haus stehen.
 
Lorenzo hatte damit gerechnet das Haus verlassen vorzufinden, aber es versetzte ihm doch einen Stich in der Brust als das Haus sah. Alle Fensterläden waren geschlossen, im Erdgeschoss waren zwei Läden aus den Angeln gerissen und hingen schief herunter. Die Türen waren mit massiven Bohlen vernagelt.
 
Erst versuchte Lorenzo die Bohlen mit bloßen Händen von der Tür zu ziehen, war sich aber schon nach dem ersten Versuch darüber im Klaren, dass ihm das ohne Werkzeug nicht gelingen würde. Mit wenigen Schritten ging er zu dem Fenster mit den kaputten Läden. Offensichtlich war hier schon vor längerem jemand eingestiegen, denn das Fenster war aufgebrochen worden. Lorenzo schaute sich links und rechts über die Schulter, es schien sich niemand für ihn zu interessieren. Er setzte die Hände auf den Fenstersims und war im nächsten Moment schon im Haus verschwunden. 

Er blieb in gehockter Stellung vor dem Fenster, vor neugierigen Blicken geschützt schaute er sich im Halbdunkel des Raumes um. Selbst die Trittspuren des Eindringlings, der das Fenster zerstörte waren wieder mit einer dicken Staubschicht bedeckt. Als seine Augen sich völlig an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten erhob er sich und huschte durch den Raum, und inspizierte dann einen Raum nach dem anderen. Als letztes betrat er dann sein altes Arbeitszimmer. Der Räume machten durchweg einen durchwühlten Eindruck, aber zum Glück hatte der ungebetene Besucher kein Interesse daran zu Randalieren sondern war wohl lediglich auf der Suche nach dem einen oder anderen Teil das er versilbern konnte.
 
Einmal hielt Lorenzo noch den Atem an, horchte in die Stille ob er etwas Verdächtiges wahrnehmen konnte. Als er sich sicher war, allein zu sein ging er vor dem Kamin in die Knie, schob seinen Oberkörper in die erkaltete Feuerstelle und fingerte nach dem geheimen Mechanismus der in der Rückwand ein kleines Fach freigab in dem zu Lorenzos Erleichterung noch die Münzen lagen, die er damals mit in die Stadt brachte. Er füllte seinen nur noch mit wenigen Kupfermünzen gefüllten Beutel auf und verschloss das Fach danach wieder sorgfältig. Jetzt konnte er sich in einem der ansässigen Herbergen ein Zimmer leisten. Danach würde er einen Zimmermann oder Schmied suchen, der ihm die Türen öffnen könnte. Immerhin wollte er sich nicht wie ein Dieb in der Nacht in sein Haus schleichen. So verließ er sein Haus still und leise wie er es betreten hatte und stand wieder auf den Straßen im Ostviertel

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  Bewerbung Kars aka Neunfinger
Geschrieben von: Kars - 04.10.2017, 20:29 - Forum: Archiv: Charakter-Bewerbungen - Antworten (5)

Name des Charakters = Kars aka Neunfinger

Charakterbild =
Spieler = Hel
Alter = 35
Geschlecht = männlich
Rasse = Mensch
Beruf = Gesetzloser


Aussehen
Kalte, bernsteinfarbene Augen beherrschen das schmale, abweisende Gesicht mit der gebrochenen Nase und der Narbe, die sich über die Stirne bis zur rechten Augenbraue zieht. Der buschige Schnauzbart, unter dem die Oberlippe fast verschwindet, ist wie der Kinnbart und das lange, schwarze Haar, das im Sonnenlicht leicht rötlich leuchtet, schon mit den ersten grauen Strähnen durchzogen. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, daß seine Hautfarbe etwas dünkler ist, so als wäre er das ganze Jahr über sonnengebräunt. Knappe sechs Fuß ist Kars groß, breitschultrig, doch eher sehnig als athletisch. Seine Bewegungen sind geschmeidig und seine Gesten knapp und beherrscht, seine Stimme dunkel, etwas rauh, aber wohlklingend. Spricht er etwas länger, wird deutlich, daß er kein ungebildeter Herumtreiber und auch wortgewandt ist. Als einziges Schmuckstück trägt er links einen silbernen Ohrring, der wirkt als sei er für eine Frau gemacht. Seine Reisekleidung ist einfach, zweckbestimmt und wie die leichten Halbstiefel von guter Qualität. An der linken Hand trägt er einen dünnen Lederhandschuh, der seinen verstümmelten Finger verbirgt. Der Dolch und das schmale, einhändige Schwert an seinem Waffengurt sind schlicht und völlig schmucklos. Im linken Ärmel verborgen, trägt er einen zweiten Dolch.

Herkunft & Familie

Illegitimer Sohn des Kaufmannes Valendris uns seiner Geliebten Shaendra aus Qar in der Hafenstadt Halvear.




Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte
Zur Welt kam Kars als illegitimer Sohn des Kaufmannes Valendris in der Hafenstadt Halvear. Schon in seinen späteren Jahren umgarnte die schöne, verrufene Shaendra aus Qar den alternden Valendris mit ihrer Schönheit und den raffinert-schamlosen Genüssen die sie schenkte. Sie gebar ihm einen Sohn, der auf ihren Wunsch Kars genannt wurde. Die ersten zwölf Jahre waren die Glücklichsten im Leben Kars, den man das Erbteil seiner Mutter ansah. Er hatte Lehrer, die ihm Schreiben, Rechnen und Geschichte lehrten und einen Fechtmeister, der ihn im Gebrauch der Klingen unterwies. Es mangelte ihm an Nichts und seine Mutter verwöhnte ihn. Shaendra spielte die Harfe und ihr Gesang vermochte auch das kälteste Herz rühren. Sie weckte die Liebe zur Musik und dem geschriebenen Wort in ihrem Sohn.


Doch das Glück hatte ein Ende als das gelbe Fieber, von einem Handelsschiff eingeschleppt, in der Stadt zu wüten begann. Eines der ersten Opfer war Shaendra. Nichts half, kein Heilmittel, kein Gebet. In wenigen Tagen erlag sie der Seuche. Bald darauf folgte ihr der Kaufmann, der sich bei ihr angesteckt hatte, auf dem Weg ohne Wiederkehr. Valendris war noch keinen halben Tag unter der Erde als ein paar angeheuerte Schläger Kars aus dem Haus seiner Mutter zerrten und ihn verprügelten. Sie schworen ihm, daß sie ihn erschlagen würden, sollte er noch ein einziges Mal einen Fuß in dieses Haus setzen. Als er sich zerschlagen und blutend zum Anwesen seines verstorbenen Vaters schleppte, hetzte sein Halbbruder die Hunde auf ihn. So lernte Kars hassen. 

Das Leben auf der Straße war hart, doch Kars begriff schnell, daß man nicht abwarten durfte, bis man geschlagen wurde. Man mußte selbst zuschlagen, so hart, so schnell und so oft wie es nur ging. Es dauerte eine Weile, doch dann hatte er sich in der Jugendbande Respekt verschafft, mit der er sich durchschlug. Er war noch keine vierzehn Jahre, als er seinen ersten Mann in einem Straßenkampf tötete. In diesem Kampf büßte er das vorderste Glied seines linken, kleinen Fingers ein und das trug ihm seinen Spitznamen ein, Neunfinger. Kars wäre wohl langsam in der Unterwelt Halvears aufgestiegen und wahrscheinlich irgendwann am Galgen gelandet, wäre er nicht dem Meisterheiler Corelian, wie er sich zu dieser Zeit nannte, über den Weg gelaufen. Der Meisterheiler war entgegen seinen theatralisch verkündeten Qualitäten bloß ein fahrender Quacksalber, Zahnbrecher und Marktschreier, der auch mit Tränken handelte, die aus nicht viel mehr als gefärbten Wasser und aromatischen, harmlosen Kräutern bestanden. Sein Gehilfe war bei einer Schlägerei nach einem Würfelspiel so unglücklich mit dem Kopf auf das Pflaster gestürzt, daß niemand mehr auch nur ein grünspaniges Kupferstück für sein Leben gab. Doch ohne Gehilfen war der alte Quacksalber Dieben, Schlägern und eventueller Konkurrenz hilflos ausgeliefert Der Junge mit den kalten Augen und dem rostigen Messer, der unweit seines Wagens an einer Mauer lehnte und ihn kühl und berechnend taxierte, gefiel dem Quacksalber und so heuerte er ihn für ein paar Münzen für den Tag an und als er am Abend seine Einnahmen zählte, war er zufrieden und machte Kars ein Angebot, daß dieser nicht ausschlug.

 So begann Kars mit dem Quacksalber durch die Lande zu ziehen. Anfangs bloß Aufpasser und Handlanger, doch als Methel der Kurpfuscher entdeckte, daß sein Gehilfe lesen konnte, bald Lehrling und schließlich Vertrauter. Eines Nachts weihte er Kars in die dunkle Seite seines Gewerbes ein, der Giftmischerei. Kars sog das Wissen auf wie ein Schwamm, er las was immer er in die Finger bekommen konnte, lernte von Methel, der ein weit besserer Giftmischer als Pillendreher war, was er konnte. Aber seine kämpferischen Fähigkeiten waren jetzt öfter gefordert, da ihre Einnahmen wuchsen und Methel ein immer lohnenderes Ziel für Diebe, Schutzgelderpresser und Räuber wurde. Längst war das rostige Messer durch einen gut geschmiedeten Dolch und eine schmale, einhändige Klinge ersetzt und Kars wurde nicht müde, zu üben und seine Fähigkeiten zu verbessern. Der Kampf war eine Droge ohne die er nicht auskam und sein Dolch der einzig vertraute Freund.

Schließlich wurde Methel, dem das Alter zu schaffen machte, des Herumziehens müde und ließ sich in Grondfurt nieder. Er eröffnete einen kleinen Kräuterladen und schnell wurden seine parfümierten Schönheitspuder bekannt und beliebt. Doch Kars, den Methel zu seinem Erben gemacht hatte, wurde des geordneten Lebens schnell überdrüssig. Öfter und öfter trieb er sich durch die verrufensten Kneipen und Bordelle der Stadt. Schlägereien, Exzesse und Messerstechereien waren an der Tagesordnung, bis er den Sohn eines reichen Bürgers in einer Kneipenschlägerei erstach. Kars gelang die Flucht, bevor ihn die Stadtwache fassen konnte. Er schlug sich bis in seine Geburtsstadt Halvear durch und bald hatte er sich in der dortigen Unterwelt wieder eingelebt. Nie hatte er seinen Halbbruder vergessen und den Tag an dem er die Hunde auf ihn gehetzt hatte. Er starb langsam und qualvoll an einem von Kars Giften.

Mit dem Tod seines Halbbruders war der einzige Fixpunkt aus seinem Leben verschwunden und Kars ließ sich treiben. Er lebte von seinen Klingen, manchmal auch von der Giftmischerei, schreckte vor nichts zurück, nahm jeden Kontrakt an, war er lohnend genug und führte ihn immer aus. Neunfinger wurde zu einem Begriff für Skrupellosigkeit aber auch Verläßlichkeit. Er gab sein Gold mit vollen Händen aus. Drogen, Dirnen, Luxus, Alkohol aber, und das war das Ungewöhnliche in seinen Kreisen, auch für Bücher. Es gab Zeiten, da riß er sich von seinem Lotterleben los, verzichtete auf Schnaps und Drogen, besuchte Fechthallen und Bibliotheken, bezahlte Lehrer. Aber immer wieder kehrte er in die engen schmutzigen Gassen des verrufensten Viertels der Hafenstadt zurück. Er hatte weder Freunde noch Geliebte, nur Spießgesellen und Huren, doch er war zufrieden. Aber es gab Nächte, da nutzten weder Drogen noch eine willige Dirne. Wie haßte er diese Momente, in denen er sich nach Wärme sehnte, Freundschaft und nach Liebe und er ertränkte sie in Schnaps und Gewalt.

Es war so eine Nacht, als er stockbesoffen den Bogen überspannte. Die beiden Fremden, mit denen er sich anlegte, erwiesen sich als beinharte Kämpfer und hielten ihn für tot, als sie ihn in seinem Blute liegen ließen. Drei Monate waren eine lange Zeit gewesen, bis er wieder auf die Beine gekommen war. Genug Zeit um gründlich nachzudenken. Ein langer Blick in den Spiegel und die ersten grauen Strähnen in Haar und Bart bestätigten nur seine Einsicht. Seine beste Zeit war vorbei und so konnte es nicht mehr lange weitergehen. Er mußte etwas unternehmen, solange er noch Kraft dazu hatte. Vor allem mußte er heraus aus dieser Stadt, aus diesem Viertel. So machte er zu Geld was sich zu Geld machen ließ, forderte offene Schulden ein und verließ an einem regnerischen Tag im Morgengrauen die Stadt. Lange hatte er überlegt wohin, da war ihm die Stadt in den Sinn gekommen, in der er mit Methel zwei oder drei Mal Halt gemacht hatte, Aron! Sie schien ihm genau richtig, um sich ein Stück vom Küchen abzuschneiden. Klein genug um nicht im direkten Brennpunkt der Interessen der Mächtigen zu sein, aber groß genug um darin zu verschwinden, wie ein Fisch im Wasser. So ließ Kars Greifenfels hinter sich und ritt auf der Weststraße Richtung Sonnenuntergang seinem Schicksal entgegen.

Aufenthalt in Aron
Quartiert sich fürs Erste in einem Gasthof ein und sondiert die Möglichkeiten.





Charaktereigenschaften und -fähigkeiten
Charakterzüge:
Geprägt von seinem Aufwachsen in der Gosse Halvaers ist Kars gefühlskalt, verschlossen und mißtrauisch. Er ist sich in jeder Situation selbst der Nächste, auch wenn er es hinter einer gefälligen Maske verbergen kann, sofern er sich etwas davon verspricht. Sein zäher, unbeugsamer Wille macht ihn zielbewußt, hartnäckig, unbeirrbar und oft genug auch starrsinnig. So kühl und berechnend wie er ist auch sein leicht geweckter Zorn. Selten läßt er sich gehen und auch nur dann wenn er berauscht ist. Wißbegierig wie er ist, gibt er sich selten mit einer Antwort vollständig zufrieden. Sein Hang zur Grausamkeit zeigt sich auch in seinem Zynismus und seinem kalten Spott. Ein einmal gegebenes Wort, sei es ein Kontrakt oder ein persönliches Versprechen, bricht er nicht. Er vergißt weder ein gutes Wort noch eine Beleidigung. So wie er seine Schulden bezahlt, treibt er Fremde ein, kompromißlos. Kars hat durchaus Humor, wenn er auch oft beißend und spöttisch ist. Sein Hang zu Rauschmitteln aller Art hat ihn oft genug in Schwierigkeiten gebracht. Tief in seinem Innersten gibt es noch eine andere Seite, die er als Schwäche verachtet und auch fürchtet, das tiefe Verlangen nach Wärme und Geborgenheit. Aber was er auch tut, er kann diese Stimme nicht auf Dauer zum Verstummen bringen.

Abneigungen:
Gleich nach der Kälte, die Kars haßt wie die Pest, kommt der Geruch und der Geschmack von Bier und Wasserfahrzeuge aller Art. Feigheit verachtet er wie jede geregelte, bürgerliche Arbeit. Auch für Hunde und Katzen hat er nur einen kräftigen Fußtritt über. Draußen in der Wildnis fühlt er sich unwohl, obwohl er sich halbwegs durchzuschlagen kann. In der Seele zuwider sind ihm Spießbürger, inhaltslose Schwafeleien nur um des Redens willen, unfähige Musikanten und Geschmacklosigkeit.  

Vorlieben:
Der Kampf ist ihm Lebenselixier und Droge zur gleichen Zeit. Er schätzt Luxus jeder Art, ob es sich nun feine Stoffe, edle Weine, feine Speisen, gute Bücher, oder exquisite Dirnen handelt. Musik besänftigt seine Seele und Bücher befriedigen seine Wißbegierde. Drogen und Alkohol helfen ihm seinen uneingestandenen Sehnsüchten zeitweilig zu entkommen.

Besondere Fähigkeiten:
Kars ist als Kämpfer beidhändig, wobei er mit dem Schwert guter Durchschnitt, mit dem Dolch aber sehr gut ist. Den waffenlosen Kampf hat er auf der Straße gelernt, dementsprechend ist auch sein Stil. Als Giftmischer kann er es mit besser Ausgebildeten durchaus aufnehmen. Er hat eine gute Singstimme und spielt Flöte, auch wenn das auch kaum jemand weiß.



Wünsche und Ziele
Ein schönes, aber nicht allzu großes Stück vom Kuchen des Wohlstands.

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  Ausbildungsstelle gesucht
Geschrieben von: Samaria - 30.09.2017, 11:28 - Forum: Rollenspielplanung und -absprachen - Antworten (6)

Ich plane für meine Mieze eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

Ideal wäre wohl etwas, was ihre Geschicklichkeit, Fingerfertigkeit, Krallen und vielleicht sogar die in ihr schlummernde Magie fördert.

Vielleicht Schneiderin, Heilerin, Parfümistin, Floristin

Wie steht es immer in der Tageszeitung: Bitte alles anbieten   Big Grin Big Grin Big Grin

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  Bewerbung Lorenzo de Viantes
Geschrieben von: Dagda - 28.09.2017, 08:31 - Forum: Archiv: Charakter-Bewerbungen - Antworten (7)

Name des Charakters: Lorenzo de Viantes




[Bild: th_thalmadaner1.jpg]

Spieler: Dagda

Alter: 29

Geschlecht: Männlich

Rasse: Mensch

Beruf: Mechanikus

Aussehen: 
Lorenzo ist ein Mann mit klassischem Gesicht, dunklen Haaren und strahlend blauen Augen. Obwohl er die meiste Zeit seines Lebens in nördlichen Ländern verbracht hat, besitzt er eine südländisch bronzefarbende Haut. Er hat einen geschmeidigen Körperbau und feine Hände. Er ist meist dem Anlass entsprechend, aber immer elegant gekleidet und hat sein gut schulterlanges Haar oft nach hinten gebunden. Die Gefangenschaft der letzten Jahre hat an seinem Körper Spuren hinterlassen. Die eiserne Fußfessel hat die Haut an seinem rechten Sprunggelenk vernarben lassen und sein Oberkörper trägt auch zwei große Narben unterhalb der Schultergelenke.

Herkunft & Familie:
Lorenzo wurde als erster Sohn, des dritten Sohnes von Faried al Matut geboren. Faried al Matut ist das Familienoberhaupt ein reiches Kaufmannsgeschlecht aus der Stadt Marok in der Provinz Bryar. Von seiner Mutter ist nur noch bekannt, dass sie eine blonde Schönheit aus dem Norden war. Wie seiner Lebensgeschichte zu entnehmen ist, hat Lorenzo keinerlei Erinnerung an seine Familie, und nach dem Tod seines Ziehvaters Raul Bretages, der ihm den Namen Lorenzo gab, gibt es niemanden mehr den Lorenzo als Familie betrachten würde. 

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte: 
Lorenzos Vater hatte den Auftrag einen Wagenzug mit von Marok nach Gond zu führen. Obwohl eine solche Reise immer mit Gefahren verbunden ist, wollte er nicht so lange von Frau und Kind getrennt sein. Im Vertrauen auf die Schlagkraft seiner Wachen nahm er daher seine junge Familie mit auf die Reise. Bei einem Tross aus Bryar konnte man fast immer von reicher Beute ausgehen, uns so kam es wie es kommen musste. Der Kaufmannszug wurde Ziel eines Warloksüberfalls. Die Unholde töteten wahllos Männer und Frauen. Als es offensichtlich keine Überlebenden mehr gab, plünderten sie was es zu plündern gab und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Kurze Zeit später klaubte ein Trupp umherziehender Kobolde zusammen; was die Warloks zurückgelassen und nicht zerstört hatten. Eine stämmige Koboldin fand dann den leise wimmernden Säugling, begraben unter dem blutigen Leib seiner toten Mutter. Die Koboldin hatte vor kurzem ihr eigenes Kind verloren, und nahm sich des Kindes an.

 
So kam Lorenzo zu den Kobolden. Auch wenn die Koboldin den kleinen Menschen aufzog um über den Verlust ihres eignen Kindes hinwegzukommen, lies sie Ihn immer spüren, dass er nur ein schwacher Ersatz war. Auch die jungen Kobolde sahen in Lorenzo einen Außenseiter, einen Fremden der so ganz anders war wie sie selbst. Es ist ja bekannt wie grausam Kinder sein können, wenn einer „anders“ ist, und so wurde Lorenzo oft gehänselt. Als Mensch wuchs er allerdings viel schneller als Kobolde und so wurde er bald größer und damit stärker als seine Peiniger und er wurde nur noch ausgegrenzt. Das war die Zeit in der er zu zeichnen begann. Aus Mangel an Papier und Stiften zeichnete er mit hatte er verkohltem Holz das er aus der Feuerstelle suchte auf glatten Felswänden abseits des Lagers. Diese Leidenschaft am Zeichnen sollte er nie verlieren, und noch heute kann man ihn Abseits des Trubels sitzen sehen, wie er mit schnellen Strichen eine Zeichnung entstehen lässt. Von seiner Ziehmutter lernte er die Koboldsprache und die „Schabernack Zauberei“. Als er mit 8 Jahren endgültig zu groß für die Kobolde wurde haben sie Ihn verstoßen und er erreichte eine kleine Stadt in der bettelte und mühsam die Grundlagen der menschlichen Sprache erlernte.
 
Lorenzo wurde von einem namenlosen Einbrecher entdeckt, der Ihm das Fassadenklettern und Schlösserknacken beibrachte. Lorenzo stellte sich dabei sehr geschickt an. Wenn er doch einmal einen Fehler machte oder sein „Lehrer“ der Ansicht war, er wäre nicht schnell genug oder zu ungeschickt ließ er ihn seinen ledernen Gürtel mit den Worten „das hier ist gar nichts, zu dem was mit dir passiert, wenn dich die Stadtwachen erwischen“ spüren. Nach jedem lohnenden Fischzug verbrachten sie ein oder zwei Nächte im örtlichen Freudenhaus. Während sein Meister sich mit klingender Münze im Séparée amüsierte saß er meist, von langen Tischtüchern verdeckt und einem Tisch im Salon und lauschte den Worten der „feinen“ Herren, die hier ebenfalls Ihre Triebe auslebten und schon bald hatte er seinen Wortschatz und vor allem seine Ausdrucksweise in der Ihm erst fremden Sprache verfeinert und geschliffen.
 
Als Lorenzo im Alter von 12 Jahren versuchte beim Mechanikus Raul Bretages einzubrechen scheiterte er an den Sicherungssystemen des Meisters und wurde von seinen Dienern gefangen. Lorenzo jammerte und umgarnte den Alten bis Raul ihn vor die Wahl stellte bei Ihm in die Lehre zu gehen oder der Stadtwache übergeben zu werden. Lorenzo blieb bei Ihm und lernte seitdem bis zum Tot des alten Mechanikus im letzten Jahr viel über Mechanik, Werkstoffe und Konstruktionen. Das Jonglieren mit Zahlen bei Berechnungen oder das Zeichnen von Konstruktionen fiel ihm von Beginn an leicht und heute gleichen schon seine Konstruktionszeichnungen kleinen Kunstwerken. Anders liegt es bei der Kunst des Lesens und Schreibens, diese aneinandergereihten Buchstaben ergeben für Ihn auch heute nur schwer einen Sinn, es dauert lange bis er den Sinn eines Satzes versteht und ohne Not, schlägt er kein Buch auf. Für das Verfassen eines einfachen Briefes braucht er Stunden.
 
Er gab aber nie seinen alten Beruf auf und sammelte so im Geheimen ein kleines Vermögen. Als einer der einflussreichsten Männer der Stadt dahinter kam das Lorenzo sich mehr um dessen Frau kümmerte als es üblich ist musste Lorenzo überstürzt seine Sachen packen und fliehen.
 
Er erreicht Aron das erste Mal mit einem Wagen voller Werkzeuge, seltener Werkstoffe, Büchern und einer Kiste mit etwa 3000 Goldstücken von denen er die Hälfte in der Nacht seiner Abreise aus der Villa des Gehörnten holte. Er findet ein schönes Haus im Ostteil der Stadt und richtet sich dort langsam ein, auch findet er schnell Anschluss in der Stadt und er beginnt sich hier wohl zu fühlen. Dann ereilt ihn doch noch sein Schicksal und gedungene Schergen spüren ihn auf und verschleppen ihn bei Nacht und Nebel zurück in seine alte Heimat.
 
In einem Landgut des gehörnten Adligen verbringt er die nächsten Jahre in einem Kerker. Im ersten Jahr hat sein Entführer noch Spaß daran ihn zu quälen, dann vergisst er Lorenzo und er fristet sein Dasein unbehelligt im Kerker. Erst vor kurzem gelingt ihm die Flucht. Auch wenn es vielleicht nicht die klügste Idee ist, zieht es Ihn zurück nach Aron und so steht er eines Tages vor seinem Haus.



Aufenthalt in Aron:

Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:

Lorenzo hat sich eine kleine Werkstatt eingerichtet und ist in Aron als Mechanikus tätig. Hier tüftelt er an der einen oder anderen seiner Ideen. Die Aufträge die er erhält reichen im Augenblick sicher nicht für seinen Lebensstil. Da seine Goldreserven nicht ewig halten werden bessert er seine Kasse auf bewährte Art und Weise auf.

Wo wohnt er oder sie in Aron?

Im östlichen Stadtteil steht das zweistöckige Fachwerkhaus des Mechanikus Lorenzo de Viantes. Es besitzt zwei Etagen, auf diesen sind die 6 Zimmer verteilt. Davon sind 2 Zimmer als Bäder zu benutzen. Es gibt ebenfalls eine Küche, Schlafstube, Wohnzimmer sowie ein Arbeitszimmer. Ein geräumiger Keller sowie ein Garten gehören ebenfalls zu diesem Haus.
 
Lorenzo hatte im Garten einen kleinen Stall für sein Pferd und im Erdgeschoss eine kleine Werkstatt eingerichtet.
 
Im Keller entdeckte er einen Zugang zu einem Tunnelsystem. Es hat den Anschein, dass es von dem Haus einen Zugang zu den alten Stollen der Zwerge hat.
 
Als Lorenzo jetzt nach 3 Jahren wieder auf das Haus blickt sind die Fensterläden geschlossen, einige hängen nur noch an einer Scharniere und die Tür ist mit zwei gekreuzten Brettern vernagelt.



Charaktereigenschaften und -fähigkeiten:

Charakterzüge: 
Lorenzo nimmt das Leben von der leichten Seite, versucht immer und überall seinen Spaß zu haben. Er hat keinen Respekt vor dem Besitz anderer Leute, lehnt Gewalt aber ab. Er ist ein wenig Arrogant und ungemein Neugierig. Am liebsten hält er sich ein wenig Abseits, mag keine großen Menschenansammlungen und drängt sich nicht in den Vordergrund. Er versteht es Menschen für sich zu gewinnen und ist loyal zu seinen Gefährten.
 
Abneigungen: 
Lorenzo hasst alle Regeln und glaubt nicht, dass sie für ihn gelten. Sowohl sein erster, als auch sein zweiter Lehrer hatten das Bedürfnis im Mittelpunkt zu stehen und so mag er keine aufdringlichen Leute und hält sie für Schwätzer. Das einzige was er noch mehr verabscheut ist Gewalt. An dem Tag an dem er seinen ersten Einbruch verübte schwor er sich nie wieder in Armut und Hunger auf die Straße zurückzukehren.

 
Vorlieben: 
Er liebt ein leichtes Leben, dazu gehören in seinen Augen ein kleiner Flirt mit dem weiblichen Geschlecht, gutes Essen und ein edler Tropfen genauso wie feine Kleidung und ein gutes Spiel. Gerne macht er sich einen Spaß mit seinen Illusionen, auch auf Kosten andrer. Die eine oder andere Fassadenkletterei hat er nicht aus der Not heraus Unternommen sondern weil der Nervenkitzel dabei spüren wollte.

 
 
Besondere Fähigkeiten: 
Außer magisch geschützten Schlössern konnte Ihn noch keine aufhalten. Ein einfaches Schloss (z.B. Gefängnistür) öffnet er notfalls mit einem abgebrochenen Fingernagel. Außerdem beherrscht er die Schabernackzauberei. 
 
(Schabernackzauberei sind solche kleinen Zaubereien wie der Becher vor dir verschwindet für kurze Zeit oder zerbricht. Das Schwert in der Hand meines gegenüber verwandelt sich für 1 Minute in einen Blumenstrauß. Halt Zaubereien die nicht wirklich ein Ziel verfolgen und meist nicht von Dauer sind.)
 
Wünsche und Ziele:
Lorenzo will in Aron sein altes Leben weiterführen und hofft das sein Peiniger mittlerweile jegliches Intresse an ihm verloren hat.

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  Neue Voraussetzungen für weitere Charaktere
Geschrieben von: Mizara - 18.09.2017, 17:52 - Forum: Willkommen in unseren Hallen - Keine Antworten

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Stadtrat hat getagt und in seiner unendlichen Weisheit eine neue Regelung für die Zulassung weiterer Charaktere gefunden!

Auszug aus http://wiki.aron-rpg.de/index.php/Zweitc...rzulassung:
-  Den 1. Charakter dürft ihr euch bei der Anmeldung erstellen
-  Den 2. Charakter bei Erreichen des Ranges "Reisender"
-  Den 3. Charakter und mehr bei Erreichen des Ranges "Bürger"
-  Den 4. Charakter und mehr bei Erreichen des Ranges "Abenteurer"

Mit dieser Regelung erhoffen wir, dass engagierte Mitbürger stärker an Arons Leben teilhaben können, gleichzeitig  wollten wir verhindern dass sich zuviel Gesindel in unseren Straßen herumtreibt und die Bürgerstelle zu viel Arbeit mit der Aufnahme von Bürgern hat, die nur auf der Durchreise sind. Hubertus Dingel hat wichtigere Dinge zu erledigen, als sich um fahrendes Volk zu kümmern!.

Unser Stadtoberhaupt begrüßt den Beschluss, solange die neuen Bewohner auch brav ihre Steuern zahlen!

Lang lebe Graf Ruthgar!

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