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Bewerbung Lorenzo de Viantes - Druckversion

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Bewerbung Lorenzo de Viantes - Dagda - 28.09.2017

Name des Charakters: Lorenzo de Viantes




[Bild: th_thalmadaner1.jpg]

Spieler: Dagda

Alter: 29

Geschlecht: Männlich

Rasse: Mensch

Beruf: Mechanikus

Aussehen: 
Lorenzo ist ein Mann mit klassischem Gesicht, dunklen Haaren und strahlend blauen Augen. Obwohl er die meiste Zeit seines Lebens in nördlichen Ländern verbracht hat, besitzt er eine südländisch bronzefarbende Haut. Er hat einen geschmeidigen Körperbau und feine Hände. Er ist meist dem Anlass entsprechend, aber immer elegant gekleidet und hat sein gut schulterlanges Haar oft nach hinten gebunden. Die Gefangenschaft der letzten Jahre hat an seinem Körper Spuren hinterlassen. Die eiserne Fußfessel hat die Haut an seinem rechten Sprunggelenk vernarben lassen und sein Oberkörper trägt auch zwei große Narben unterhalb der Schultergelenke.

Herkunft & Familie:
Lorenzo wurde als erster Sohn, des dritten Sohnes von Faried al Matut geboren. Faried al Matut ist das Familienoberhaupt ein reiches Kaufmannsgeschlecht aus der Stadt Marok in der Provinz Bryar. Von seiner Mutter ist nur noch bekannt, dass sie eine blonde Schönheit aus dem Norden war. Wie seiner Lebensgeschichte zu entnehmen ist, hat Lorenzo keinerlei Erinnerung an seine Familie, und nach dem Tod seines Ziehvaters Raul Bretages, der ihm den Namen Lorenzo gab, gibt es niemanden mehr den Lorenzo als Familie betrachten würde. 

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte: 
Lorenzos Vater hatte den Auftrag einen Wagenzug mit von Marok nach Gond zu führen. Obwohl eine solche Reise immer mit Gefahren verbunden ist, wollte er nicht so lange von Frau und Kind getrennt sein. Im Vertrauen auf die Schlagkraft seiner Wachen nahm er daher seine junge Familie mit auf die Reise. Bei einem Tross aus Bryar konnte man fast immer von reicher Beute ausgehen, uns so kam es wie es kommen musste. Der Kaufmannszug wurde Ziel eines Warloksüberfalls. Die Unholde töteten wahllos Männer und Frauen. Als es offensichtlich keine Überlebenden mehr gab, plünderten sie was es zu plündern gab und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Kurze Zeit später klaubte ein Trupp umherziehender Kobolde zusammen; was die Warloks zurückgelassen und nicht zerstört hatten. Eine stämmige Koboldin fand dann den leise wimmernden Säugling, begraben unter dem blutigen Leib seiner toten Mutter. Die Koboldin hatte vor kurzem ihr eigenes Kind verloren, und nahm sich des Kindes an.
 
So kam Lorenzo zu den Kobolden. Auch wenn die Koboldin den kleinen Menschen aufzog um über den Verlust ihres eignen Kindes hinwegzukommen, lies sie Ihn immer spüren, dass er nur ein schwacher Ersatz war. Auch die jungen Kobolde sahen in Lorenzo einen Außenseiter, einen Fremden der so ganz anders war wie sie selbst. Es ist ja bekannt wie grausam Kinder sein können, wenn einer „anders“ ist, und so wurde Lorenzo oft gehänselt. Als Mensch wuchs er allerdings viel schneller als Kobolde und so wurde er bald größer und damit stärker als seine Peiniger und er wurde nur noch ausgegrenzt. Das war die Zeit in der er zu zeichnen begann. Aus Mangel an Papier und Stiften zeichnete er mit hatte er verkohltem Holz das er aus der Feuerstelle suchte auf glatten Felswänden abseits des Lagers. Diese Leidenschaft am Zeichnen sollte er nie verlieren, und noch heute kann man ihn Abseits des Trubels sitzen sehen, wie er mit schnellen Strichen eine Zeichnung entstehen lässt. Von seiner Ziehmutter lernte er die Koboldsprache und die „Schabernack Zauberei“. Als er mit 8 Jahren endgültig zu groß für die Kobolde wurde haben sie Ihn verstoßen und er erreichte eine kleine Stadt in der bettelte und mühsam die Grundlagen der menschlichen Sprache erlernte.
 
Lorenzo wurde von einem namenlosen Einbrecher entdeckt, der Ihm das Fassadenklettern und Schlösserknacken beibrachte. Lorenzo stellte sich dabei sehr geschickt an. Wenn er doch einmal einen Fehler machte oder sein „Lehrer“ der Ansicht war, er wäre nicht schnell genug oder zu ungeschickt ließ er ihn seinen ledernen Gürtel mit den Worten „das hier ist gar nichts, zu dem was mit dir passiert, wenn dich die Stadtwachen erwischen“ spüren. Nach jedem lohnenden Fischzug verbrachten sie ein oder zwei Nächte im örtlichen Freudenhaus. Während sein Meister sich mit klingender Münze im Séparée amüsierte saß er meist, von langen Tischtüchern verdeckt und einem Tisch im Salon und lauschte den Worten der „feinen“ Herren, die hier ebenfalls Ihre Triebe auslebten und schon bald hatte er seinen Wortschatz und vor allem seine Ausdrucksweise in der Ihm erst fremden Sprache verfeinert und geschliffen.
 
Als Lorenzo im Alter von 12 Jahren versuchte beim Mechanikus Raul Bretages einzubrechen scheiterte er an den Sicherungssystemen des Meisters und wurde von seinen Dienern gefangen. Lorenzo jammerte und umgarnte den Alten bis Raul ihn vor die Wahl stellte bei Ihm in die Lehre zu gehen oder der Stadtwache übergeben zu werden. Lorenzo blieb bei Ihm und lernte seitdem bis zum Tot des alten Mechanikus im letzten Jahr viel über Mechanik, Werkstoffe und Konstruktionen. Das Jonglieren mit Zahlen bei Berechnungen oder das Zeichnen von Konstruktionen fiel ihm von Beginn an leicht und heute gleichen schon seine Konstruktionszeichnungen kleinen Kunstwerken. Anders liegt es bei der Kunst des Lesens und Schreibens, diese aneinandergereihten Buchstaben ergeben für Ihn auch heute nur schwer einen Sinn, es dauert lange bis er den Sinn eines Satzes versteht und ohne Not, schlägt er kein Buch auf. Für das Verfassen eines einfachen Briefes braucht er Stunden.
 
Er gab aber nie seinen alten Beruf auf und sammelte so im Geheimen ein kleines Vermögen. Als einer der einflussreichsten Männer der Stadt dahinter kam das Lorenzo sich mehr um dessen Frau kümmerte als es üblich ist musste Lorenzo überstürzt seine Sachen packen und fliehen.
 
Er erreicht Aron das erste Mal mit einem Wagen voller Werkzeuge, seltener Werkstoffe, Büchern und einer Kiste mit etwa 3000 Goldstücken von denen er die Hälfte in der Nacht seiner Abreise aus der Villa des Gehörnten holte. Er findet ein schönes Haus im Ostteil der Stadt und richtet sich dort langsam ein, auch findet er schnell Anschluss in der Stadt und er beginnt sich hier wohl zu fühlen. Dann ereilt ihn doch noch sein Schicksal und gedungene Schergen spüren ihn auf und verschleppen ihn bei Nacht und Nebel zurück in seine alte Heimat.
 
In einem Landgut des gehörnten Adligen verbringt er die nächsten Jahre in einem Kerker. Im ersten Jahr hat sein Entführer noch Spaß daran ihn zu quälen, dann vergisst er Lorenzo und er fristet sein Dasein unbehelligt im Kerker. Erst vor kurzem gelingt ihm die Flucht. Auch wenn es vielleicht nicht die klügste Idee ist, zieht es Ihn zurück nach Aron und so steht er eines Tages vor seinem Haus.



Aufenthalt in Aron:

Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:

Lorenzo hat sich eine kleine Werkstatt eingerichtet und ist in Aron als Mechanikus tätig. Hier tüftelt er an der einen oder anderen seiner Ideen. Die Aufträge die er erhält reichen im Augenblick sicher nicht für seinen Lebensstil. Da seine Goldreserven nicht ewig halten werden bessert er seine Kasse auf bewährte Art und Weise auf.

Wo wohnt er oder sie in Aron?

Im östlichen Stadtteil steht das zweistöckige Fachwerkhaus des Mechanikus Lorenzo de Viantes. Es besitzt zwei Etagen, auf diesen sind die 6 Zimmer verteilt. Davon sind 2 Zimmer als Bäder zu benutzen. Es gibt ebenfalls eine Küche, Schlafstube, Wohnzimmer sowie ein Arbeitszimmer. Ein geräumiger Keller sowie ein Garten gehören ebenfalls zu diesem Haus.
 
Lorenzo hatte im Garten einen kleinen Stall für sein Pferd und im Erdgeschoss eine kleine Werkstatt eingerichtet.
 
Im Keller entdeckte er einen Zugang zu einem Tunnelsystem. Es hat den Anschein, dass es von dem Haus einen Zugang zu den alten Stollen der Zwerge hat.
 
Als Lorenzo jetzt nach 3 Jahren wieder auf das Haus blickt sind die Fensterläden geschlossen, einige hängen nur noch an einer Scharniere und die Tür ist mit zwei gekreuzten Brettern vernagelt.



Charaktereigenschaften und -fähigkeiten:

Charakterzüge: 
Lorenzo nimmt das Leben von der leichten Seite, versucht immer und überall seinen Spaß zu haben. Er hat keinen Respekt vor dem Besitz anderer Leute, lehnt Gewalt aber ab. Er ist ein wenig Arrogant und ungemein Neugierig. Am liebsten hält er sich ein wenig Abseits, mag keine großen Menschenansammlungen und drängt sich nicht in den Vordergrund. Er versteht es Menschen für sich zu gewinnen und ist loyal zu seinen Gefährten.
 
Abneigungen: 
Lorenzo hasst alle Regeln und glaubt nicht, dass sie für ihn gelten. Sowohl sein erster, als auch sein zweiter Lehrer hatten das Bedürfnis im Mittelpunkt zu stehen und so mag er keine aufdringlichen Leute und hält sie für Schwätzer. Das einzige was er noch mehr verabscheut ist Gewalt. An dem Tag an dem er seinen ersten Einbruch verübte schwor er sich nie wieder in Armut und Hunger auf die Straße zurückzukehren.

 
Vorlieben: 
Er liebt ein leichtes Leben, dazu gehören in seinen Augen ein kleiner Flirt mit dem weiblichen Geschlecht, gutes Essen und ein edler Tropfen genauso wie feine Kleidung und ein gutes Spiel. Gerne macht er sich einen Spaß mit seinen Illusionen, auch auf Kosten andrer. Die eine oder andere Fassadenkletterei hat er nicht aus der Not heraus Unternommen sondern weil der Nervenkitzel dabei spüren wollte.

 
 
Besondere Fähigkeiten: 
Außer magisch geschützten Schlössern konnte Ihn noch keine aufhalten. Ein einfaches Schloss (z.B. Gefängnistür) öffnet er notfalls mit einem abgebrochenen Fingernagel. Außerdem beherrscht er die Schabernackzauberei. 
 
(Schabernackzauberei sind solche kleinen Zaubereien wie der Becher vor dir verschwindet für kurze Zeit oder zerbricht. Das Schwert in der Hand meines gegenüber verwandelt sich für 1 Minute in einen Blumenstrauß. Halt Zaubereien die nicht wirklich ein Ziel verfolgen und meist nicht von Dauer sind.)
 
Wünsche und Ziele:
Lorenzo will in Aron sein altes Leben weiterführen und hofft das sein Peiniger mittlerweile jegliches Intresse an ihm verloren hat.


RE: Bewerbung Lorenzo de Viantes - Mizara - 30.09.2017

Hallo Dagda, dann will ich mich mal an deinem Mechanikus versuchen. Ein sehr schöner Charakter, der sicherlich gut nach Aron passt und allerlei Möglichkeiten zum Spielen bietet! Inhaltlich habe ich eigentlich nicht viel zu bemängeln, was mich etwas stört, ist, dass er nach jahrelanger Gefangenschaft einfach zurück in sein Haus geht und dort weiterlebt, obwohl da gerade die Familie Nevos noch drin gewohnt hat. Das wirkt etwas unrund, vielleicht kannst du dir da noch einige Gedanken machen? Damit er einfach so wieder einsteigen kann, könnte er z.B. irgendwo Gold versteckt haben, welches wundersamerweise nicht gefunden wurde.

Leider hast du unsere Vorlage http://www.aron-rpg.de/thread-24.html nicht zur Erstellung des Charakters verwendet, deswegen irritierte mich der Aufbau etwas. Magst du das noch einmal in unseren Bogen einbauen? Am einfachsten Beitrag editieren, die Vorlage unter deinen jetzigen Text kopieren und dann ganz einfach die jeweiligen Textpassagen in den Vorlagentext verschieben, sollte schnell gemacht sein. In der Vorlage stehen dann noch einige Hinweise zu Textlängen, dass die Eigenschaften in ganzen Sätzen geschrieben sein sollten und mehr oder weniger aus der Geschichte herleitbar sein sollten, bzw. dazu passen sollten. Guck mal, ob du den Inhalt einfach etwas mehr mit Worten füllen kannst, der Inhalt ist klasse, die Darstellung erinnert eher an einen kurzen Bericht, insbesondere die eigentliche Lebensgeschichte solltest du noch etwas ausschmücken.

Z.B. die ersten beiden Sätze: Du könntest viel mehr beschreiben, wie der Kaufmannszug erst friedlich durch die Gegend fuhr und dann überfallen wurde, wie die Angreifer alles mit Kriegsäxten zerstückelten und mit ihrer Beute davon zogen. Der einsame Säugling interessierte sie nicht und fing dann an wegen Hunger, Angst, etc. zu schreien und machte die Kobolde auf sich aufmerksam, die den Kleinen aus Mitleid mitnahmen. Genau so kannst du aus jeder Station seines Lebens eigentlich einen ganzen Absatz statt nur ein bis zwei Sätze machen. Versuch' mal dein Glück, da ist viel Potential in deinem Mechanikus, der wird super!


RE: Bewerbung Lorenzo de Viantes - Mizara - 04.10.2017

So, ich habe den Char schon einmal angelegt, wenn du deine Beschreibung noch etwas überarbeitet hast, füllen wir den mit Leben, aber so kannst du schon mal losspielen, wenn du möchtest.


RE: Bewerbung Lorenzo de Viantes - Dagda - 04.10.2017

Schmunzelt ... 

die Beschreibung des Hauses hab ich mit paste und Kopie aus dem Alten Forum übernommen ... ja ich schreib es um ... vor Augen hatte ich ein etwas heruntergekommenes Haus mit zugenagelten Fenstern und Türen ... und nach der Vorlage für die Figur schau ich auch gleich mal.


RE: Bewerbung Lorenzo de Viantes - Dagda - 05.10.2017

So, nachdem der alte Mann geschnallt hat, dass die Charakter-Vorlage nach unten weitergeht  Angel sollte es jetzt passen vom Aufbau.


RE: Bewerbung Lorenzo de Viantes - Mizara - 05.10.2017

(05.10.2017, 10:59)Dagda schrieb: So, nachdem der alte Mann geschnallt hat, dass die Charakter-Vorlage nach unten weitergeht  Angel sollte es jetzt passen vom Aufbau.

*lach* Ich hätte das jetzt so niemanden verraten, aber ja, du könntest tatsächlich der Forenälteste sein! :-) Macht aber nichts, insgesamt sind wir hier wohl eher ein reiferes Forum, wie man auch an den Beiträgen angenehmerweise merkt. Und selbst die jüngeren Mitbewohner Arons sind meist sehr geschickt im Ausdruck, was das Lesen in Aron meistens zu einer wahren Freude macht.

Magst du die Einträge bei "Abneigungen" und "Vorlieben" auch noch etwas in ganze Sätze umformen? Liest sich einfach schöner, wenn da keine Aufzählung ist, vielleicht kannst du das eine oder andere auch aus der (jetzt übrigens sehr gelungenen!) Vorgeschichte herleiten. Dann wäre ich auch zufrieden. Denk' immer daran, die Charakterbögen sind wahrscheinlich die am meisten gelesenen Beiträge in Aron! :-)


RE: Bewerbung Lorenzo de Viantes - Dagda - 08.10.2017

nu sind es Sätze Big Grin


RE: Bewerbung Lorenzo de Viantes - Mizara - 09.10.2017

Super, dann habe ich auch noch schnell den Char vor meiner Dienstreise zu Ende eingepflegt!