Charaktervorstellung: Coco Falkenburg
#1
Name des Charakters = Coco Falkenburg

Charakterbild =
Spieler = Coco Falkenburg
Alter = 28 Jahre
Geschlecht = Weiblich
Rasse = Mensch
Beruf = Briefmalerin

Aussehen
Die auffälligsten Merkmale an Coco Falkenburg sind die goldenen Augen und das kurze, rotblonde Haar, welches ihr Gesicht in weichen Wellen umspielt. Sie ist schlank, fast schon dünn, aber mit den weiblichen Rundungen an den richtigen Stellen. Sie ist 1,68m groß und Ihre helle Haut gibt Ihr einen edlen Touch. Allerdings errötet sie schnell, was bei einer solch hellen Haut natürlich umso auffälliger ist. Sie schminkt sich selten bzw. nur sehr dezent. Zudem achtet sie sehr auf Ihre Kleidung und legt dabei großen Wert auf Individualität und Exklusivität. Man sieht sie nie ohne ihre mit Rubinen besetzten Armbänder, die sie zu Arm-Manschetten umgestaltet hat.  

Herkunft & Familie
Eine Handelsfamilie, die es mit fragwürdigen Machenschaften zu einigem Reichtum gebracht hat.


Vater: jähzornig, bestimmend, gleichgültig, setzte seine Interessen notfalls auch mit Gewalt durch, mit 42 Jahren im Schlaf verstorben

Mutter: intrigant, rechthaberisch, gierig – lebt wohl immer noch in der Falkenburg, scheucht Bedienstete grundlos durch die Gegend und spinnt gewinnbringende Intrigen.

Geschwister: keine bekannt

Sonstige Verwandte: keine bekannt

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte
Coco Falkenburg, die laut Geburtsregister eigentlich Baronesse Coco von Falkenburg heißt, stammt aus einer Familie in der so ziemlich alles wichtig war … außer Coco als Person.


Vater und Mutter lebten wie bereits deren Eltern nur für das Anhäufen von Besitztümern und gingen dazu auch schon mal „über Leichen“. Die Urahnen – auf diese unrühmliche Art zu großem Reichtum gekommene Bauern, wie Coco mit 13 Jahren erfahren musste – kamen auf diese Weise auch zu dem adligen Familiennamen und den Wohnsitz: Baron und Baronin von Falkenburg.

Die Eltern versuchten, die mangelnde Zeit und das mangelnde Interesse mit der Überhäufung an für Coco uninteressanten Geschenken und jeder Menge Dienerschaft auszugleichen. Was fehlte war … Liebe und Geborgenheit. Coco war oft sich selbst überlassen, träumte früh vom Prinzen mit weißem Pferd, der ihr trostloses Dasein beenden sollte. Sie dachte sich Geschichten aus und ließ vor allem beim Malen ihrer Fantasie freien Lauf.

Vom Vater für dieses in seinen Augen ungebührliche Benehmen mehr als einmal gezüchtigt, von der Mutter verhöhnt und verspottet, wurde Coco zu einem zurückhaltenden jungen Mädchen, welches nur ein Ziel hatte: Freiheit …

Mit gerade mal 14 Jahren verließ Coco mit nur wenigen Habseligkeiten als blinder Passagier einer aufgebrachten Handelsdelegation das Elternhaus – die Gepflogenheiten dort waren ihr ein Greul – ebenso der Adelstitel und die bevorstehende Verheiratung mit einem ihr unbekannten Mann, der mindestens dreimal so als war wie sie selbst.

So wie ihre Eltern wollte sie nicht leben und nicht werden … sie verzichtete fortan auf Anrede und Adelsprädikat und brachte so viel Abstand zwischen sich und Elternhaus wie nur irgend möglich. Und so begann ein abenteuerliches, ereignisreiches Leben, welches teils ungeahnte Möglichkeiten eröffnete und tiefe Freundschaften reifen lies.

Um in den ersten Jahren so wenig als möglich behelligt zu werden, zog sie in kurzen Abständen von einer großen Stadt zur nächsten, möglichst nur die nötigsten Kontakte knüpfend. Dennoch blieb sie immer als hilfsbereit, herzlich, wissbegierig und gelehrig in den Köpfen ihrer gewonnenen Freunde zurück und pflegt zu den meisten von ihnen weiterhin Kontakt im Rahmen der Möglichkeiten.

Sie verdingte sich für den Lebensunterhalt für allerlei Arbeiten von der Küchenmagd bis hin zur Dienstbotin. Ja, sogar als Dirne zog sie eine Zeit lang mit einem Heer durch die Lande. Eine Zeit, an die Coco Falkenburg nicht gerne zurück denkt. Aber sie kam so immer weiter weg von ihrem Elternhaus und hatte ein Auskommen mit ihrem Einkommen.

Mit 20 Jahren kam sie in eine Stadt, die sie sofort in ihren Bann zog. Es war so wunderschön dort und es gab reichlich gut bezahlte Arbeit. Dort wollte sie bleiben und sesshaft werden. Doch auch wenn sie ein paar Freundschaften schloss … sie wurde immer als Fremde angesehen und misstrauisch wurde jeder ihrer Schritte verfolgt. Denn … einen Mann wollte Coco Falkenburg nicht an ihrer Seite. Ihre Freiheit und Unabhängigkeit waren ihr wichtiger als alles andere.

Stimmen wurden laut, die sie der Hexerei und schwarzer Magie bezichtigten … dabei hatte sie von beidem nicht den Hauch einer Ahnung. Bald musste sie vor ihren Häschern fliehen … dank fantasievoller Fallen, die sie diesen stellte, gelang ihr dies. Dennoch hielt sie sich oft während des Tages verborgen und zog nur in der Nacht weiter.

Wieder blieb sie meist nur wenige Tage oder Wochen am selben Ort. Und an einem schönen Sommertag trieb es sie gemeinsam mit einer kleinen Reisegruppe wieder auf Wanderschaft.

Und das sollte der Beginn des vorerst letzten Lebensabschnittes von Coco Falkenburg werden, denn so kam sie nach Fantasia. Einem weit entfernten, magischen Ort, der sich durch einen Fluch nur alle 10 Jahre demjenigen offenbarte, der mitten auf freiem Feld eine von vier Brücken überquerte und an dem die Bewohner viel weniger alterten als außerhalb. Denn für die Bewohner von Fantasia verging nur 1 Tag während „draußen“ 10 Jahre vergingen.

Sie war sich den Vorteilen des Fluches für ihre Person durchaus bewusst. Also blieb sie dort – herzlich aufgenommen und akzeptiert. Und dort erarbeitete sie sich gemäß ihrer Vorliebe für kreatives Schaffen ein großes Wissen an der Gestaltung und Coloration von Schriftstücken, Urkunden, Wappen sowie Spielkarten und Spielbögen und wurde so zu einer Briefmalerin mit einem ausgezeichneten Ruf.

Leider verfielen die meisten der dort sesshaften Bewohner aufgrund des Fluches und des daraus resultierenden geringen Zulaufes an neuen Bewohnern der Melancholie und der Untätigkeit, so dass sie sich entschloss, all das hinter sich zu lassen und eine neue Heimat zu finden. Sie hatte kein Interesse daran, sich dem Schicksal zu ergeben und verließ Fantasia.

Über den Seeweg kam sie mit einem kleinen Fischerboot nach Naromyr und so auch nach Aron. Vielleicht konnte sie hier Fuß fassen.

Aufenthalt in Aron
Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
In der Briefmalerei hat Coco ihre persönliche, berufliche Erfüllung gefunden. Ihre kreative Ader lässt sie immer wieder neue Gestaltungen ersinnen, die sie meist umgehend zu Papier bringt. Zu diesem Zweck führt sie immer ein wenig Papier und einen Stift mit sich.

Wo wohnt er oder sie in Aron?
Noch hat sie keine feste Unterkunft gefunden – sie hofft jedoch, sich bald eine kleine eigene Bleibe leisten zu können, sollte Aron zu ihrer neuen Heimat werden.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten
Charakterzüge:
Coco Falkenburg ist eine zurückhaltende Person, die sich nur zögerlich fremden Menschen öffnet. Dennoch ist sie hilfsbereit und dabei leider manchmal auch zu leichtgläubig. Sie ist selbstbewusst aber nicht arrogant. Stolz auf ihre Leistungen seit der Abwendung vom Elternhaus, hegt sie den Ehrgeiz, immer noch besser zu werden und sich mehr Wissen anzueignen. Eine gewisse Eitelkeit ist ihr nicht abzusprechen, wird jedoch durch ihre Gutherzigkeit wieder mehr als wettgemacht. Zudem ist sie schwer aus der Ruhe zu bringen … doch wenn sie einem zürnt, sollte man ihr lieber aus dem Weg gehen. Mit Feuer spielt man nicht …


Abneigungen:
Sie mag keine unaufrichtige und rücksichtslose Menschen. Auch Arroganz ist ihr ein Dorn im Auge – auch wenn sie durch ihre zurückhaltende Art selbst oft so auf andere wirkt. Sie mag es nicht, angestarrt zu werden und empfindet es als unangenehm, wenn man sie wegen ihrer Vergangenheit bedrängt. Gewalt und Intrigen verursachen bei ihr schlicht Fluchtgedanken.

Vorlieben:
Alles was mit Kreativität zu tun hat, lässt ihr Herz höher schlagen. Je fantasievoller, umso besser. Sie genießt die Gesellschaft guter Freunde, mit denen man entweder Spaß haben oder auch mal schweigen kann. Individualität schätzt sie sowohl bei sich selbst als auch bei anderen. Sie mag gutes, einfach zuzubereitendes Essen – am liebsten in Gesellschaft von guten Freunden. Am allermeisten jedoch liebt und braucht sie ihre geheimen Rückzugsorte.

Besondere Fähigkeiten:
In Fantasia bekam sie zum Abschied von einer in Magie bewandten Freundin zwei Armbänder mit magischen Rubinen. Das eine, welches links getragen wird, kann von Coco jederzeit dazu genutzt werden, um mit der Freundin Kontakt aufzunehmen – auch über weite Entfernungen. Das andere, welches rechts getragen wird, schafft eine magische Kapsel um Coco, die sie an einen ihrer in der Fantasie erschaffenen Rückzugsorte versetzt und sie für andere unsichtbar macht.  

Wünsche und Ziele
Coco Falkenburg wünscht sich ein Zuhause, eine Heimat, wo sie anerkannt wird, so wie sie nun ist. Einen Ort zu finden, wo Ehrlichkeit und ein friedliches Miteinander ihr Raum zur Entfaltung geben, ist ihr Ziel.
#2
Ich ziehe die Bewerbung hiermit zurück ... das RPG hier scheint wohl doch sehr "ausgestorben" zu sein ...  Sad
Mein Account darf wieder gelöscht werden !

Allen Aktiven hier alles Gute ...
#3
Schade, das Du schon aufgeben willst. Der Charakter hat mir beim Drüberlesen gefallen.

Aber ein zwei Tage sollte man den Leuten hier schon zugestehen, die neben dem Forum noch so Nebensächlichkeiten wie Beruf, Familie und andere Widrigkeiten des RealLife© zu bewältigen haben.

Also wenn Du doch noch hier mitspielen möchtest, wärst Du gerne willkommen.


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