Haus des Mechanikus Lorenzo de Viantes
#1
In einer der schmalen Gassen steht ein Fachwerkhaus. Es besitzt zwei Etagen auf diesen sind die 6 Zimmer verteilt. Davon sind 2 Zimmer als Bäder zu benutzen und im Erdgeschoss gibt es eine Küche. Die kleine Werkstatt kann auch über einen separaten Eingang von der Straße betreten werden. Der geräumige Keller besitzt einen geheimen Zugang zu dem alten Stollensystem der Zwerge. Der durch einen gemauerten Torbogen zu erreichende Garten stellt für ein Stadthaus sicher einen besonderen Luxus dar.

Was bisher geschah
 

Lorenzo de Viantes

Mechanikus
Mensch


 
Lorenzo hatte sich nicht nehmen lassen bei seiner Flucht aus dem Landsitz des Adligen dessen Räumlichkeiten noch einen Besuch abzustatten. So kam er zu neuen Kleidern und einer kleinen Summe Geld die Ihm ermöglichten sich einer Reisegruppe anzuschließen. Er erreichte die Stadt am frühen Vormittag und hatte keine Probleme das Stadttor zu passieren. Zum einen reiste er mit wenig Gepäck zum anderen war er immer noch Einwohner der Stadt. Er zog durch die Gassen des Handwerkerviertels und blieb dann vor seinem Haus stehen.
 
Lorenzo hatte damit gerechnet das Haus verlassen vorzufinden, aber es versetzte ihm doch einen Stich in der Brust als das Haus sah. Alle Fensterläden waren geschlossen, im Erdgeschoss waren zwei Läden aus den Angeln gerissen und hingen schief herunter. Die Türen waren mit massiven Bohlen vernagelt.
 
Erst versuchte Lorenzo die Bohlen mit bloßen Händen von der Tür zu ziehen, war sich aber schon nach dem ersten Versuch darüber im Klaren, dass ihm das ohne Werkzeug nicht gelingen würde. Mit wenigen Schritten ging er zu dem Fenster mit den kaputten Läden. Offensichtlich war hier schon vor längerem jemand eingestiegen, denn das Fenster war aufgebrochen worden. Lorenzo schaute sich links und rechts über die Schulter, es schien sich niemand für ihn zu interessieren. Er setzte die Hände auf den Fenstersims und war im nächsten Moment schon im Haus verschwunden. 

Er blieb in gehockter Stellung vor dem Fenster, vor neugierigen Blicken geschützt schaute er sich im Halbdunkel des Raumes um. Selbst die Trittspuren des Eindringlings, der das Fenster zerstörte waren wieder mit einer dicken Staubschicht bedeckt. Als seine Augen sich völlig an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten erhob er sich und huschte durch den Raum, und inspizierte dann einen Raum nach dem anderen. Als letztes betrat er dann sein altes Arbeitszimmer. Der Räume machten durchweg einen durchwühlten Eindruck, aber zum Glück hatte der ungebetene Besucher kein Interesse daran zu Randalieren sondern war wohl lediglich auf der Suche nach dem einen oder anderen Teil das er versilbern konnte.
 
Einmal hielt Lorenzo noch den Atem an, horchte in die Stille ob er etwas Verdächtiges wahrnehmen konnte. Als er sich sicher war, allein zu sein ging er vor dem Kamin in die Knie, schob seinen Oberkörper in die erkaltete Feuerstelle und fingerte nach dem geheimen Mechanismus der in der Rückwand ein kleines Fach freigab in dem zu Lorenzos Erleichterung noch die Münzen lagen, die er damals mit in die Stadt brachte. Er füllte seinen nur noch mit wenigen Kupfermünzen gefüllten Beutel auf und verschloss das Fach danach wieder sorgfältig. Jetzt konnte er sich in einem der ansässigen Herbergen ein Zimmer leisten. Danach würde er einen Zimmermann oder Schmied suchen, der ihm die Türen öffnen könnte. Immerhin wollte er sich nicht wie ein Dieb in der Nacht in sein Haus schleichen. So verließ er sein Haus still und leise wie er es betreten hatte und stand wieder auf den Straßen im Ostviertel
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